Drillisch AG

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neuester Beitrag: 02.03.21 08:59
eröffnet am: 23.07.13 13:31 von: biergott Anzahl Beiträge: 26488
neuester Beitrag: 02.03.21 08:59 von: muppets158 Leser gesamt: 6264055
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23.07.13 13:31
76

40068 Postings, 5460 Tage biergottDrillisch AG

So, das sollte als Argumentation genügen. Der Rest erklärt sich von selbst!

;)

Haut rein!  
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26462 Postings ausgeblendet.

18.02.21 17:37

1779 Postings, 5115 Tage pegehaDie Mobilfunkbranche in Deutschland wächst....

"Die Mobilfunkbranche in Deutschland wächst um einen vierten Anbieter: 1&1 Drillisch plant schon länger den Einstieg als Netzbetreiber, nun wurde bei dem Projekt nationales Roaming Vollzug vermeldet. [...] Eine Voraussetzung war die Einigung mit einem bereits tätigen Unternehmen, das den neuen Wettbewerber hierzulande beim Aufbau seines eigenen Mobilfunknetzes unterstützt beziehungsweise auf dessen Kapazitäten man zugreifen kann. [...] 1&1 Drillisch befand sich in ausgiebigen Verhandlungen mit den drei großen Playern auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, nun hat sich das Unternehmen aus dem hessischen Maintal mit dem Münchner Konzern auf eine Vertiefung der bereits bestehenden Partnerschaft geeinigt. [...] Durch den Deal mit O2 bekommt Drillisch zukünftig den Zugang zum O2-Netz. Die Vereinbarung gilt rückwirkend ab Sommer 2020 zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren, wie die dpa berichtet. Interessant ist der Aspekt, dass die neue Vereinbarung lediglich die Mobilfunkstandards 2G, 3G und 4G abdeckt. Die neueste Generation 5G [...] ist hiervon ausgenommen, denn 1&1 Drillisch plant eine spätere 5G-Nutzung ausschließlich über eigene Antennen. [...] So könne im eigenen Netz von Anfang an modernste Technologie verbaut werden - frei von technologischen ?Altlasten? der Konkurrenz. [...] Sobald 1&1 Drillisch sein 5G-Netz startet, bekommen Neukunden dann Highspeed-Verbindungen, über das ?National Roaming? von O2 gibt es dann ?nur? 4G-Tempo (LTE). Dommermuth hält das für einen ?nicht wahrnehmbaren? Nachteil, denn man werde schnell viele eigene Antennen anbieten. Dazu sei der Unterschied zwischen 4G- und 5G-Verbindungen auf dem Land ohnehin gering, weil alteingesessene Netzbetreiber dort keine Gigabitverbindungen ermöglichten, sondern dies nur in großen Städten täten. [...] bessere Angebote in Form von niedrigeren Preisen [...] [sind zu erwarten], sobald 1&1 Drillisch mit seinem eigenen 5G-Netz in Deutschland startet: Denn dann können Mobilfunkkunden unter vier statt wie bisher unter drei Netzbetreibern auswählen, wodurch sich der Wettbewerb verschärfen werde." https://www.merkur.de/verbraucher/...-angebot-kunden-zr-90206449.html  
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"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." #BTC & #ETH long!

19.02.21 09:56
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4232 Postings, 3992 Tage hartigan83Über 24

Ist direkt Platz bis 27. Sollten wir heute über 24 schließen dann stehen die Chancen auf 27 nächste Woche extrem gut.

Bleibe long, endlich heißt es.... Gewinne laufen lassen. 🙂  

19.02.21 12:35

1779 Postings, 5115 Tage pegehaDie Fibos....

....sagen vorher noch Marken bei 24.60 und 25.80 voraus
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19.02.21 16:51

1411 Postings, 5236 Tage Mornyarpegeha #463 ist natürlich 'gut analysiert'...

...und nicht 'witzig'.  

19.02.21 17:08
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753 Postings, 3711 Tage CramerJim#26463

Ich sehe das ähnlich wie du, pegeha.

Allerdings bin ich bei einer Sache skeptischer:

"Ein Blick nach Frankreich zeigt, dass auch dort der vierte hinzugekommene Netzbetreiber der Profiteur war: Innerhalb kurzer Zeit hat er sich seinen Marktanteil geholt. Für DRI würde das - meinen alten Berechnungen nach - ein Kundenzuwachs um 200% bedeuten - mit korrespondierenden Entwicklungen von Umsatz und Gewinn. "

Die Tatsache, dass wir ein eigenes Netz haben, sorgt ja noch nicht per se für Kundenwachstum. Ich weiß nicht wie das vorher in Frankreich war, und ob es da neben den großen Anbietern auch schon MVNO gab, die Tarife günstiger vermarktet haben, oder ob die großen ein Oligopol hatten. Hat orange denn schon vorher im Markt agiert, oder sind die erst mit dem Einstieg als Netzbetreiber überhaupt aktiv geworden? Jedenfalls ist das aus Kundensicht ja (abgesehen von Qualitätsfaktoren oder besseren Preisen) erstmal egal, ob er einen Vertrag mit MVNO-Drillisch oder mit Netzbetreiber-Drillisch hat. Erst mit der Zeit wird man sich dann entweder durch eine Qualität differenzieren oder aufgrund der Eigenproduktion niedrigere Preise als bisher anbieten können, damit würde man im Wettbewerb natürlich attraktiver. Da halte ich 200%- Wachstum aber Mittelfristig für sehr ambitioniert, zumindest man zu einem großen Teil eben immernoch auf TEF-Infrastruktur zurückgreift und daher kaum bessere Qualität anbieten kann.  

19.02.21 17:37
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1879 Postings, 5539 Tage muppets158Hallo CramerJim

also die 200% von Pegeha kann ich zwar nachvollziehen. 120 Mio. SIM-Karten geteilt durch 4 sind 30 Mio. pro Betreiber...

Wie gesagt Free hat 2012 damals in Frankreich bei 0 angefangen. War nach 2 Jahren bei 8 Mio. Kunden...

Fakt ist aber eins. Mit unserer 5G-Infrastruktur sollten wir
a) einen Preivorteil haben, da wir nur 5G errichten und keine alte Netzarchitektur betreiben.
b) wir Open-Ran verwenden, was einen Vorteil gegenüber den anderen Strukturen per se hat (warum überlegen die anderen sonst auf diesen Zug aufzuspringen?
c) haben wir mit den Masten nicht nur die Möglichkeit Telefon anzubieten (der Markt ist ja weitgehend gesättigt), sondern auch weitere Sachen (DSL-Ersatzprodukte mittels 5G, Glasfaseranschlüsse über Versatel). Durch den Netzaufbau in den große Städten hat man eine große Anzahl von Kunden, die man auquirieren kann. Das Netz muss schließlich auch ausgelastet werden (s. CC und die Aussage von RD). Da kann man auch Vodafone und TEF D mittels 1 Gigabit 5G auch deren aktuelle Kunden wieder abknapsen. Aktuell verliert man bei DSL immer 10 k Kunden im Quartal. Mit dem Vertrag mit der Telekom zu FTTH, VDSL und ADSL sollte man da gefühlt schon in 2021 wieder Wachstum generieren können.
d) sollte es auch möglich sein in neu entstehenden Nischen mitzumischen (autonomes Fahren und Abruf von Echtzeitdaten über 5G)

Die Frage ist zu welchem Preis uns das gelingt und wie nachhaltig das ist.

Die Qualität von TEF D hat in den letzten 2 Jahren spürbar angezogen (zumindest die Anzahl der Masten mit 4G). Jetzt muss man nur noch die Geschwindigkeit verbessern.

Wir werden sehen, was RD da evtl. für Kunden aquiriert. Auch im Segment Handy und Co. für Firmen wird man über kurz oder lang mitmischen. Das wird ja regelmäßig auch an einen Anbieter vergeben.  

19.02.21 20:47
1

576 Postings, 2203 Tage hellshefe@Mornyar #26467

So einen Vertipper kannst du ca. 2 Std lang korrigieren:

Falls du der erste Bewerter bist, Seite aktualisieren,   "x bewertet" anklicken, im Popup Menü eigene Bwertung löschen, dann neu bewerten.

;-)  

19.02.21 23:05
2

2952 Postings, 5671 Tage cidarOff

topic:
Mornyar und hellshefe mit einem Post. Das ich das nochmal erleben darf - nach bald 10 Jahren ?
Good luck, zum Endspiel irgendwann sollten wir und mal wieder treffen .-)  

20.02.21 08:22

892 Postings, 2672 Tage weisvonnixzu a.) von muppets

Das bereitet mir noch etwas Sorge, denn wenn Roaming ausläuft und nur das eigene Netz zählt, dann gibt es für Drillisch keine fall back Möglichkeit.

Auch was die Sprache betrifft. VoLTE ist ja auch noch nicht so alt.  

21.02.21 16:02
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184 Postings, 2702 Tage MrWolf@weisvonnix

NR lässt sich bis 2035 verlängern - bis dahin sollte es eigentlich gelingen, ein stabiles Netz aufzubauen (und bis 2030 muss DRI es ja auch gemäß der BNetzA-Vorgaben).
Und dann ist vermutlich 5G, was heute 3G ist...
DRI wird wohl nicht einmal die zweite Verlängerungsoption (ab 2030) benötigen.  

21.02.21 18:26

1879 Postings, 5539 Tage muppets158Nabend MrWolf

ja warten wir mal ab, wie das mit dem Netzaufbau wird.

Jetzt muss erstmal der Vertrag unterschrieben werden in Sachen NR, dann die Netzbauer engagiert werden. Anmietung Masten und Co. und Kauf der Antennen und Installation. Dann wird man sicherlich noch eine Weile testen, bis das eigene Rumpfnetz online geht. Da wird es sicherlich noch mal interessant, wie viel Cash man braucht und wie sich die operativen Zahlen entwickeln. Die Frage, was ist, wenn 5G nicht läuft (aktuell fällt man von 4G ja auf mindestens 2G zurück, um wenigstens telefonieren zu können (Notruf etc.). Aber ich denke, 5G wird da ein eigenes Mindestnetz bieten.

Da die Masse der Kunden von DRI aktuell in den Städten wohnt, wird man dort die Antennen errichten, um 1. die Vodafone-Kunden zu migrieren. Das ist ja nötig, wenn wir online gehen. Und die 2 Mio. will man sicherlich nicht kampflos weglaufen lassen. 2. Erreicht man so die 25% schneller. Die gelten Ende 2025. Bis 2030 müssen wir nur 50% und nicht 100% schaffen. Ich denke fertig sind wir bis dahin nicht, aber die 50% sollten locker zu schaffen sein.

Persönlich tippe ich auch drauf, dass man das Netz schneller am Start hat, als es die BNetzA fordert. Mit den Kooperationen (Standortbeschaffer und Antennenlieferer), die man da schließt kann man schließlich langfristig arrangieren. Während sie aktuell Plätze in der Stadt bringen müssen, geht bei denen dann parallel auch die Suche auf dem flachen Land los. Parallel dazu wird allerortens Glasfaser verlegt (Nicht nur Telekom, Vodafone, Versatel oder Deutsche Glasfaser, sondern auch viele regionale Anbieter). Auch das wird man entsprechend mitbenutzen.

Es gibt viel zu tun...

ADSL und VDSL wird damit über kurz oder lang zum Auslaufmodell. Da hat man mit 5G und Glasfaser 2 Ersatzprodukte am Start.  

21.02.21 19:01
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2325 Postings, 5162 Tage micjagger......

smiledu wirst sehen...die haben ihr Netz schneller fertig als du denkst..und die Verträge liegen schon unterschriftsreif in der Schublade....die wären doch blöd, noch lange an die Anderen zu zahlen....jedes Jahr wo Sie sparen, können Sie schon ins eigene Netz stecken und schaffen damit einen Mehrwert der Firma....

 

21.02.21 19:03
1

2325 Postings, 5162 Tage micjagger......

smilebei den günstigen langfristigen Zinsen....teilweise gibt es ja schon Minuszinsen.....wären die doch mit iBlödheit gepudert ,auch nur einen Tag länger als notwendig an die Konkurrenz zu zahlen....

 

21.02.21 19:13
2

184 Postings, 2702 Tage MrWolfNabend Muppets

Du hast natürlich recht: 50% der Haushalten bis Ende 2030; hatte ich falsch im Kopf...

Wenn man sieht, wie schnell Rakuten mit dem Ausbau voran kommt, kann man wohl davon ausgehen, dass RD entsprechend aufs Tempo drücken wird. Denn jeder Euro, den man nicht an Roaming zahlen muss ist ein guter Euro... ;)
Rakuten geht davon aus, dass sie Mitte dieses Jahres bereits 96% der japanischen Haushalte mit ihrem 5G-Ausbau erreichen - ein Ziel, dass eigentlich für 2026 gesetzt wurde!

https://www.lightreading.com/5g/...e-in-japan-price-war/d/d-id/767014  

22.02.21 16:12
1

1411 Postings, 5236 Tage Mornyarcidar/off-topic

Na, na - die letzte gemeinsame HV ist erst 5 Jahre her.
Aber gerne ein Treffen zum Endspiel oder vorab wie schon so oft geplant.
Können auch gerne mal wieder telefonieren.
Grüße an die ganze HV-Gang, hoffe Ihr kommt gesund, gut gelaunt und optimistisch durch diese besondere Zeit.  

22.02.21 16:18

2714 Postings, 4262 Tage ExcessCashRoamingkosten

Wann denkt ihr denn, wird Drillisch erstmals Roamingkosten spürbar reduzieren können... 2025? 2028?
Ein Rumpfnetz muss ja zumindest stehen, bevor man es scharf stellen kann...  

23,71
 

22.02.21 17:30
1

12351 Postings, 3625 Tage crunch timeMrWolf #26477

Könntest  ja von Drillisch Aktien in Rakuten Aktien wechseln, wenn du von dem Konzept der Japaner so überzeugt bist. Da hättest du wenigstens die Gewißheit es wird  wirklich schnell aufgebaut und abgeschlossen. Beim Zauderer  Dommermuth ist es leider alles andere als sicher was er wirklich machen wird bzgl. Ausbautechnik und wann und in welchem Umfang es vollzogen wird.  Aber auch die Rakuten-Aktie fliegt nicht davon. Alleine der Aufbau eines eigenen 5G Netzes ist  noch kein Garant, daß deswegen der Kurs ab dann nach oben hochrennt. Genauso wie 4G kein Garant war. Es gibt eben am Ende trotzdem weiter die Preiskämpfe und mit einem 4ten Netzbetreiber in D.land vermutlich noch schärfer als vorher mit nur drei Netzbetreiber. Gut für die Verbraucher, nicht unbedingt gut für die Anbieter..
 
Angehängte Grafik:
chart_free_rakuten.png (verkleinert auf 40%) vergrößern
chart_free_rakuten.png

22.02.21 19:14
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184 Postings, 2702 Tage MrWolf@Crunch

Ja? Hat RD den Ruf als Zögerer und Zauderer?
Dazu "kenne" ich ihn womöglich nicht gut genug; in Sachen Netzausbau hat er jedenfalls, aus meiner Sicht, straight gehandelt - er wollte den Netzaufbau, jetzt bekommt er ihn.
Und die Verzögerungen gingen nun wahrlich nicht auf seine Kappe!
Denke, hier wird sich noch der Eine oder Andere die Augen reiben, wie ratzfatz das demnächst gehen wird...
Und was Rakuten betrifft muss man schon sehen, dass sie einerseits nun wirklich Pionierarbeit leisten und dabei technischen Hürden (auch zu unserem Vorteil) aus dem Weg räumen müssen, zum anderen fangen sie als Provider bei Null an, daher auch die mega aggressive Preisstrategie, die ihnen derzeit ca. 2 Mio. Verträge eingebracht hat. Meine irgendwo gelesen zu haben, dass deren Netz bei ca. 7 Mio. den Break Even erreichen wird. Da hat DRI mit > 10 Mio. Verträgen natürlich eine solidere Basis.
Klar, realistisch betrachtet wird openRAN gerade erst zur Marktreife gebracht und neben Dish in den USA wären wir dann wohl erst der Dritte im Bunde, der voll auf diese Technik setzt. Völlig problemlos wird der Aufbau wohl nicht geschehen, da es einfach kein schlüsselfertiges System ist.
Insofern ist es gut und wichtig zu sehen, wie Rakuten beim Aufbau - mit Blick auf Kosten und Performanz - voran kommt. So gesehen war/ist der verzögerte Start gar nicht mal so nachteilig; Cidar hatte es ja auch mal früher hinsichtlich der fallenden Hardwarepreise angedeutet.  

23.02.21 18:40

1779 Postings, 5115 Tage pegehaDrillisch heute im TechDax...

...eins von drei Unternehmen, dessen Aktien keinen Verlust aufweisen.
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24.02.21 09:57
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417 Postings, 5043 Tage ikaruzTelefonica erster Gewinn seit 2013

"Erstmals seit 2013 hat der Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland wieder einen Gewinn gemacht. Das Unternehmen verbuchte im vergangenen Jahr 328 Millionen Euro Überschuss, wie Telefónica Deutschland am Mittwoch in München mitteilte. 2019 waren es noch 212 Millionen Euro Verlust gewesen.

Grund für das positive Periodenergebnis ist der Verkauf des Funkturm-Geschäfts ? ohne die hierfür erfolgte erste Teilzahlung wäre Telefónica noch recht knapp im Minus gewesen. 2014 fusionierte Telefónica mit E-Plus, danach steckte die Firma in der Verlustzone fest. Der Umsatz kletterte 2020 um 1,8 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro.

Positive Prognose
Das Unternehmen begründete die Entwicklung mit einer steigenden Nachfrage nach höherwertigen Mobilfunk- und Festnetzverträgen. Auch das Interesse an Bündelangeboten stieg, bei denen sich Kunden für mehrere Produkte aus dem Hause O2 entscheiden. "Wir starten gestärkt ins Jahr 2021", erklärte Firmenchef Markus Haas. Für dieses Jahr rechnet er mit einem gleichbleibenden bis leicht höheren Umsatz."

https://www.heise.de/news/...t-in-die-Gewinnzone-zurueck-5063826.html  

28.02.21 18:33

1879 Postings, 5539 Tage muppets158Nabend Ikaruz

na wenn man es mit dem Gewinn genau nimmt, ist einerseits der Verkauf der Funktürme nur einer der Gründe.

Der andere liegt natürlich in dem hohen Preis, den wir mittlerweile an TEF D für die Anmietung des Netzes zahlen. Da bleibt einiges an Gewinn hängen, bei den 600 oder mehr Mio. die wir an TEF D zahlen!

Wir dürfen ja nicht vergessen, dass unsere EBITDA in den letzten beiden Jahren kräftig geschmolzen ist. Von 800 zu Beginn 2019 auf 600 Mio. als Aussicht Ende 2020. Die 130 Mio. für die Abschreibung bei der Telekom (EBITDA tatsächlich 468 Mio.) lasse ich mal außen vor. Die 200 Mio. an EBITDA Senkung gehen zu großen Teilen auf die Mehrkosten an TEF D zurück!

Daher bin ich gespannt, wie es in Sachen PR 2, 5 und 6, demnächst ja vielleicht 7 weitergeht. Oder ist PR 7 wegen der aktuellen Verträge zu NR erst mal vom Tisch?  

01.03.21 10:29
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12351 Postings, 3625 Tage crunch time#26484

Bei Tef.D. kam es nur auf Konzerngewinnebene die letzten Jahre  zu diesen Verlusten durch die  hohen ( aber nicht cashwirksamen)  regelmäßigen  PPA für die E+ Übernahme . Es wäre  falsch zu glauben, daß man auf Konzernebene diesmal  328 Millionen Euro Überschuss gemacht hätte, weil man u.a. auch so hohe Zahlungen von DRI nun plötzlich bekäme. Für die Funktürme hat man 1,5 Mrd. bekommen. Rechne die mal raus ;)  Also ohne die Funkturm-Verkäufe wäre man weiter  auf Konzernebene im Minus geblieben  - mit oder ohne DRI Zahlungen.  Wenn man die PPA bei Tef.D. rausnimmt, dann hat TEf.D.  durchaus operativ regelmäßig  Gewinne gemacht. Deswegen wurden auch regelmäßig (über-) hohe  Divis ausgeschüttet ( auf Druck der spanischen Mutter, die Hauptaktionärin ist und Tef.D. ausquetscht wie eine Zitrone). . So schüttet z.B. Tef.D. auch jetzt wieder nach der  kommenden HV pralle 18 Cent je Aktie aus. Bei einem aktuellen Kurs von ca. 2,21 also eine Divi-Rendite von etwas über 8%. . Die 18 Cent sollen auch  die Dividendenuntergrenze für 2021 bis 2023 bleiben.  Da kann man sich  gut vorstellen wie mau der Aktienkurs die kommenden Jahre laufen wird, wenn diese Menge an Kohle regelmäßig rausgenommen wird.  Durch diese Methode hat man ja schon den Tef.D. Kurs von einst über 6? in die Nähe der 2? getrieben. Für Blauäugige sind hohe Divis und Divi-Renditen ja  vielleicht ein Lockstoff, weil diese Klientel regelmäßig  lernresistent  ist zu begreifen, daß entsprechend der Aktienkurs nach diesen drastischen Vermögensentnahmen  zurückfällt und z.B. durch ständig zu hohe DiviZahlungen verhindert wird überhohe Verschuldungsniveaus wieder auf gesündere Level abzubauen oder man substanzwertreduzierend dafür  Tafelsilber verkauft.  

Man sieht ja gerade bei  den meisten  deutschen Telko-Werten, daß hier den hohen DiviRenditen der letzten Jahren gleichzeitig lausige Kursentwicklungen gegenüberstanden/stehen und man mit massig vielen anderen Werte, die vielleicht "nur" eine DiviRendite von 3-4% haben,  viele besser gefahren wäre und sich die Kurse dort dynamischer nach oben entwickelt haben ( was die vielleicht etwas geringere DiviRedite mehr als überkompensiert). Vielleicht lockt DRI nun nicht mehr die DiviJäger an, wie noch in früheren Jahren. Dafür bleibt aber höchstwahrscheinlich durch die Mini-Divi der harte exDIV Kursknick aus, denn man auch dieses Jahr wieder bei Freenet, Tef.D.& Co sehen dürfte ( und wo sich dann wieder die Divi-Jäger verwundert die Augen reiben werden, um zu sagen, daß keiner es vorher wissen konnte ;) )  

01.03.21 19:55
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1879 Postings, 5539 Tage muppets158Nabend Crunch

dann mach mal in Bezug auf TEF D deine Hausaufgaben

P.P.A Kosten habe ich bei der Übernahme von E-Plus bei TEF D in derem Abschluss noch nicht gefunden.

Man übernimmt die Lizenzen mit dem Buchwert und schreibt die entsprechend der Restlaufzeiten ab. Da sind GMS Lizenzen von 1997, UMTS Lizenzen aus 2000 und 2010, sowie LTE aus  2010 aktiivert. Dadurch das man mehrere Lizenzen hat steigen auch die Abschreibungen. Insbesondere die Mio. von Abschreibungen aus den Lizenzen-Erwerb aus dem Jahr 2000  wirken bis Ende 2020 nach. Die fallen ab 2020 weg. Dafür kommen die neuen 5G-Lizenzen als Abschreibung dazu. Das sind alles normale Kosten, keine ppa Kosten

Dass die Firma trotzdem Cash abwirft ist ja ein alter Hut. und das die Mutter in ESP Geld sehen will (am besten steuerfrei) ist auch klar. Da wird das DBA gut ausgenutzt. Der FCF ist deshalb so hoch, weil man wesentlich weniger als Capex ausgibt (1 Mia.) als man Abschreibungen hat (2,4 Mia.). Und das sind halt auch Abschreibungen auf asbachuralte Lizenzen (1997, 2000, 2010)

Dass die Funktürme als Erlös 1,5 Mia bringen ist bekannt. Eine Auswirkung auf den Gewinn von TEF D haben sie aber nur insoweit, wie auch ein Gewinn in den Büchern verbleibt. Das sind 407 Mio. (s. Mitteilung zu Q4). Wenn ich die abziehe bleiben von 328 Mio. Gewinn bin ich schon negativ. Trotzdem sind auch die 200 Mio. die wir mehr zahlen als noch 2018 ein schönes Zubrot für Haas und Co. Guck mal die Umsätze an, die steigen wegen DRI nicht wegen der normalen Kunden!


 

02.03.21 00:26
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1779 Postings, 5115 Tage pegeha#26486 Das sähe dann...

...nicht gut aus für TEF D, wenn DRI die vorhandenen Kunden alle auf's eigene Netz nehmen wird.
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02.03.21 08:59

1879 Postings, 5539 Tage muppets158Naja Pegeha

die Sache bei TEF D entspannt sich ja etwas. Die Lizenzen aus 2000 sind jetzt abgeschrieben. Ein Teil auch der 2010'er Lizenzen, weil die nur 10 Jahre galten. Die Abschreibung auf 5G dürfte etwas geringer sein, da die Kosten etwas preiswerter waren als das was jetzt aus der Abschreibung rausfällt.

Außerdem gewinnt man etwas finanzielle Freiheit durch die Ausgliederung der Funktürme. Die werden anschließend zwar wieder zurückgemietet von einem Unternehmen an dem die Mutter beteiligt ist (sale + lease back lässt grüßen). Aber vielleicht generiert man damit einen bilanziellen Vorteil. Die Finanzierung von Capex geht dann zumindest einfacher. Der FCF dürfte etwas zurückkommen, aber die 540 Mio. als Dividende sollten locker drin sein. Bei 1,8 Mia. FCF kannst du etwas in Capex investieren und gleichzeitig die Mutter glücklich machen.

In Bezug auf DRI wird es dann tatsächlich spannend, wenn unser Netz steht, wie sich dann das Verhalten der User ändert. Auch wir werden dann Kombiprodukte (Handy und Glasfaser) anbieten. Aber das dauert noch etwas.  

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