Interview mit der Dr. Hönle AG
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neuester Beitrag: 28.01.01 17:53
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eröffnet am: | 26.01.01 00:11 von: | ProMaiLer | Anzahl Beiträge: | 4 |
neuester Beitrag: | 28.01.01 17:53 von: | sfor | Leser gesamt: | 12036 |
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25.01.2001
Peter Weinert
Investor Relations Manager
Top-Interviews: Ihr Unternehmen ist in der industriellen UV-Technologie tätig. Was genau verbirgt sich dahinter, welche Anwendungsmöglichkeiten bieten Sie an und welche Branchen und Kunden beliefern Sie?
Peter Weinert: Wir entwickeln, produzieren und vertreiben UV-Systeme für industrielle Anwendungen. Dies sind insbesondere die Farb- und Lacktrocknung, die Kleb- und Kunststoffhärtung und die Oberflächenentkeimung.
Die Branchen, in welchen unsere Produkte eingesetzt werden sind die Elektronik-, Feinmechanik-, Druck-, Luftfahrt-, Automobil- und Pharmaindustrie. Zu unseren Kunden gehören Weltmarkt- und Technologieführer. Unter anderem BMW, Coca Cola, Ericsson, Heidelberger, Infineon, Lufthansa, Philips und TetraPak.
Top-Interviews: Glauben Sie, dass die UV-Technologie in den nächsten Jahren auch den großen Durchbruch im Karosseriebau schaffen wird? Worin liegen die Vorteile bei Lacken, die mit UV-Licht getrocknet wurden?
Peter Weinert: Der UV-Lack könnte den Automobilbau revolutionieren. Heute werden bereits die Aussenspiegel mit einem UV-Lack überzogen. Es wird damit gerechnet, dass bis 2005 ganze Automobilkarossen mit UV-Lack überzogen werden.
Die Vorteile liegen für den Verbraucher auf der Hand: Der Lack wird noch glänzender, noch lösemittelbeständiger und vor allem noch kratzfester.
Top-Interviews: Welche neuen Geschäftsbereiche werden zu diesem noch hinzukommen?
Peter Weinert: Dies wird die Glasfaserbeschichtung sein, ein enormer Wachstumsmarkt. Hier werden gleich bei mehreren Fertigungsschritten UV-Systeme eingesetzt. Die einzelnen Glasfasern werden nacheinander mithilfe der UV-Strahlen beschichtet, einzeln markiert und anschließend zu einem Faserbündel verklebt. Sie können hier die weitreichenden Einsatzmöglichkeiten sowohl beim Beschichten, aber auch beim Verkleben erkennen.
Ein weiterer Markt wird die Medizintechnik sein, hier haben wir beim Patentamt ein Gebrauchsmuster für die Produktion von Einwegspritzen beantragt.
Top-Interviews: Welche Konkurrenten gibt es und wie sehen Sie sich im Vergleich zu diesen positioniert?
Peter Weinert: Wir sind Technologieführer im Bereich photochemische Prozessoptimierung. Weltweit gehören wir zu den Top 5. Die größten Anbieter sind Fusion aus den USA, Eye aus Japan und IST aus Deutschland.
Top-Interviews: Wie hoch sind die Eintrittsbarrieren für neue Mitbewerber?
Peter Weinert: Die Kunden verlangen Systemlösungen. Daher sind neben hervorragenden Produkten auch eine hohe Problemlösungskompetenz nötig. Unsere Vertriebsingenieure entwickeln zusammen mit unseren Kunden und der hauseigenen F&E Abteilung die für Ihn optimale Lösung. Langjährige Kundenkontakte sind in unserer Branche wichtig. Die Markteintrittsbarrieren sind hoch, wir schätzen unseren Entwicklungsvorsprung auf mehrere Jahre.
Top-Interviews: Insgesamt werden Sie 1,6 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung zum Kauf anbieten, weitere 200.000 bzw. insgesamt 400.000 Aktien inklusive Greenshoe werden von den Altaktionären verkauft. Verkauft auch der Vorstand Anteile und wenn ja, warum?
Peter Weinert: Ein kleiner Anteil der 400.000 Aktien, welche von Altaktionären abgegeben wurden, stammen vom Vorstand. Da der Vorstand den Erwerb der Anteile über einen Kredit finanziert hat, hat er im Rahmen des IPO einige Aktien abgegeben. Insgesamt hält bei uns der Vorstand 1,5% der Aktien.
Top-Interviews: Wie lange haben sich die Altaktionäre darauf verpflichtet ansonsten keine Aktien mehr zu verkaufen und ist später eventuell eine Verlängerung der LockUp-Frist angedacht?
Peter Weinert: Die vorgeschriebene Lock-Up Periode am Neuen Markt beträgt 6 Monate. Bei uns haben sich alle Altaktionäre freiwillig verpflichtet, die Lock-Up Periode auf 12 Monate auszudehnen.
Top-Interviews: Im laufendem Geschäftsjahr planen Sie einen Umsatz in Höhe von 35 Mio. DM bei einem EBIT von 8,5 Mio. DM. Sind diese Zahlen eher konservativ mit der Chance auf ein Übertreffen dieser geplant oder ist das schon das Maximum, was erreicht werden kann?
Peter Weinert: Wir haben unsere Planungen konservativ aufgestellt. Wir haben bereits in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir so schnell wachsen können und arbeiten bereits hochprofitabel. Die Mittelzuflüsse aus dem Börsengang sind in unseren Planungen noch nicht enthalten!
Top-Interviews: Wie sehen Ihre Prognosen für die kommenden Jahre aus?
Peter Weinert: Wir erwarten bis 2002/2003 einen Umsatz von 63 Mio. DM und ein EBIT von 18 Mio. DM.
Top-Interviews: Haben Sie schon konkrete Pläne für die Verwendung des Emissionserlöses?
Peter Weinert: Wir haben geplant 70% des Erlöses für Akquisitionen in In- und Ausland zu verwenden, hier haben wir schon konkrete Pläne in der Schublade. Der Rest soll für organisches Wachstum verwendet werden.
Top-Interviews: Welchen Anteil an der Aktienemission werden institutionelle Anleger erhalten?
Peter Weinert: 63% gingen in institutionelle Hände und 37% wurden an private Anleger verteilt.
Top-Interviews: Sie expandieren derzeit ja stark in die USA und nach Südostasien. Bestehen hier nicht recht hohe Risiken bei einem Scheitern der Bemühungen?
Peter Weinert: Da haben Sie Recht. Auslandsaktivitäten sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Wir haben das auch erkannt und gehen daher einen anderen Weg. Die Aktivitäten in USA und Südostasien laufen über Vertriebspartner. Wenn wir erkennen, dass die Leute Ihr Geschäft verstehen, sind wir erst dann bestrebt eine mehrheitliche Beteiligung zu erlangen.
Top-Interviews: Können die Aktionäre eventuell recht rasch nach Ihrem Börsengang mit positiven News rechnen?
Peter Weinert: Das ist durchaus denkbar.
Top-Interviews: Wo denken Sie, wird Ihr Unternehmen in drei Jahren stehen?
Peter Weinert: Der Börsengang sollte es uns ermöglichen weltweit zu den Top 2 bis 3 aufzusteigen.
Top-Interviews: Zu guter letzt nur noch ein Satz: Warum sollte der Anleger Ihre Aktie kaufen?
Peter Weinert: Wir arbeiten im Wachstumsmarkt UV-Technologie, die breiten Zielmärkte machen uns konjunkturunabhängig und wir arbeiten seit Jahren bereits hochprofitabel.
Top-Interviews: Vielen Dank!
quelle: www.top-interviews.de
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37% private Anleger
Da die Institutionellen wohl so schnell nicht verkaufen heißt das wohl bei 37% und 2mio Aktien Emi-vol.
etwa ---> 740000 <--- im Umlauf sind???!!!
Ein sehr enger Wert, oder!
Also ich werd nochmal nachkaufen! Oder ist das obige Interview nur "schöngeschrieben"?
Heal
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Boardmail an "heal" |
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