Wird der Kurs manipuliert?

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neuester Beitrag: 02.07.20 17:16
eröffnet am: 18.06.20 20:01 von: Fosner Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 02.07.20 17:16 von: Fosner Leser gesamt: 2141
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18.06.20 20:01
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139 Postings, 158 Tage FosnerWird der Kurs manipuliert?

Die Shell A wird den Kurs weiter nach unten und unten  gehen. Das steht definitiv fest. Ich erkläre euch auch warum es so ist. Die Großinvestoren sind aus der Aktie ausgestiegen und somit sind große Umsätze an den Börsen nicht mehr möglich.
Wenn man den DJI oder den DAX manipulieren will, muss man etwa 20 Milliarden Dollar/ Tag aufbringen, um die Indices und die darin vertretende Aktien nach oben oder nach unten zu bewegen. Investmentbanken verdienen an Derivaten ihr Geld. Also sammelt man erst einmal die long und short Positionen und berechnet in welche Richtung die Börsen laufen sollen. Die Richtung, ob gen Süden oder Norden, gibt der Profit vor. Nicht der Kursgewinn oder -verlust ist dafür entscheidend, sondern die enormen Summen die in Leerverkäufe und Long-Positionen liegen. Hier wird dann der Kurs nach oben und unten bewegt und es wird abkassiert. Alles ist genau berechnet und die Kursentwicklungen sind festgelegt. Also wie gesagt, um so zu handeln müssen die Investmentprofis  etwa 20 Milliarden Euro pro Tag für den DAX bereitlegen.
Jetzt kommen wir zu Shell A. Der Ölpreis ist uninteressant. Man sieht ja auch, dass eine direkte Korrelation zwischen Shell und dem Ölpreis fehlt. Die Umsätze an den Börsen sind bescheiden. Wenn z.B. nur eine Million Shell A Aktien am Tag gehandelt werden, dann braucht man etwa 15 bis 20 Millionen Euro, um die Shell gezielt nach oben oder unten zu treiben. Das ist nicht viel Geld. Die Gewinne liegen hier beim Abkassieren der Leerverkäufer und/ oder bei den Longpositionen.
Das bedeutet, dass der Kurs von Shell A nicht an wirtschaftliche Realitäten gekoppelt ist
Shell A bewegt sich immer dann entscheidend nach oben oder unten, wenn genügend Wetten auf dem jeweiligen Kursverlauf liegen. Wenn der Kurs längere Zeit seitwärts läuft, so ist das die Einsammelphase der Derivate. Der Kurs steigt stark (egal was der Ölpreis macht) wenn für zig Millionen Euro Leerverkäufe abgeschlossen sind. Mann kassiert dann richtig ab. Entgegengesetzt geht es auch. Der Kurs der Aktie fällt entscheidend, wenn die Longpositionen ins Aus laufen. All das wird berechnet und damit wird richtig Profit gemacht.
So funktioniert es momentan mit der Shell A.
Ich bin bei dem Papier  schon seit Jahren investiert und verkaufe nicht. Kaufe bei sehr tiefen Kursen immer nach.
Irgendwann, spätestens dann, wenn es sich für Großinvestoren wieder lohnt, sich die Shell ins Depot zurückzuholen, wird die Manipulation schwieriger und auch viel teurer.
In diesem Sinne
Viel Glück an Alle  

18.06.20 20:18

589 Postings, 1301 Tage InstanzWenn's nicht so in die gemäße Richtung geht

da sind halt schnell Manipulationsvorwürfe zur Hand. Aber RDS geht's halt nicht anders wie vielen Companies auch, welche von der Corona-Pandemie die volle Breitseite abbekommen haben.

Wie du schon richtig bemerkst, ist das Shell-Invest eine langfristige Angelegenheit. Wer hier recht günstig zugelangt hat, als die Börsen sich Mitte März im Crash-Modus befanden, der wird die weitere Entwicklung eigentlich recht gelassen verfolgen.

Übrigens kackt die Konkurrenz aktuell ab: Die russischen Sputniker sehen die US-Fracking-Industrie am Rande des Abgrunds.

"Gnadenloses Tief: Fracking-Wirtschaft in USA stirbt aus"

.....Von einer Erdölnachfrage wie früher könne man infolge der Corona-Pandemie nur träumen, betont ?The Wall Street Journal?: ?Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Jahre vergehen, bis die Fracker ihre früheren Level erreichen ? sofern dies überhaupt jemals geschieht?, schreibt das Börsenblatt.

Selbst um die einigermaßen günstige Fracking-Förderung in West-Texas wirtschaftlich betreiben zu können, benötigen die Firmen einen Ölpreis von durchschnittlich 49 Dollar je Barrel, rechnen Analysten der Federal Reserve Bank of Dallas vor. Den derzeitigen Preis von 40 Dollar würden im Verlauf des Jahres nur 15 Prozent der Fracker überleben, so die amerikanischen Finanzexperten.....

https://de.sputniknews.com/kommentare/...327391259-us-fracking-krise/  

02.07.20 17:16
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139 Postings, 158 Tage FosnerWarum steigt die RDS nicht=

Siehe mein Statement oben. Auch heute wieder, 2.7.20.  Brent steht auf 42,17 Dollar. Die Indices klettern alle kräftig nach oben. Nur RDS bewegt sich nicht.  Wer oben liest, kennt die Antwort.  

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