welche sich in diesem Thread offenbaren. Der Handwerker ist natürlich der Halsabschneider, der wehrlosen Kunden das Fell über die Ohren zieht.
Kenne die Stundensätze in Mecklenburg-Vorpommern nicht, aber bei uns in Süddeutschland werde ich wohl keinen Kundendienst-Mechaniker finden, der mit "höchstens 35 Euro" Stundensatz zufrieden ist, bzw. kostendeckend damit arbeiten kann.
Bei seinem ersten Besuch hat der Mechaniker "bloß mal geguckt", als er die Maschine gecheckt und den Fehler diagnostiziert hat. Das ist natürlich sein reines Privatvergnügen, wie kann er denn auf die Idee kommen, für sowas überhaupt Geld verlangen zu wollen? Ist ja keine Arbeit.
Wenn seine Firma ganz in der Nähe ist, ist es wohl selbstverständlich, dass er ins Auto steigt und auf eigene Kosten rüberdüst. Der Betrieb kann ja das bischen Benzin schließlich sogar noch von der Steuer absetzen.
Kaum ein Kunde schaut auf die Uhr, wenn der Handwerker klingelt und notiert sich An- und Abfahrtszeit. Wenn die Rechnung kommt, ist man sich aber trotzdem sicher, dass es nicht mehr als eine halbe Stunde gewesen sein kann.
Offenbar hat die Firma, wie es sich gehört, die Rechnung nach Material und Arbeitszeit aufgeschlüsselt, so dass es wohl kein Problem sein kann, den Mann mal freundlich auf die "gefühlte(?)" Diskrepanz beim Arbeitslohn anzusprechen.
Wieso regt sich eigentlich niemand darüber auf, wenn der Typ, der am Computer rumschraubt, einen dreistelligen Stundensatz verrechnet? Klar, der ist schließlich kein "Handwerker".
Gruß
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