... nun spart Tesla aber offensichtloch nicht an R&D, sie geben ja mehr aus. Und schon passt Deine Rechnung nicht.
Zudem sollte es auch für Laien wie uns einleuchtend sein, dass die Kosten für R&D nicht linear anfallen, dass man also kaum zuerst 100% Kosten für Produkt A, dann 100% Kosten für Peodukt B, C etc ausgibt, sondern dass damit mehrere Produkte, sowie Peodukt Updates abgedeckt werden.
Ansonsten ist es das Einmaleins, dass wenn bei nur etwas höheren Kosten für R&D der prozentuale Anteil vom Umsatz sich halbiert, dass dann der Umsatz sich verdoppelt haben muss.
"R&D 2017: 1,378,073 (12% des Umsatzes) 2018: 1,460,370 (7% des Umsatzes)"
Da wären wir dann wieder mal bei der komplizierten, Antipoden-getriggerten Mahtematik. ;-)
Damit Du das verstehst, ein einfaches Beispiel:
2017: 100? (10% des Umsatzes) ?> Umsatz liegt bei 1.000? 2018: 100? (5% des Umsatzes) ?> Umsatz liegt bei 2.000?
Eigentlich einfach, oder?
"Ist eigentlich total simpel und jeder andere hätte das sicher auch verstanden."
Und leicht abgewandelt: 'Es ist wieder so wunderschön zu sehen, dass du als TESLA-ANTIPODE, der hier täglich ANTI-TESLA-Postfeuerwerke abfackelt, durch DIE EIGENEN ZAHLEN Zahlen bezüglich R&D NICHT RICHTIG auf den Umsatz schließt (KOMMS) und mitnichten mal selbst die Zahlen VERSTANDEN hast.'
Dass Du dann auch noch überheblich wirst, ist mahtematisch unverständlich. ;-)
PS: Ansonsten danke für diese erleuchtende These - die ich aber für ausgewiesenen Unsinn halte. ;-)
"Ein Wachstumsunternehmen sollte den Anspruch haben eine deutlich höhere R&D-Ratio als bestehende Autobauer zu haben."
Du meinst also, Tesla sollte sich vergleichen mit Autokonzernen, die mit Verbrennungsmotoren ungleich höhere Entwicklungskosten haben, due etliche Dutzend Modellvarianten je Produkt haben, und die schon allein für die Einhaltung der Grenzwerte ihrer Produkte mehr ausgeben dürften, als Tesla insgesamt?
Was macht Dich glauben, dass deren R&D einer allgemein gültigen Zahl entsprächen?
Ich denke, dass die Entwicklung neuer BEVs, wenn die grundsätzliche Arbeit erst einmal getan ist, vom Aufwand her deutlich kostengünstiger ist, als neue Diesel Motoren zu entwickeln.
Synergie-Effekte. Wenn man davon nix gehört hat, kann man so etwas natürlich schwer einschätzen.
Ich sehe: es mangelt mal wieder an den Basics.
PPS: Und weil mal wieder Dein Leseverständnis zu klemmen scheint: ich sagte nicht DASS das 35.000 Dollar Modell nicht kommen wird, sondern beschrieb, was ich tun werde WENN ES nicht kommen SOLLTE.
Aber schön, dass Du so etwas anhand der Bilanzen glaubst erkennen zu können. Ich gebe zu,mdass ich das nicht kann. Mir liegt aber auch die Kaffeesatzleserei nicht, und you should know, ich bin auch nicht wild darauf. ;-)
Ergo: zwei Zahlen aus dem 10-K herausgeholt, in der Hoffnung, das wäre für Tesla 'negativ' auslegbar - und hat nicht geklappt.
Pech gehabt.
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