Deutsche Pfandbriefbank 😃

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neuester Beitrag: 27.02.25 18:43
eröffnet am: 16.07.15 09:49 von: BackhandSm. Anzahl Beiträge: 11235
neuester Beitrag: 27.02.25 18:43 von: Großes_Hos. Leser gesamt: 4589959
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27.02.25 11:24
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14405 Postings, 5083 Tage crunch time#11225 Opa Didi

Also man erkennt zumindest wie einer der großer LV ( Caius Capital) hier schon seit Wochen auf der "Flucht" ist und in kurzen Abständen immer weiter stramm eindeckt. Die haben wohl schon früh geahnt wohin die Reise jetzt wieder geht. Schätze die nächsten Tage wird es noch mehr Eindeckung bei Caius Capital geben. Was die restlichen LV machen bleibt abzuwarten. Erkennbar ist aber, daß hier schon länger kein LV mehr aufstockt und die ganze LV Quote sich seit dem Höhepunkt im März 2024 schon wieder fast halbiert hat. Somit sehe ich hier tendenziell wohl eher weiter sinkende LV Quote.  Mir ist es aber fast wichtiger, daß instit. Long-Investoren hier vermehrt wieder zugreifen, da diese Gruppe natürlich das meiste Geld bewegen kann, gleichzeitig aber auch die letzten Jahre hier Vertrauen verloren hat. Warten wir mal ab was noch alles bei Präsentation der vollständigen und endgültigen 24er Unternehmenszahlen am 24. März 2025 zu sehen sein wird. Manchmal wird  die eine oder andere noch zu schluckende  "Kröte" erst dann erkennbar.  
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27.02.25 12:10

14405 Postings, 5083 Tage crunch time@ Opa Didi

Opa Didi: #11225 "...Aber Grundsätzliches: Mich überzeugen die vorgelegten Zahlen noch nicht! "
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Also ich teile durchaus deine Meinung, daß die 2024er Zahlen alleine noch keinen vom Stuhl hauen. Gewisse Zahlen lagen ja sogar leicht unter den Markterwartungen, auch die Divi-Erwartung war höher. Wichtiger sind vielleicht aber die Aussichten bzw. eine gewisse wiederkommende Grundfestigkeit. Hier muß nach den ganzen Achterbahn-Jahren erst einmal wieder Ruhe und Verläßlichkeit die kommenden Jahre einkehren. Da wird hier also keine Wunderheilung stattfindet, sondern ein längerer Prozess ist dafür nötig. Entsprechend sollte man aus meiner Sicht auch nicht zu schnell schon wieder zu hohe Kursanstiegserwartungen haben. Eben weil künftig bestimmte Dinge nicht mehr so gehandhabt werden wie früher. Es wird inzwischen auch klar weniger aggressives Neugeschäft gemacht, um eben risikomoderater zu bleiben. Von dem neuen CEO wurden wichtige Dinge endlich angeschoben, um so möglichst künftig die Risikovorsorge wieder zu mindern durch das klare strategische Ziel ein deutlich weniger riskantes Branchen- & Länderportfolio zu gestalten. Das stützt auch den Gewinn mit. Das passiert jetzt nicht innerhalb vor Wochen oder Monaten, sondern braucht doch einige Quartale. Von daher sollte man im Verlauf von 2025 schon mehr davon erkennen. Und sicherlich ist eine noch immer erhöhte Inflation nicht vorteilhaft, da der erhoffte Zinsrückgang bislang moderater ausgefallen ist und das natürlich auch Finanzierung im Immo-Bereich  mitbeeinflußt. Aber auch da würde ich vermuten die Zinztendenz wird im Jahresverlauf noch weiter leicht sinken. Ist am Ende, wie bei fast allen Aktien, eine spekulative Wette auf günstige Entwicklung der externen Umstände plus eine richtige Justierung der eigenen Stellschrauben innerhalb des Unternehmens. Der CEO kann auch nur an Letzterem arbeiten, der Rest ist Aufgabe der Politik .

https://www.deraktionaer.de/artikel/...-aktienrueckkauf-20375711.html
"... Deutsche Pfandbriefbank vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2024 vorgelegt. Das Spezialinstitut kam vor zwei Jahren im Zuge der US-Büroimmobilienkrise hart unter die Räder.....Wie die auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Bank mitteilte, wurden 2024 vor Steuern 104 Millionen Euro und damit 15 Prozent mehr als im Vorjahr verdient. Die Markterwartung von 107,9 Millionen Euro wurde damit aber nicht erreicht. Das galt auch für den Zinsüberschuss, der statt 473,9 Millionen Euro nur 465,0 Millionen Euro erreichte und damit im Jahresvergleich 3,5 Prozent zurückging......Das Neugeschäft ging 2024 um 29 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zurück. Das dürfte auch daran gelegen haben, dass derRisikoappetit der Pfandbriefbank zuletzt gesunkenwar. Die Risikovorsorge, die vergangenes Jahr noch bei 212 Millionen Euro gelegen hatte, erreichte nun 170 Millionen Euro und damit rund 20 Prozent weniger. Für das laufende Jahr stellt der Vorstand eine Eigenkapitalrendite von 3,4 bis 4,5 Prozent in Aussicht, der Vorsteuergewinn soll über dem von 2024 liegen. Das Neugeschäft soll zwischen 6,5 und 7,5 Milliarden Euro liegen, das Portfoliovolumen bei rund 29 Milliarden Euro.... Die ausgesetzte Dividende will die Pfandbriefbank wieder aufnehmen und schlägt der Hauptversammlung für 2024 0,15 Euro je Aktie vor. Erwartet wurden vom Analystenkonsens hingegen 0,24 Euro. Zudem will man eigene Aktien in Höhe von 15 Millionen Euro zurückkaufen. Klar, an alte Zeiten kann die Bank mit einer Dividende von 0,15 Euro je Aktie nicht anknüpfen, denn die Rendite würde sich aktuell nur auf 2,5 Prozent belaufen. Da sind Anleger von der Pfandbriefbank andere Werte gewohnt. Allerdings ist ein Anfang gemacht ? positiv ist auch der Aktienrückkauf, auch wenn das Volumen eher gering ist. Die Richtung stimmt auf jeden Fall bei dem Geldhaus. Vor allem von niedrigeren Zinsen und somit einerschrittweisen Erholung des Immobilienmarktes dürfte die Aktie profitieren....!
 

https://www.ariva.de/news/...efbank-legt-wieder-zu-dividende-11551421 "....Bankchef Wolf sieht zwar Anzeichen einer Verbesserung, doch die Weltlage sei weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt. "Es herrscht nach wie vor Krieg in Europa. Die Inflation hält sich in Teilen hartnäckig und die Zinsen sinken langsamer als zunächst erwartet", sagte er. "So kommt die Erholung an den Immobilienmärkten nur zögerlich voran". Die Märkte für Gewerbeimmobilien hätten sich zuletzt stabiler gezeigt, allerdings noch auf niedrigem Niveau. Für 2025 erwartet er keine großen Steigerungen der Transaktionsvolumina, geht aber von weiter sinkenden Belastungen durch drohende und tatsächliche Kreditausfälle aus. Der frühere Deutsche-Bank-Manager Wolf hatte die Führung der Bank vor rund einem Jahr fast auf dem Höhepunkt ihrer Krise übernommen. Im Herbst strich er dann die Wachstums- und Renditeziele seines Vorgängers Andreas Arndt zusammen. Er will die Risiken der Bank zurückfahren und ihre Abhängigkeit von Zinserträgen verringern..."

 
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27.02.25 12:34

4358 Postings, 2588 Tage timtom10116,25 Euro nicht

Schlecht  es steigt weiter  

27.02.25 13:08

4358 Postings, 2588 Tage timtom1011Super Ziel über 9 Euro

Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank nach Jahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 9,10 Euro belassen.  

27.02.25 15:06
1

248 Postings, 3488 Tage Opa DidiDank, das

ist ein Super Kommentar, den ich inhaltlich voll unterstütze.

An diesem Beitrag können sich andere Forumteilnehmer mehr als nur eine Scheibe abschneiden.

Solltest Du mal spezielle Analysen zu Strategien von LVn brauchen, lass es mich wissen.  

27.02.25 17:27

28599 Postings, 1304 Tage Highländer49Deutsche Pfandbriefbank

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) fasst rund ein Jahr nach einer Vertrauenskrise wieder etwas mehr Mut. Trotz deutlich gesunkener Erträge verdiente der Gewerbeimmobilien-Finanzierer 2024 vor Steuern 104 Millionen Euro und damit 15 Prozent mehr als im Vorjahr, wie er am Donnerstag in Garching bei München mitteilte. Für 2025 erwartet Vorstandschef Kay Wolf eine weitere deutliche Steigerung. Von einer wirklichen Erholung der Immobilienmärkte kann aus seiner Sicht jedoch noch keine Rede sein.
Für die gebeutelten Aktionäre der Bank hat der Manager indes zwei Trostpflaster bereit: So sollen sie für 2024 nach einer Nullrunde wieder eine Dividende von 15 Cent je Aktie erhalten. Zudem will die Pfandbriefbank erstmals eigene Aktien zurückkaufen und will dafür 15 Millionen Euro ausgeben.

An der Börse kamen die Neuigkeiten zunächst gut an, die Aktie legte zu. Am Nachmittag musste sie sich allerdings der eingetrübten Gesamtstimmung beugen und notierte leicht im Minus. Im Jahr 2023 war ihr Kurs wegen der Furcht vor hohen Kreditausfällen in den USA immer weiter gefallen. Anfang 2024 stürzte er bis auf weniger als 3,70 Euro ab. Inzwischen hat er sich wieder ein gutes Stück erholt. Von Werten um die 12 Euro wie vor drei Jahren ist er aber immer noch weit entfernt.

Dass das Geschäft der Bank 2024 besser lief als im Vorjahr, lag auch an einer geringeren Risikovorsorge für drohende Kreditausfälle. Der Vorstand legte zu diesem Zweck 170 Millionen Euro zurück und damit deutlich weniger als die 212 Millionen aus dem Vorjahr. Damals hatte die Bank Abschreibungen auf einige Darlehen in den USA vornehmen müssen, nachdem die Werte der finanzierten Gewerbeimmobilien am Markt stark gesunken waren.

Bankchef Wolf sieht zwar Anzeichen einer Verbesserung, doch die Weltlage sei weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt. "Es herrscht nach wie vor Krieg in Europa. Die Inflation hält sich in Teilen hartnäckig und die Zinsen sinken langsamer als zunächst erwartet", sagte er. "So kommt die Erholung an den Immobilienmärkten nur zögerlich voran". Die Märkte für Gewerbeimmobilien hätten sich zuletzt stabiler gezeigt, allerdings noch auf niedrigem Niveau.
Für 2025 erwartet er keine großen Steigerungen der Transaktionsvolumina, geht aber von weiter sinkenden Belastungen durch drohende und tatsächliche Kreditausfälle aus.

Der frühere Deutsche-Bank-Manager Wolf hatte die Führung der Bank vor rund einem Jahr fast auf dem Höhepunkt ihrer Krise übernommen. Im Herbst strich er dann die Wachstums- und Renditeziele seines Vorgängers Andreas Arndt zusammen. Er will die Risiken der Bank zurückfahren und ihre Abhängigkeit von Zinserträgen verringern.

Im abgelaufenen Jahr zeigte sich seine vorsichtigere Strategie bereits in den Geschäftszahlen. So schloss die Bank deutlich weniger Kreditverträge ab als 2023: Das Neugeschäftsvolumen ging von 7,2 auf 5,1 Milliarden Euro zurück. Die operativen Erträge schrumpfen um rund zehn Prozent auf 544 Millionen Euro. Obwohl der Gewinn vor Steuern stieg, ging der Überschuss um eine Million auf 90 Millionen Euro zurück.

Für das neue Jahr erwartet Bankchef Wolf einen weiteren deutlichen Anstieg des Vorsteuergewinns. Das Neugeschäft soll auf 6,5 bis 7,5 Milliarden Euro anziehen, nachdem es im vergangenen Jahr auf 5,1 Milliarden eingebrochen war.

Quelle: dpa-AFX  

27.02.25 18:02

261 Postings, 1362 Tage G559APBB weg

Ich bin heute mit so 48% Verlust raus. Fast alle Banken machen fett Gewinne und zahlen gut Dividende und die PBB ist am Kämpfen. Das lohnt sich nicht mehr für mich.

Ich wünsche allen PBB-Investoren hier viel Glück. Kann gut sein, dass sie mehr Erfolg haben mit PBB als ich.  

27.02.25 18:43

5 Postings, 267 Tage Großes_HossaPBB

Lasst mich mal den heutigen Tag kurz zusammenfassen: Erst ein recht ordentlicher Kursanstieg - die Erleichterung dass die Zahlen nicht sooooo schlecht sind und Besserungstendenzen erkennbar sind. Dann im Laufe des Tages doch die Ernüchterung dass noch viel zu Tun bleibt. Wenn von 300 Mio Gewinn 200 Mio in der Risikovorsorge versickern ist das schon bitter. Auch der Verkauf des Portfolios im letzten Jahr (0,5 Mrd  US-amerikanische und britische Loans) war teuer, die gebildete Risikovorsorge wurde hierfür voll verbraucht, da hat man dem Käufer den Kauf zuckersüß gestaltet nur damit man die Position los wird, unter anderem weil die Anleger und die Börse nach einer Risikoreduktion "geschrien" haben. Die Hoffnung dass von der Risikovorsorge wieder etwas zurück kommt schwindet, sollten weitere Portofolien verkauft werden. Per Ende 2024 stehen wir bei 540 Mio Risikovorsorge - das sind immer noch 4 Euro pro Aktie- oder 2/3 des aktuellen Kurswertes. Sollte sich die Risikosituation entspannen, die gelisteten LTVs sind konservativ, so steckt hier schon auch noch Gewinnpotential für die Aktionäre. Das aktuelle Portfolio der pbb ist natürlich zu klein - da muss Neugeschäft her, aber solches das das Risiko nicht treibt und profitabel ist, das sollte die Hauptaufgabe des Vorstandes sein. Angekündigt ist lediglich Neugeschäft um die Portfoliogröße zu halten. Auch die quartalsweise Betrachtung des Zinsergebnis weist auf ein zu kleines Portfolio hin. Der größte Hoffnungsschimmer und der fetteste Deal im Geschäftsbericht ist leider der Aktienrückkauf. Jede PBB Aktie hat 23? Buchwert - wird jetzt zu 6 SBB zurückgekauft gibt es einen satten Gewinn pro zurückgekaufter Aktie von 17? oder fast 300% für die Aktionäre die dabei geblieben sind. Oder aber 2,5% Cash Dividende + 2,5 % SBB +5,5% aus dem Buchgewinn für die verbliebenen Aktionäre. Macht gut 10%, zwar nicht in Cash aber als Vermögenszuwachs. Damit wird der BW der PBB Aktie zwar noch höher, aber was solls. Wichtig ist das Herr Wolf es schafft im Jahr 2027 seine 8% ROCE zu erreichen. Bis dahin haben wir einen höheren BW pro Aktie auf den allerdings dann die 8% appliziert werden. Dann sehen wir 2? Gewinn pro Stück und wieder den Euro als Dividende. So die Hoffnung :-D

 

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