WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 02.07.20 20:24
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 12037
neuester Beitrag: 02.07.20 20:24 von: matze91 Leser gesamt: 1912525
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16.06.15 09:36
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1126 Postings, 1877 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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12011 Postings ausgeblendet.

02.07.20 14:42
5

510 Postings, 434 Tage LucasMaatRotenstein

Fehler haben sicher viele gemacht. Ich auch.
Sie haben vertraut.
Vertraut auf Ehrlichkeit und Gesetz.
Und das Eingestehen von Fehlern ist eine Sache, Nun aber zu behaupten, jeder hätte es wissen müssen,
finde ich schon eine anmaßende Aussage.
In den Spiegel schauen löst aber nicht das Problem.
Es bedeutet nur vergessen und weiter geht es.

Zeit bedeutet nicht nur Aufarbeitung, sie kann aber auch dazu genutzt werden, Gras über die Sache Wirecard wachsen zu lassen.
Und genau das will ich nicht.
Diese Haltung immer nur Fehler bei sich selbst suchen, bedeutet auch Gleichgültigkeit.
Und genau dann können wieder Gebilde wie Wirecard entstehen.

Ich rufe nicht nach Entschädigung. Ich verlange Aufklärung und Verantwortung zu übernehmen.
Ich habe bis zum 18.06. immer zu Wirecard und seiner Führungsriege gestanden. Ich werde mir nicht anmaßen Urteile vorschnell zu fällen.
Aber eine Aufklärung und Konsequenz stehen mir zu.

nur mal so
 

02.07.20 14:50

103 Postings, 403 Tage Herriotbundestagsanhörung zu wirecard phönix 15.40h live

Verzögerung auf 15.40 h, anfang der Anhörung bei Phönix live,dann wollen wir hören was unsere Volksvertreter so erzählen ausser es muß sich dies und das geändert werden und uns trifft keine schuld .  

02.07.20 14:52

103 Postings, 403 Tage Herriotaris

Entschuldigung ,ich habe deinen vorherrigen post nicht gesehen,die Verschiebung auf 15.40h wurde im Laufband des tv eingeblendet.  

02.07.20 15:04
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222 Postings, 4297 Tage Rotenstein@Gabii

Ich will nicht missverstanden werden: Selbstverständlich soll der Skandal aufgeklärt und die Schuldigen bestraft werden. Das betrifft zunächst einmal Wirecard selbst, ggf. aber auch Wirtschaftsprüfer oder Behörden.

Den Ruf nach Staatshilfen für Aktionäre, der hier erhoben wurde, verstehe ich jedoch nicht, ja, finde ihn geradezu lächerlich.

Ich bin auch dafür, dass es eine bessere Börsen- und Finanzaufsicht in Deutschland gibt, ähnlich wie in den USA üblich. Auch wären härtere Strafen für Finanzbetrug notwendig; die Strafen in Deutschland schrecken hier kaum ab.

Gleichzeitig muss man aber auch darauf achten, dass die Sache nicht in einer Überbürokratisierung endet. Kleine Unternehmen haben es in Deutschland sehr schwer, all die bürokratischen Anforderungen zu erfüllen. Auch kommen sie nur schwer an Geld (venture capital), was manche schwarze Schafe dazu verleiten mag, sich größer darzustellen, als sie sind.

Auch die Aktionärs- und Börsenkultur könnte man in Deutschland fördern - aber nicht, indem man Staatshilfen für gescheiterte Aktionäre ausruft, sondern indem man beispielsweise die Steuern für Aktionäre senkt, gerade auch im Hinblick auf die Altersvorsorge, und indem man eine strengere Börsen- und Finanzaufsicht installiert. Wahrscheinlich wird es aber eher in die andere Richtung gehen.

Bezüglich der 180°-Wendung will ich jetzt hier auch nicht einzelne Foristen bloßstellen. Es mag jeder selbst schauen, was manche Nutzer noch vor 3 Wochen über die FT oder die BaFin geschrieben haben, und was sie jetzt schreiben. Versteht mich recht: Ich finde, man muss seine Meinung auch um 180° wenden können, wenn sich die Faktenlage ändert. Aber man kann dann nicht so tun, als wüsste man selbst immer alles besser und der Fehler läge immer bei den anderen.

In diesem Forum wurde es beklagt und nicht begrüßt, als die BaFin gegen Wirecard ermittelte. Die Warnungen der FT, der Hedgefonds und Leerverkäufer wurden hier nicht als wertvolle Information behandelt, sondern als Hexenjagd diffamiert. Haben die Leute solch ein kurzes Gedächtnis? Lest doch, was ihr erst vor kurzem von euch gegeben habt.

 

02.07.20 15:09
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103 Postings, 403 Tage Herriotaw-rotenstein

in sehr vielen sachen gebe ich dir vollkommen recht,auch ich bin mit mir ins gericht gegangen,auch ich habe auf die Reporter geschimpft die die aktienkurse auf Talfahrt geschickt haben,ich weiss ja nicht wie es bei dir aus sieht,aber ich für meinen teil muß gestehen ,ich kann keinen bericht der so dick ist wie Bibel ist ,lesen, geschweige denn  richtig interpretieren,ich kann mich nur auf einen Staat verlassen der alles bis kleinste reglemeniert,überprüft und noch mit dem geistreichen Slogan seit jahren bei gericht wirbt, unwissenheit schützt vor strafe nicht---- also vertraue ich zu mindestens auf die Überprüfung von mindest standards die mir ein gefühl der Sicherheit vermitteln beim kauf von dax 30 papieren,wenn der Staat seine selbst aufgelegten standards selbst nicht erfüllen kann,noch nicht mal weiss welches mininsterium für welche sachen zuständig ist, 1,5 jahre mit einer Überprüfung einer Bilanz benötigt,brauche ich mir in dieser Beziehung nicht den spiegel vor das gesicht zu halten,dann bin ich unter staatlicher kontrolle betrogen und meines Geldes beraubt worden,und da für möchte ersatz,ganz einfach !!!  

02.07.20 15:17
3

100 Postings, 255 Tage GabiiRotenstein

Deinem letzten Beitrag kann ich teilweise zustimmen.

Mit persönlich geht es auch nicht um staatliche Entschädigung.
Ich gebe auf zu, dass ich zu fokussiert war und kritische Aspekte gern ausgeblendet habe.

Trotzdem möchte ich wissen, ob WDI irgendwann mal in der Vergangenheit einen unternehmerischen Wert hatte oder auf Grund eines eventuellen Technologievorsprungs hätte haben können. Daraus lässt sich feststellen, ob WDI weiter betrieben werden kann, veruntreute Gelder beigebracht werden können, Gläubiger befriedigt werden können und eventuell auch Schadensersatzklagen befriedigt werden können.

Ich sehe nach wie vor Aden mit 38 Mrd. MK, es gibt also vergleichbare erfolgreiche Geschäftsmodelle.

Sollte ein solches auch für WDI ablesbar sein, könnte ich mir eine Staatshilfe für WDI zur Überbrückung vorstellen. Also kein geschenktes Geld für Aktionäre, sondern Hilfe für ein eventuelles HiTec-Unternehmen in Deutschland, dass dann seinen Schaden wieder gut machen kann.

Momentan sieht es aber mehr nach schneller Abwicklung und Vertuschung aus.  

02.07.20 15:50
4

215 Postings, 393 Tage Lino8888Natürlich soll

vertuscht werden- immerhin steht die KFW selbst mit 100 Millionen drin. Wessen Geld das wohl war?
Und eigentlich spielt es keine Rolle ob man hier 5 Euro oder einen 6-Stellungen Betrag verloren hat.
Es geht einfach um Betrug und das muss verurteilt werden. Das darf nicht unter den Tisch fallen.  

02.07.20 15:54
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63 Postings, 57 Tage heyduRotenstein, ich gebe dir vollumfänglich recht!

Jeder geschädigte Anleger soll sich einfach mal die Frage stellen:
Warum bin ich nicht am 17.6. ausgestiegen und wenn alles gut abläuft am 19.6. wieder eingestiegen.
Wer nun sagt " ich habe denen voll vertraut und wollte den Kurssprung nicht verpassen, obwohl ich erst kürzlich den Kurssprung gen Süden nach dem KPMG Bericht erlebt habe" der hat nicht verstanden was Börse und Handel mit Einzeltitel oder Derivaten bedeutet. Solche Anleger sollten/dürfen eigentlich nur in ETF-Indexindizes mit langem Anlagehorizont investieren.
Es gibt viel mehr "böse Buben" im Finanzbereich als man glauben kann als ahnungsloser Anleger.

Bei WC selbst wird nichts mehr zu holen sein und die WP haben nach Recht und Gesetz gehandelt, also kann man diese wohl kaum vollumfänglich zum Schadenersatz verurteilen.

Wenn ihr hört, dass die Regierung die Regeln verändern will, so sagt das doch im Umkehrschluss, dass die WP alles gemäß den geltenden Regeln durchgeführt haben.

Bin sehr gespannt, ob die Anwälte für die "Geschädigten" außer Spesen noch Mehr herausholen können. Denn die müssen wohl zuerst an den Verursachen ran und der hat halt nur Luft anzubieten.
Die Geschäftsanteile welche auch weiterhin laufen können werden in neue Gesellschaften ausgelagert und die WC-Aktionäre bleiben auf dem Scherbenhaufen sitzen.
Das ist meine Befürchtung als Börsianer, welcher sicherheitshalber wirklich am 16.6. ausgestiegen ist und als Kommentar den Stern "witzig" dafür erhielt.  

02.07.20 16:25
1

550 Postings, 603 Tage CapricornoAuf Phönix...

...läuft gerade die Bundestagsdebatte über Wirecard  

02.07.20 16:29

227 Postings, 590 Tage Frau OttilieJa

...sehr interessant!!!  

02.07.20 16:50
3

911 Postings, 73 Tage Ksb2020Es

Wird Zeit, dass wir einmal langsam erfahren, ob die Umsätze fake waren oder ob es sich um Veruntreung/ Diebstahl handelt.

Das muss doch längst bekannt sein. Und das man dies nicht kommuniziert sagt mir man möchte es nicht kommunizieren.
Und das schränkt die Motivationen erheblich ein.

Ich habe keine deutschen Aktien mehr.
 

02.07.20 17:10
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5045 Postings, 3794 Tage mikkkiKleine Situationskomik

Ich unterrichte Wirtschaft in einer 8ten Realschulklasse.
Heute ein Schüler: „Herr..., haben sie gehört das es so einen heftigen Betrug gab. Da hat einer so eine Firma voll abgezogen. Der hatte nicht mal Abitour und das alles gefälscht. Mein Vorbild!“

Ich: " Das war doch voll asozial. Kenne selber Leute die betroffen sind." Innerlich am weinen weil selbst gemeint.





 

02.07.20 17:17
1

5045 Postings, 3794 Tage mikkkiOha

Meinte natürlich Abitur.  

02.07.20 17:18

17 Postings, 62 Tage Forward againHut ab

Kein Betrüger wird in einer demokratischen Republik glücklich. Ich denke an mich, fast alles verzockt (Opfer von Betrug), weiter....  

02.07.20 18:22
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2096 Postings, 2849 Tage ellshareheydu

Mit einer Belehrung jetzt zum mindestens 100ten Mal wiederholt wird es auch nicht interessanter.

Es gibt nur eine einzige Empfehlung für den Großbetrug Börse. Wenn Du kein Geld verlieren willst dann mache einen ganz großen Bogen drumherum!

JEDER der hier dabei ist weiß damit auch worauf er sich einlässt. Gezwungen wird niemand. Und ja, ich bin so gut wie nicht mehr aktiv im Haifischbecken Börse.
Aber Betrug gibt es auch viel einfacher. Nehmen wir an ich habe 500.000 Euro für die Rente gespart. Dann hatte ich mit Festgeld problemlos und ohne Risiko in normalen Zeiten 25.000 Euro pro Jahr mehr auf meinem Konto. Heute ist das so gut wie nichts mehr obwohl die wirtschaftliche Situation in Deutschland zum Teil sogar besser ist als früher.
Der Betrüger von diesen 25000 Euro PRO JAHR sitzt in Berlin und bei der EZB. Und das ist ein ganz offener Betrug um viel Geld. In 10 Jahren 250.000 Euro. Inzwischen wird sogar offen darüber gesprochen das man mir von den 500000 Euro für die Rente jedes Jahr etwas abziehen will.
Man treibt Leute quasi an die Börse und dort werden SIe von Zockern wie Leerverkäufern nochmal übers Ohr gehauen unter freundlicher Mithilfe der BaFin.

Ich habe unzählige Analystenkommentare wo Wirecard über den grünen Klee gelobt wurde:
Die BaFin stand hinter Wirecard (Verbot von Leerverkäufen).
Die Wirtschaftsprüfer hatten keine Zweifel.
Im Gegensatz zu Lufthansa und TUI sogar in Pandemie-Zeiten ein sicheres Invest.
FT und Zatarra glänzt mit wilden Verschwörungstheorien die man nur bedingt Ernst nimmt. Dann sollen Sie bitte recherchieren, Beweise herbeischaffen und Wirecard anzeigen und verklagen. Warum haben Sie das nicht gemacht. Weil sich über die Jahre wilde Verschwörungstheorien besser verkaufen lassen?

Und nein, ich will keinen ETF wo mich Lufthansa und TUI mit runterziehen ohne das ich etwas aktiv dagegen machen kann!!!
 

02.07.20 18:39

136 Postings, 589 Tage donleut...

Und nein, ich will keinen ETF wo mich Lufthansa und TUI mit runterziehen ohne das ich etwas aktiv dagegen machen kann!!!

Lässt sich mit einem ETF + das entsprechende Derivat durchaus lösen. Oder inzwischen einfach ein ETF auf den Dax...

 

02.07.20 18:52
2

306 Postings, 1745 Tage marvikevSchrödingers Katze

ist in den Brunnen gefallen und die Politiker lamentieren, dass man jetzt unbedingt ein Gitter über den Brunnen legen muss.
Wer schaut denn nach ob die Katze noch lebt? Wäre doch eigentlich die erste Aktion bevor man den Brunnen dicht macht oder?
Putin zB. hätte wirecard verstaatlicht und und unter neuem Namen weitergeführt. MB würde es da allerdings jetzt nicht besonders gut gehen...Naja..selbst schuld.

Selten so fremdgeschämt für deutsche Politiker wie heute.  

02.07.20 18:54
2

2096 Postings, 2849 Tage ellshareIch hab mal Vermögenswirksame

Leistungen in Fonds angespart über Jahre mit Achterbahnbörsen immer zum gleichen Betrag gekauft. Am Ende hatte ich in etwa so viel als wäre das Geld einfach auf ein Tagesgeldkonto gegangen. Aber es sind natürlich massig Gebühren bei der DWS angefallen.
 

02.07.20 19:25

911 Postings, 73 Tage Ksb2020Ellshare

Du hast die Crux angesprochen. Ich war lange Zeit nicht mehr an der Börse aktiv. Aber wo soll man bei der laufenden Druckerpresse hin?

Ich habe in der BeNeLux 2007/08 einen Immocrash mitgemacht. Da haben sich die Immopreise über Nacht halbiert.

Deine Motivation bei Wirecard einzusteigen teile ich. Aber welche Alternativen gibt es? Bargeld?
Zugegeben ein etwas besseres Invest als Wirecard, da dauert aber der Schmerz noch länger.  

02.07.20 19:26
2

1055 Postings, 754 Tage gdchsDer Staat

ist hier so oder so mit im Spiel .

> Ich kann's nur immer wieder sagen: Schaut in den Spiegel, bevor ihr nun nach dem Staat schreit.

z.B. mit den Krediten die die KfW und die eine Landesbank hier im Feuer haben, geht zusammen auch in die hunderte Millionen.
Da wäre es halt schön gewesen,  wenn die Banken - Einigung zu Stande gekommen wäre, aber wenn dann  in die Verhandlungen eine andere Behörde reingrätscht dann kann es ja nichts werden.
Mit Bankeneinigung und Frist (z.B. bis Ende September)  ständen wir hier aktuell irgendwo zwischen 15 und 30 Euro  und nicht kurz über Pennystock Niveau.
Da muß der Staat keinen Cent dazu geben, einfach nur mal abgestimmt und sinnvoll handeln .
Und mit Bankeneinigung mit Frist wäre auch  genug Zeit , einen  korrekten JA 2019 zu erstellen, damit man wirklich mal sieht was Sache ist.  Und man hätte keine Inso im Dax, was eine Schande für Deutschland ist.
So wie es jetzt läuft ,  wird nur zu schlechten Preisen verramscht (ist ja klar, wenn die Kunden Inso hören, dann fangen die an zu rennen). Das kann nicht gut sein für Aktionäre, Banken/Kreditgeber  und auch nicht für die wahrscheinlich 98 oder 99 % ehrlichen Mitarbeiter.
Das ist aber super für die Leerverkäufer, und das ist auch gut für die, die Firmenteile zu günstigen Preisen kaufen können.  

02.07.20 19:31

911 Postings, 73 Tage Ksb2020Gdchs

Es ist davon auszugehen, dass der Staat - warum auch immer - Wirecard nicht schützen will.

Intressant würde es wenn Wirecard Opfer eines Betruges geworden sein sollte, und der Staat verhindete die Rettung.

(Nein, ich habe kein Vertrauen in die Politik. Hatte ich noch nie)  

02.07.20 19:32

5808 Postings, 3996 Tage tagschlaeferellshare, fonds/etf sind nicht zu empfehlen.

dann tatsächlicher lieber einfach cash halten, spart nerven und verluste.
hat man aber eine idee von der börse und zukünftigen trends, dann geht man definitiv nicht in fonds, sondern populäre seriöse einzelwerte. diese performen fast immer über der inflation. bsp? intel, apple, google etc.
mfg
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papertrader und fakedepot kopierer

02.07.20 19:34
1

1089 Postings, 958 Tage tomtom88@ KSB gesundes Misstrauen gegenüber der"Obrigkeit"

... ist schon seit mehr als 1.000 Jahren der Schlüssel für erfolgreiche Investments!  

02.07.20 19:53

103 Postings, 403 Tage Herriotnachlese bundestagsanhörung vom 02.07

tja,so wirklich schlauer bin eigentlich jetzt auch nicht,es wurde wie von mir bereits vermutet,viel gesprochen aber wenig oder gar nichts versprochen,das wort Anleger oder anlegerschutz ist bei keinen Politiker gefallen, im moment interessiert mich nicht was die BaFin und sonst wer in nächster Zukunft machen muß oder soll,da für ist das Kind wc bereits in den brunnen gefallen.
das verhalten der BaFin sowie des Finanzministerium wurde von allen seiten gerügt,die aussagen gestern von hufeld in dem u-ausschuß waren doch wohl nicht so schlüssig,weil ja das versagen wohl mehr wie klar wie klossbrühe ist,mit jeden tag werden mehr Versäumnisse oder Desaster der Behörden ans licht kommen,schön war den noch zu hören das die dpr die bilanzpolizei überhaupt keine Polizei in diesen sinne ist und kein Mandat so wie leute für forensische bilanzprüfungen hat,aber der oberhammer des tages war für mich die aussage,das die dpr geschrieben hat,das voraussichlich mitte juli mit einem abschluss der wc Prüfungen nach 1,5 jahren zurechnen ist,jetzt schon insolvent und mitte juli wohl schon geschichte,ich fasse das alles echt nicht mehr,was bei diesen Behörden oder drittanbietern in einen verein für buchprüfungen abgeht.
interessant war noch das das Thema wc in einem finanzausschuss in jahr 2018 oder 2019 schon mal auf den Schreibtisch gelegen haben muß !!
auf jeden fall hat diese Anhörung für die anwälte die an einer  klage gegen Staats ,-o. BaFin Klage arbeiten viel verwertbares material geliefert bekommen haben,ich sehe den tag einer klageeinreichnung näher kommen und ich werde mich dann dieser anschliessen,das ist gewiss,wie es auch ausgehen mag.

es wird nach den ferien meiner meinung nach ,wohl ein untersuchungausschuss eingerichtet werden der sicherlich auf den Ergebnissen des berichtes der eu- emsa Kommission aufbaut (könnte ich mir vorstellen).
aber warten wir mal ab,am 15 juli soll sich scholz im Bundestag zu den Ereignissen um wc im Bundestag äussern,wenn ich das richtig mitbekommen habe.
wir werden sehen !.  

02.07.20 20:24

967 Postings, 1785 Tage matze91Eigenverantwortung / Betrug / Staatshilfen

@ Rotenstein

Natürlich ist jeder Aktionär selbst verantwortlich, wenn er sich für die eine oder andere Aktie als Anlageobjekt entscheidet. Insoweit gebe ich dir recht. Aber wenn so ein strategisch geplanter Betrug vorliegt, dann ist das m.E. nicht vergleichbar mit einer seriösen Geldanlage.

Alle vorliegenden Unternehmensdaten (Jahresabschlüsse, Quartalsmeldungen, Zwischenmeldungen erweckten eigentlich einen plausiblen Eindruck und die WPs von EY und die BaFin/Prüfgesellschaft des Bundes haben ja genug geprüft und die Abschlüsse wurden bis 2018 uneingeschränkt testiert. Dieser Umstand hat bei mir (als einer der selbst auch im Prüfungsgeschäft gearbeitet hat -nicht bei AGs-) schon vertrauensbildend gewirkt.
Mein Fehler war, dass ich die Verbindungen in die zahlreichen anderen (asiatischen, indischen und afrikanischen) Drittländer hinsichtlich ihres Risikogehaltes falsch beurteilt habe. Und das war aus der Konzernbilanz auch nicht so einfach zu erkennen.
Betrug gab es schon immer und wird es auch immer geben. Deshalb kann man sich nur durch Streuung bzw. Strukturierung seines Portfolios und durch Selbstdisziplin einigermaßen schützen, dass es in Schadensfällen nicht zu Verwerfungen bei den eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen kommen kann.
Und noch etwas hierzu: Ich bin mir sicher, dass bei Anlagen Aktien oder in Derivaten durch Unkenntnis bzw. Dummheit und Leichtfertigkeit viel mehr Geld verbrannt wird, als durch Betrug in einem Unternehmen (ich erinnere an den Neuen Markt um 2001).

Nach Hilfen vom Staat würde ich grundsätzlich auch nicht rufen. Aber wenn der Ablauf zwischen BaFin und der vom Finanzminister beauftragten Prüfgesellschaft so war, wie aus den Medien zu lesen ist, dann ist bei denen schon etwas schiefgelaufen, so dass man die Sache nicht einfach unter den berühmten Teppich kehren muss. Mit anderen Worten die Frage nach einem Schadensersatz -in welcher Höhe auch immer- ist durchaus berechtigt. Wofür sind denn diese Einrichtungen da und kosten auch genug Geld?

Was ich wie du nicht richtig finde ist, wenn jetzt staatliche Hilfe gefordert wird, weil das Kind (Geldanlage) in den Brunnen gefallen ist.
Und über die Frage ob EY ihren Sorgfaltspflichten bei Durchführung der Abschlussprüfungen in den vergangenen ca. 10 Jahren verletzt hat und dann auch Schadensersatzpflichten entstünden, das werden wohl in den kommenden Jahren die Gerichte prüfen müssen, evtl. auch bezüglich anderer Beteiligten (zB AR).

Schönen Abend!
 

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