Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

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neuester Beitrag: 22.08.19 20:50
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 1883
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19.01.10 11:52
26

5925 Postings, 4199 Tage PalaimonMeyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

Da am 18. Januar 2010 die Fusion mit der 3S Industries und der damit einhergehende Aktiensplit 1:10 vollzogen und außerdem eine neue WKN zugeteilt wurde (WKN: A0YJZX ISIN: CH0108503795), muss ein neuer Thread her.

Nach 4 Jahren Anteilseigner der 3S, die gerade in der letzten Zeit große Freude bereitet hat, hoffe ich auf einen weiterhin so positiven Verlauf meiner neuen Aktie.

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-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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15.08.19 09:30

260 Postings, 180 Tage setb2609und endlich mal

eine präsi in der auch zahlen mit namen verbunden werden : butter bei die fische - I love it ...  

15.08.19 11:33

260 Postings, 180 Tage setb2609verkauf von firmen

wenn man slide 6 interpretiert :

https://www.meyerburger.com/fileadmin/user_upload/...jahreszahlen.pdf

dann könnte man in einer gewissen konsequenz davon ausgehen, dass auf henneke und pasan bald auch ein sold-sticker kleben könnte.

... neben dem verkauf (der wohl wirklich dinglich in h2/2019 scheint) der immobiiie in thun ...
 

16.08.19 15:31
1

260 Postings, 180 Tage setb2609zahenspiele

rec alpha hat 380w bei 120 halbzellen - bedeutet 6.3w/zelle

eine helia-line mit 2400wph (für pecvd) hat somit eine kapazität bei 90% verfügbarkeit von
ca. 120MW

rec sollte also bei 600MW für 74mio chf 5 linien erhalten haben.

fraglich ist ob dabei auch 5 helia pvd gestellt wurden - laut  https://www.youtube.com/watch?v=oiAPYjTAzZQ&feature=youtu.be - 55:15 - hat die helia pvd mittlerweile 3000wph - bei vergleichbarer verfügbarkeit wie pecvd) sollten also 4 helia pvd für 5*2400wph ausreichen
(allerdings habe ich im hinterkopf dass bei pvd die verfügbarkeit mit 80% geringer ist - ob das auch auf die mbt helia zutrifft - don't know ...)

interessanterweise hat oxford pv gerade 20mio chf (als vollen preis für eine "100MW" - linie bezahlt) - das sollte ja eigentlich auch eine hleia pvd/pecvd mit 2400wph sein - warum die dann keine 120+MW erreicht - kann eigentlich nur am an der zellleistung liegen (kleinere zelle, ... ? )

wie dem auch sei - wenn man mal die kosten für swct abzieht könnte man zu dem eindruck kommen, dass rec hier ca. 10(us)cent bzw rappen/w an capex bekommmen hat - oder 12x mio chf pro linie.

im direkten vergleich mit dem was bei oxford pv (wohlgemerakt als turnkey bei oxford pv angegeben - bei rec nicht so klar - siehe dazu workload anteile in 53:28 im video) gestellt wird - zahlt rexc also ca. 1/3 weniger ...

das kann man nun als incentive oder unter nicht bemerkte zusatzleistungen bei oxford pv verbuchen.

ich verbuche es mal konservativ als incentive für eine nullserie bei rec damit die hier den aufwand betreiben ihren prozess - über 2 jahre zu optimieren und die kosten für das design-in/ramp-up auf sich zu nehmen - scheint mir durchaus üblich.

wenn mbt an einer helia-linie bei 20mio chf ca. 50 rohmarge hätte - dann bleiben hier 2.5 mio übrig - also für den gesamten auftrag ein deckungsbeitrag von 12.5mio für perosnlakosten/opex bei mbt.

ich hege die stille hoffnung, dass mbt bei den helias mehr soft kostenanteile unterbringt und die rohmarge - insbesondere wenn man in stückzahlen kommt eher bei 60% liegt- also 8mio mat-kosten.

wie könnte jetzt ein deal mit rec aussehen :

- mbt muss mat-kosten und personalkosten/opex decken - allerdings muss man gegenüber rec so fair sein, dass wirklich nur personalkosten/opex gedeckt werden die notwendig sind - man muss laso konsolidieren - auf der anderen seite muss mbt bei exklusivitätsforderungen, die ggf. andere opportunitätsaufträge im hjt-bereich verhindern für eine grundabdeckung dieser kosten nachdenken

- für rec wird die abdeckung der personalkosten/opex um so günstiger je mehr maschinen/linien sie pro jahr (der exklusivität - diese könnte ja in teilen zeitlich beschränkt sein und rec damit einen entwicklungstechnischen zeitvorteil verschaffen - abgesichert durch längerfristige spezielle exklusivität auf einzelheiten des designs) anschaffen - bspw.:

- einem base case von 10 maschinen (doppelt soviele wie im auftrag für die nullserie) würde man (wenn mbt auf 700-800 mann mit personalkosten von 6x-70mio, opex 20 mio, abschreibungen von 10mio konsolidiert) auf ein capex von 125mio per anno kommen + 25mio für swct(/services - also ca. 150mio - bei 8-9mio an mat-kosten pro helia und einer vergleichbaren mat-quote von 6x-7x% bei scswt - bliebe ca. 1/3 - also ca. 50mio an deckungsbeitrag für personalkosten/opex/abschreibungen. in verbindung mit 60-70mio für spec. tech. mit 50% rohmarge und services pv mit 30-40mio und ebenfalls 50% rohmarge (hier vielleicht ja auch mehr - da wenig mat-aufwand - mehr personalaufwand) käme man so auf einen gesichtern deckungsbeitrag von 100mio - das reicht für die abdeckung der personalkosten von 700-800mann - wenn diese bei 6x-7x mio liegen, das opex auf 2x mio reduiziert werden kann und die abschriebungen auf <10mio gebracht werden können. wesentliche ausgaben für finanzdienste sollten sich ja bis auf avale nicht ergeben (wenn mortgage - 12mio chf verbleibend nach der rückzahlung von 18 mio chf - und der ablösung der 26.x mio chf bond - bides durch den verkauf der immobilie in diesem jahr) - und nachdem für letztere bei 60mio chf fast 30 mio chf gerade in die besicherung eingestellt wurden sollten die kosten für avale ja gering sein ;)
darüberhinaus könnte man als opportunität perc/topcon-maschinen - sowie hennecke und pasan-maschinen verkaufen - ggf. wäre hier (inspection) ja eine möglichkeit gegeben mit rec ebenfalls eine baseload für die produktion abzusichern - anonsten besteht ja möglicherweise auch die option auf verkauf ...
darüberhinaus denke ich, dass die beteiligungskomponente auf 1 cent/wp hinauslaufen könnte - das wären 2.5-5% am modulpreis gemessen und sollte damit sustainable über einige jahre (die lebensdauer der maschine sein --ggf kann man hier ja auch mit etwas wie 2cent/wp anfangen und dann degressiv auf 1cent/wp runtergehen)  - sieht man die vom ceo genannten 2%-punkte vorteil auf modulebene des rec alpha durch mbt hjt - dann sind das 10% vorteil - teilt man hier "brüderlich" käme man auf 5% für mbt - das wären bei 40cent/wp auf modulebene 2cent/wp bei  30 cent/wp 1,5 cent/wp und bei 20cent/wp - 1 cent/wp - ergo würde ich mal von etwas degressivem im bereich von 2cent/wp runter auf 1 cent/wp über die laufzeit der exklusivität ausgehen.
baut rec mit 10 linien pro jahr aus - dann sind sie in 2022 nach 3 jahren bei 35 linien mit dann ggf. leicht gesteigerten wirkungsgrad ( es war ja von 24.7% zellen die rede und einer roadmap auf über 25% - in verbindung von swct liest man bei mbt von 26%) - wie dem auch sei : steigert man den durchsatz um 10% über die zeit und den wirkungsgrad nochmal um einen prozentpunkt - beides scheint bis 2022 aus meiner sicht inkrementell möglich - dann schafft man mit 35 linien 5GW.
rec hätte dann 450mio - in mbt maschinen investiert - gleichzeitg aber an capex erstmal 7.5* 35 = 262.5mio chf egespart - das hilft natürich einiges um finanzierungskosten und ek-anfordernungen gering zu halten (zum vergleich jinko investiert jedes jahr ca. 300-500mio - wir reden hier von 150mio richtung mbt - was dann noch auf rec seite hinzukommt dürfte wohl bei <50% liegen)
bei 5GW produktion (wenn die ab 2022/23 voll laufen - fliessen mbt bei 1cent/wp (aum die sache hier mit den 2-1cent/wp degressiv nicht kompilizierter als nötig zu machen) 50mio chf pro jahr zu, d.h. selbst wenn nach den 3 jahren rec sich entschliesst nicht weiter auszubauen - dann gibt es einen deckungsbeitrag von 50+mio chf für perosnalkosten/opex/abschreibungen - also eine kontinuierliche fortsetzung des deckungsbeitrags gegenüber dem aus den jahren 2020-2022 aus dem aufbau der machinen.
upside besteht ggf. durch eine teil-inbetriebenahme der maschinen bereits in den jahren 2020-2022 - bzw. durch die degessive gestaltung der beteiligung ...

- sollte rec in der lage sein wie jinko zu investieren  (mit 4xx mio) wäre ggf. auch ein ausbau mit bspw. 20 maschinen pro jahr vorstellbar - nimmt man hier ebenfalls mal 8mio an mat-kosten an - aber gleichzeitig, dass die personalkosten kaum steigen, da sich der overhead im engineering, admin nicht ändert - sales/services ggf. nicht wesentlich bis auf ein paar zusätzlihe aufbauteams grösser sein muss und auch bei betriebsbereich vielleicht 100 mann zusätzlich reichen für einen zusammenbau von 10 zusätzlichen linien in serie pro jahr - dann reden wir von der möglichkeit bei einem vergleichbaren ansatz hier auch mit ca. 11mio für die helia und 1.x mio für die swct auszukommen - immerhin ergeben sich so  20x3.xmio=60-80mio chf deckungsbeitrag für personalkosten  -zusätzlich mit den 50mo aus spec tech und services liesse sich so mit 110-120mio chf die personalausgaben für 1xx mann zusätzlich im service (aufbauteams) und betrieb darstellen - dann reden wir von einer belegschaft von 700-800 mann ...

an der stelle sei mal darauf verwiesen, dass mbt mit den zahlen gerade verkündet hat dass, sie die fte bereits zum stichtag auf 999 (von 1227 ein jahr zuvor) reduziert haben - eine reduktion auf <1000 mitarbeiter war nach meiner lesart zuvor mal das ziel - allerdings : die personalkosten im h1/2019 lagen immer noch bei 57mio chf - selbst wenn man das bereinigt um den verkauf des wafering-geschäfts in 4/2019 und ggf. eine reihe von abgängen in h1/2019 - dann sehe ich nicht wie man hier in h2/2019 auf deutlich unter 50mio chf kommen wird - 100mio chf an personalkosten sind aber in den obigen szenarien einfach nicht darstellbar - zumidest nicht wenn mbt nicht in 2020 bis 2022 noch ordentlich kohle verbrennen will - oder aber rec schlechtere konditionen bei den investkosten als für die nullserie zugemutet werden - kann ich mir auch ned vorstellen - also muss die frage sein : wenn man sich auf hjt/swct/tandem + opportunitätsgeschäft perc/topcon konzentriert und das ganz in hohhenstein (+ muegge ) für pv zusammenfasst - worauf kann das rauslaufen :
in hohenstein war die belegschaft in 2018 bei 400 mann - nehmen wir 200mann betrieb und 100mann engineering - den adminteil von 148 leuten in 2018 sollte man bei 10% an der gesamtmitarbeitschaft halten können - also 60-80 mann (lassen wir die mal in teilen in thun (da soll es ja noch 50-70 mann geben weiterhin - admin + swct)  und in teilen in hohenstein sitzen - die paar plätze wird es in hohenstein noch geben - haben dann da vielleicht 420-430 mann) - das wären also in thun und hohenstein zusammen <500 mann. spec tech mit den 3d-druckern sollte mit 60mio umsatz bei 300k umsatz pro mitarbeiter < 200 mitarbeiter haben (das inkludiert dann auch mal muegge - interne dienstleistung) dazu dann noch 100-150 mann sales/service - man hat ja schliesslich nur noch einen / zwei hauptkunden - da sollte man das ja in verbindung mit dem engineering in hohenstein und der standardisierung / reuzierten anzahl an maschinen streamlinen können - insbesonderewenn sales dann auch nur noch opportunitätsgeschäft über die strategischen kunden hinaus (sagen wir das können auch mehr als 3 werden) aquirieren soll - also 100+ mann service/aufbauteams 50- mann sales/after sales pjm. dann kommen wir auf 8xx mann - sprich da gäbe es noch eine möglichkeit zu konsolidieren um ca. 200 mann - ob nun mit oder ohne pasan/henneke verkauf sei erstmal dahingestellt.
im weiteren müsste man sich sicher mal fragen, wo die jungs aus dem service/sales dann sitzen - ich denke vorwiegend in singapur - könnten von dort auch opprtunittsgetrieben den chin. markt abdecken  (und erstmal nur in kleineren teilen zum support von oxford noch in D - könnte auch aus dem engineering in hohenstein getrieben werden)
am ende stellt sich mir die frage, ob man hier wirklich mit 0.1mio pro mitarbeiter an spez. personlakosten weiter kommt - im windbereich liegt man bspw. 0.06mio/mitarbeiter - da der laden zu 50+% aus technikern/admin besteht und dann nur zu 30% aus Ingenieuren (und 5% sales) - sollte man hier doch eigentlich zumindest in den bereich 0.08mio/mitarbeiter kommen können - damit die sache eine chance har - denn dann wären die personalkosten auch bei 850mitarbeitern bei bummerlig 70mio chf pro jahr - in verbindung mit 2x mio opex und 10mio abschreibungen (nach verkauf der immobilie, abschreibung der intangibles auf quasi 0), ...)   wäre das dann wie oben beschrieben nahe an einem basissetup ...

zurück zum case mit rec und 20 maschine per anno - hier wäre es möglich innerhalb von 5 jahren (und soweit muss man wohl denken heute, wo 5GW cellfabs adhoc aus dem boden gestampft werden von firmen wie longi, jinko, ...) bei 12-15GW - alle 2 Jahre würde man quasi einen "5GW" chunk in betrieb nehmen .
capex liege für rec bei 250mio chf per anno in richtung mbt - mbt könnte sicherlich in dem fall damit leben, wenn man sich dann hier auf 1cent/wp einigt - bringt dann 100-150mio chf im jahr - damit könnte man dann sukzessive sicher lich ab 2022 den kompletten bereich personalkosten/opex/abschreibungen abdecken ...

ein punkt am ende : für rec besteht hier nicht nur der vorteil, dass sie sich 10 jahre f&e einkaufen - im endeffekt können sie einen wesentlichen teil ihrer f&e auslagern - und ggf. über die zahlung von 1.x cent/wp ggf. wenn mbt sich darauf einlässt (und ich denke das werden sie) auch den service für den kostenintensivsten teil einer vertikal integrierrten produktion.

für mbt liegt der vorteil klar auf der hand - eine cashcow in der grössenordnung würde es er möglichen die basisorganisation abzusichern - und damit das opportuinitätsgeschäft als reines zusatzgeschäft mit entsprechenden margen zu betrachten - die roadmap für die entwicklung wäre so voll finanziert.

beide szenarien ermöglichen es, dass man daruaf ab 2022 leveraged beim weiteren vorgehen mit oxford pv - denn die könnten ggf. einen ähnlichen ansatz wählen - hier dann ggf. indem man einfach die 30% beteiligung damit erhält - bei gleichzietigem ausbau der produktion - die kosten mat-kosten/personalkosten werden von den anderen beteiligten getragen (goldwind/finanzinvestoren - ggf. kommt dann rec ja auch dazu - als teil eines "europäischen" ansatzes zu 5GW in europa ;))

was für mich abschliessend zumindest erstmal überzeugend erscheint - selbst bei lediglich einer verdopplung des ausbaus gegenüber der nullserie und 1 cent/wp kann das modell für eine weiter (!) konsolidierte (!) mbt funktionieren - und für rec sollte es durchaus attraktiv sein - denn mit 11mio pro heli bei perspektivisch 140-150MW pro linie wäre man im  zielbereich in dem auch perc(topcon)-anlagen derzeit mit 0.06-0.08cent/wp liegen - wenn ich das von jinko bspw. in deren cc richtig verstanden habe ...

es liegt also eigentlich nur daran, wie weit rec das ganze skalieren kann und wie weit mbt sich dafür konsolidieren kann ...
 

17.08.19 00:30
1

260 Postings, 180 Tage setb260912 inch wafer

https://www.pv-magazine.com/2019/08/16/...nveils-12-inch-super-wafer/

perspektivisch dürfte das 120 halbzellen hjt module mit bis zu 700W (monofacial) ermöglichen ...

... als tandemzelle mit perovskit ggf. bis 850W ...

... bifacial bleibt abzuwarten - aber es könnte dann wohl nahe an 1kw gehen können ...

... spannend inwieweit dass den output der maschinen steigern könnte ...  

18.08.19 20:56

260 Postings, 180 Tage setb2609brändles (letzte) chance

https://www.cash.ch/news/top-news/...tzung-vom-verwaltungsrat-1384151

volle unterstützung vom verwaltungsrat - ich persönlic finde das nachvollziehbar  - aber er muss den ball versenken (und am besten hat er einen plan b zu rec im nächsten halben jahr - denn jetzt ist mit der exklusivitätsnummer natürlich "the heat on" - denn wenn einer der tier 1 (oder der anderen aspiranten mit deep pockets) mit dem gedanken gespielt hat mit meyer burger hjt zu spielen - dann muss er jetzt aus der deckung - ein langfristig fixiertes lieferagreement würde ja reichen ...)

was irgendwie einen wirklich neuen impetus ins spiel bringt ist dieser "wille zum tor" auf einmal ...

erstmal hat man tatsälich auf 999 FTE reduziert bis ende h1/2019 - keiner hat's auch nur "be/angemerkt" - und jetzt denkt manwirkklich darüber nach ma. zu fokussieren :

- trennung von non-core-business
- selbst perc ist "nur noch" opportunitätsgeschäft (oder anders foruliert ein langfristiger support bestehender kunden)

erster punkt ist aus meiner sicht eine frage/analyse wert - denn wovon reden wir hier :

- muegge : glaube nicht dass sie sich von muegge trennen - zu wesentlich als kernkomponente für das core business : hjt (pecvd)
... dass muegge etwas non-core-business hat - gut so - die jungs sollen spielen - so kommt man zu erfolgen - immer das geiche ohne nach rechts und links zu schauen - das begrenzt die kreativität und verhindert leveraging

-  pasan / henneke - weiss nicht genau - sie scheinen angezählt - so wie sie in der präsi auftauchen (abgegrenzt auf modul/wafer-rest) und der auftragseingang - und dass das kolportiert wird - scheinen auch eher für eine "lösung" zu sprechen - aber  das könnte wohl davon abhängen wie die jungs konsolidiert in eine lösung mit rec und co einzubringen sind - frage ist : was würde man für die beiden bekommen ?

- 3d drucker - irgendwie schon teil des backends einer zell-linie und für perovskit wie man bei saule tech sieht auch interessant - aber wohl vor allem jetzt auf PCB und andere Nischen ausgelegt - wie bei den wafersägen haben sie wohl da in den letzten jahren ein paar champion-maschinen bis 2018 ins feld gebracht - aber wie sagt man so schön - wenn's am schönsten ist soll man gehen - denn das bringt am meisten ...
... frage ist : was kriegt man dafür und wieviel mann gehen da von der payroll ...

- ais : fetter brocken mit mittlerweile 145mann, wenn ich das richtig sehe ...
ist mittlerweile sehr breit aufgetstelllt - wenn man hier einen deal abschliessen könnte, dass man sehr source-code-offen Zugang zur notwendigen Software für die Zell-Linie hat und in enger Kooperation und marginalen Kosten (man nimmt also beim Verkauf MBT als Kunden quasi aus und verrechnet zukünftig allenfalls Zusatzaufwand bei AIS) hier mit einem kleinen kompetenten Team auf MBT-Seite (ein dreckiges Dutzend auf MBT Seite ;) ?) die Software-Integration vorantreibt für Weiterentwicklungen - dann wäre das wohl ein Weg um AIS in die Freiheit zu entlassen (wo sie dann im Bahnbereich, ... weiterspielen können) und cash zu generieren ...

Frage ist am Ende - was bringt das ?

Den wesentlichen Teil der 60mio+ Umsatz aus dem sepc tech Bereich dürften die 3D-Drucker aus Eindhoven und AIS einbringen - die Roh-Marge dürfte wohl auch ganz gescheit sein - als Grössenordnung würde ich daher die Erwartung haben, dass die beiden Bereiche min. (!) etwas in der Grössenordnung wie der Verkauf der Immobilie in Thun einbringen ...
Durch AIS würden dann netto wohl 125 Mann von der Payroll gehen - zusammen mit den 3D-Druckern und einigen synergetischen Effekten in der Administration 200+ (-250) ?

Also insgesamt ein Weg um MBT zu einem 750 Mann-Laden zu machen ...

Einen Verkauf von Pasan und/oder Henneke würde ich dann mal abwarten - je nachdem wie es weiter läuft - Konsolidierung wäre hier ja auch eine Option ...

Am Ende könnte das dann af 700 Mann hinauslaufen - ohne das ansonsten gross konsolidiert wurde ...
(400Mann Hohenstein, 150 Mann Sales/Service - teilweise mit Fokus auf Singapur (von da aus Rest Asien), 50-70 Mann in Thun (SWCT, Admin+GF)) + 30+ Mann Rest Schweiz F&E + Pasan,  100 Mann Muegge+Henneke)

wenn das dann bei 40-50% engineering anteil (rest ist ja im wesentlichen asien oder betrieb) auf um 80k personalvollkostenhinausläuft - dann kommen wir auf 60mio personalkosten ... (+20-30mio opex + <10mio abschreungen - interest = 0)

wenn mbt es hinbekommt die immobliie für 40-50 und min das non-core-business für 50-60mio zu  verkaufen - dann dürfte es nach rückführung der 12mio hypothek und 27mio bond - wohl hinreichend room to manouver geben. nachdem bereits von den 30mio auf einmal gebundenen liquiden mitteln für ein schwach genutztes syndiziertes darlehen über 60mio 10mio wieder zzurückgeführt wurden - könnte man dann wohl auf solchen "aufwand/ausgaben" dann verzichten - daher interest  = 0

am ende könnte man so auf derzeitiger basis die inventories in den bereich 100mio hochschrauben und gleichzeitig um 100mio liquidität haben (ohne verschuldung) - das wäre wohl in dem fall so eine mögliche zielmarkte für brändle ...

ziel der veranstaltung könnte sein, dass es in dem deal mit rec wirklich darum geht die maschinen in serie gesichert aber mit möglichst schlanken und kostenoptimierten (auch hinsichtlich der finanzierung) strukturen bei rec hinzustellen - nichts anderes ist ja die gewinnbeteiligung (von bspw. 0.01chf/wp - falls das so käme)  - eigentlich kann man das auch als eine art firmenkredit mit (erfolgsabhängiger) rückzahlung verstehen ...

am ende muss rec wenig zwischenfinanzieren (verbessert das rating und mindert die kapitalkosten) - gleichzeitig bietet mbt so an, dass sie mit der vorhandenen kapitalsausstattung und darstellbaren/notwendigen manpower einfach ein maximum an maschinen optimal rausbringen.

das es dabei auch um die stückzahl geht hatte ich ja oben schon angesprochen - aber bei 100mio inventories kann man damit wohl gut und gerne 20-24 helias pro jahr drehen - ohne dass es da friktionen gibt ( bei 50% mat-kosten und 10-12 mio für die maschinen - würde man mit dem lagerbetand fast 1 jahr abgedeckt haben - gut nicht ganz und es gibt noch anderes - wie das opportunitätsgeschäft mit den fabia/caia - aber selbst 6-9 monate würden ja passen - am ende geht es ja darum das working capital niedrig zu halten - und zwar bei minimalen anforderungen an die vorauszahlungen bei rec - denn das schlägt bei denen ins kontor )

wenn brändle das im nächsten halben jahr zusammenbringt - und dann in den nächsten 1,5 jahren zu umsetzung - mit einer laufzeit erstmal für die umsetzung von 3-5 jahren - dann ist viel gewonnen ...

anmerkung am rande : die frage woher die liqui für die austockung bei oxford pv auf 30+% käme wäre damit auch geklärt - wobei ich das so sehe, dass hier im endeffekt ein mittelrückfluss über die bestellung der beiden helia-linien und des perovskit-equipment eigentlich in teilen gegeben ist - wenn durch die aufstockung da nochmal eine anschlussbestellung für upgrades weitere linien käme um so mehr ...

wenn dann irgendwann die liqui zulässt, dass mbt die ausgegebenen aktien zur oxford pv -b beteiligung für 30-40  cent zurückkauft (also 40-50% abschlag zur ausgabe) dann wäre der deal aus heutiger sicht um  so mehr perfekt - denn dann hätten die 18% nicht 36 mio sondern eher um die 18 mio aus aktionärssicht gekostet und sie wären letzten endes aus der liqui von mbt gekommen ...

 

20.08.19 10:35

974 Postings, 1775 Tage Quovadis777Am meisten Sorgen

mache ich mir um den Cash, der Cash Burn im ersten Halbjahr war schon enorm.
Gelingt es MB, evtl. auch durch weitere Verkäufe ( Firmenzentrale, Geschäftsbereiche ) liquide zu bleiben?
Wie ist Eure Einschätzung zur bilanziellen Situation?

 

20.08.19 11:25

260 Postings, 180 Tage setb2609Wie seht ihr beim Cash die Situation

bzgl. der 30mio als Garantie für die syndizierte 60mio  Kreditlinie ?

Häner sagte, dass davon ja bereits 10mio wieder rausgelöst wurden (wegen geringer Inanspruchnahme)

wenn die 30mio nicht in die garantie gegangen wären, dass hätten sie noch 60+mio verfügbaren cash - right ?

 

20.08.19 12:08
1

95 Postings, 204 Tage maladez@quovadis

Die Cash-Situation macht mir relativ wenig Sorgen.

Anhand der Bilanz sieht man ja genau wohin das Cash gegangen ist. Hypothek wurde um 18 Mio. Euro reduziert, 30 Mio. Euro als Sicherheit für eine Kreditlinie und last but not least haben sich die Vorräte erhöht. Offensichtlich wird bereits vorgearbeitet.

Die Immobilie und weitere non-core Assets dürften bald veräussert werden. Häner und Brändle, welche im Call ein nervöses Bild abgegeben haben, wirkten bei Rückfragen zur Cash-Situation auffällig entspannt.

Deren grösste Angst ist, dass Sentis den REC-Deal zu Fall bringt. Und deshalb sind sie so angespannt. Das ist ganz klar mein Eindruck. Für MBT gibt es vielleicht einen besseren Deal mit einem anderen Partner. Aber dann ist Brändle sicher weg. Und darum geht der ganze Abwehrkampf. Denn Sentis scheint der einzige Aktionär zu sein, der die Deals wirtschaftlich beurteilen kann und weiss was möglich wäre.  

20.08.19 12:42

95 Postings, 204 Tage maladezCHF anstatt EUR

Habe mich mit der Währung vertan. Muss natürlich CHF sein.  

20.08.19 12:44

260 Postings, 180 Tage setb2609Hmm

was wäre denn besser als 0.01cent/wp bei einer ggf. 10+GW produktion und kostendeckende Produktion der Helias (also Abdeckung des kompletten OPEX/Perso/Abschreibungen des konsolidierten Restbestands von MBT) ?

Wenn Sentis hier wirklich einen Plan B hätte - dann hat sie Brändle doch gerade zum Tanz aufgefordert - und sie müssten mit einem Gegenangebot aus der Deckung kommen (für eine Eigenproduktion - mit Sentis-Beteiligung ? -  oder was sie da auch immer sich vorstellen) - bisher kam da ja ausser formalen Aspekten/Personalien und einem Mann im VR wenig konkretes für den operativen Bereich - und ich sehe da auch keine Persönlichkeiten auf deren Seite auf dem Plan, die einigen Jungs&Mädels bei MBT das Wasser reichen können, um etwas umzusetzen ...

Sicherlich würde sowas die Situation mit REC interessanter machen - am Ende die Verhandlungsposition von Brändle und Co ggf. gegenüber REC stützen ...

Die Beteiligung an einer EIgenproduktion ist doch eigentlich Oxford PV (nach AUfstockung auf 30+%) oder ?

 

20.08.19 13:11

95 Postings, 204 Tage maladez@setb

Es gibt viele Player im PV-Bereich, für die ein Deal analog zu dem möglichen mit REC sehr interessant sein könnte. Kann mir vorstellen,  dass hier jemand mit Unterstützung von Sentis aus dem Busch kommt. Für MBT und die Aktionäre nur positiv.  

20.08.19 16:39

260 Postings, 180 Tage setb2609ehrlich gesagt

wird es aus meiner sicht da eher eng, wenn es jemand sein soll, der hier über die abanhme von ein bis zwei dutzend helias pro jahr eine hinreichende baseload liefern sollte, um bei einem capex von 0.06-0.1chf/w installierter leistung (je nach upgrade und stückzahl - 150MW pro helia - was 3000 wph mit 6.5w/zelle entspricht und 24 helias würden bspw. bei 10mio chh/linie - also 50% off zum "listenpreis" - 0.06usd/w ermöglichen bei 10 linien und 120MW - 2400wph mit 6.1W/Zelle - sind es bei 12.5mio chf eher 0.1 chf/w  ) dann hinreichende ergebnisse erzielen kann ...

letztlich müsste das ziel sein, den zubau auch 3-5 jahre min durchzuhalten - sprich ein invest in zellproduktion von 120-250mio zu stemmen und dann ggf. nochmal 50-150mio on top für modulproduktion und ggf. teile der (ingot)wafer-prozessierung.

... und wenn man das mitbringt - dann muss man auch den sales haben - bzw. die partner, die dann 5-10+GW(20GW) in der zeit des rampup abnehmen können ...

... genau an letzterem punkt arbeitet rec gerade - wenn die bspw. hier eine MENA-Fration an den TIsch birngen können, mit ein paar Adressen aus den USA (die dann weniger Probleme als mit einer CHina oder Malaysia-Produktion haben) und einigen aus Europa - sowie noch etwas aus AUstralien oder ggf. etwas wie 10GW für Singapur (es gibt da ja gerade einen "phantastischen" Projektansatz aus Australien mit 2800km HGÜ und 10GW für SIngapur - warum man das nicht gleich um die Ecke / 50km vor der Tür in Malaysia (nörldich KLuang) auf den Acker setzt weiss ich gerade nicht) - dann wäre das so ein set up ...

MENA könnte ggf. in REC investieren (dann brauchen die es nicht selber versuchen auf die Beine zu stellen)

Jede der Parteien wäre für min 2-3 GW gut - MENA sooner than later ...

Bei den einschlägigen tier1 sehe ich im Moment nicht viel - Longi scheint sich nicht zu bewegen - Jinko hat eigene Pläne (HOT) (und wenig Kohle) - JA Solar (wenig Kohle so wie ich das sehe), Hanwha wurde zwar implizit im Call erwähnt - aber im Moment führen sie ja einen Prozess um PERC - ob da genug Power wäre nach dem going private um hier aktiv zu werden ...
first solar, spwr scheiden aus ...
tesla ist mit panasonic verbandelt - und zumindest - selbst nach dem gssolar sellof von panasonic wird das weiter betrieben - ja - die könnten einen generischeren ANsatz vielleicht brauchen - aber sie ob sie nochmal - nachdem sie schon mal einen harten switch gemacht haben - hier einen prozessanbieterwechsel vollziehen ...

also : wo sind die deep pockets - die zügig (innerhalb von 6-18 monaten) entsprechend hart rampen können und das produkt dann auch ins feld bringen - names - black on white please - ich bin gespannt ...


 

20.08.19 16:41

260 Postings, 180 Tage setb2609stimme dir zu

auf jeden fall positiv - wenn da  noch jemand aus dem busch kommt - aber warum über sentis ? im moment sehe ich mit sentis keine company verbunden, die irgendeinen track record hat ...  

20.08.19 19:59

260 Postings, 180 Tage setb2609fangen wir mal so an

welche firmen haben ende 2017 / (anfang) 2018 eine ähnliche evaluierung der hjt technologie auf basis der helia gestartet wie rec solar (sprich mit design-in in ein produkt) ?

 

20.08.19 21:27

36 Postings, 48 Tage LongOnly01@setb2609 -was besser ist als 1 cent /wp bei 10GW?

ich glaube nicht unbedingt, dass Sentis was zu Fall bringen will. Die wollen einfach ein sehr gutes Verhandlungsergebnis für die Aktionäre erreichen, denn sie verstehen den business case sehr gut.

Was besser ist als 1 cent / wp bei 10 GW? zB 4 oder 5 cent / wp bei 10 GW!

die mittelfristige Monopolrente bei der MBT HJT Maschine liegt bei Exklusivität etwa bei 7 cent / WP. Das sagt übrigens MBT Management selbst. Am Anfang kann diese Monopolrente noch viel höher liegen, zB bei 15 cent oder mehr, wenn man sich die Verkaufspreise von Konkurrenzmodulen ansieht, die aber selbst bei diesen Preisen aufgrund ihrer exorbitanten Produktionskosten kein Geld verdienen (Sunpower etc.)

Da REC bereits am Boden lag und Meyer Burger REC wieder auf die Beine geholfen hat, also MBT Aktionäre das volle Risiko getragen haben, sollten MBT Aktionäre auch einen ordentlichen Teil der Monopolrente erhalten.  Oder wo glaubst Du ist das ganze Cash hingegangen, das jetzt sukzessive wieder zurückkommen wird?

Ansonsten ist nämlich die Frage tatsächlich berechtigt, weshalb man es nicht ganz selbst macht? REC kann ohne die MBT Maschine auf ihrem alten Pfad sitzen bleiben und nicht viel machen.

Die Exklusivität der Monopolrente erreichen sie nur mit Hilfe von Meyer Burger und deren Maschine und Research & Development Vorleistung, welche von den Meyer Burger Aktionären mit Unsummen finanziert wurde.

Der Verwaltungsrat wird doch hier diesen extremen ökonomischen Vorteil, den der Meyer Burger Aktionär hier an den Tisch bringt, nicht für peanuts verkaufen?  

20.08.19 22:10

260 Postings, 180 Tage setb2609monopolrente

kannst du mir mal deine monopolrente - wenn sentis und du das so gut verstehen - mal auf wafer-/zelle-/modulebene kurz runter brechen - inklusive der fragestellung von abschreibungen, opex, personalkosten...

nur damit ich kurz verstehe was es mit dem begriff monopolrente auf sich hat ...

 

21.08.19 08:21

260 Postings, 180 Tage setb2609@long

wenn es wirklich so wäre, dass 0.07cent/wp auf eb(i)t-ebene der zellproduktion erzielbar wäre - bei externem sorcing von wafern - dann wäre ja folgendes vorstellbar :

0.07cent/wp *150MW (=3000wph @6.1W/Zelle = 360-380W auf modul mit 95% verfügbarkeit) =10.5mio

-> verkaufe für 10.5mio eine 3000wph zelllinie (was ja durchaus vorstellbar ist) - decke damit opex, personalkosten + matkosten ab - ggf. noch 1-2 mio für syct on top

-> rec braucht im endeffekt dann nur eine zwischenifnanzierung für die gestellte leistung innerhalb des ersten produktionsjahres - sofern MBT die zwischenfinanzierung für den zeiraum bis zum ramp-up übernimmt - sprich 10.5mio * #der linien pro jahr
sprich : bei 24 linien pro jahr mit einer zwischenfinanzierung von 300mio bei rec- mbt müsste ein umlaufkapital von ca. 150-200mio abbilden

danach könnte man dann wirklich sehr brüderlich teilen ...

der vorteil wäre hier : der ansatz wäre sehr kapitalschonend (bei rec vor allem) und würde damit das volumina an linien das   pro jahr gestellt wird nur durch die  arktakzeptanz / die anzahl der langfristigen kunden begrenzen ...

auf mbt-seite wäre es begrenzt - ohne anzahlung - durch das verfügbare umlaufkapital - 150-200mio wäre aber wohl mit allen möglichen massnahmen darstellbar - durch den cashflow der folgejahre wäre mehr denkbar - oder es gibt eben eine revolvierende anzahlung von rec in entsprechender höher ...

und ja - wenn so innerhalb von 3-4 jahren mit 24 linien @150MW pro jahr 10GW gestellt und im 4. jahr voll geramped werden - dann fliessen hier nach brüderlicher teilung alleine an beteiligungsrückflüssen (ohne weiteren verkauf von linien) 350mio - da bleibt dann was übrig auch wenn man ein personal-/opex-seite von um die 100mio fährt ...

aber nur wenn du in der höhe wirklich auf zellebene recht hast (rec also auf modulebene ex swct also auf eine lean-capital lösung mit hinreicheneder marge hat- hinreichend kapital sollte modul mit 0.01-0.02 chf (ex swct) pro linie (wenn wie bei jinko - also <200mio für 10GW aber ja kein problem sein - insbesondere wenn man hier ggf. auch tier2/... - hersteller nutzen könnte ...

am ende muss man das auf den boden bringen und zwar nicht irgendwann - sondern in dem skizzierten timeframe - denn ewig ist im solarmarkt gar nichts ..  

21.08.19 08:26

260 Postings, 180 Tage setb2609und eines noch

mbt tut immer so als ob sie nicht verstehen würden, warum die jungs aus china so capex und nicht cost of ownership getrieben sind ...

... ein blick in die bilanzen und die finanzierungsformen bei jinko und co würde allerdings an der stelle schnell abholfe schaffen und erklären, warum die einfach nicht anders können - wenn sie relevant bleiben wollen - und relevanz in china heisst schlichtweg : grösse ...

longi würde ich da vielleicht etwas ausnhemen - aber es ist wie es ist ...

auch rec kann sich da nicht ausnhemen - insebesondere wenn man sieht wie die in den letzten jahren cash verbrannt haben (siehe norwegischen artikel)
deshalb macht der ansatz soviel sinn die anlagen zu stellen mit möglichst geringem capex (sprich abdeckung von mat-kosten + personal-/opex muss gewährleistet sein - aber das dann max. konsolidiert) - gewinne ggf. später aus laufender produktion aquirieren ...

 

21.08.19 17:41

6574 Postings, 3519 Tage paioneerlütolf pro brändle...

war ja anzunehmen...

 

21.08.19 22:17

36 Postings, 48 Tage LongOnly01@paioneer

Danke für dieses Video mit Dr. Lütolf. Musste beim Betrachten etwas schmunzeln. Gut gelaufen ist es ja nicht und in den letzten 12 Monaten ist die Performance der Meyer Burger nur mehr katastrophal

Mir gingen folgende Fragen durch den Kopf:
1) haben die nichts besseres zu tun als eine teure PR Agentur auf Aktionärskosten zu engagieren um "einen einzigen" Aktionärsvertreter im Gremium schlechtzureden?
2) weshalb tut man soetwas?
3) Hat man Angst vor einem Aktionärsvertreter, der den Herren dann über die Schultern guckt?
4) wenn man Angst hat, wovor bitte? Kein Aktionär, der viel Geld investiert hat, wird gegen gute Deals und gutes Business sein

Mir nicht ganz verständlich die ganze Aktion....  

21.08.19 23:47

74 Postings, 1936 Tage driftyUnglaublich

Wie kann man nur den Leuten vorgaukeln Marktführerschaft zu besitzen und dabei katastrophale Verkaufsresultate vorlegen. (Immer gebetsartig diese gleiche Leier !)
Dann einen Grossaktionär(Sentis)  diffamieren, weil er die Fehlleistungen des früheren Verwaltungsrates aufzeigte. ( und eigentlich schon einmal MB rettete).
So wird das niemals nix !!!!  

22.08.19 17:18

629 Postings, 1401 Tage Sir ParetoMeyer Burger setzt auf Ruhe der Aktionäre

Aus www.pv-magazine.com

Der neue Vorsitzende von Meyer Burger hat eingeräumt, dass die Aussichten für Europas grössten Solarausrüster weiterhin angespannt sind, aber er drängt die Aktionäre, den Plan des Unternehmens zu unterstützen, sich neu zu positionieren und sich auf ertragsstarke Technologien und Märkte ausserhalb Chinas zu konzentrieren.

22. AUGUST 2019 BENEDIKT O'DONNELL

Der neue Vorsitzende von Meyer Burger hat eingeräumt, dass der Weg für Europas grössten Solarausrüster steinig ist, aber er bittet die Aktionäre, ihren Plan zu unterstützen, sich auf ertragreiche Technologien und Märkte ausserhalb Chinas zu konzentrieren.

"Wir haben uns entschieden, unsere Unternehmensstrategie von Grund auf zu überdenken", sagte der Vorsitzende Remo Lütolf in einem Video, das kürzlich auf der Website des Schweizer Anlagenherstellers veröffentlicht wurde. Zu diesem Zweck hat er eine Gruppe von widerspenstigen Aktionären gebeten, Meyer Burger die Umstrukturierung "in Frieden, ohne sich um Störungen kümmern zu müssen" zu ermöglichen.

In den letzten drei Monaten hat Lütolf eine besonders turbulente Phase für den Verwaltungsrat von Meyer Burger begleitet. Er fordert nun Ruhe, da ein von Sentis Capital geführtes Aktionärskonsortium seine Forderungen nach wesentlichen Veränderungen im Management und mehr Mitsprache bei zukünftigen Entscheidungen des Unternehmens verstärkt.

Am 12. August hat das Aktionärskonsortium die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung beantragt. Sie hat ihre Forderungen auch online veröffentlicht.

"Ich finde die konstruktive Kritik unserer Aktionäre wichtig für die Entwicklung des Unternehmens", sagte Lütolf. "Andererseits, wenn diese Kritik zum ersten Mal von den Medien verbreitet wird, kann sie Probleme verursachen.... und den Ruf von Meyer Burger beeinträchtigen."

Lütolf sieht einen dringenden Bedarf, das Managementteam von Meyer Burger bei der Vorbereitung der Restrukturierung zu unterstützen. In den letzten 12 Monaten hat das Unternehmen in China erhebliche Marktanteile verloren, und auch die Margen sind dort gesunken. Sentis Capital hat kürzlich behauptet, dass der Marktanteil von Meyer Burger und der Umsatz im Land um jeweils 50% gesunken sind.

Dennoch unterstützt Lütolf Meyer Burger CEO Hans Brändle und sein Managementteam. Er hat darauf bestanden, dass sie nicht für die schwierigen Marktbedingungen, in denen das Unternehmen tätig ist, verantwortlich sind.

"Wir sehen einen zunehmenden Wettbewerb in der sogenannten Standard-Photovoltaikindustrie", sagte Lütolf. "Die PERC-Technologie stößt an die Grenzen ihrer Entwicklung und die chinesischen Hersteller bieten gut genug Lösungen zu sehr niedrigen Preisen."

Vor diesem Hintergrund setzt Meyer Burger auf den technologischen Vorsprung bei hocheffizienten PV-Zellen, da sie sich auf Märkte konzentrieren will, die ihren europäischen Wurzeln näher liegen.

"Durch unsere Zusammenarbeit mit Oxford PV beschäftigen wir uns bereits mit der zukünftigen Photovoltaik-Technologie: heterojunktionsbasierte Perowskit-basierte Zellen", sagt Lütolf.

Meyer Burger hat kürzlich ihre Pläne für den Umzug nach China zurückgezogen und ist eine strategische Partnerschaft mit REC Solar eingegangen. Der Schweizer Konzern plant, den norwegischen Hersteller mit der notwendigen Ausrüstung zu beliefern, um PV-Module im Gigawattbereich zu produzieren.

"Die Massenproduktion der ersten Heteroübergangslinie von REC Solar wird ein Projekt sein, das weltweit Aufmerksamkeit erregen wird", sagte Lütolf. "Dieses Interesse wird Aufträge auslösen."

BENEDICT O'DONNELL

Übersetzt mit deepl.com

https://www.pv-magazine.com/2019/08/22/...moves-to-calm-shareholders/

 

22.08.19 20:44

36 Postings, 48 Tage LongOnly01@ Sir Pareto

danke für den Artikel. Schön dass sie erstmals zugeben, Marktanteile verloren zu haben. In einem stark wachsenden PV Markt Marktanteile zu verlieren spricht nicht unbedingt für bestes Management. Die Ausrede der Markt ist schuld, ist daher ein Widerspruch.

Schön auch dass Dr. Lütolf endlich zugibt, dass man an Chinesen nicht mehr verkaufen will. Wer die MBT Signale im letzten Jahr beobachtet hat, konnte das schon etwas erahnen. Aber man hat den Aktionären keinen reinen Wein eingeschenkt. Hoffentlich geht es gut.

Die Unruhe bringt schon das Unternehmen selbst. Eine Pipeline von 1 Mrd noch an der Generalversammlung zu verkünden und dann den Aktienkurs von Mitte 60 bis auf 32 Rappen etwas mehr als 2 Monaten zu fahren, das hat viel Unruhe verursacht, korrekt. Nämlich bei den Aktionären, die schlaflose Nächte haben müssen, und das in den Sommerferien.

Deshalb sollte ein Aktionärsvertreter in dem Gremium auf jeden Fall Einsitz halten. 1 von 5 sollte den Herren doch keine Angst machen. Schliesslich wollen alle Aktionäre, auch die Grossen wie Sentis und deren Gruppenmitglieder nur eines: Dieses Technologieportfolio zum maximalen Nutzen zu verwerten und endlich viel Geld damit verdienen.

 

22.08.19 20:50

36 Postings, 48 Tage LongOnly01@Sir Pareto

ausserdem bittet Lütolf um Unterstützung ihres Planes. Welchen Plan meint er? Das ist zum Verzweifeln mit den Herren. SIe glauben mit ein paar Worthülsen können sie die Aktionäre schon um den Finger wickeln.

Nein, diese Herren müssen endlich mal einen glaubwürdigen Geschäftsplan uns, den Aktionären, vorlegen. Mit Zahlen, Daten, Fakten, dass es für alle Aktionäre auf Glaubwürdigkeit überprüft werden kann.

Meyer Burger ist eine public Company. Das scheint in Thun noch nicht angekommen sein. Erfolgreiche Repositionierungen und Umstrukturierungen zeichnen sich durch klare Kommunikation, klare Strategie und klare Business Pläne aus, die den Aktionären bzw. dem Kapitalmarkt mitgeteilt werden.

Bis jetzt Fehlanzeige.  

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