"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 24.03.17 00:54
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 218145
neuester Beitrag: 24.03.17 00:54 von: harcoon Leser gesamt: 16777215
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5866 Postings, 3418 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

 
  
    
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02.12.08 19:00

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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218119 Postings ausgeblendet.

3318 Postings, 1815 Tage Monaco1Meinungen zur Goldentwicklung auf lange Sicht?

 
  
    
23.03.17 19:23

865 Postings, 104 Tage H123slange sicht?

 
  
    
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23.03.17 19:44
3 bis 5 jahre?
da sind hier sich fast alle einig; zuerst zum nordpol, und dann in the sky.  

5164 Postings, 2347 Tage DerWahrsagerheute

 
  
    
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23.03.17 19:45
geht es wohl erstmal wieder gen Süden wies ausschaut

nmm  

3092 Postings, 681 Tage Vanille65Dahinterschau,

 
  
    
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23.03.17 20:18
haben wir nicht momentan Sozialismus ?
Wir haben Finanzsozialismus ! Wenn das Eine nicht ging, funktioniert das Andere ?

Der Unterschied, bei ersterem war die Verteilung wesentlich gerechter !  

3092 Postings, 681 Tage Vanille65und da Dahinterschau von

 
  
    
23.03.17 20:29
Investitionen sprach, welche sich nicht lohnen würden nochmal dieser link

http://www.deutschlandfunk.de/....1184.de.html?dram:article_id=369501

und alle folgenden 2 bis 6.

Wenn man die Arbeit nicht mehr billiger machen kann ( Maschinen, Roboter u.s.w ) gelangt
das System an seine Grenzen.
Was bleibt ist eine schlecht bezahlte Dienstleistungsgesellschaft ( USA). Was soll eine Monarchie
daran ändern ?  

3092 Postings, 681 Tage Vanille65Ausweg,

 
  
    
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23.03.17 20:43
warum muss jede Investition eine Rendite in Geld ( bedruckte Scheine ) versprechen ?
Wie wäre es mal mit einer Investition im Humanbereich ?
In Schweden ist Pflege staatlich ( glaub ich ). Es geht doch, wenn man will!
In Norwegen gibt es eine ordentliche Mehrwertsteuer, die dem Porschefahrer zu "Gute" kommt.
Dort gibt es ein ordentliches Rentensystem, genau wie in Österreich. In den Nordländern gibt
es ein sehr gutes Schulsystem. In der Schweiz ist alles gut.

Was hindert uns deutsche Dödels daran, das was über Jahrzehnte in anderen Ländern gut funktioniert hat zu übernehmen ???

Na, was ?????  

6133 Postings, 2497 Tage TrumanshowWie soll ich,er oder sie nur reagieren?

 
  
    
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23.03.17 20:52
Soll ich meinen Knackpopo euren Maschinen zeigen, wird der dann wenigstens auch pfirsichrund abgescannt?  

14147 Postings, 1886 Tage HMKaczmarekDer sog. "Raubtierkapitalismus", Vanille?

 
  
    
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23.03.17 20:55

3092 Postings, 681 Tage Vanille65Truman,

 
  
    
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23.03.17 20:57
nur wenn er pfirsichrund ist, wenn nicht könnte auch eine Pflaume erkannt werden (Späßle).  

3092 Postings, 681 Tage Vanille65HMK,

 
  
    
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23.03.17 21:01
nichts mit Raubtieren ! Musst es Dir schon selbst durchlesen. Es geht um die innere Antriebskraft
unserer Gesellschaft, die nun mehr und mehr erlahmt. Ausweg Krieg ?  

5164 Postings, 2347 Tage DerWahrsagerOMG

 
  
    
23.03.17 21:20
das wird hier immer mehr ein Psycho-Threat
habt ihr denn auch nen Doktor-Hut auf dem Kopf?

Mannmann  

3092 Postings, 681 Tage Vanille65Wahrsager,

 
  
    
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23.03.17 21:26
Doktorhüte gibt es bei den Bären und den Ökonomen.
Hier gibt es Hausmannskost, stimmt doch Akhenate, oder ?  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonEine sehr interessante Diskussionsrunde, muss ich

 
  
    
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23.03.17 21:54
ehrlich sagen. Ich weiß nicht viel über die Wirtschaftstheorie des Adam Smith, aber nach dem zu urteilen, was Alraune geschrieben hat, hat er die Schwachstellen seiner Theorie sehr wohl erkannt und sogar gegeißelt. Täusche ich mich, oder geht es hier um die gleiche Schwachstelle, die auch dem Kommunismus zum Vorwurf gemacht werden muss?

Die ersten kommunistischen Ideen, noch vor Entstehung des kommunistischen Manifests, wurden unter anderem vom Urchristentum abgeleitet und geprägt. Voraussetzung (die allerdings im ersten Überschwang kaum kritisch hinterfragt wurde) war der Glaube an den idealen Menschen, an das Gute im Menschen (ganz im Gegensatz zur Idee der Erbsünde), also daran, dass der Mensch von Natur aus gut sei und nur durch die Macht der Ausbeuter und Unterdrücker (Banken und Besitzer der Produktonsmittel)  pervertiert wurde.

Alraune, du schriebst über die "Theorie der ethischen Gefühle":

>>Es ist ein Werk was sich an der Realität des Menschen orientiert und die Empathie als Basis legt für das gerechte Handeln im Sinne des Gemeinwohl und des allgemeinen Interesses. Denn seien wir ehrlich, jeder Mensch weiß doch in Wahrheit von Natur aus was sich gehört und was nicht. Adam Smith "Theorie der ethischen Gefühle" <<

http://www.ariva.de/forum/...-die-welt-357283?page=8723#jumppos218094

Es geht also, wenn ich recht verstanden habe, um die Realität des Menschen und die Empathie. Im Laufe der Zeit zweifle ich immer mehr daran, ob man auf dieser Basis eine Wirtschaftstheorie errichten kann, sei es nun eine Kommunistische oder libertär Konservative, Anarchistische oder wie auch immer. Ist das wirklich die Realität des Menschen, oder eine weltfremde, naive Idee?

Ich halte dagegen, weil ich nicht der Meinung bin, dass der Mensch von Natur aus weiß, was sich gehört. Was meint Ihr dazu, lohnt es sich, darüber weiter zu diskutieren?

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, zweifle ich stark an der natürlichen Empathie der Unternehmer. Vor einiger Zeit schrieb H123s einen bemerkenswerten Beitrag dazu, der den realen Ist-Zustand beschreibt. :

"...um den mickrigen mindestlohn von 10 euro zu erreichen, werden für diese arbeit zeitliche vorgaben gegeben, die unmöglich zu erfüllen sind, geschweige über den ganzen tag, nicht anähernd zu schaffen sind. die vorgabe lautet etwa 3,5 zimmer die stunde,wäsche wechseln,abstauben, boden aufnehmen, und dann noch toilette und bad.
schafft man es nicht, was fasst immer der fall ist, wird nur das bezahlt, was gemacht wurde.  für anfänger, und sonstige, die so schnell einfach nicht sind, werden aus den 10 euro mindestlohn!! schnell mal nur 5 euro pro stunde.  da läuft eine riesenschweinerei, kaum einer wehrt sich, kaum einer wird bestraft. und das betrifft hundert-tausende."

http://www.ariva.de/forum/...-die-welt-357283?page=8722#jumppos218074  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonich hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben,

 
  
    
23.03.17 22:03
bitte keine allzu strengen Maßstäbe an schnell hingeschriebene Texte anlegen. Es geht mir darum, dass Unternehmer schließlich auch nur Menschen sind und folglich irren können und keineswegs von Natur aus gut sind.  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonKonkurrenz ist die Triebfeder

 
  
    
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23.03.17 22:25
Das Perverse ist, es geht nicht um die bessere Qualität, sondern konkurriert wird um das günstigere Angebot, und das mit allen legalen und illegalen Mitteln. Mitbestimmung und Arbeitsschutz sind da nur hinderlich und werden mit allen Tricks beseitigt.    

14102 Postings, 4399 Tage harcoon#-134 Teil 2, da automatisch gekürzt

 
  
    
23.03.17 23:02
Es geht also, wenn ich recht verstanden habe, um die Realität des Menschen und die Empathie. Im Laufe der Zeit zweifle ich immer mehr daran, ob man auf dieser Basis eine Wirtschaftstheorie errichten kann, sei es nun eine Kommunistische oder libertär Konservative, Anarchistische oder wie auch immer. Ist das wirklich die Realität des Menschen, oder eine weltfremde, naive Idee?

Ich halte dagegen, weil ich nicht der Meinung bin, dass der Mensch von Natur aus weiß, was sich gehört. Was meint Ihr dazu, lohnt es sich, darüber weiter zu diskutieren?

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, zweifle ich stark an der natürlichen Empathie der Unternehmer. Vor einiger Zeit schrieb H123s einen bemerkenswerten Beitrag dazu, der den realen Ist-Zustand beschreibt. :

"...um den mickrigen mindestlohn von 10 euro zu erreichen, werden für diese arbeit zeitliche vorgaben gegeben, die unmöglich zu erfüllen sind, geschweige über den ganzen tag, nicht anähernd zu schaffen sind. die vorgabe lautet etwa 3,5 zimmer die stunde,wäsche wechseln,abstauben, boden aufnehmen, und dann noch toilette und bad.
schafft man es nicht, was fasst immer der fall ist, wird nur das bezahlt, was gemacht wurde.  für anfänger, und sonstige, die so schnell einfach nicht sind, werden aus den 10 euro mindestlohn!! schnell mal nur 5 euro pro stunde.  da läuft eine riesenschweinerei, kaum einer wehrt sich, kaum einer wird bestraft. und das betrifft hundert-tausende."

http://www.ariva.de/forum/...-die-welt-357283?page=8722#jumppos218074  

2598 Postings, 1337 Tage warumistDas hat aber auch damit zu tun,

 
  
    
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23.03.17 23:04
dass die Wachstumsgrenze des Systems erreicht wurde und keine echte Werte mehr gelten, nur die kranke Rendite ist geblieben.  
Träume, Ideen, Selbstverwirklichung, Selbstwertgefühl und Achtung von dem Anderen, das alles hat heute keinen Gewicht mehr.
Eine Idee, nur um die endgültige Richtigkeit zu verfolgen, koste es was es wolle , so etwas findet man heute ganz selten.
Wir haben verlernt zu träumen.

Des Mammon wegen.




 

14102 Postings, 4399 Tage harcoonja aber wenn du z.B. mal 200 Jahre zurück

 
  
    
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23.03.17 23:15
denkst, war es da jemals besser? Träume, Ideen, Selbstverwirklichung, Selbstwertgefühl und Achtung von dem Anderen?  Ich behaupte das Gegenteil, jedenfalls soweit es die Bauern, Handwerker, Soldaten und Industriearbeiter, kurz die kleinen Leute, betrifft.  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonwann und wo möchten wir denn gelebt haben

 
  
    
23.03.17 23:23

2598 Postings, 1337 Tage warumistNein,

 
  
    
23.03.17 23:29
aber der Kapitalismus gab uns die Werkzeuge, um sich einfach weiter zu entwickeln.
Der Sozialismus hindert jegliche Entwicklung,  der will nur beherrschen .

Aus dem Grund bin ich ein Freidenker, der bevor sterben wird, noch etwas dazu lernen will.

Gute Nacht.

 

14102 Postings, 4399 Tage harcoondas sind Schlagworte, mit denen ich

 
  
    
23.03.17 23:46
ehrlich gesagt, nicht allzu viel anfangen kann. Ich setze mal dagegen, dass die Werkzeuge nicht von Kaufleuten (im weitesten Sinne) erfunden, konstruiert und benutzt wurden. Einfaches Beispiel: Häuser werden von Maurern, Zimmerleuten, Dachdeckern usw. gebaut, nicht von den Maklern, Geldverleihern, Vermietern. Die könnten oft nicht mal einen Nagel einschlagen. Wenn man sie auf dem Felde aussetzt, würden sie elendig verhungern, weil sie nichts von Ackerbau verstehen.  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonIn der Not schließen sich Gleichgesinnte

 
  
    
23.03.17 23:56
zusammen, oder sie schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein und gehen vor die Hunde. Genossenschaften sind meist in Notsituationen entstanden. Ist das Sozialismus?

Wenn die Mieten immer mehr steigen und kaum noch bezahlbar sind, könnten z.B. Wohnungsbaugenossenschaften eine Lösung sein. Wenn alle um die wenigen freien Wohnungen konkurrieren, treiben sie die Mieten weiter hoch, und wer nicht mithalten kann, geht leer aus.  

865 Postings, 104 Tage H123s138

 
  
    
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24.03.17 00:07
nein, damals war es härter, viel härter, körperlich, es gab viel mehr unfälle bei einer arbeit , hatte weniger zu essen, krankheiten die nicht zu heilen waren.
jedoch waren damals die menschen auch glücklicher, und fröhlicher, lachten noch, heutzutage in der gleichen situation unvorstellbar, noch etwas lustig zu finden. unser grösstes problem heute ist ja die unzufriedenheit , das ansehen und die stellung gegenüber andern, und besser sein als der rest, genugtuung des egos, dann noch die langeweile, kaum zu glauben, in einer zeit der massenhaften möglichkeiten, doch keine befriedigt auf dauer.
stellt euch mal vor , ihr seid irgewndwo ein ureinwohner, der mann besorgt das essen, die frau kocht, garten, befiehlt.  nicht zum aushalten, so etwas von brrrr., richtig? jedoch glaub ich kaum, das diese menschen mit langeweile probleme haben.
ein ganz einfaches beispiel, für den ganzen irrsinn, der heute abgeht, geschenke, wie? freuten wir uns früher an weinachten über ein einfaches geschenk, richtig glücklich waren wir darüber. heute reicht manchmal der platz in einem pkw kaum aus, um die geschenke zu transportieren, und eltern verschulden sich vielmals schon vor weinachten, und für was, für ein unechtes und schnelles dankeschön, um sofort sich wieder dem i phone zu widmen.
ja, wir haben ein riesen problem, den kauf und verschwendungswahn, der nur schadet, in vielerlei hinsicht, uns abstumft und unmenschlich werden lässt, like a stone.  

865 Postings, 104 Tage H123sbrauchte ca.

 
  
    
24.03.17 00:09
40 min. um das post zu schreiben, vielleicht, werde ich auch noch mal schneller.  

14102 Postings, 4399 Tage harcoonUnd wie viele haben gar kein Auto,

 
  
    
24.03.17 00:54
um Geschenke zu transportieren, weder Geld für Geschenke noch für anderes, und die Kinder müssen zusehen, wie die anderen verwöhnt und verzogen werden? Stimmt, die werden dafür um die Vorfreude betrogen, weil sie alles sofort bekommen und für jede noch so kleine Leistung eine Belohnung erwarten, so werden sie für eine unmenschliche Leistungsgesellschaft konditioniert.

Ein freiwilliges soziales Jahr, ist das Sozialismus? Das Erlebnis: Empathie lernen und erfahren.  

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