Slower fall in French private sector output, but new orders decline at sharpest rate since April 2009
The latest fall in new work was the sharpest since April 2009. ... Input price inflation in the French private sector accelerated further in December, reaching an eight-month high. ... In contrast, prices charged by French private sector companies continued to fall. ... http://www.markiteconomics.com/MarkitFiles/Pages/...ase.aspx?ID=10453
Sinkende Neuafträge, steigende Kosten, fallende Absatzpreise. Und dann 75% Spitzensteuersatz zahlen und sich als erbärmlich beschimpfen lassen.
neueste Prognosen der Rentenkasse deutet auf eine Zunahme des jährlichen Defizits von aktuell 14Mrd auf 20 Mrd im Jahr 2020 hin. Auch und gerade, weil Hollande die Erhöhung des Renteneintrittsalters, die Sarkozy gegen breiten gesellschaftlichen Widerstand durchgesetzt hatte, wieder zum Teil zurückgenommen hat.
Im neuen Jahr wird daher neu verhandelt. Arbeitgeber fordern eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 63 Jahre und Mindesbeitragsjahre ohne Abschläge von 43 Jahren. Gewerkschaften fordern das Defizit durch Erhöhung der Beitragssätze zu schliessen.
Während Hollande weiter den "Grabenkrieg" schürt, packen immer mehr Leistungsträger ihre Koffer. Bei einigen Umzugsunternehmen fahren die LKWs Non-Stop. Und es sind nicht nur reiche Erben oder altverdiente Unternehmer kurz vor dem Ruhenstand. Immer mehr junge hochqualifizierte Franzosen fliehen vor der staatlichen Steuerbestrafung:
Unternehmer flüchten ins Ausland und mit ihnen gehen die Arbeitsplätze. Am härtesten trifft es Arbeitnehmer unter 25 und über 50. Wenn Hollande nicht bald gegensteuert und seine unsinnigen Steuererhöhungen zurücknimmt, brennen die Banlieus im Frühjahr wieder.
Der französische Verfassungsrat hat die Reichensteuer auf Eis gelegt. Präsident Hollande will an dem Vorhaben dennoch festhalten. Kritiker...jetzt lesen
"Die „Weisen“ bezogen sich in ihrem Urteil allerdings vor allem auf formale Details in der Gesetzesvorlage Hollandes. Sie haben vermieden, über die Sache an sich zu urteilen, also über die Frage, ab welcher Steuersatzhöhe mittels Steuer enteignet werde." Handwerkliche Fehler beim Gesetzestext. Da müssen sie halt noch üben.
----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
als Verfassungsrichter, wenn man bei der nächsten Ernennungsperiode nochmals berücksichtigt werden will. Man fällt ein für den Präsidenten gesichtswahrendes Urteil.
Du meinst, z.B. d’Estaing, Chirac und Sarkozy haben da noch Ambitionen? Ich kenn mich mit diesem franz. Verfassungsgericht nicht so aus, aber beim dt. BVerfG hatte ich auch schon oft das Gefühl - alles Karrieristen. Äh - du scheinst dir da was schönreden zu wollen.
----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
ernannt zu einem Drittel vom Präsidenten, zu einem Drittel vom Präsidenten der NV, zu einem Drittel von Präsidenten des Senats.
Was meinst Du, will ich mir schönreden? Ich denke Du misverstehst mich. Ich habe die Hoffnung, daß diese Katastrophe für die französische Wirtschaft nun ein Ende hat.
der Beamte fürchtet solidarisch um die Zahlungsfähigkeit des Nachbar-Staates. Aber auch hier wird andersrum ein Schuh draus. Wer Leistungsträger verjagt, wird am Ende weniger ans Wahlvolk verteilen können.
is mir zu platt, auch die persönlichen Anspielungen nerven auf Dauer einfach nur (neulich wurde ja schon von dir daraus mangelnde Mitsprachefähigkeit abgeleitet. Du bist qua Person sicher Experte).
----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
die Vermutung "Der Beamte (ad hominem) fürchtet solidarisch (der Beamte ist also solidairsch mit dem Franzosen) um die Zahlungsfähigkeit des Nachbar-Staates (auch du wirst inzwischen gelesen haben, in welcher Größenordnung sich die Ergebnisse der Steuer bewegen). Toll. Das soll also Niveau sein. Ich wiederhole mich: Äh - du scheinst dir da was schönreden zu wollen. Und wenn es dein eigener gequirlter Quark ist. Ich bin manchmal auch ein arrogantes Arschloch, haben wir glatt was gemeinsam.
----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
obgicou
: die Leistungsträger sitzen sicherlich weder
im linken Feuilleton noch im Staatsdienst und pupsen in ihre warmen Sessel.
Bei einer Staatsquote von 56% (bei der letzten Erfassung von 2009; jetzt sicher schon eher bei 60%) muß man erst mal auf die Idee kommen, mit Steuererhöhungen den Haushalt zu sanieren.
obgicou
: gequirlter Quark trifft es übrigens ziemlich gut
- Senkung des Renteneintrittsalters von 62 auf 60 - Einführung einer "Reichensteuer" - Androhung von Verstaatlichungen - Steuererhöhung für ausl. Grundbesitzer - Abschaffung der Steuerermäßigung von Überstunden - Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Alleingang
Zusätzlich zu den Maßnahmen, die Unternehmen stark belasten, wurde durch völlig überzogene Rhetorik in Richtung Leistungsträger ein unternehmerfeindliches Klima geschaffen.
Die Folgen: Arbeitslosigkeit auf 15-Jahreshoch Unternehmenszuversicht im freien Fall Rating-Downgrade durch Moody's Preise für Ferienimmobilien im freien Fall Unternehmer verlassen fluchtartig das Land GDP stagniert Frankreich wird beim GDP von UK überholt Erreichen der EU-Defizitgrenze in weiter Ferne
Registrations of new cars in France slumped 14% in 2012 to the lowest level in 15 years as car buyers postponed purchases amid deepening economic gloom, according to data released on Wednesday by the French automobile manufacturers' association.
Natürlich finanziert sich Frankreich zu niedrigen Zinsen. Wenn die Banken billigst Geld von der EZB bekommen, können sie sich dafür auch Staatsanleihen zu höheren, wenngleich immer noch niedrigen Zinsen holen. Was derzeit stattfindet ist doch nichts anderes als Gelddruckerei zugunsten der Banken und der Staatshaushalte. Mit Markt und insbesondere mit Risiko hat das überhaupt nix zu tun.