Manchmal ärgere ich mich, dass man in zehn Minuten einen Propheten demaskieren kann... wer einmal Blödsinn redet...
Und weil ich mich ärgere, stelle ich dieses Posting - was ich sonst nicht mache - doppelt ein - also auch hier.
Die Thesen des Saxofant Steen Jakobsen zum Jahr 2012:
Vorab:
http://www.youtube.com/watch?v=haij2fkMQjIZum Nachlesen:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...gnosen-fuer-2012/5978120.htmlDie Apple-Aktie fällt. Gegenüber ihrem Höchststand von 2011 bricht das Papier um 50 Prozent ein. Wettbewerber wie Google, Amazon, Microsoft/Nokia und Samsung bringen das Unternehmen und seine Produkte, wie das iPhone und das iPad, unter Druck.
>> Quatsch
Nachdem der Aktienmarkt innerhalb kürzester Zeit um 25 Prozent zusammengebrochen ist, lassen EU-Politiker alle europäischen Banken für mindestens eine Woche schließen. Grund für die verordnete Finanzmarkt-Urlaubswoche sind die im Dezember beschlossenen Änderungen am EU-Vertrag.
>> Quatsch
Ein bisher unangekündigter Kandidat bei den US-Präsidentschaftswahlen wird mit 38 Prozent der Stimmen zum Nachfolger Obamas gewählt. Er wird sich Anfang 2012 zur Wahl stellen und mit einem Programm überzeugen, das Veränderungen verspricht.
>> Quatsch
Die Wirtschaftsmacht China schwächelt und die Nachfrage der Volksrepublik bricht ein. Die Folge: Australien rutscht in die Rezession.
>> Halber Quatsch
Im Bankensektor kommt es zum Ausverkauf. Strengere Kapitalanforderungen und Regulierungsmaßnahmen zwingen die Geldhäuser zum schnellen Schuldenabbau. Doch am Markt gibt es kaum Interessenten. Es kommt zum Ausverkauf der Finanzaktiva. und der europäische Interbankenmarkt schwindet. Da Sparer den Einlagegarantien insolventer Staaten misstrauen, kommt es zu einem Run auf die Geldinstitute. Anfang des Jahres werden mehr als 50 Banken verstaatlicht, manchen werden ganz aufgelöst.
>> Quatsch
Schweden und Norwegen lösen die Schweiz in ihrer Funktion als „sicherer Hafen“ auf dem Finanzmarkt ab. Weil die Schweizer ihre Währung aggressiv abwerten, suchen Vermögensverwalter nach neuen sicheren Häfen für ihr Kapital. Es gibt einen regelrechten Run auf schwedische und norwegische Staatsanleihen.
>> Hausfrauenquatsch
Die Schweizer setzen weiterhin alle Hebel in Bewegung, um eine ausreichend große Kapitalflucht aus dem traditionellen „sicheren Hafen“ auszulösen und damit weitere Kollateralschäden zu verhindern. Der starke Franken hat vor allem das Exportgeschäft belastet. Im Kampf gegen die Aufwertung der Währung verlängert das kleine Land nicht nur bestehende Programme, sondern nimmt sogar negative Zinsen in Kauf. Die Schweizerische Nationalbank gewinnt den Kampf. 2012 wird es der Notenbank gelingen, den Euro-Franken-Kurs bis auf 1,50 zu katapultieren.
>> Quatsch
China gerät mit nur noch fünf bis sechs Prozent BIP-Wachstum an den Rand einer „Rezession“. Der Grund: Die Renditen aus dem Bau von Geistermillionenstädten schwinden und der steigende Renminbi setzt die Exportwirtschaft unter Druck.
Der USD-CNY-Kurs legt um zehn Prozent zu und steigt bis auf 7,00.
>> Quatsch
Der Ölpreis ist aufgrund sinkender Betriebskosten niedrig. Hinzu kommt ein Preisrückgang aufgrund eines erweiterten Eisenerzangebotes aus Brasilien und Australien. Der Wirtschaftsmacht China kommt das entgegen – die Importnachfrage steigt. Nicht zuletzt dank der lockeren Geldpolitik schießt die Eisenerz-Nachfrage schießt schließlich gewaltig in die Höhe. Der Baltic Dry Index steigt um 100 Prozent.
>> Quatsch
Weizen hat sich 2011 besonders schlecht entwickelt. Auch 2012 werden die Wetterbedingungen den Getreideanbau vielerorts belasten. Der Preis für an der CBOT gehandelten Weizen wird sich 2012 verdoppeln.
>> Halber Quatsch
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Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.
Michel de Montaigne