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neuester Beitrag: 23.01.21 08:29
eröffnet am: 24.09.20 11:30 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 945
neuester Beitrag: 23.01.21 08:29 von: boersalino Leser gesamt: 31315
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13.10.20 12:41
1

50597 Postings, 3732 Tage boersalinoAha, danke ...

13.10.20 18:09
1

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesBahnreisende und Kursbuchleser der DB


wissen sowas manchmal, boersalino

aber nur manchmal......

F.P.  

13.10.20 18:32
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2153 Postings, 1096 Tage yurxDer blombierte Zug



Habe Babylon Berlin nicht gesehen, aber bei den Zügen, im speziellen aus der Schweiz, nach Russland, da ist mir die Reise Lenins in den Sinn gekommen, der reiste aber über Skandinavien. In St. Petersburg kam er dann per Schiff an?? Weiss ich nicht so genau.

Solschenizyns ist auch erst mal in die Schweiz gekommen nach seiner "Ausweisung". Und hat ein Buch geschrieben, Lenin in Zürich. Fand ich sehr lesenswert.
Ob alles stimmt?
Laut dem Buch, welches gut recherchiert ist, und meinen Erinnerungen daran.
Lenin wollte eine Weile lang die Weltrevolution von der Schweiz aus in Gang setzen, weil er verzweifelt dachte, er komme nicht mehr nach Russland und die Schweiz liegt im Herzen Europas und ist mehrsprachig. So traf er sich mit Leuten mit radikalen Ansichten aus den linken Parteien und Kreisen. Agitierte.

Doch selbst die extremsten darunter sagten ihm bei einem Bier, welches er widerwillig bestellte, um etwas Bodenständigkeit vorzugaukeln; "aber Herr Lenin, das kann man doch hier nicht machen", bei geheimen Treffen des sogenannten "Kegelklubs", die Tarnung. (Man wolle die Regierung wegkegeln)
1918 war dann auch ein grosser Generalstreik und auch etwas Revolution in der Luft.
Einige soziale Errungenschaften gehen auf die damaligen Forderungen der Streikenden zurück.


 

13.10.20 18:45
3

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesDer plombierte Zug, von dem Du sprichst, yurx

den meinte ich nicht.....
und welche Strecke dieser Zug fuhr, das erinnere ich nicht - gelernt hab ich das bestimmt mal......

Ich spreche von einem Kurswagen (heisst einem Waggon, der verschiedene male umgehängt worden sein kann), der aus der Schweiz kam und im badischen Lahr hielt (hab ich selbst gesehen mit den typischen Laternchen im Fenster)....

Es bestand damals (in den Jahren vor 1989 !) die Möglichkeit, per Bahn  über Berlin nach Moskau zu fahren-sofern man ein Einzelvisum für die UdSSR bekam.

Aber Deinen Literaturtipp nehme ich gerne auf "Lenin in Zürich" - ein interessanter Tipp.
Danke dafür !  

13.10.20 18:58
1

51273 Postings, 4613 Tage Fillorkill"Lenin in Zürich"

Zürich war zwischen 1914 - 1918 angesichts einer einmal mehr neutralen Schweiz der Zufluchtsort für jene, die sich anders als Sozialisten, Sozialdemokraten sowie künstlerische und literarische Avantgarden nicht für das Gemetzel in den Schützengräben begeistern wollten. Deshalb Zürich, nicht um die Schweiz zu revolutionieren.  
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relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

13.10.20 19:21
1

2153 Postings, 1096 Tage yurxFill

Natürlich nicht um die Schweiz zu revolutionieren.
Ich schrieb ja, das ist die Erzählung von Solschenizyns, kurz nach seiner etwas unfreiwilligen Ausreise aus der UdSSR, und der hatte wohl gerade nicht die neutralste Sicht auf Lenin.
Doch ist das alles sehr glaubwürdig und viele Details dokumentiert, Lenin wurde in Zürich auch observiert.

Er steckte fest in Zürich und befürchtete, auch aus der Erinnerung zitiert an das Buch, die Revolution in Russland, die in der Luft lag, läuft nicht in seinem Sinne. Es wird auch die Strategie Lenins glaubwürdig beschrieben, wie man mit einer  kleinen Gruppierung eine Revolution an sich reissen kann, die Bolschewiki waren eine relativ kleine Fraktion innerhalb der Sozialistischen Bewegung Russlands, die Strategie ist aufgegangen .
 

13.10.20 19:59
1

50597 Postings, 3732 Tage boersalinoIch kenne Zugfahrten einzig durch "Mord

im Orientexpress", "Netzkarte" von Sten Nadolny und n'türch durch Arno Schmidt "Seelandschaft mit Pocahontas".

Ich nutze halt gern einen Pinkelbaum ;-)  

13.10.20 20:56
3

50597 Postings, 3732 Tage boersalinoUnd zuletzt duch Wagner

hamburg - berlin

der zug hielt mitten auf der strecke. draußen hörte
man auf [sic!] an der kurbel zu drehen: das land lag still
wie ein bild vorm dritten schlag des auktionators.

ein dorf mit dem rücken zum tag. in gruppen die bäume
mit dunklen kapuzen. rechteckige felder,
die karten eines riesigen solitairespiels.

in der ferne nahmen zwei windräder
eine probebohrung im himmel vor:
gott hielt den atem an.

https://www.ariva.de/forum/...chen-kleingeist-521178?page=3#jumppos87  

15.10.20 10:13
4

9308 Postings, 4302 Tage AkhenateAls Nutzer von Hörbüchern,

meist während ich mich rasiere, Zähne putze, dusche, nutze ich diese gute halbe Stunde, wenn nicht gerade von meinen Gedanken zu sehr abgelenkt (was immer ein Problem ist), um z. Zt. dem «Jahrhundertsturm» von Richard Dübell zu lauschen.

Sorry, goldik, wenn ich damit «den Feind» Amazon unterstütze. Bin halt ein bekennender Hedonist.

Hier geht es um die Einführung und den Einfluß der Eisenbahn und des Telegraphen, um die Revolution von 1848, um Bismarcks Kriege und die Einigung Deutschlands, um das bürgerliche, proletarische und militärische Milieu in München, Paris, Berlin und seinen Provinzen, um das Junkertum. Deutsche und europäische Geschichte vom Feinsten.

Besonders berührt hat mich der dort geschilderte Aufstand des Berliner Proletariats 1948 in Berlin, das Schwenken der schwarz-rot-goldenen Fahne auf den Barrikaden, das Singen der Hymne «Die Gedanken sind frei» und dann die Tragik des Scheiterns unter den Kartätschen des preußischen Militärs.

Keine Literatur aber sehr kurzweilig.
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Beware the Ides of Merz

15.10.20 17:30
2

2153 Postings, 1096 Tage yurxEisenbahn

Da sich dieses Thema hier anbietet, schreibe ich mal was dazu.
Die Elektrifizierung des Individualverkehrs ist gerade ein grosses Topic. Die Bahn ist schon lange elektrisch. Doch am Anfang waren das grosse Dreckschleudern, es waren ja nicht wirklich Dampflokomotiven, sondern Kohlelokomotiven. Diese Technologie beschränkt sich noch auf einzelne Nostalgiezüge. Bin ich auch schon gefahren damit und es stinkt ziemlich nach verbrannter Kohle.

Ich bin mit Bahnen schon durch halb Europa gereist und auch in der Schweiz. Fahre viel Zug, auch im Alltag, so gerade jetzt und kann das hier währenddessen schreiben, was ein Autofahrer nicht kann.

Jedoch ist es zZ nicht sooo lustig, man muss eine Maske tragen, stört mich nicht gross, daran habe ich mich gewöhnt, doch ist man länger in einem geschlossenen Raum mit vielen Leuten und auch Abstände sind nicht immer einzuhalten.
Wahrscheinlich ein Ort wo sich Leute anstecken, die Zahlen explodieren überall gerade wieder, leider. Aber ich bin angewiesen auf Bahn, Busse und Trams, habe keine Karre, weil ich nie eine wollte. Autofahrer finden das oft umständlich, dafür stehen sie im Stau, regen sich auf und suchen Parkplätze, schimpfen über Bussen und Benzinpreise und Kosten ihrer Kutsche und fühlen sich manchmal unterdrückt und ausgenommen. Früher hatte der Adel Kutschen, heute hier  fast jeder eine und denkt das sei doch das Normalst der Welt so einen grossen und schweren Gegenstand zu besitzen um seinen Körper von A nach B zu bringen. Manchmal denke ich, das Ego des Automobilisten nimmt oft die Grösse und das Gewicht und die Kraft des Autos an in dem er sich fortbewegt, Auto bedeutet ja ua selbst.
Für mich ist es ein Stück Freiheit, keine Karre zu haben. Doch gerade jetzt ist es für Leute aus einer Risikogruppe wohl kein angenehmes Fortbewegungsmittel.  

15.10.20 17:59

2153 Postings, 1096 Tage yurx&

Sollte heissen die Eisenbahn, nicht die Karre,  ist zZ kein angenehmes Fortbewegungsmittel, insbesondere für ältere Leute oder solche mit Riskofaktoren, nicht die Karre.  

16.10.20 05:50
3

9308 Postings, 4302 Tage Akhenateyurx 17:30 zum Auto

Fahre schon seit über 50 Jahren Auto ohne Unfall, wenn man von einigen selbst verursachten Dellen mal absieht und für mich bedeutet das Auto Freiheit, zumal ich nicht in einer großen Stadt sondern in der Peripherie wohne und dank Garage nicht jeden Tag einen Parkplatz suchen muß.

Ich nutze es zusammen mit meiner Frau, um mich in komfortablen Etappen durch unser schönes Europa zu bewegen, eventuell im Mietauto nach Flügen, was allerdings seit einigen Monaten nicht mehr möglich war dank Corona. Möchte es nicht missen.

Bin schon seit Jahren nicht Bahn oder Bus gefahren und jetzt mit Maske stelle ich mir das als eine Strapaze vor.

Nachdem ich meinen geliebten uralten VW Diesel mit hoher Wechselprämie gegen einen neuen Benziner eintauschte, der mit allen digitalen Finessen ausgestattet ist - für mich als Technofreak sehr wichtig - macht mir das Autofahren noch mehr Spaß. Ich hoffe, daß ich das noch lange genießen kann.

Soviel zum Auto.

Sobald es machbar ist, geht es in die Schweiz nach Davos zum Zauberberghotel, wie bereits berichtet. Die Schweiz ist zwar ein teures Pflaster aber für Qualität in der Gastronomie zahle ich gerne einen Aufpreis.
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Beware the Ides of Merz

16.10.20 08:24
1

2153 Postings, 1096 Tage yurxAkhe

Ich lebe nicht mal in der Peripherie einer grossen Stadt, doch bin ich mit der ÖV fast so schnell Zentrum Zürichs oder Berns, wie ein Autofahrer, der dort dann erst mal einen Parkplatz braucht, bzw viel Platz beansprucht.

Überhaupt, meine Devise, die Autofahrer sollen bezahlen für den ganzen Lärm und Dreck und die Gefahr für andere, welche sie verursachen und überall hinbringen, in die hinterste Gegend und die abgelegensten Quartiere, wo dann Kinder, ältere, aber auch der Rest, den permanenten Terror der Autos ertragen müssen.
Nur über die fairen Kosten (und die sind hoch) lassen sich die Leute ev. überzeugen, auch mal auf die ÖV umzusteigen.

Doch ist das zZ natürlich nicht empfehlenswert, jetzt die ÖV zu benutzen. Doch diese Krise wird vorbeigehen. Der Klimawandel kaum und auch wird das Erdöl sich nicht erneuern, es ist für immer weg, ist es mal verbrannt.

Wieviel Benzin verbraucht ein Autofahrer während seines Lebens? Eine ziemliche Menge. Einen kleinen Swimmingpool wohl voller (verbranntem) Benzin für jeden Menschen heute als Grundrecht, die entsprechende Menge an CO2?
Das ist dann die Tatsache dieser Zeit, nicht Absichtserklärungen und Meinungen die man hat und sich damit identifiziert, die Tatsachen sind entscheidend. Doch mit den eigenen Tatsachen will sich fast niemand identifizieren. Besser mit schönen Absichtserklärungen, die aber null, null wert haben. Das ist mAn der Zeitgeist, schöne Worte und Forderungen an andere, an Regierungen und Konzerne, nur sich selber will fast niemand fordern. Da ist dann jeder ein kleiner Trump. Auch ich. Deshalb muss Energie generell teurer werden mAn.

Sorry, ev. etwas spitzig dieser Kommentar. da gehöre ich zu einer Minderheit. Doch Autofahrer sind für mich öfter eigentliche und tatsächliche Extremisten und die Menge ist das Problem. Die Welt wäre so viel schöner mit weniger Autos. Die sind nur schön, für die welche drin sitzen, doch für alle anderen, auch diejenigen welche auch in einem anderen sitzen, sind sie nur ein Ärgernis, eine Gefahr, eine Zumutung.  

16.10.20 13:04
4

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesVor- und Nachteile eines Auto-mobils


Ums gleich zu Anfang zu bekennen:

mir sind die Vor- und Nachteile eines Autor gut bekannt.
Aufgewachsen bin ich ohne Auto zu einer Zeit, als Auto-lose Familien in Deutschland immer seltener wurden dank der wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Mein Vater hat mir zwar (nach dem Kauf einer gebrauchten "Familienkutsche") den Führerschein bezahlt; "für ein eigenes Auto musst du aber schon selber sparen, das kaufe ich Dir nicht!" Und das tat ich dann auch....

Aber mit meinem berufsbedingten Umzug nach Hamburg habe ich mein schönes, gebrauchtes kleines Auto freiwillig VERkauft, denn ich wohnte und arbeitete im Stadtzentrum. Für Ausflüge ins Umland war dann zwangsläufig der Bus das Verkehrsmittel.

Meine Elter  dagegen waren gerne Bahnreisende, mein Vater war geübter Kursbuchleser; er hat sich Reien in die Schweiz und nach Italien oder Skandinavien  bis in die letzten Zipfelchen selbst ausgearbeitet.....und so hat es mir auch nichts ausgemacht, mal einen Winter-Urlaub in der Transsibirischen Eisenbahn zu verbringen. Das war für mich ein Urlaub der anderen Art. Ist aber auch schon wieder sehr lange her.....  

16.10.20 13:05
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9308 Postings, 4302 Tage AkhenateJa yurx, jeder ein kleiner Trump.

Wu?test Du, daß "to  trump up" zu Deutsch "erdichten, schwindeln, sich aus den Fingern saugen" bedeutet? Da hat die Vorsehung dem Irren im Weißen Haus den richtigen Namen gegeben.

Tanz auf dem Vulkan?  So fühlt es sich für uns nicht an, Bobonne und mich, wenn wir uns mit dem Auto wie z. Zt. an der Nordsee in Zeeland NL tummeln, was man von uns in nur 3 Stunden erreichen kann.

Meiden dabei Kontakt mit den Menschen, was sich dank Auto sehr gut bewerkstelligen läßt. Am Strand bei Sonnenschein und Wind  flanierend brauchen wir keine Maske zu tragen und unser Hotel liegt abseits und ist gut Corona gesichert. Die meisten Gäste sind Deutsche und freuen sich, wie wir, über die coronabedingten sehr niedrigen Preise in diesem 4* Hotel und natürlich tragen alle im Hotel Maske und gehen sich aus dem Weg.

Tanz auf dem Vulkan Stimmung will nicht aufkommen aber was ulm000 uns 22:55 aufzeigt ist in der Tat beängstigend.

Ich bin froh, daß wir in Merkel jemanden haben auf die man sich verlassen kann.
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Beware the Ides of Merz

16.10.20 15:46

2153 Postings, 1096 Tage yurxAutos überall

Akhe und Fritz Pommes danke für eure Ehrlichkeit und Einblicke in eure Realität bei diesem Thema.
Ich schreibe folgende Zeilen ganz allgemein, also nicht persönlich nehmen bitte.

Mich beschäftigt das schon lange, seit meiner Jugend. Schon vor der Klimadebatte empfand ich das Auto für alle und jeden Tag als Dekadenz.

Das Auto, man setzt sich rein und umgibt sich mit einer Hülle.
Man ist dann so gross und stark und schwer wie diese Hülle.
Es verändert auch die Wahrnehmung und das Denken.
Klimaleugner oder nicht, spielt gar keine Rolle, diese Diskussionen auf ariva oder sonst wo, sind für die Katz mAn.

Es manipuliert die Menschen und macht sie abhängig, sie richten sich ein damit, gestalten ihr Leben nach dem Auto und ihre Vorstellungen davon, können oft nicht mehr ohne. Es zieht Ansprüche und Vorstellungen nach sich, welche meist selbstbezogen sind, heisst ja, "selbst", das Auto.

Das ist die Gegenwart. Ob das Auto elektrisch ist oder nicht, es ist die gleiche Verzerrung der Realität, die gleiche Ausdehnung des Ichs, der gleiche Terror für andere, den man selbstverständlich in Kauf nimmt für den eignen Komfort. So werden unglaubliche Gewichte verschoben jeden Tag.
Das Auto ist für mich auch ein Symbol, es steht im Zentrum, es ist ein Fetisch und Lebensstil, nicht eine Meinung, sondern eine Realität.

Der Klimawandel würde Opfer fordern von dem heutigen Lebensstil, zu denen aber fast niemand bereit ist, nur zu überflüssigen Bekenntnissen.
So bin ich wohl etwas radikal diesbezüglich, doch die eigentliche Radikalität geht von den Autos aus.
Es ist heute eine Selbstverständlichkeit und ein radikaler, extremer Zustand, der die Welt und die Menschen prägt und verändert. Zum Besseren?




 

16.10.20 16:01
1

10 Postings, 99 Tage Hiebeverteiler30Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 16.10.20 18:40
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 

16.10.20 17:09
2

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesLieber yurx,


Ob ich mich - da mein Mann begeisterter Autofahrer ist - mich damit aus Deiner Sicht als "dekadent" bezeichnen lasse, sei mal dahingestellt.

Ich gestehe Dir zumindest zu, dass die naturgegebene Fortbewegung des Menschen seine Füsse sind.

Dumm ist dabei nur, dass es auch Menschen gibt, die nicht in der Lage sind zu laufen - aus welchen Gründen auch immer. Die haben nach Deiner Version also solange sie leben gefälligst hinterm Ofen sitzen zu bleiben. Denk mal an "das Heidi" von deiner Landsfrau Spyri.

Zugegeben, diese Menschen vermeiden eher einen Autobahnstau, als dass sie ihn suchten. Trotzdem gibt es sie. Auch sie haben - ob in der Schweiz ansässig oder sonstwo - ein Grundrecht darauf, mobil zu sein.

Wie und wann sie dieses Grundrecht in Anspruch nehmen wollen, sei ihnen doch selbst überlassen.
Meinst Du nicht ?

Ein schönes Wochenende wünscht
Fritz Pommes

 

16.10.20 17:44

2153 Postings, 1096 Tage yurxFritz Pommes

Ich bitte doch meine Beiträge etwas genau zu lesen, wenn du dann mit Vorwürfen kommst, jetzt soll das gegen Leute gerichtet sein in der Schweiz, die auf ein Auto angewiesen sind. Das entspringt deiner Phantasie.
Es stand aber was von Autos .... FÜR ALLE.....JEDEN TAG, ....empfand ich als Dekadenz und den entsprechenden Lebensstil, der das nach sich zieht.
Das ist der Zustand unserer Welt und das dehnte sich auf den ganzen Planeten aus. Der Titel war: Autos ÜBERALL. Also es ging weder um das Auto deines Mannes, noch um das von Leuten in der Schweiz, die darauf angewiesen sind. Aber auch um den Terror des Autos, da hast dann kein Mitgefühl?

Auch stand da: Bitte nicht persönlich nehmen. Es sei allgemein gemeint.

Bist du ein Klimaleugner? Frag ich frech zurück. Alles nur Quatsch? Denn darum geht es in meinem Beitrag zB.
Da sind dir dann abstrakte, erfundene  Menschen in der Schweiz dir wichtiger, als mein Beitrag neutral lesen zu wollen? Da stand nix davon drin.
Und für die getan hast damit auch nichts, sondern sie instrumentalisiert um meinen Beitrag in ein schräges Licht zu rücken? Sorry, so interpretiere ich das. Aber ist schon ok.
Über den Klimawandel wollte ich eigentlich nicht zu viel schreiben.
Das bringt nichts....




 

16.10.20 17:59

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesDeinen Beitrag # 342/ 15:46 habe ich an

die "Allgemeinheit der Autobesitzer" gerichtet gelesen.

Wenn ich damit falsch gelegen haben sollte, bitte ich um Entschuldigung.  

16.10.20 20:11
2

10316 Postings, 1293 Tage goldikAllgemeinheit der Autobesitzer, ja,da fühlte ich

mich (natürlich) auch angesprochen, yurx. Aber statt vieler Worte sag ich nur, mein Auto ist jetzt im 21 Jahr, +
ich hoffe, es wird mir noch ein paar Jahre treue Dienste leisten...
Hat erst knapp über 120 000km ´runter..., ist ein Caravan, d.h. einfach zu beladen mit VIEL Platz , wenn man ihn braucht.(Auf dem Land braucht man oft VIEL Platz)
Natürlich könnte ich den Strauchschnitt und alles andere aus dem Garten auch mit der Schiebkarre zum Grünsammelplatz bringen, die 4km schaffe ich locker in einer Std., na gut der Rückweg geht schneller.
Zum Einkaufen sind´s 5km, da könnte "man" einen Fahrradanhänger benutzen (wenn "man" einen hätte)
Dann könnte ich auch gleich die angeheirateten Familienmitglieder besuchen, die wohnen in der Nähe...
Schwieriger wird´s bei der Familie des Bruders meiner Frau, daß sind 120 km , zu meiner Schwester sind´s 320 km, da muß "man "früh losgehen...

Hoffentlich waren das jetzt genug Worte um deinen grandiosen Beitrag gebührend zu würdigen...  

16.10.20 21:24
1

2153 Postings, 1096 Tage yurxFritz Pommes

Du hast mir, meinem Beitrag, etwas angehaftet, unterstellt, von dem nix in meinem Beitrag über Autos stand, goldik fand das auch schon gut analysiert, obwohl ich das ja zu erklären versuchte anhand von dem was ich tatsächlich geschrieben habe, nicht was du dem aufgestülpt hast. Er erklärt es aber dann anhand seiner Situation.. Fill fand es interessant, nicht meine Erklärung dazu.
Ist schon ziemlich frustrierend hier und ich bin jetzt demotiviert.

Jetzt willst du dich unter einer Bedingung entschuldigen, dass nicht die Autobesitzer gemeint waren.

Ist das Auto eine heilige Kuh? Oder die Autobesitzer?
Oder ich bin einfach nicht einzuordnen?

Meine Position, die Autofahrten zu reduzieren, die Autobesitzer auch in Pflicht zu nehmen, ist eine klar grüne Position, deine wäre dann wohl eher die kritiklose "freie Fahrt für alle", was eher einzuordnen ist bei den ganz rechten Parteien, hier die SVP, dort die AfD. Welche auch den Klimawandel immer klein reden wollen. Dabei benutzen sie auch das Argunent derer, die darauf angewiesen sind. Das ist meine Wahrnehmung. Und auch, dass das eben doch tief verankert zu sein scheint, als Menschenrecht, seine Bedürfnisse über alles zu stellen, als Autobesitzer. Ich bin auch ein Mensch und ein Auto nicht.


Danke goldik für deinen Beitrag. Der stimmt mich doch schon wieder etwas versöhnlicher. Ich werde missverständlich beim Thema Auto, ein Autounfall hat früh mein Leben geprägt und halt auch meine Einstellung dazu.

Es wird zu viel sinnlos rumgefahren mAn. Es geht immer um Tonnen, die man für sich persönlich bewegt dabei. Das sollte man sich bewusst sein mAn. Und auch wo man sich politisch einordnet. Darum habe ich ja Trump erwähnt. Der gewann die Wahl ua  auch wegen dem. Kritiklose freie Fahrt für alle. Das populistische Extrakt von Freiheit. Was natürlich auch an den schlechten ÖV liegt in USA. Dort ist das Auto die heilige Kuh in abgelegenen Gegenden, in den grossen Städten haben aber auch viele kein Auto.

Sorry wenn ich hier etwas rummotze. Ich bin natürlich etwas verwirrt.
 

16.10.20 21:34
2

1141 Postings, 309 Tage Fritz PommesNein, Klimaleugner bin ich nicht, yurx


ebensowenig,  wie ich Terrorist bin.
Das Auto ist für mich auch keine Frage der Lebensanschauung oder von "Markenprotzerei"

Ich bin schlichtweg darauf angewiesen, dass mein Verwandtschaft mich fährt. Weil ich nicht Autofahren DARF.

Sowas gibts. Gleich gültig, ob in der Schweiz oder in Deutschland.

Das hat weder was mit Dekadenz zu tun, noch mit Alkohol vor oder hinter dem Steuer
Und unter uns: die Vokabel "dekadent" hat mich einfach verletzt. Darf ich das nicht äussern?

Ein schönes und gutes Wochenende
wünscht
Fritz Pommes  

16.10.20 22:08
1

10316 Postings, 1293 Tage goldikSo, dann lassen wir das alles doch so stehen,

und einigen uns darauf:
Es gibt keinen Grund ,den eigenen Umgang mit den Ressourcen des Planeten nicht von Fall zu Fall einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Für bekennende Hedonisten mag das "schwierig "scheinen, ist es aber nicht.
Wir übrigen sind uns doch offensichtlich viel näher, was dieses Thema betrifft.

(Im Vertrauen,yurx : Als ich damals im Maba Thread meine ersten "Gehversuche " /Schreibversuche machte, hätte ich Akhenate auch "ganz gern"  geraten, wenn Er denn Goethes Spuren nach Italien folgen
möchte , bieten sich Postkutsche ,zwar nicht mehr, aber Schusters Rappen durchaus an.)
Allen eine gute Nacht  

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