Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

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neuester Beitrag: 03.12.21 06:48
eröffnet am: 25.11.20 12:01 von: 51Mio Anzahl Beiträge: 18016
neuester Beitrag: 03.12.21 06:48 von: kaktus7 Leser gesamt: 3414431
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25.11.20 12:01
57

3965 Postings, 3552 Tage 51MioBiontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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17990 Postings ausgeblendet.

02.12.21 19:23
2

101 Postings, 92 Tage EinaugePatente

Arbutus verliert heute wieder deutlich. Nachdem das Gericht festgestellt hat das Arbutus das Patent zu Recht hat, müsste jetzt Arbutus seinen Anspruch gegen Moderna geltend machen. Wenn keine Einigung über Lizenzgebühren, dann auch wieder vor Gericht.
Interessant ist aber wem die Lizenzgebühren zustehen? Arbutus hat ja, wie wir hier schon festgestellt haben, alle Rechte an dem Patent -069 an Genevant abgetreten, bis auf die Anwendung zur Hepatitis. Genevant hat die Rechte an dem Verfahren an Biontech lizensiert. Ist das exclusiv? Wenn exclusiv, dann würden die Lizenzgebühren ja Biontech zustehen. Das muss in einen SEC File stehen, wo die Lizenzen von Genevant und Biontech vereinbart wurden. Hat das jemand?  

02.12.21 19:29
2

686 Postings, 343 Tage Denker1979300 wurden geschreddert

?

Wo?

Wird der Kurs neuerdings in Euros gemacht?

Dachte wir haben einen Wechselkurs, den auch die Amis bestimmen  

02.12.21 19:42
1

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3@Bärenhunger #17988

Sortierung besser nach Kürzel BNTX

Nr. 6 = BioNTech
die Sortierung geht nach Alphabet

nach Marktkapitalisierung sind wir dabei ...
voraussichtlich 10.12.2021 ???

mal sehen...
 

02.12.21 19:43
3

264 Postings, 359 Tage klaus1234@einauge

In der angehängten Quelle findest du eine Abbildung in der die lizenzbeziehungen von moderna, curevac und biontech gut aufgezeigt werden! Biontech besitzt keine exclusivlizenz und die lizenzgebühren von moderna stehen arbutus zu


https://www.nature.com/articles/s41587-021-00912-9  

02.12.21 19:58
9

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3Lizenzen GENEVANT Archive

@Einauge @All

BioNTech und Genevant Sciences vereinbaren strategische Partnerschaft mit mRNA-Fokus für seltene Erkrankungen

10.07.18, 15:50 BUSINESS WIRE
Partnerschaft kombiniert branchenführende Verabreichungstechnologie von Genevant mit innovativer mRNA-Arzneimittelentdeckungsplattform von BioNTech zur Entwicklung von neuartigen Therapeutika

BioNTech und Genevant werden gemeinsam fünf Produkte für seltene Erkrankungen mit erheblichem unbedeckten therapeutischen Bedarf entwickeln und zu gleichen Teilen vermarkten

Zusammenarbeit stärkt Führungsposition von BioNTech bei mRNA-basierten Immunonkologiebehandlungen durch Alleinlizenz für LNP-Technologie von Genevant für fünf proprietäre Onkologieprogramme von BioNTech

Strategische Partnerschaft unterstützt das Firmenziel von Genevant, bis zum Jahr 2020 fünf bis zehn Programme für RNAi-, mRNA- und Genbearbeitungsmodalitäten in die klinische Forschung zu überführen

..DAS KÖNNTE ENTSCHEIDEND SEIN:
Die BioNTech AG und Genevant Sciences gaben heute eine Kooperation zur Entwicklung von fünf mRNA-Therapieprogrammen für seltene Erkrankungen mit hohem ungedeckten medizinischen Bedarf bekannt. Darüber hinaus haben die Unternehmen die

exklusive

Lizenzierung der Verabreichungstechnologie von Genevant für die Anwendung in fünf Onkologieprogrammen von BioNTech vereinbart. Genevant erhält im Gegenzug für die Onkologielizenzen erhebliche kommerzielle Meilensteinzahlungen.

Quelle:
https://www.onvista.de/news/...us-fuer-seltene-erkrankungen-105599993

Quelle Orginalvereinbarungen:
10.06.2018
https://biontech.de/sites/default/files/2019-08/...t%2520Sciences.pdf
21.09.2016
https://biontech.de/sites/default/files/2019-08/...with-Genentech.pdf


Folgerung:
wenn das die Lizenzen sind...
zahlt MODERNA an BioNTech

FAZIT:
Ui ui ui ...  

02.12.21 20:05
2

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3@klaus1234

guter Artikel... # 17996

stellt die Beziehungen dar...
aber BioNTech hat auch exclusive Patente...

fest steht
die Lizenzen wurden für Oncologieprogramme vereinbart...
aber exclusiv...
wir wissen nicht welche Patente genutzt wurden...
von COVID 19 wusste damals noch keiner ...


 

02.12.21 20:07

1136 Postings, 4496 Tage kaktus7Hallo Meikel. Seeehr informativ.

Da kann man mal gespannt sein.  

02.12.21 20:10

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3GENEVANT 50:50 alle Erträge für diese 5 Patente

02.12.21 20:14
2

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3sorry ...Fortsetzung...

Originalvereinbarung

https://biontech.de/sites/default/files/2019-08/...t%2520Sciences.pdf


mal teils übersetzt....
da wird nicht nur von Oncologie gesprochen,...
sondern von seltenen Krankheiten...


...
"Diese 50/50-Partnerschaft zur Entwicklung von mRNA-Therapeutika für seltene Krankheiten

erkennt die kritischen Bedeutung sowohl erstklassiger Nukleinsäuren als auch ihrer Bereitstellung in der RNA-Wirkstoffentwicklung?,
sagte Paris Panayiotopoulos, Executive Chairman von Genevant.

?BioNTech beeindruckend molekulares Design-Know-how und
die führende Position von Genevant in der RNA-Lieferung sind
die idealen Voraussetzungen Kombination zur Entwicklung

modernster mRNA-Therapien für Patienten mit seltenen Erkrankungen,
die heute eingeschränkte oder keine Behandlungsmöglichkeiten.?

....

FAZIT:
wirklich spannend welche PATENTE das sind...
 

02.12.21 20:18
1

101 Postings, 92 Tage EinaugePatent

#Klaus1234
Danke für das Dokument. hatte ich schon mal gesehen, aber gut nochmal rein zu schauen.
In dem Fraglichen Dokument über die Patebntvereinbahrung zwischen Genevant und Biontech ist ausdrücklich von einer exklusiven Lizensierung die Rede. Demnach kann Genevant niemanden anderen eine Lizenz zu der Technologie geben. Sie ist sogar gegenüber Genevant exklusiv!


2.1 (a) Lizenzgewährung.
Vorbehaltlich der Bestimmungen und Bedingungen dieses Vertrags gewährt Genevant hiermit BioNTech eine exklusive (auch in Bezug auf Genevant, außer wie hierin ausdrücklich dargelegt), gebührenpflichtige Lizenz (oder gegebenenfalls eine Unterlizenz), mit dem Recht, Unterlizenzen gemäß Abschnitt 2.1(b) (Unterlizenzrechte) zu erteilen, unter der Genevant-Technologie, um BioNTech-Produkte ausschließlich im BioNTech-Bereich im Gebiet zu erforschen, zu entwickeln, herzustellen, herstellen zu lassen, zu verwenden, zu vertreiben, zu verkaufen, zum Verkauf anzubieten, verkaufen zu lassen, zu importieren, zu exportieren und anderweitig zu vermarkten. Um jeden Zweifel auszuschließen, gilt die oben genannte Lizenz zur Herstellung und zum Herstellenlassen von BioNTech-Produkten nur in dem Umfang, in dem es BioNTech gestattet ist, einen Herstellungstransfer gemäß Abschnitt 6.4 (Herstellungstransfer) abzuschließen.

https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1776985/...d635330dex1017.htm


Was mir aber noch auffällt ist, dass ursprünglich nur von der Nutzung für die Krebsbekämpfung die Rede ist. Eine Erweiterung des Anwendungsgebietes hätte innerhalb von 12 Monaten schriftlich vereinbart werden müssen. Hoffentlich hat Biontech das gemacht.

 

02.12.21 20:24

264 Postings, 359 Tage klaus1234@meikel

Also es gibt dann wohl auch exklusive Lizenzen an biontech,  ich verstehe es aber so dass biontech die nur für 5 ihrer onkologischen Produkte nutzen darf und das dürften dann die ersten 5 sein die in die Entwicklung gestartet sind (währe aus meiner Sicht so logisch); im Gegenzug für die Patente entwickelt biontech mit genevant therapeutika gegen seltene Krankheiten, dafür bringt genevant die Patente ja mit und kosten/ Erträge werden 50:50 geteilt...
Also ich sehe hier leider keine Chancen auf patenterträge von moderna  

02.12.21 20:31

264 Postings, 359 Tage klaus1234@einauge

Laut der nature Quelle haben sie eine sublizenz für covid 19 eingeholt, bin mir ziemlich sicher das sowas in Mainz nicht verschlafen wird. .. laut Quartalszahlen geht auch immer einiges weg für patente und Lizenzen  

02.12.21 20:31
1

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3@klaus1234

grundsätzlich sehe ich das genauso...

ABER:
es heist auch ..."Therapeutika gegen seltene Krankheiten...."
ob das jetzt auf diese 5 Produkte beschränkt wurde...
"exclusiv"...

da ist auf jeden Fall noch juristischer Sprengstoff drinn...
Fakt ist ,...es könnte sein,...wir wissen es nicht !

FAZIT:
abwarten...
auf jeden Fall hat BioNTech was geregelt...
und Moderna anscheinend nicht...  

02.12.21 20:36

101 Postings, 92 Tage EinaugePatent

#Klaus1234
Ich sehe das da zwei Vereinbarungen getroffen wurden. Eine Lizenzvereinbarung und ein Kooperationsvertrag über die gemeinsame Entwicklung von 5 Onkologie-Produkten. Die Lizenzvereinbarung war ursprünglich nur für die Anwendung in der Onkologie. Es konnte aber erweitert werden, wenn vereinbart.  

02.12.21 20:41

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3Text 10 Juli 2018

BioNTech and Genevant Sciences Sign Strategic mRNA-Focused Partnership in Rare Diseases  

Partnership  combines  Genevant?s industry-leading delivery technology and BioNTech?s
cutting-edge mRNA drug discovery platform to develop best-in-class therapeutics  

BioNTech  and  Genevant  will  develop  five  products  for  rare  diseases  with  high  unmet
medical need under the 50/50 co-development and co-commercialization collaboration  

Collaboration further strengthens  BioNTech?s  leadership  position  in mRNA-based
immune-oncology  treatments  through exclusive licenses to Genevant?s LNP technology
for five of BioNTech?s proprietary oncology programs

Strategic partnership advances Genevant?s goal of having 5-10 programs in the clinic by
2020 across RNAi, mRNA, and gene editing modalities

MAINZ, Germany, CAMBRIDGE, Mass., and BASEL, Switzerland, July 10th, 2018 /PRNewswire/ --
BioNTech AG and Genevant Sciences today announced that they have entered into a
collaboration  to  develop  five  mRNA  therapeutic  programs  for  rare  diseases  with  high  unmet
medical  need.  The  companies  have  also  agreed  a  series  of  exclusive  licenses  covering  the
application  of  Genevant?s  delivery  technology  to  five  of  BioNTech?s  oncology  programs.
Genevant is eligible to receive significant commercial milestones for the oncology licenses.
The  collaboration  in  rare  diseases  will combine Genevant?s industry-leading  lipid  nanoparticle
(LNP)  delivery  technology  with  BioNTech?s cutting-edge  mRNA  drug  discovery  platform  to
develop best-in-class therapeutics. Both companies have established GMP-grade manufacturing
capabilities and infrastructure.
Under  the  terms  of  the  agreement,  Genevant  and  BioNTech  will  pursue  the  co-development
and co-commercialization of five mRNA programs. Genevant and BioNTech will share all future
costs  and  profits  for  these  programs  on  a  50/50  basis.  The  companies  aim  to  initiate  clinical
development in 2020.  
In addition to its strengths in  cell and gene therapies and protein therapeutics, BioNTech is an
industry leader in mRNA therapy development with extensive scientific expertise,
manufacturing infrastructure, broad academic networks, and a deep understanding of
mechanisms  of  action  and  clinical  applications  for  this  technology.  It  also  has  an  innovative,
scalable, ?just-in-time? manufacturing capability to produce its tailored treatments for patients.
?This partnership with Genevant will allow us to access a highly potent, clinically validated LNP
delivery platform,? said Prof. Ugur Sahin, Co-Founder and Chief Executive Officer of BioNTech.
?Genevant?s liver-targeted  platform  complements  our  existing  capabilities  for  dendritic  cell-
specific  delivery  of  mRNA  encoded  antigens  used  in  the  development  of  our  cancer  vaccine
pipeline.?
Genevant?s LNP platform is the only clinically-validated LNP delivery technology, the safety and
efficacy  of  which  has  been  evaluated  in  over  400  patients  across  multiple  clinical  programs.
Genevant?s  delivery  technologies can facilitate therapeutic approaches covering a broad
   
spectrum of payloads. Genevant has begun development on numerous programs across
multiple RNA modalities.
?This  50/50  partnership  to  develop  rare  disease  mRNA  therapeutics  recognizes  the  critical
importance  of  both  best-in-class  nucleic  acids  and  their  delivery  in  RNA  drug  development,?
said Paris Panayiotopoulos, Executive Chairman of Genevant. ?BioNTech?s  impressive
molecular  design  expertise  and  Genevant?s  leadership  in  RNA  delivery  are the ideal
combination  for  developing  cutting  edge  mRNA  therapies  for  rare  disease  patients  who  have
limited or no treatment options today.?

About BioNTech
BioNTech  is  Europe?s  largest  privately-held biopharmaceutical company pioneering the
development of individualized therapies for cancer and other diseases. The Company combines
all  building  blocks  for  individualized  immunotherapy  under  one  roof  ?  from  diagnostics  and
drug  development  to  manufacturing.  Its  cutting-edge  technologies  range  from  individualized
mRNA-based  medicines  through  innovative  chimeric  antigen  receptors  and  T-cell  receptor-
based  products  to  novel  checkpoint  immunomodulators  and  small molecules.  BioNTech?s
commercial  approach  is  validated  by  five  top-tier  corporate  partnerships  with  Genentech,
Genmab,  Eli  Lilly,  Sanofi  and  Bayer  Animal  Health  and  its  scientific  approach  through  over  60
peer-reviewed  scientific  publications,  including  five  publications  in  Nature.  Founded  in  2008,
BioNTech?s  financial  shareholders  include  the  Struengmann  Family  Office  as  its  majority
shareholder,  Fidelity  Management  &  Research  Company,  Invus,  Janus  Henderson  Investors,
MIG Fonds, Redmile Group, Salvia and several European family offices.
For more information, see www.biontech.de.

About Genevant Sciences
Genevant  Sciences  aims  to  deliver  innovative  and  clinically  meaningful  therapies  that  improve
the  lives  of  patients  with  genetic  disorders  by  developing  products  in-house  and  forming
partnerships to build a diverse pipeline of RNA therapeutics across multiple modalities. Through
its  proprietary  delivery  platforms,  Genevant  is  able  to  pursue  mRNA,  RNAi,  and  gene  editing
modalities and select the optimal approach for any given disease.  
Genevant  expects  to  have  5  to  10  RNA  programs  in  the  clinic  by  2020  targeting  a  range  of
genetic  disorders  with  limited  or  no  treatment  options.  For  more  information,  please  visit
www.genevant.com.    

02.12.21 20:44

264 Postings, 359 Tage klaus1234@meikel @einauge

Bei therapeutika gegen seltene Krankheiten müsste biontech, sofern der covid Impfstoff einer davon wäre die Gewinne 50:50 mit genevant teilen,  das wäre nicht so toll und wir hätten das mittlerweile sicher mitbekommen also können wir das ausschließen...

Ja wir wissen nicht ob die Vereinbarung zu der exklusiven Nutzung ausgeweitet wurde, wäre aber dann eine PR- Meldung Wert gewesen...
Fakt ist biontech hat eine Vereinbarung, moderna nicht die wollten die patente umgehen, aus welchem Grund auch immer und curevac bekommt wohl garkeine oder wollte keine  

02.12.21 20:45
3

4434 Postings, 1601 Tage NagartierBiontech

Genevant und BioNTech haben außerdem eine Reihe exklusiver Lizenzen vereinbart,
die die Anwendung der proprietären Verabreichungstechnologie von Genevant für
fünf onkologische Ziele abdecken, für die Genevant bedeutende kommerzielle Meilensteine
​​​​erhalten kann. Diese Partnerschaft fördert das Ziel von Genevant, bis 2020 5-10 Programme
in der Klinik für RNAi-, mRNA- und Gen-Editing-Modalitäten anzubieten und positioniert
Genevant als führend in der Entwicklung von RNA-basierten Therapeutika.
Arbutus hat Anspruch auf Lizenzgebühren für alle Produktverkäufe von Genevant.

https://www.globenewswire.com/en/news-release/...orporate-Update.html    

02.12.21 21:16

545 Postings, 193 Tage Meikel 1 2 3Patent -069

...@Einauge @All
mir wirds heute zu spät

wir müssten wissen ob das Patent aus dem Rechtsstreit

ARTUBUS - MODERNA an GENEVAT abgetreten ist
und evtl GENEVANT dieses Patent an BioNTech
exclusiv übertragen hat...

https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1776985/...d635330dex1017.htm

hast du Unterlagen zu dem Rechtsstreit ?

bis morgen...
 

02.12.21 21:33
3

264 Postings, 359 Tage klaus1234Hier nochmal eine interessant Quelle dazu

Arbutus hat sein Patent an acuitas lizenziert und die an curevac,  das war noch vor 2018 und somit legal da arbutus erst in 2018 seine rechte am Patent an das joint-venture genevant abgetreten hat.
Ab der Abtretung war acuitas nicht mehr berechtigt das Patent zu lizenzierten was die trotzdem gemacht haben und zwar an moderna, als das bekannt wurde hat moderna das Patent als solches angefechtet - wie wir jetzt wissen erfolglos.
Die Hoheit des Patents liegt nun bei genevant die aber zu 40% arbutus gehören, also gehen die lizenzerträge nur über die Beteiligung an genevant an arbutus weiter!
Biontech hat von genevant eine sublizenz, ob die nur für covid ist oder mehrere Produkte umfasst ist nicht bekannt...
www.evaluate.com/node/16048/amp

Mittlerweile hat genevant auch mit takeda ein Abkommen über 600mio$ zur Nutzung des Patents geschlossen, DAAD spricht eindeutig dafür dass die exclusivlizenz bei genevant ist:
https://endpts.com/...ng-deal-from-takeda-for-nucleic-acid-therapies/
   

02.12.21 22:14
5

264 Postings, 359 Tage klaus1234Ergänzung:

Zusätzlich zu seiner Beteiligung an Genevant hat Arbutus Anspruch auf Lizenzgebühren für zukünftige Verkäufe von Produkten, die durch die LNP- und Ligandenkonjugat-Verabreichungstechnologien von Arbutus ermöglicht werden

http://www.arbutusbio.com/portfolio/genevant.php

Den Umfang der sublizenz die biontech bei genevant bezogen hat und zu welchem Preis ist nicht bekannt, es scheint sich aber bei covid definitiv um eine sublizenz zu handeln und die gilt auch für den grippeimpfstoff!
Das die Anfechtung von Patent 69 durch Moderna nicht erfolgreich war ist gut für biontech da ihre Platform zumindestens teilweise darauf basiert und somit vorerst geschützt bleibt!
Den größten Teil von genevant hält roivant und die sitzen in Basel,  falls sich jemand fragen sollte warum die schweiz einer patentfreigabe widersprechen sollte!  

02.12.21 22:15
3

803 Postings, 663 Tage Nachdenker 2030Dreifach höheres Risiko: Neuinfektion d Omicron

(Für Biontech relevant, Ausschnitt übersetzt) JOHANNESBURG (Reuters) - Die neue Omicron-Variante des Coronavirus birgt ein dreifach höheres Risiko einer Reinfektion als die derzeit vorherrschende Delta-Variante und der Beta-Stamm, erklärte eine Gruppe südafrikanischer Gesundheitseinrichtungen am Donnerstag.

Das Südafrikanische Zentrum für epidemiologische Modellierung und Analyse (SACEMA) und das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) erklärten, dass die neuesten Erkenntnisse "epidemiologische Beweise für die Fähigkeit von Omicron liefern, sich der Immunität einer früheren Infektion zu entziehen".

Die Erklärung wurde herausgegeben, nachdem eine Gruppe südafrikanischer Gesundheitsorganisationen ein Papier auf medrxiv.org als Vorabdruck veröffentlicht hatte, was bedeutet, dass die Arbeit noch nicht von Fachkollegen geprüft wurde.

?

Eine Zunahme von Reinfektionen anstelle von Neuinfektionen wäre ein Hinweis darauf, dass die neue Variante die Fähigkeit entwickelt hat, sich der natürlichen Immunität gegen frühere Infektionen zu entziehen, hieß es.

Juliet Pulliam, Direktorin der SACEMA und Autorin des Pre-Print-Papiers, sagte in ihrem Artikel, dass sich das Omicron-Muster wahrscheinlich bis Anfang oder Mitte Dezember in allen Provinzen Südafrikas etablieren wird, so das NICD.

Die Analyse basiert auf 2.796.982 Personen mit positiven Testergebnissen mindestens 90 Tage vor dem 27. November, von denen 35.670 mutmaßliche Reinfektionen waren, fügte sie hinzu.

https://www.reuters.com/article/...fection-from-omicron-idUSKBN2IH21O
 

02.12.21 23:03
1

803 Postings, 663 Tage Nachdenker 2030Biontech-Pfizer: Steigende, langfristige Einnahmen

Biontech-Pfizer: Steigende und langfristige Impfstoff-Einnahmen
(Quelle behandelt in erster Linie Pfizer, gilt aber analog für Biontech, Ausschnitte übersetzt)
Dec. 02, 2021 7:01 AM ET Pfizer Inc. (PFE)
Jeder, der den Pfizer/BioNTech COVID mRNA-Impfstoff Comirnaty als Strohfeuer betrachtet hat, muss diese Ansicht sicherlich langsam überdenken. Die Q3-Präsentation ist mehr vom Gleichen. Die Einnahmen von Comirnaty steigen weiter, da sich die Anwendungen des Impfstoffs auf junge und bald auch auf sehr junge Menschen sowie auf Märkte in der ganzen Welt ausweiten. Die aktualisierten Umsatzprognosen von Comirnaty für das Jahr 2021 belaufen sich auf 36 Milliarden Dollar (gegenüber der früheren Schätzung von 33,5 Milliarden Dollar). Die erwarteten Einnahmen aus dem übrigen Pfizer-Geschäft belaufen sich im Jahr 2021 auf 45-46 Mrd. USD. Die Umsatzprognose für Comirnaty im Jahr 2022 basiert auf den Mitte Oktober 2021 unterzeichneten Verträgen und beläuft sich auf ca. 29 Mrd. USD, allerdings mit dem Vorbehalt, dass "wir weiterhin mit Regierungen über potenzielle zusätzliche Aufträge für 2022 verhandeln". Keine der obigen Angaben beinhaltet die Erwartung neuer Versionen des COVID-Impfstoffs für neue Varianten, wobei zu beachten ist, dass der CEO von Pfizer erklärt hat, dass er davon ausgeht, dass Pfizer/BioNTech innerhalb von 100 Tagen einen Omicron-Impfstoff produzieren könnte. Zu den bevorstehenden Meilensteinen gehören die Markteinführung von Comirnaty in den USA für 2-<5-Jährige im vierten Quartal 2021 und von Comirnaty 0,5-<2-Jährige im ersten Halbjahr 2022, wobei die US-Zulassungen für 2-<5-Jährige im ersten Halbjahr und für 0,5-<2-Jährige im zweiten Halbjahr erwartet werden. Angesichts der verschiedenen Zulassungen für Kinder (5-16+Jahre) in den USA und Europa sowie der Auffrischungsdosis für 18+ in Europa und den USA, die alle im Laufe des Jahres 2021 erfolgen, ist klar, warum der Umsatz von Comirnaty weiter steigt. Das Auftauchen der Omicron-Variante unterstreicht die Bedeutung globaler Impfanstrengungen, und es wäre überraschend, wenn Pfizer dabei nicht eine bedeutende Rolle spielen würde. Die jüngsten Ausbrüche in Europa und den USA machen deutlich, dass die dritte Auffrischungsimpfung unerlässlich ist, und es wird bereits über weitere Auffrischungen diskutiert. Comirnaty wird nicht verschwinden. In den Leitlinien wird Comirnaty in bestimmten Bevölkerungsgruppen im Vereinigten Königreich, Norwegen, Schweden, Kanada, Frankreich, Südafrika, Finnland, Japan und Hongkong bevorzugt.

Pfizer rechnet mit der Herstellung von 3 Milliarden Dosen im Jahr 2021 und 4 Milliarden Dosen im Jahr 2022. Es sei darauf hingewiesen, dass die Schätzung der Comirnaty-Einnahmen für 2022 in Höhe von 29 Mrd. USD auf Verträgen basiert, die bis Mitte Oktober 2021 unterzeichnet wurden, und nur 1,7 Mrd. Dosen umfasst. Vielleicht rechnet Pfizer damit, viel Impfstoff zum Selbstkostenpreis zu produzieren, oder die Comirnaty-Einnahmen im Jahr 2022 werden dramatisch höher sein als 29 Milliarden Dollar!
?.
Der Impfstoffmarkt wird nicht verschwinden und Pfizer/BioNTech ist ein Gewinner
?
Impfstoffe und Behandlungen sind etwas anderes. Der Punkt bei der SARS-CoV-2-Pandemie ist, dass, solange das Virus da draußen ist und Krankheiten verursacht, die Wahrscheinlichkeit, dass Varianten entstehen, die sich den aktuellen Impfstoffen oder Medikamenten zur Behandlung entziehen, erheblich ist. Einfach ausgedrückt: Der sicherste Weg, der Geißel der Pandemie zu entkommen, ist, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern. Aus diesem Grund werden in den USA jetzt Auffrischungsimpfungen eingeführt, und Pfizer ist ein führender Akteur. Mit Verspätung beginnt die Welt, sich ernsthaft mit der weltweiten Impfung zu befassen.
?
Ein wichtiger Punkt, von dem Analysten, die das Comirnaty-Geschäft abwerten, ausgehen, ist, dass sich die Dinge im nächsten Jahr wieder normalisieren werden. Europa versucht jetzt, zur Normalität zurückzukehren, und es funktioniert nicht. Die Krankenhäuser in Deutschland sind inzwischen fast überfüllt, da sich die COVID-Fälle häufen, und die CDC hat eine Reisewarnung herausgegeben. ?
Es wird deutlich, dass Auffrischungsimpfungen von entscheidender Bedeutung sein werden, und während einige Politiker sagen, dass keine Auffrischungsimpfung oder nur diese eine Auffrischungsimpfung erforderlich ist, sieht die Realität so aus, dass wiederholte Auffrischungsimpfungen für eine lange Zeit erforderlich sein könnten. Und das, bevor ein virulenterer Stamm auftaucht. Da ein sehr großer Teil der Bevölkerung nicht geimpft ist, ist die Möglichkeit neuer Varianten sehr wahrscheinlich. Denken Sie daran, dass Pfizer/BioNTech in diesem Rennen führend sind und die nächste Generation anstreben.
? Es wird zwar noch einige Zeit dauern, bis sich herausstellt, wie lange COVID andauern wird, aber alles deutet darauf hin, dass es sich um ein chronisches Gesundheitsproblem handelt, das über Jahrzehnte andauern wird?
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die wirkliche Neubewertung von Pfizer noch bevorsteht, wenn der Wert der mRNA-Impfstoffrevolution von den Analysten erkannt wird, die den erstaunlichen Wert von Comirnaty noch immer nicht begreifen können. Behandlungen sind wichtig, aber bei COVID ist das Fenster für eine wirksame Behandlung sehr klein. Wenn Sie geimpft sind, ist das Risiko schwerer Komplikationen (und des Todes) im Falle einer Ansteckung mit COVID drastisch reduziert. Die meisten der jüngsten Todesfälle durch COVID sind auf fehlende Impfungen zurückzuführen. Beachten Sie die Prognosen für das Jahr 2022, die von 4 Milliarden Comirnaty-Dosen und einem Umsatz von 29 Milliarden Dollar ausgehen, basierend auf dem bestätigten Verkauf von nur 1,7 Milliarden dieser Dosen. ?
Ich bin kein Finanzberater, aber ich verstehe die Biotech-Branche und die Innovationen in diesem Bereich. Ich hoffe, dass mein Kommentar Ihnen und Ihrem Finanzberater bei der Bewertung einer Investition in Pfizer hilft.

Dieser Artikel wurde verfasst von Keith Williams? Keith begann seine Karriere als Forscher (Entwicklungsbiologie, Biochemie, Molekularbiologie) an der Australian National University, der University of Oxford (UK), dem Max-Planck-Institut für Biochemie (München, Deutschland) und schließlich der Macquarie University (Sydney)?. https://seekingalpha.com/article/...72-pfizer-stock-new-covid-vaccine
 

02.12.21 23:17

333 Postings, 571 Tage StRaPatent

Frage zur Nacht: wenn die Einnahmen aus den Patenten BNTX zustehen, warum hat BNTX nicht geklagt?

Noch eine Überlegung: ist Biden deshalb für Patentfreigabe, weil es dann gar keine Patente gäbe, die noch in US-Hand sind?

Und jetzt, gute Nacht  

03.12.21 06:48
2

1136 Postings, 4496 Tage kaktus7Eines scheint mir sicher

Die Lieferungen werden über den Erwartungen liegen.
Evtl schon in Q4, mit Sicherheit aber in Q1 und Q2.
Voraussetzung ist natürlich, dass genug Produktionskapazität vorhanden ist.
Aufschlussreicher Artikel über den Mangel an Biontech:
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/...026.html?wt_mc=zeitparkett
 

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