Bayer AG

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neuester Beitrag: 09.07.20 10:55
eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaro. Anzahl Beiträge: 5176
neuester Beitrag: 09.07.20 10:55 von: ChrisToffel Leser gesamt: 1126153
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17.10.08 12:35
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1932 Postings, 4388 Tage toni.maccaroniBayer AG

Ideen zum Titel aus Tonis Bastelkiste...




ps. bisherige posting unter http://www.ariva.de/Bayer_t241289#bottom  
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07.07.20 20:44
1

23 Postings, 35 Tage NiHoAlles auf dem Tisch...

Guten Abend @ Alle.

Ich bin ganz froh (und habe auch ein wenig damit gerechnet), dass die Amis BAYER nicht noch weiter gedrückt haben. Am frühen Nachmittag hatte sich der Kurs ja bereits stabilisiert, jetzt hat er die Verluste sogar schon wieder etwas gemildert. Ich denke, dass Jedem klar sein sollte, dass die Fakten alle auf dem Tisch liegen. Bei der Höhe des Vergleichs geht es weniger um einen angemessenen Betrag, sondern vielmehr darum, dass das Thema endlich vom Tisch kommt, quasi ein Ende mit Schrecken!
Im Prinzip ist zu dem Thema ALLES gesagt, ausgelotet, geprüft und besprochen. Es gibt ein Vergleichsangebot zwischen Kläger und Beklagtem, welches unterschriftsreif ist. Die Kläger werden sich gerade in den aktuellen Zeiten 3-mal überlegen, ob sie nochmal neu verhandeln wollen. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen!

Weitere 4 Jahre dahinwurschteln?

Wenn man das laufen lässt, die Gewinne von Monsanto meinetwegen zurückstellt und sich auf andere, zukunftstechnische Themen konzentriert, dann wäre mir das auch recht. Wir brauchen andere Schlagzeilen bei BAYER! Es ist doch schade, dass BAYER fast ausschließlich mit dem Thema Monsanto in Verbindung gebracht wird. Da wünsche ich mir von dem Management, dass andere, positive Nachrichten kommen. Der angestrebte Wachstumspfad darf auch gerne weitergeführt werden (wenn man noch Geld für Zukäufe findet). Es muss ja nicht immer gleich ein "Weltmarktführer" sein. Kleine, dynamische und innovative Unternehmen... Partnerschaften sind derzeitig auch total angesagt! Da möchte ich hören... "Wir sind heute eine Partnerschaft mit dem Unternehmen sowieso eingegangen, die forschen an dem und dem und wir versprechen uns davon das und das."

@mjj041080: Ich glaube auch nicht, dass die Unternehmensstruktur das grundsätzliche Problem darstellt. Eventuell aber die rechtliche Struktur. Es ist sicherlich möglich, dass man zukünftig Rechtsrisiken vermeiden kann. To big to fail ist jedenfalls nicht die Lösung. Wenn BAYER immer mit all seinem Kapital geradestehen muss, dann ist das aus meiner Sicht ein ziemliches Risiko. Wieso nicht die Sparten einzeln an die Börse gebracht und Mehrheitsanteile gehalten. Dann hat man nur noch das Risiko der einzelnen Sparte. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass diese mindestens genause effektiv sind. Meinst Du nicht? Es gibt da Leute, die in ganz anderen Gehaltsklassen unterwegs sind... denen sollte doch da was einfallen. ;)

@mahanazscha: Plan B ist wohl, weiterhin den Klageweg zu bestreiten. Da dies nicht im Interesse beider Perteien ist, sollte man sich als Gericht mal ganz deutlich mit dem beiderseits favorisierten Plan A (Vergleich) beschäftigen. Ich möchte nicht zynisch klingen... aber wenn die wirklich alle Krebs haben sollten, dann können die sich doch gar keinen weiteren Verzug leisten. Das ist nicht böse gemeint... Es gibt da einen Spruch: "Ein gutes Geschäft zeichnet aus, dass es beiden (eigentlich Käufer und Verkäufer) etwas weh tut." Die Kläger sind der Meinung, sie bekommen zu wenig, BAYER meint, es bezahlt zu viel. Hört sich fair an. ;)
Ein außergerichtlicher Vergleich wäre nicht mein Plan C. Da käme man eventuell irgendwann auf den Gedanken, dass da was verkehrt lief, die Unterschrift nicht genau auf der Linie steht oder so und ein neuer Rechtsstreit würde folgen... nee nee, das Gericht soll da bitte seinen Segen geben.

Ich bin erwartungsvoll für die nächste Zeit (trotz Sommerloch). ;)

Liebe Grüße @ Alle!
NiHo  

08.07.20 00:27

160 Postings, 2310 Tage Boi_goNiHo

Schöne Nachtlektüre. Danke und Glück auf für morgen  

08.07.20 08:21

480 Postings, 420 Tage Graf RotzHinsichtlich der künftigen

Schadensersatzfälle gibt es nach dem Vergleich zwei Gewinner:
in jedem Fall die Anwälte,
potenziell Bayer.
Die möglichen Geschädigten sind quasi ohne Vertretung. Es besteht die Gefahr eines Vergleich zu Lasten Dritter.
Der Richter hat das gesehen.  

08.07.20 08:21

165 Postings, 429 Tage mjj041080@ NiHO

Eigentlich ist die BAYER AG genau so aufgebaut -
Die Aktien Gesellschaft besteht aus 15 Seiten Lange Liste von  Unternehmen - die AG hat die Anteile und konsolitiert die Gesellschaften - dh. BAYER AG muss explizit Garantien für die Untergesellschaften geben sonst wird nur mit den jeweiligen Eigenkapital gehaftet... zb. die Anleihen werden meist von einer Tochter begeben die aber Garantien von BAYER AG hat... zb.
Bayer Capital Cor. BV Niederlande,
Bayer US Finance LLC,
Bayer IS Fiance II LLC,  
Bayer Holding Ltd. Japan,
um nur einige zu nennen...
Ich vermute mal das Produkt Roundup könnte zb. in der Bayer US Holding LP billanziert sein - das Problem da stecken  41.735.500.000,-- Euro Eigenkapital drinnen - wäre echt blöd wenn die Pleite geht...
 

08.07.20 10:27

2163 Postings, 3692 Tage wamufan-the-greatAufspaltung

Seitens Analysten wird nun wieder die Aufspaltung des Konzerns thematisiert. Was würde eigentlich eine Abspaltung z.B. der Agrar- und Pharmasparte für den Aktienkurs bedeuten? Kann da jemand eine fundierte Aussage treffen?

Falls sich die Bayer beim Thema Glyphosat in eine Sackgasse manövriert, wird das wohl ein mögliches Szenario sein.

Wamufan  

08.07.20 10:45
1

64 Postings, 317 Tage mowitschOberste Regel

Oberste Regel in solchen Zeiten: niemals von Emotionen leiten lassen bzgl der Entscheidung, ob man die Aktie hält oder verkauft. Bei WDI sind viele auf die Schnauze gefallen, weil sie unter einer Art Stockholm Syndrom litten.
Bayer meldet, dass der Vergleich da  bzw. das Glyphosat Thema vom Tisch ist und zwei Wochen später kommt raus, dass längst noch nichts in trockenen Tüchern ist. Für mich ein No-Go und so verspielt man das Vertrauen.  

08.07.20 10:48

1665 Postings, 5317 Tage KaktusJonesWarum sollte Bayer hier wirklich eine

Aufspaltung vornehmen wollen? In dem Fall kann Bayer doch nur verlieren. Man ist das sehr große Risiko eingegangen und hat Monsanto gekauft - etwas, das ich damals wie heute nicht verstanden habe. Aber man hat es gemacht und der Kurs ist von 130 Euro in den Keller gerauscht. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und die Klagen sind so gekommen, wie es zu erwarten war, nachdem Monsanto kein amerikanischer Konzern mehr war. Das Deutsche Manager in dieser Hinsicht nichts aus all den Fällen in den USA lernen ist mir ein Rätsel.
Aber es ist nun mal passiert und nun muss Bayer die Zeche zahlen. Aber was kann denn nun noch groß kommen. Man wird einen Vergleich aushandeln und der wird womöglich noch eine Mrd Euro teurer sein, als zuvor gedacht - so what? Wenn es das dann war, dann muss Bayer das halt zahlen und dann zeigen, dass die berechneten Synergien aus dem Deal wirklich machbar sind und dass man dann sehr gut im Weltmarkt aufgestellt ist. Zur Zeit ist das für Bayer der einzig gangbare Weg. Der Kurs ist eh unten und wenn man hier nun die Sicherheit erhält und in Zukunft die erwarteten Gewinne einfährt, dann wird sich der Kurs wieder erholen. Es war in jedem Fall ein teurer Spaß.

Aber wenn man den Agrar-Teil abspaltet - was hat Bayer dann von alldem gehabt? Man wird im Vergleich zum Kaufpreis einen sehr großen Verlust einfahren, man wird die gewünschte Vormachtstellung auf dem Weltmarkt nicht haben und die Synergieen nicht erzielen, die man mit dem Deal erreichen wollte. Und man hat andere Unternehmensanteile verkauft, um die Übernahme finanzieren zu können.  

08.07.20 12:01

109 Postings, 22 Tage Lord TouretteWamufan

Sehe hier mehr den Verkauf der Pharmasparte um vlt.bald 20 Milliarden $ an die Amikläger und ihre gierigen Anwälte zu bezahlen.
Ich persönlich würde Firmen in Europa genauso behandeln aber das da bekommen die Behinderten im EU Parlament ja nichts gebacken.
Gleiches mit gleichen Vergelten und die kommen zu Vernunft.
Der Baumann ist so wie damals der CEO bei Mercedes EIN ARROGANTER TROTTEL!  

08.07.20 12:10

100 Postings, 1588 Tage MakemoneyraketeEigenes Bild machen

Hier gilt im Endeffekt dasselbe wie bei Wirecard auch schon.
Jeder sollte sich ein eigenes, undifferenziertes Bild von der Lage machen und sich nicht von irgendwelchen Analysten die Einschätzung zur Aktie und zu den Rechtsstreitigkeiten diktieren lassen.

Die Analysten liegen bei solchen Gemengelagen erstaunlich oft ziemlich daneben.
Liegt wohl daran, dass es äußerst unangenehm zu sein scheint, Probleme klar beim Namen zu nennen und diese in der Analyse auch entsprechend zu berücksichtigen, denn dadurch würde sich die Geschäftsbeziehung zum Management wahrscheinlich nachhaltig eintrüben.

Eines ist Stand jetzt jedenfalls klar:
Die Glyphosat-Thematik scheint alles andere als erledigt und solch erhebliche Rechtsrisiken dürfen keinesfalls unterschätzt werden.

Bestes Beispiel für die Auswirkungen von schlechtem Management auf damit verbundene Rechtsrisiken ist die Deutsche Bank, die immer wieder verklagt wird und teure Vergleiche schließen muss (jüngst zum Fall Epstein). Der Aktienkurs hat sich entsprechend schlecht entwickelt.

Eine ähnliche Gemengelage sehe ich auch auf Bayer zukommen. Das Management muss höllisch aufpassen, nicht ins selbe Fahrwasser zu geraten und bis jetzt gibt mir Baumann keinen Anlass dazu, eine positivere Einschätzung zur ganzen Thematik zu haben.
 

08.07.20 13:32

22 Postings, 35 Tage ChrisToffelGutes Geschäft aber Risiko

Ich denke auch, dass das Thema Glyphosat ein großes Risiko ist. Allerdings hoffe ich darauf, dass alle Parteien eine Lösung finden werden. Vermutlich wird das Thema aber nicht für immer aus der Welt geräumt werden können, sondern vielleicht nur für gewisse Zeit. Damit zumindest für ein paar Jahre Ruhe ist, in denen eine langfristige Strategie oder Alternativen ausgearbeitet werden können.

Die fundamentalen Daten sind ansonsten sehr gut und ich denke der Halbjahresbericht im August wird trotz Corona sogar die Erwartungen übertreffen, im Gegensatz zu den meisten anderen DAX Konzernen.  

 

08.07.20 13:42
2

4189 Postings, 1735 Tage JacktheRipp...

ich verstehe den Unmut über die Kursentwicklung und die noch nicht 100 % ig gelöste Glyphosat-Geschichte, aber welcher Industrie-Konzern ist so Konjunktur-unabhängig wie Bayer ?
Die Konjunktur wird sich definitiv nicht innerhalb eines oder zwei Jahren erholen.
Bayer wird zwar mit dem Dax mitfahren, aber die Einnahmen, also auch die Dividenden werden stabil bleiben.
Eine BASF z.B. wird sehr große Probleme bekommen, dass die Dividenden zerfallen, weil sie desaströse Einnahmen bekommen werden.
Die Glyphosat-Thematik halte ich für unkritischer als die Konjunktur-Krise ;-)  

08.07.20 14:51
2

165 Postings, 429 Tage mjj041080Segement

Ganz Grob würde ich sagen
Bayer Pharma hat einen E.V. von 60 Mrd.
und Consumer Health könnte 20 Mrd. Wert sein
Was Crop Science angeht
BAYER hat vor der Fusion 9.6 Mrd Euro Agro Chemie
Man hatte Fusionsbedingt 2 Mrd Umsatz an BASF für 7,6 Mrd verkauft (3,8 multiplikator)
. wargenommen wurde das als eher günstig
BAYER hat 13 Mrd. Umsatz mit Monsanto für 62,5 Mrd gekauft - (Mulitplikator 4,8)
was als teuer wahrgenommen worden ist.
Nehmen wir die Mulitplikator 3,8 =  75 Mrd.
Theoretisch wären wir bei 60+20+75= 155 Mrd.
Minus FK von 75 Mrd. - 80 Mrd. Marktkapitalsierung / 1 Mrd Aktien grob 80,-- Euro
Wenn 5 mrd. Umsatz wegfallen -( Roundup wird eingestellt)
würden und 10 Mrd. Vergleichssumme wegkommen ...
Dann ist die Agrochemie bei 56 Mrd. und die FK 85 Mrd.
60+20+56 -85= 51 Mrd. grob 50,-- Euro
 

08.07.20 15:27

100 Postings, 1588 Tage MakemoneyraketeNeues Statement von Bayer

Anscheinend stimmt Bayer zu, seinen Vorschlag zu künftigen Klagen zurückzuziehen.

Das heißt doch jetzt im Klartext, dass ein großer Teil der bisherigen Kläger c. 10 Mrd. bekommen wird und die potentiellen Zahlungen an zukünftige Kläger de facto weiterhin unbegrenzt bleiben.

Seh ich das völlig falsch oder ist die Situation für Bayer jetzt noch schlechter als vor dem Vergleich? Sicher ist doch jetzt nur, dass man mind. 10 Mrd zahlen wird, und davon ist ein großer Teil der Kläger noch nicht mal umfasst.
Bezüglich der Zukunft dagegen besteht weiterhin maximale Unsicherheit.

Für Aktionäre ist diese ganze Vergleichsthematik doch eine riesen Verarsche! Aber die lassen sich ja bekanntlich gerne das Geld aus der Tasche ziehen!  

08.07.20 15:55
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22 Postings, 35 Tage ChrisToffelBayer Statement

Es sieht danach aus, dass sich die beteiligten Parteien nun über einen neuen Entwurf Gedanken machen müssen. Da sie davon ausgehen, dass der aktuelle nicht durch kommt, nun der Rückzieher. Besser als eine Ablehnung durch den Richter.

https://www.investor.bayer.de/de/nc/news/...-zum-glyphosat-vergleich/  

08.07.20 16:19
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13 Postings, 407 Tage DachsXVerantwortung für Aktionäre geht anders

Zitat vom CEO der CoBa:
Das Abschneiden von Deutschlands zweitgrößter Privatbank sei unbefriedigend. ?Und dafür trage ich als CEO die Verantwortung.? Zielke tritt deshalb ? genauso wie Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann ? vorzeitig ab und macht damit den Weg für einen Neuanfang frei.

Die Pfeifen im Aufsichtsrat von Bayer sehen das offenbar vollkommen anders - da wird munter Kapital ("furchtbar viel Geld") durch halbgare Vergleiche verschleudert - und wenn es dem Richter nicht reicht - auch egal, werden eben noch ein paar Milliardchen nachgelegt. Leider wird ja für einen Misstrauensantrag/abwahl eine HV erforderlich und das müssten die Grossaktionäre einfordern. Wie lange hält Blackrock und Co noch diesen Baumann am Ruder? Verwalten und ruhig steuern war ja vor 20 Jahren im klassischen Wirtschaftsdax noch ok, heute braucht es aber mehr als Erbsenzählen und Großmannssucht. Ich würde u.a. auch das komplette PR- und Investor-Relations Team feuern - was ist da in den letzten Monaten eigentlich an guten Nachrichten gekommen?  

08.07.20 17:09
2

621 Postings, 1787 Tage Henri72@DachsX - Verantwortung Vorstand,...

Ich weiß gar nicht, was die Leute nun so empört tun. Ich versuchte vor der HV noch entschieden zu trommeln, dass Baumann keine Entlastung bekommt und der Aufsichtsrat keine Mehrheit bekommt. Man kam nicht an.
Und nun, dieses Theater. Dabei ist der Aktienwert kaum unter dem der HV. Also ich weiß nicht woher diese Empörung nun kommt.
Der Vergleich war Mist und es ist nur vernünftig ihn platzen zu lassen. Weder hat er diese Klagen endlich beseitig, noch hat er günstig viele Klagen verhindert. Er war zu teuer und hat nur Zeit aufgeschoben.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Baumann der Falsche Mann ist. Wenn dies der Aufsichtsrat nicht sehen will, der ihn bestimmt, dann muss er dies bei der HV mitbekommen.
 

09.07.20 09:53

1665 Postings, 5317 Tage KaktusJonesWenn der Vergleich nicht durchkommt,

Dann wird Bayer doch sicher weiter prozessieren. Warum sollte es dann zwingend für Bayer teurer werden? Gerichte in den USA haben ja gesagt, dass Bayer nicht mal auf eine eventuelle Krebsgefahr hinweisen muss. Das sind doch Argumente in einem zukünftigen Rechtsstreit, die die Seite der Kläger nicht zwingend verbessern. Die wollen doch auch irgendwann ihr Geld sehen.

Alles in allem ist es natürlich unverantwortlich, von einem Vergleich zu sprechen, der noch gar nicht durch ist. Ich habe nur gekauft, weil ich dachte, dass das Thema jetzt durch sei.    

09.07.20 10:10

3686 Postings, 4497 Tage sharpals@JacktheRipp

nur das die konjuntur auch wider steigen wird, die unsicherheit ist nur wann. Aber sie wird !!!

Die klagebombe ist unberechenbar. Ich selber hatte die aktie gekauft, weil eben die klagen
mit einen vergleich abgeschlossen werden sollten, doch nun zieht bayer den vergleich ja
wider zurück :
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA

Dann hätte ich auch weiter mit WDI zocken können :-) Ok , der vergleich hinkt.
Aber es bestehen jetzt eben doch risiken, die nicht kontrollierbar sind.

Was passiert, wenn jetzt noch die dividende gekürzt werden muß, weil die kosten, durch den
konjunktureinbruch und den rückstellungen zu hoch werden ? sehen wir dann kurse um 40 - 50 ?
 

09.07.20 10:13
1

2163 Postings, 3692 Tage wamufan-the-greatich denke

die werden den Deal durchbringen. Jedoch wird die Geschichte mit den restlichen und zukünftigen Klägern noch anders geregelt.
Ich sehe hier keine andere Lösung als die komplette Aufgabe von Glyphosat. Dann sollen die grünen Penner sehen wie man die Menschen ernährt wenn 1 KG Kartoffeln 20 Euro kostet.  

 

09.07.20 10:21

3686 Postings, 4497 Tage sharpalsnaja auf die grünen zu schimpfen

ist hier fehl am platze.

Es gibt kein insekten/pflanzengift, das , wenn die dosis zu hoch ist, nicht auch für den menschen giftig ist.
Und ehrlich ich möchte auch keine hochangereicherten lebensmittel essen müßen. Aber das
problem ist wohl eher, das glyphosat als harmlos dargestellt wurde, aber es eben fälle geben kann,
wo es das nicht ist.
Und gerade in den USA, wo sogar ein zu heißer kaffe mehrer milionen schmerzensgeld einbringt, wäre
ich doppelt vorsichtig.

Aber das hat Bayer vorher gewusst. Aber sie wollten das mittel ja unbedingt haben, andernfalls hätten
sie ja auch die firma kaufen können und den gefährlichen teil ausgliedern können. Im notfall wäre der
dann zu grunde geklagt worden.

 

09.07.20 10:36

165 Postings, 429 Tage mjj041080@wamufan

Das Problem ist wenn man Roundup einstellt.
Dann schneidet man 5 Mrd Umsatz weg =fast 10%
Ebitda von sicher 1,25 mrd. = mind. auch 10%
Goodwill, patente und Markenrechte - (ohne Sachanlagen!!!) in etwa 11,5 bis 12 Mrd.
Forschung sollte 800mio. dabei sein
Sachanlagen ca 1,2mrd Euro
Dann Schneide von der Aktiv Seite der Bilanz mal rund 14Mrd. weg...
Aktuell haben wir (GJ 2019)
126Mrd. davon (FK 79 Mrd. und 47 Eigenkapital)
Wenn man jetzt 10 Mrd. bezahlt für die Vergleiche plus Roundup einstellt dann bleibt noch was übrig?
112Mrd. Aktivseitig mit 23 Mrd. Eigenkapital - Das schaut nicht gut aus!!!!
 

09.07.20 10:39

146 Postings, 65 Tage koeln2999Aktie friert ein

Vor der Meldung über das Scheitern des Vergleichs hing sie bei 67 fest.
Nun das gleiche Spiel bei 63.

Meint ihr dass da mit dem Kurs noch was passiert? Habe sicherheitshalber mal ein paar Puts gekauft....
Aber ich würde mir schon wünschen dass es bergauf geht......  

09.07.20 10:47

160 Postings, 2310 Tage Boi_goMarkus Mayer

Von der Baader Bank hat recht. Bei diesem kurs sollte Bayer einfach von einem amerikanischen Unternehmen übernommen werden und Monsanto wäre wieder in Ami Hand. AMAZON. Dann kauft man in der Online Apotheke Medikamente und Saatgut. Und Kläger und Beklagte sind dann im eigenen Land....:-)  

09.07.20 10:55

22 Postings, 35 Tage ChrisToffelKurs Entwicklung

Ich vermute der Kurs wird sich bis Anfang August seitwärts bewegen und mit guten Q2 Zahlen (1. Halbjahr) wird es wie bei SAP heute wieder aufwärts gehen. Dann wird deutlich, dass Bayer trotz Corona stabiles Geschäft hat. Ohne Vergleich sicherlich noch nicht in die 80er, aber bis Anfang 70 halte ich für realistisch.  

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