Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 160581
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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 6791 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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27.06.22 12:27
2

73389 Postings, 8278 Tage KickyNYT Artikel zu CIA Ukraine: Wechsel in US Politik?

Offizielle sagen, ein Kommando-Netzwerk koordiniert den Waffenfluss in der Ukraine
https://sonar21.com/...ng-the-ny-times-article-on-the-cia-in-ukraine/
Wenn Sie in der New York Times oder der Washington Post einen so genannten Bombenbericht über eine streng geheime US-Operation lesen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass dies nicht das Ergebnis eines unerschrockenen, eifrigen Reporters ist, der die Initiative ergriffen hat und auf eine raffinierte Idee für eine Geschichte gekommen ist. Solche Geschichten beruhen auf offiziellen oder sanktionierten Indiskretionen und haben immer einen Hintergedanken. Dabei geht es weniger darum, eine unwissende Öffentlichkeit über die Realität zu informieren, als vielmehr darum, entweder Propaganda zu betreiben oder einen Wandel in der US-Politik zu signalisieren.
den Artikel der NYT findet man komplett hier...
die wirklichen Neuigkeiten in dem Artikel der NY Times steht in den letzten fünf Absätzen des Artikels:

Das akuteste Ausbildungsproblem des ukrainischen Militärs besteht derzeit darin, dass es seine kampferprobtesten und am besten ausgebildeten Kräfte verliert, so ehemalige amerikanische Beamte, die mit den Ukrainern zusammengearbeitet haben. Der ehemalige Beamte der Trump-Administration sagte, dass das Kommando für Spezialoperationen vor dem Krieg kleine Gruppen amerikanischer Operateure hatte, die vor Ort mit ukrainischen Beamten zusammenarbeiteten. ....
.... Diese Bemühungen, so der Beamte, wurden vor der russischen Invasion eingestellt, wären aber hilfreich gewesen, wenn sie während des Krieges fortgesetzt worden wären.
Die Anwesenheit amerikanischer Ausbilder vor Ort sei das Risiko möglicherweise nicht wert, sagten andere ehemalige Beamte, vor allem wenn dies zu einer Eskalation durch den russischen Präsidenten Wladimir W. Putin führen würde.
 

27.06.22 12:42
2

73389 Postings, 8278 Tage KickyGetreidemangel in Afrika führt zu Völkerwanderung

https://www.cicero.de/aussenpolitik/...-lechte-putin-russland-ukraine
"Ulrich Lechte, außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, warnt auch Europa vor den Konsequenzen. ?Wenn im Sahel oder in Nordafrika die Ernährungslage kollabiert, kommen Flüchtlingsbewegungen auf uns zu, die weit über das hinausgehen, was wir 2015 und 2016 erlebt haben?, sagt er im Cicero-Interview. Genau das sei Putins Kalkül."
Ulrich Lechte ist Mitglied des Bundestags und außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.  

Panikmache als Mittel?
Getreidepreise brechen drastisch ein: Ukraine-Exporte scheinen möglich
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/...nen-moeglich-594934
Die Getreidepreise sind am Dienstag heftig gefallen: Offenbar bemüht sich eine Delegation aus der Türkei diese Woche in Moskau darum, Details eines möglichen sicheren Seekorridors im Schwarzen Meer zu klären, um ukrainisches Getreide zu exportieren. Die russische Agentur TASS bestätigte die Pläne für die Gespräche über Schwarzmeer-Getreideexporte.
Ursache sind mögliche Lösungen beim Ukraineexport und hohe Ernteprognosen aus Russland. Hinzu kommen Erntedruck aus den USA und Europa sowie Rezessionsängste.
Händler begründen dies mit dem Druck der bereits laufenden frühen Ernte in den Vereinigten Staaten und Europa sowie neuer Aktivitäten, die die Menge der Getreideexporte aus der Ukraine deutlich erhöhen könnte. Der Beginn der Weizenernte in den USA und Europa erzeugt ebenfalls beträchtlichen Preisdruck", versuchten die Analysten den Preissturz zu erklären.



 

27.06.22 12:49
1

73389 Postings, 8278 Tage KickyRussland erstmals seit 1918 Pleite?

https://www.berliner-zeitung.de/...ug-seit-1918-verzeichnen-li.240608
Russland muss den ersten Zahlungsverzug für Zinsen auf Staatsschulden in Fremdwährung seit 1918 verbuchen. Die russische Zentralbank ließ eine Nachfrist für die Rückzahlung von 100 Millionen US-Dollar am Sonntag verstreichen, wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet.
Die Rückzahlung wäre eigentlich schon am 27. Mai fällig gewesen, jedoch gilt eine Verzugsfrist von einem Monat. Auch diese ließ Russland jedoch verstreichen. Dies gilt als Folge der harten westlichen Sanktionen, die gegen Russland nach dem Beginn der großflächigen Invasion in der Ukraine verhängt wurden. So gibt das russische Finanzministerium laut einem Bericht, der der BBC vorliegt an, dass das Land in der Lage sei zu zahlen. Wegen der Sanktionen könne Russland jedoch das Geld nicht an die Investoren auszahlen. So habe man das Geld an die Bank Euroclear überwiesen. Dort stecken die 100 Millionen US-Dollar jedoch fest.
Die Eurobonds des Landes laufen bereits seit März auf Ramschniveau. Die wichtigsten Banken des Landes sind zudem vom internationalen Zahlungssystem SWIFT abgeschnitten. Die Inflation liegt bereits im zweistelligen Bereich....Russland hat derzeit Auslandsschulden im Wert von rund 40 Milliarden US-Dollar.

Wie der Nachrichtendienst Bloomberg weiter berichtet, sei der aktuelle Zahlungsverzug Russlands, im Englischen sowie im Russischen als Default bezeichnet, vorerst hauptsächlich symbolisch und spiele für die Russen, die mit einer zweistelligen Inflation und dem schlimmsten wirtschaftlichen Rückgang seit Jahren zu kämpfen hätten, kaum eine Rolle.
...warnt der Ökonom und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Libman von der Freien Universität Berlin vor einem inflationären Gebrauch des Begriffs. Er besteht darauf: Eine Pleite sei wirtschaftlich gesehen etwas, was man bei Privatpersonen und Firmen kenne, also wenn diese ihr Vermögen verlieren. Beim Staat passiere das aber nie, Libman Anfang Juni in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung."  

27.06.22 13:33
2

936 Postings, 4845 Tage patsmelvAnalysen von Jacques Baud

Alles was ich über die Ukraine weiss, was ich dort erlebt habe ( 2010-2016) decken sich mit den Analysen von Jacques Baud. Die Analysen sind m.M. nach hervorragend recherchiert, ich enthalte mich natürlich aber zu seinen militärischen Urteilen.  

27.06.22 13:43
1

73389 Postings, 8278 Tage KickyWir werden in den sicheren Tod geschickt

https://www.heise.de/tp/features/...-geschickt-7128790.html?seite=all
"Seit Anfang April herrschte der Tenor vor, dass die Ukraine siegen und die Russen zurückschlagen wird, wozu nur ausreichend Waffen aus dem Westen und schärfere Sanktionen gegen Russland notwendig seien. Ob das den Westen überzeugt hat oder die von ihm ausgehende Devise war, ist noch nicht wirklich zu klären. Die Verluste der Ukraine werden verschwiegen, wie das auch Russland macht.
Seit der Verlagerung der Front in den Donbass und den Versuchen, ukrainische Truppenverbände einzuschließen, beginnt das ausgegebene Bild aber Risse zu erhalten. Dort haben die russischen Truppen Luftüberlegenheit. Ihre Angriffe nehmen die seit 2014 von der Ukraine ausgebauten Verteidigungsanlagen in den Städten vermehrt unter Artilleriebeschuss.
Offenbar gibt es unter den ukrainischen Streitkräften große Verluste, sodass nun seit Mai verstärkt Einheiten der Territorialverteidigung an die Front kommen, die eigentlich als eine Art Bürgerwehr ihre Gemeinden sichern sollten, aber nicht für den Kampf an der Front ausgebildet und auch nicht mit entsprechenden Waffen ausgerüstet wurden.
Es sollen viele sterben, sich weigern zu kämpfen oder sich ergeben. Mehr als 8.000 ukrainische Kämpfer sollen bereits in Kriegsgefangenschaft der "Volksrepubliken" DNR und LNR sein. Dazu geht das Kampfmaterial aus, der Nachschub aus dem Westen scheint nicht wirklich in der Ostukraine anzukommen, die russische Armee behauptet immer wieder, Depots zerstört zu haben, in denen Waffen aus dem Westen gewesen seien."
.....  

27.06.22 13:46
2

22020 Postings, 7529 Tage lehnaUi--Unsere Ursel

allein in der Männerclique...
ariva.de
Putin fühlte sich also von dieser Meute eingekreist und musste die Ukraine mit Gewalt vom westlichen Joch befrein.
Hallo Wladimir- ab zum Psycho- Doc.
Das nenn ich Verfolgungswahn...  

27.06.22 13:54

73389 Postings, 8278 Tage KickyUS-Kommission fordert Dekolonialisierung Russlands

https://www.heise.de/tp/features/...aus-Moskau-7154362.html?seite=all
"...Die Commission on Security and Cooperation in Europe (CSCE) in Washington DC, besser bekannt als U.S. Helsinki Commission, lanciert aktuell eine Kampagne zur Dekolonialisierung Russlands als moralischen und strategischen Imperativ.

Mit Verweis auf die russischen Militäreinsätze in anderen Ländern nicht und der Dominanz Moskaus über indigene, nicht-russische Bevölkerungen will die Kommission, der Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses sowie des US-amerikanischen Außenministeriums angehören, den Blick auf "Russia?s fundamental imperialism" fokussieren.
Russlands barbarischer Krieg gegen die Ukraine - und davor gegen Syrien, Libyen, Georgien und Tschetschenien - hat der ganzen Welt den bösartigen imperialen Charakter der Russischen Föderation vor Augen geführt. Die Aggression der Russischen Föderation ist auch der Auslöser für eine längst überfällige Diskussion über Russlands Imperium im Innern, angesichts der Herrschaft Moskaus über viele einheimische, nicht-russische Nationen und des brutalen Ausmaßes, mit dem der Kreml deren nationale Selbstdarstellung und Selbstbestimmung unterdrückt hat."

klingt verdammt wie eine Retourkutsche auf die Anschuldigungen gegen die USA wegen Kosovo, Irak, Afghanistan und Lybien ....  

27.06.22 14:02
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73389 Postings, 8278 Tage KickyJohn Mearsheimers Ukraine Crystal Ball

https://www.zerohedge.com/geopolitical/...eimers-ukraine-crystal-ball
Kürzlich wurde ein neuer Vortrag von Professor John J. Mearsheimer veröffentlicht, in dem der berühmte Autor und Politologietheoretiker die Ursachen und Folgen des Ukraine-Krieges detailliert beschreibt. 2014 hatte er in einer Vorlesung an der University of Chicago gesagt: "Der Westen führt die Ukraine auf den Weg des geringsten Widerstands, und das Endergebnis ist, dass die Ukraine zerstört wird." Diese Tragödie für das ukrainische Volk spielt sich jetzt ab, mit wenig Hoffnung, dass die nun völlig gescheiterten Waffenstillstandsgespräche zwischen Russland und der Ukraine die Kämpfe beenden werden. Abgesehen von den Bemühungen des französischen Präsidenten Macron sind die Versuche grundlegender Diplomatie und direkter Kommunikation so gut wie tot.
Er argumentiert, dass die Krise größtenteils das Ergebnis der Bemühungen des Westens ist, die Ukraine in ein westliches Bollwerk an der Grenze zu Russland zu verwandeln. Die russische Führung betrachtete dieses Ergebnis als existenzielle Bedrohung, die es zu vereiteln galt.

Wladimir Putin ist zwar zweifellos für den Einmarsch in die Ukraine und für Russlands Verhalten im Krieg verantwortlich, aber Prof. Mearsheimer glaubt nicht, dass er ein Expansionist ist, der ein größeres Russland schaffen will.
Was die Folgen des Krieges angeht, so besteht die größte Gefahr darin, dass der Krieg noch Monate, wenn nicht Jahre andauern wird und dass entweder die NATO direkt in die Kämpfe verwickelt wird oder Atomwaffen eingesetzt werden - oder beides. Außerdem ist der Ukraine bereits enormer Schaden zugefügt worden. Ein längerer Krieg wird wahrscheinlich noch mehr Verwüstung in der Ukraine anrichten. Mearsheimer nennt den Krieg ein "komplettes Desaster" und "kein Ende in Sicht" - wofür er dem Westen die Hauptschuld gibt.
Prof. John J. Mearsheimer is the R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor in the Political Science Department at the University of Chicago.       mit Video  

27.06.22 14:13
4

73389 Postings, 8278 Tage KickyDann reißen wir die ganze Solarindustrie mit


Die GMB in Tschernitz stellt Solarglas her - als letzter Hersteller in Europa. Nach dem Ausrufen der Gas-Alarmstufe bereitet man hier einen Produktionsstopp vor. Das Unternehmen befürchtet eine Katastrophe - für die gesamte Branche.
Als am Donnerstagvormittag die Gas-Alarmstufe durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Grüne) ausgerufen wird, greift Nico Succolowsky direkt zum Telefon. Er ist der Geschäftsführer der Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) in Tschernitz (Spree-Neiße).
Sein Anruf geht an die Bundesnetzagentur, dort beruhigt man ihn zunächst. Der Gashahn werde nicht zugedreht, sagt man ihm. Aber die Kosten werden steigen, weil die abgeschlossenen Verträge nun durch die Anbieter gekündigt werden können. Allein das ist aber für ein Unternehmen wie GMB verheerend. Der Hersteller von Solarglas verbraucht 420.000 Kilowattstunden Gas täglich.
Seit Februar sind die Kosten für Strom und Gas bereits um 120 Prozent gestiegen. Auf die Kunden umlegen lässt sich das in dieser Höhe nicht -...
Er will keine Panik machen, erklärt Succolowksy, aber, von der Bundesnetzagentur habe er erfahren, dass er sich darauf vorbereiten solle, die Schmelzwanne im Ernstfall innerhalb von 30 Tagen herunterzufahren.Das wäre eine Katastrophe, sagt Produktionsleiter Karsten Zeisig. Ist die Wanne kalt, dauert es 18 Monate, sie wieder anzufahren. "Wenn wir hier ablassen, fallen auch 300 Arbeitsplätze", sagt Zeisig.
GMB stellt Solarglas her, unter anderem für Photovoltaikanlagen in ganz Europa. Ein Produktionsstopp würde auch die Modulhersteller schwer treffen, so Zeisig. "Wir reißen die ganze Solarindustrie mit. Es gibt keinen Lieferanten mehr von Solarglas", sagt er.
https://www.rbb24.de/studiocottbus/politik/2022/...itz-industrie.html
da fragt man sich schon, schiessen die Grünen sich wieder selber ins Knie?
keine Solarindustrie wegen Gas mangel ?  

27.06.22 14:20

7352 Postings, 4593 Tage Sufdl"Unsere Ursel"

Hat schon die Bundeswehr implodieren lassen, jetzt ist die EU dran.

Ja die Ursel ist klasse im runterwirtschaften, wären nur ihre Heere von Berater nicht so teuer.  

27.06.22 14:23
1

73389 Postings, 8278 Tage KickyKeine Einigung auf Gold-Embargo gegen Russland

Auf ein Gold-Embargo gegen Russland werde man sich werde man sich beim G7-Gipfel aber nicht abschließend verständigen können.  Dies müsse erst noch in der EU debattiert werden, sagt Scholz in der ARD
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/scholz-g7-101.html
Die USA versuchen, EU-Länder bei der Verschärfung der Sanktionen auf Linie zu bringen, um damit jegliche mögliche Annäherungen zwischen Europa und Russland im Keim zu ersticken. Zugleich haben der Krieg und die Sanktionen die Regierungen in der EU angesichts der steigenden Ölpreise und der galoppierenden Inflation geschwächt. Der Krieg tobt in Europa, und die Sanktionen schlagen am härtesten in den EU-Ländern zu....Es machen zugleich Berichte die Runde, dass Deutschland und Frankreich vergeblich versucht hätten, die Debatte um ein Kriegsende auf die Tagesordnung beim G7-Gipfel zu bringen ? ein Thema, das nicht im Interesse der USA ist.  

27.06.22 14:28

7352 Postings, 4593 Tage Sufdlz.B:

Quelle: WELT

Fünf Millionen Euro soll das Verteidigungsministerium für ein Flüchtlingsprojekt ausgegeben haben, das am Ende zwei Syrern half, einen festen Job zu finden. Ein Bericht des Bundesrechnungshofs kritisiert die Bundeswehr scharf.

Es sei ein Herzensprojekt von Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gewesen: Der Bundesrechnungshof zieht laut einem „Spiegel“-Bericht eine vernichtende Bilanz über ein Bundeswehr-Programm für syrische Flüchtlinge. In einem vertraulichen Bericht, aus dem das Nachrichtenmagazin zitiert, nannten die Prüfer die vierwöchigen Schnupperkurse „unwirtschaftlich“ und „unwirksam“.

217 Migranten hätten in den Jahren 2016 und 2017 die Kurse zu Technik, Handwerk und Sanitätswesen gesucht. Fünf Millionen Euro hätte das gekostet, also 23.000 Euro pro Teilnehmer. Vergleichsangebote der Arbeitsagentur riefen 1800 Euro pro Teilnehmer auf. Nur zwei der 217 Syrer hätten laut dem Bericht einen festen Job gefunden.
https://www.welt.de/politik/deutschland/...r-Fluechtlingsprojekt.html

LOOL die Ursel. Solche Heldinnen werden dann zur "EU Chefin" gekürt 🤣
 

27.06.22 14:31

73389 Postings, 8278 Tage KickySelensky zugeschaltet bei G7

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hofft Berichten zufolge auf die Beendigung der Feindseligkeiten in der Ukraine noch in diesem Jahr. Beim G7-Gipfel verwies er Teilnehmerkreisen zufolge auf die Härte des Winters, die Gefechte erschwere, wie Reuters und die Deutsche Presse-Agentur meldeten.
Auf dem G7-Gipfel hat Wolodymyr Selenskyj laut Diplomaten um Luftabwehrraketen und weitere Sanktionen gegen Russland gebeten. Er wolle den Krieg vor dem Winter beenden.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/...aine-krieg-forderungen  

27.06.22 14:37

7352 Postings, 4593 Tage SufdlLoL

"Es sei ein Herzensprojekt von Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gewesen"

Ihr derzeitiges Herzensprojekt ist es, ihrem lieben Volodimir zum Endsieg zu verhelfen. Den kann man nur bedauern. 😎  

27.06.22 14:38
2

60260 Postings, 5133 Tage Fillorkill"Ohne Hilfe können wir zusammenpacken"

' die ukrainische Armee ist am Rand ihrer Kräfte.

Ein beelendender Bericht von der Front in der NZZ über das sinnlose Sterben.

Eigentlich ist der Artikel hinter Bezahlschranke. Aber mit diesem Link sollte es gehen'

Wären die Auskünfte des in der NZZ zitierten Kommandeurs - Moral im Eimer, fast alle gefallen oder verwundet, kein Nachschub, keine Fahrzeuge, krass unterbewaffnet oder unbewaffnet und in der Region verhasst - generalisierbar, müsste man die Frage aufwerfen, weshalb im Vergleich dazu der 'Roten Armee' nur lächerlich geringe Fortschritte im Gelände gelingt. Die plausible Erklärung für den russischen Kriechgang wäre eine ganz andere, nämlich dass dieser durch effektiven Widerstand erzwungen wird. Eine plausible Erklärung für die 'Alles im Eimer' Berichte steht bereits oben im Titel. Es könnte sich um dabei um eine Kommunikationsstrategie handeln, die den zaudernden westlichen Rüstungslieferanten Beine machen will.  
-----------
War is over if you want it. Weapons for the Ukraine !

27.06.22 14:45

7352 Postings, 4593 Tage SufdlWow

Sie haben ihre Kommunikationsstrategie von "keine Verluste bei uns, Russland blutet" aus "wir verbluten" angepasst. Hut ab.  

27.06.22 14:54
1

3661 Postings, 2085 Tage Katzenpirat"Es könnte sich um dabei um eine

Kommunikationsstrategie handeln, die den zaudernden westlichen Rüstungslieferanten Beine machen will. "

Im Einzelfall mag es bewusste Kommunikationsstrategie sein, nur die mahnenden und besorgten Berichte häufen sich auf sämtlichen Kanälen jeden politischen Lagers.

Die Einschätzung von Baud (auch wenn dieser umstritten ist) gehört zu den interessantesten Diskussionsbeiträgen der letzten Wochen. Er stellt einen Kontrapunkt zu den NATO-Newstickers in den transatlantischen Medien dar.
https://overton-magazin.de/krass-konkret/...-der-ukraine-anfang-juni/

Besonders den Schlusssatz teile ich:

"Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Ukraine den größten Teil des Südens unter ihrer Souveränität hätte halten können, wenn man Selenskij von Beginn der Offensive an hätte mit Russland verhandeln lassen, wie er es beabsichtigte. Heute bringt die Kombination aus der westlichen Hartnäckigkeit, den Konflikt zu verlängern, und der ukrainischen Weigerung, einen Verhandlungsprozess einzuleiten, Russland in eine starke Position. Die Unfähigkeit des Westens, seinen Gegner rational zu beurteilen, scheint die Ukraine in eine Katastrophe zu führen."



Mit jedem weiteren Kriegstag wird das Elend grösser und die Restukraine kleiner.  

27.06.22 15:04
2

7352 Postings, 4593 Tage SufdlFür was steht eigentlich

Das G bei G7?? G wie Gernegroß?

BRICS haben die Gernegrossen7 längst überholt. Landmasse und Bevölkerung ist vielfach grösser und seit 2016 bereits auch wirtschaftlich.

Deutschlands Anteil hat von rund 5 auf 3,33 Prozent abgenommen. Die grafische Darstellung zeigt: Der Bedeutungsverlust der G7 hat sich nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008/2009 beschleunigt.

Dafür wird die Gruppe der Brics-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) immer wichtiger: Ihr Anteil an der Weltwirtschaft ist seit Gründung der G20 von 18,4 Prozent auf 31,2 Prozent gestiegen - und hat 2016 erstmals die G7 überholt. Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung Chinas von 7,1 Prozent auf 17,6 Prozent und Indiens (von 4,23 auf 7,3 Prozent). 

 

27.06.22 15:07

3661 Postings, 2085 Tage Katzenpirat" Die grafische Darstellung zeigt"

Wo ist sie denn?
 

27.06.22 15:19
3

7352 Postings, 4593 Tage SufdlGibts keine ohne Abo.

Hier mal zu G20  
Angehängte Grafik:
starkes-china.jpg (verkleinert auf 26%) vergrößern
starkes-china.jpg

27.06.22 15:20

7352 Postings, 4593 Tage SufdlUups

Von 2016 😎  

27.06.22 15:38
2

7352 Postings, 4593 Tage SufdlInteressante Grafik von 2020

Einwohnerzahl der G7. Ausser USA ist keiner unter den ersten 7! Eigentlich nur ein sehr kleiner Haufen, der meint die Welt regieren zu müssen.  
Angehängte Grafik:
g20-einwohnerzahl.gif (verkleinert auf 53%) vergrößern
g20-einwohnerzahl.gif

27.06.22 15:54

7352 Postings, 4593 Tage SufdlG7 Bevölkerung entspricht

9,8 prozent der Weltbevölkerung. Wahnsinn wie Russland isoliert ist. Und jetzt noch Gold auf der Sanktionsliste. Das tut aber weh. Warum nicht Weizen und Gas?  

27.06.22 15:59

3661 Postings, 2085 Tage KatzenpiratSpekulation: Wie weiter in der UKR?

Ich gehe davon aus, dass nach Einnahme des Oblasts Luhansk und spätestens nach der Besetzung des gesamten Oblasts Donezk der Kreml einen Waffenstillstand ausruft und seine Interventionsziele als erfüllt erklärt. Sollten die Ukrainer die Waffen dann nicht ebenfalls niederlegen und und ernsthaft verhandeln, werden die Russen den Gang nach Transnistrien fortsetzen um den Druck nochmals eine Stufe zu erhöhen. Dann wird die Ukraine Odessa verlieren, wenn wohl auch nur durch Einkesselung bzw. vorübergehend.

Ich glaube nicht, dass Putin die Einnahme von Odessa fix eingeplant hat. Russland wird Odessa nicht zerstören und könnte es auch nicht jahrelang zwangsverwalten. Man muss bedenken, die okkupierten und zerstörten Gebiete und Städte muss Russland wieder aufbauen, nicht der Westen.

Einen Diktatfrieden wird es früher oder später so oder so geben. Die Ukraine hätte sich spätestens 2008, als Bush deren NATO Beitritt forderte und damit in die empfindlichste Zone der russischen Einflusssphäre eindrang, von den Amis lossagen müssen. Dann wäre ihr das jetzige Schicksal erspart geblieben. Leider war weder die herrschende Klasse noch das Volk weitsichtig genug bzw. willens dazu. Sie ist es selbst heute leider noch nicht.
 

27.06.22 16:01

3661 Postings, 2085 Tage Katzenpirat"Gibts keine ohne Abo"

Hab ich doch! Ein gratis Zwangsabo quasi. :-)
 

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