Gerade an umsatzschwachen Tagen besteht die Gefahr, dass man beim Auslösen eines Stop-Losses seine Aktie zu Discountpreisen los wird. Es kursieren Gerüchte, dass die Profis z.T. die Kurse dahingehend nach unten drücken, um quasi künstlich Stop-Losses auszulösen und dann diese Aktien seelenruhig zu Schnäppchenpreisen einzusammeln. Gerade bei Aktien, die an einer Unterstützungslinie hängen, kann man dieses Phänomen beobachten: Viele Anleger kennen diese Unterstützung und siedeln ihr Stop-Loss knapp unter dieser Unterstützung an. Durchbricht der Kurs daan die Unterstützung, wird eine Stop-Loss-Marke nach der anderen ausgelöst, der Kurs fällt und fällt. Daher das mentale Stop-Loss: Man vereinbart quasi mit sich selbst eine Marke, bis zu der man die Aktie hält. Unterschreitet der Kurs diese Marke, gibt man eine herkömmliche limitierte Verkaufsorder auf. Das funktioniert zumindest dann, wenn die Aktie NICHT wie oben dargestellt eine nachhaltige Unterstützung durchbrochen hat. Nachteil: Die meisten Anleger können (oder wollen) den Markt natürlich nicht ständig im Auge haben.
Ich habe kürzlich bei einem doppelten Stop-Loss auch wieder schön draufgezahlt: 1.SL bei 22,80 2.SL bei 21,90
=> Beide Orders wurden zu 20,10 (!!!) abgewickelt.
Danach erholte sich der Kurs wieder. Wer da keine Manipulation vermutet.....
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