und ihre Abschreibungen lassen sich nicht vergleichen. Es ist eben nicht einfach
so, dass es da bei HRE ein Portfolio gäbe, in dem die US-Subprimes schön
säuberlich aufgeführt wären - sie sind überhaupt nicht aufgeführt, nirgendwo.
Das publizierte Volumen und seine bisherigen Wertberichtigungen, ist im Grunde
genommen ein "Unfall", ein nicht beabsichtigtes Zufallsprodukt. So jedenfalls
verstehe ich die Vorgänge, die zu der im 3.Q.2007 einsetzenden Malaise geführt
haben. Und sie erklären auch, warum von Funke keine Warnung kam.
Das Dumme: das alles steht in keinem Geschäftsbericht. Es ergibt sich nur aus
Pressekonferenzen und Gesprächsprotokollen, wobei man nie genau weiß, ob die
Sachverhalte zutreffend wiedergegeben wurden. Wer die diversen Quellen
vergleicht, wird auf zum Teil eklatante Widersprüche stoßen.
Einen Einblick erhält man im Artikel der FTD vom 17.01.2008, zu dem ich oben
den Link eingstellt habe. Hier nochmal, als "Osterhasen" für Dich:
http://financialtimes.de/unternehmen/...uldeter%20Absturz/304576.htmlDie publizierten Subprimes der Eurohypo dürften ähnlich zustande gekommen sein.
Das macht die Konfusion perfekt - und die Sache noch komplizierter.