Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 31.03.20 23:27
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 30844
neuester Beitrag: 31.03.20 23:27 von: Eugleno Leser gesamt: 2947606
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23.09.19 16:43
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7308 Postings, 1664 Tage ubsb55Eugleno

"Meine PV Anlage hat 7,1 kWP und erreicht jedes Jahr über 8. "

Über 8 was ?    Peak ist ein momentaner Höchststand ( größtmögliche Kurzzeitleistung unter Idealbedingungen)  Du hast in dem Fall eine Wunderanlage auf dem Dach.  

23.09.19 17:12
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7444 Postings, 2932 Tage kleinviech2mkid555

"Wie rechnet man ? Nun ja, jede gespeicherte und abgerufene KWh ermöglicht die Einsparung von bis zu 20 Cent (Selbstkosten meistens bei ca 10 Cent in Erzeugung (PV 2018/19), Netzkosten 30 Cent).  Nehme ich also einen Speicher mit 10KWH und nehme mal ca. 9.000 Ladezyklen an (Hersteller: ca. 12.000) ergibt sich daraus eine potentielle Einsparung von 90.000 Ladezyklen = 18.000 EURO. Die Kosten der Storage liegen aber nur bei der Hälfte (und werden weiter sinken). Das ist etwas vereinfacht, aber macht klar, wie die Richtung aussieht."

Nein, so rechnet man eigentlich nicht. Es hängt ganz von Faktoren wie der Einspeisevergütung und der Frage ab, wieviele Zyklen pro Jahr man aus dem Speicher herausholt und welche technische Lebensdauer der Speicher hat.

Es geht zunächst einmal um die Frage, wieviele Lade- und Entladezyklen pro Jahr mit dem Speicher drin sind. Ich hatte mit meinem (ebenfalls 10 kWh) einmal ein Rekordjahr mit 298 Vollzyklen, aber das war am Anschlag, ua. weil ich Mittags nach Hause kam und ein BEV mit 8 bis 11 kW mit Unterstützung des Speichers geladen habe. Realistischer sind 250 Zyklen; fränki1 (und der weiß wovon er spricht), würde wahrscheinlich noch etwas weniger ansetzen. Das sind 2.500 kWh im Jahr, die man durch den 10 kWh Speicher jagen kann, und da sind die Wandlungsverluste beim Entladen noch nicht abgezogen. 2.500 kWh aus dem Speicher braucht ein Durchschnittshaushalt an sich nicht, da muss schon eine sehr hohe Grundlast oder ein Großverbraucher wie ein BEV da sein, aber nehmen wird das mal so an.

So, und jetzt rechnen wir mal. Sagen wir, der Netzbezug kostet 30 Cent pro kWh. Meine Anlage ist aus 2014. Geschätzt ein Drittel des Stroms der PV, der bei mir in den Speicher geht, liegt über dem Einspeiselimit, das sind echte ersparte 30 Cent pro kWh. Für geschätzte zwei Drittel des gespeicherten Stroms gehen 12 Cent netto Einspeisevergütung flöten; macht ersparte 18 Cent pro kwH. Ersparnis also (2.500 / 3 x 0,30) + (2.500 / 3 x 2 x 0,18) = 550,-- Euro pro Jahr.  Die Gestehungskosten pro kWH für die PV - Anlage ignoriere ich dabei.

Der ersparte Betrag schmilzt aus naheliegenden Gründen drastisch bei Altanlagen ohne Einspeiselimit und/oder höherer Einspeisevergütung; Speicher bei Altanlagen mit hoher Einspeisevergütung und/oder ohne Einspeiselimit sind wirtschaftlich in der Regel sinnlos, da machen Speicher erst nach Auslaufen der hohen Einspeisevergütung Sinn.

Bleiben wir bei der konkreten Rechnung. Die Ersparnis summiert sich bei zehn Jahren Speicherbetrieb mit 2.500 Zyklen auf 5.500,-- Euro und bei zwanzig Jahren Speicherbetrieb mit 5.000 Zyklen auf 11.000 Euro. Wie gesagt, die Erparnis schrumpft deutlich bei Altanlagen mit hoher Einspeisevergütung und/oder ohne Einspeiselimit. Dabei ignoriere ich wie erwähnt die Entladeverluste und die unvermeidliche Speicherdegradation einerseits, andererseits die Preissteigerungen beim Netzstrom. Die Richtung ist auch so klar - ein Speicher muss incl alles plug & play, Installation etc. erheblich weniger als 1.000,-- pro kWh kosten, sonst ist die Wirtschaftlichkeit kaum darstellbar. Incl. alles, wie gesagt, nicht nur Speichereinkauf, sondern auch Anlieferung, Aufstellen, Integration, Inbetriebnahme etc.

Und zu deiner Rechnung: Kein Speicher der Welt hält  9.000 Zyklen, die sterben alle über die Zeit. Selbst wenn man von 300 Zyklen pro Jahr ausgeht, wären das 30 Jahre Betriebsdauer. Bei 250 Zyklen wären es 36 Jahre. Da geben die Zellen weit vor dieser Zeit den Geist auf, mal ganz abgesehen  davon, dass auch in  der Batt sonstige Komponenten verbaut sind (Battwechselrichter, Steuerungscomputer u.dgl.), die nicht für das ewige Leben gemacht sind. Wenn man sich die Garantiebedingungen genauer ansieht, sieht man auch, dass dort steht x Zyklen oder y Jahre whichever first. Regelmäßig wird die Zeitgrenze zuerst erreicht. Wie lange die Dinger in der Praxis wirklich halten, weiß noch keiner genau. 15 Jahre, best case 20 würde ich schätzen.
 

23.09.19 17:30
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7444 Postings, 2932 Tage kleinviech2ubsb

"Meine PV Anlage hat 7,1 kWP und erreicht jedes Jahr über 8. "

Ich nehme an, er meint über 8.000 kWh pro Jahr. Das wäre bei so einer Anlagengröße in Südbayern schon drin, bei guter Südausrichtung in verschattungsfreien Lagen kalkuliert man schon mal 1.100 bis 1.200 kWh pro kWp.  

23.09.19 17:37
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1538 Postings, 1819 Tage Plugubsb55: Eugleno

ubsb55:  

Meine PV-Anlage hat 9,9 KWp  und hat in 12 Monaten  über 1200 KWh  erzeugt!  Habe allerdings noch eine 6,9 KW Batterie!  Autarkie in 12 Monaten 94%  d.h. 6% Fremdstrom und 8000 KWh ins Netz eingespeist!
Und ja, ich habe eine wunderbare Anlage auf dem Dach, das hat jedoch nichts mit einem Wunder zu tun!

ubsb55:  Du bist nicht im Bild was da inzwischen technisch möglich ist!  

23.09.19 17:40
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1538 Postings, 1819 Tage Plugubsb55: Eugleno

ubsb55:    Tippfehler  12000 KWh erzeugt!

Meine PV-Anlage hat 9,9 KWp  und hat in 12 Monaten  über 12000 KWh  erzeugt!  Habe allerdings noch eine 6,9 KW Batterie!  Autarkie in 12 Monaten 94%  d.h. 6% Fremdstrom und 8000 KWh ins Netz eingespeist!
Und ja, ich habe eine wunderbare Anlage auf dem Dach, das hat jedoch nichts mit einem Wunder zu tun!

ubsb55:  Du bist nicht im Bild was da inzwischen technisch möglich ist!  

23.09.19 18:20

1803 Postings, 744 Tage StreuenWunderanlage und Peak-Leistung

Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag. Die kWp Anlage bezieht sich ja auf einen genormten Lichteinfluss unter Prüfbedingungen und stellt kein physikalische Limit da.

Ebenso kann man in Süddeutschland deutlich mehr als 1.000 kWh pro kWp erzielen wenn man eine Südausrichtung ohne Schatten hat.  

23.09.19 18:20
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382 Postings, 1989 Tage mkid555@Kleinviech2... andere Aktienempfehlungen ?

...ich sehe bei Deinen Berechnungen keinen grossen Widerspruch. Klar macht das bei den alten Anlagen keinen Sinn, die aber noch hoch subventioniert werden. Und richtig ist auch, der Preis soll gerne unter 1000 €/KWh liegen, aber das ist ja bereits möglich. Die Lithium-Ionen Akkus sind doch erste wenige Monate meines Wissens auf dem Markt und das wird ganz sicher deutlich noch weiter nach unten gehen.  

Ich wohne in der Nähe von Bonn. Der Strom kommt - real mehr oder minder aus Braunkohle auch wenn der virtuell ökostrombezahlt ist - und pro KWH sind das unglaublich 1,1 KG!  Da zahle ich gerne eine zeitlang virtuell einen CO2-Preis je KWH-Storage.

Wie dem auch sei, ich kann mit euren Berechnungen leben, die keinen Widerspruch für mich zur prinzipiellen Überlegenheit dieser Technologie im Vergleich zu Ölimport und CO2-Ausstoss bedeuten. Und das sich diese Zahlen noch deutlich verbessern werden, daran kann doch nun überhaupt nicht der geringste Zweifel bestehen, wenn alle Welt über die gigantische Produktionserweiterung bei Batterien redet.

Anyway: TESLA very, very long, Daimler Short. Samsung SDI, Hyundai, Albemarle ebenfalls LONG; Akasol Long.

Wer hat denn sonst noch Empfehlungen in diesem Industriesektor und kann Aktien-Empfehlungen geben.
An die CATL komme ich über IB nicht dran, an LG Chem leider auch nicht. Panasonic ist zu vermischt !?

Bin für jeden Vorschlag dankbar, denn die Gelegenheiten sind momentan einmalig und werden sich nicht zu häufig wiederholen...

YM5C











 

23.09.19 18:21

1803 Postings, 744 Tage Streuenkleinviech2 - Altanlagen

Solange man noch die hohen EEG-Umlagen bekommt ergibt ein Speicher tatsächlich keinerlei Sinn.

Aber bald fallen die ersten Anlagen aus der EEG-Förderung heraus, dann sieht es genau umgekehrt aus.  

23.09.19 18:36
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7444 Postings, 2932 Tage kleinviech2mkid55

"Die Lithium-Ionen Akkus sind doch erste wenige Monate meines Wissens auf dem Markt "

Wie meinen ? Lithium - Ionen Hausbatts gibts seit mindestens 7 oder 8 Jahren. Meinen habe in 2014 bestellt; aufgestellt wurde er in 2015. Für Hausbatts werden sich ua. wegen der höheren Zyklenfestigkeit eher LiFePo - Varianten empfehlen.  

23.09.19 18:44

382 Postings, 1989 Tage mkid555Kleinviech2 ...

..wie hoch lag denn der Preis pro KWH 2014 ?

 

23.09.19 19:02
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7444 Postings, 2932 Tage kleinviech2mkid55

Frag nicht. Early adopter zahlen immer zuviel.  

23.09.19 19:35

382 Postings, 1989 Tage mkid555@Kleinviech...

...nix da. Die Early-Adopters treiben den Fortschritt voran !!!

Nix für ungut und danke für Sichtweisen, hinter denen ein paar Jahre mehr Erfahrung stecken als bei mir!

 

23.09.19 20:07
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1004 Postings, 801 Tage alphariderTesla SolarCity SpaceX

Im Rahmen der SolarCity Untersuchung wurden neue Dokumente veröffentlicht:

Musk hat die Unternehmen ja selbst immer als Pyramide bezeichnet. Er hat offenbar SpaceX angewiesen, Anleihen von SolarCity zu kaufen als SolarCity de facto bereits insolvent war. Das ist bis heute die einzige derartige Investition durch SpaceX (einem Raketenhersteller). Anschließend hat er SolarCity über Tesla übernehmen lassen.

Wir sind bei einem der größten Wertpapierbetruge Allerzeiten dabei (meine Meinung). Die Zeit wird zeigen was Musk hier noch alles verschoben hat. Unglaublich.  

23.09.19 20:51
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715 Postings, 695 Tage sagittarius aund nebenbei

Baut er Produkte, die spass machen und von nutzen sind. Unter anderem Raketen, bei denen sogar die NASA vor Neid erblasst. Diese Betrüger heutzutage lassen sich aber auch immer neue Ideen einfallen...  

23.09.19 21:13

1538 Postings, 1819 Tage PlugStreuen: Wunderanlage und Peak-Leistung

Das da unten ist Quark, ich rede nicht von Peak, die 12000 KWh sind die Jahresleistung der 9,9 KWp Anlage!  Das hat nichts mit Mai zu tun, gute Lage in Süddeutschland, klar das stimmt! bei mir sind das über genau 12 Monate Laufzeit 12164 KWh pro Jahr, also 1216 KWh pro installiertem KWp !!


Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag. Die kWp Anlage bezieht sich ja auf einen genormten Lichteinfluss unter Prüfbedingungen und stellt kein physikalische Limit da.

Ebenso kann man in Süddeutschland deutlich mehr als 1.000 kWh pro kWp erzielen wenn man eine Südausrichtung ohne Schatten hat.    

23.09.19 22:36
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7308 Postings, 1664 Tage ubsb55Plug

"Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag."

Und ich Dummerle dachte immer, die Peak Angabe beschreibt die Höchstleistung unter den idealen Bedingungen. Danach wird auch meist der Wechselrichter ausgerichtet, meist sogar etwas kleiner als das Peak. Das so ein WR dann auch mal 20% mehr liefert, ich bin bass erstaunt. Ich glaube, ich muß meine Anlage mal pimpen. Hier kann man noch was lernen.  

23.09.19 22:47
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7308 Postings, 1664 Tage ubsb55Plug

"Eine 9,9 kWp Anlage kann durchaus auch mal 11 oder gar 12 kW Leistung liefern an einem sonnigen Mai-Tag."

Wenn die 9,9 KWP Anlage aber 11 oder 12 KW an einem ganzen Tag liefert ( beim genaueren durchlesen versteht man das so), dann solltest Du die Wolldecken von den Panelen entfernen.

Irgendwie solltest Du dich festlegen, KWP, KWH, KW pro sonnigem Mai-Tag, sonst läuft der Diskurs hier ins Leere.  

23.09.19 22:53

1291 Postings, 361 Tage MesiasEine 10000 Watt Solaranlage

liefert bei gutem wetter bis zu 40-50000 Watt am Tag,meine Schwester hat eine und ich habe mir mal die Daten angeschut!  

23.09.19 23:14
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3024 Postings, 1878 Tage Euglenoubsb55 Peak

"Meine PV Anlage hat 7,1 kWP und erreicht jedes Jahr über 8. "

Es sind immer über 8000 kWh/a. Hatte die Einheit mal weggelassen, damit ich sehe, ob du aufpasst.

Hintergrund ist die Solareinstralung. Man rechnet für die Planung mit ca. 950 kWh/ kWp.
Tatsächlich sind es aber 1100 kWh/ kWp. Immer pro Jahr versteht sich. Der Faktor ca. 1000 ist doch ganz nett. Das macht die Berechnung einfach.

Wunderanlage stimmt also. Sehe ich auch so.  

23.09.19 23:16

1803 Postings, 744 Tage StreuenPlug

Ich habe mich doch gar nicht auf dich bezogen und dir auch nicht widersprochen. Wenn ich kW schreibe, meine ich nicht kWh und umgekehrt.  

23.09.19 23:22

1803 Postings, 744 Tage Streuenubsb55

"Und ich Dummerle dachte immer, die Peak Angabe beschreibt die Höchstleistung unter den idealen Bedingungen."
Naja, du musst ja nicht dumm sterben, schön wenn du dazu lernst. Näheres kann man hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Watt_Peak

Selbst in unseren Breitengraden kann die Peak-Angabe kurzfristig um bis zu 50% überschritten werden. Eine Überschreitung um 10-20% an besonders intensiven und kühlen Sonnentage ist völlig normal.

Wenn die Wechselrichter zu knapp ausgelegt sind geht die Energie aber unter Umständen verloren.  

24.09.19 00:00

1803 Postings, 744 Tage StreuenWie könnt Ihr es wagen!

Diesmal ein kurzes, dafür aber sehr gut verständliches Video. Sehr empfehlenswert und emotional.

https://youtu.be/_eDvRUb2Tao

Darum geht es im Kern bei Tesla  (und natürlich nebenbei auch um die zukünftigen Gewinne). Wenn eine Firma mit so treuen Kunden und so tollen Produkten auf der richtigen Seite der Geschichte steht, dann erscheint es mir nachgerade irrsinnig gegen so eine Firma zu wetten .  

24.09.19 00:08
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1803 Postings, 744 Tage StreuenEugleno

Du hast gepostet während ich den Film geschaut habe. Mit Twitter habe ich halt nichts am Hut, meide ich genauso wie Facebook oder WhatsApp konsequent.

Die Zusammenfassung ist: sie hat 100% Recht. Wenn man sich manche gedankenlosen oder absichtlich widerlichen Kommentare in den Foren so liest wundert man sich welchen Abschaum die Menschheit doch hervorbringen kann. Wobei man das nicht erst seit dem Holocaust weiß.

Tesla zu bekämpfen ist eine Sache. Aber eine junge Frau, die für ihre Zukunft kämpft und nichts weiter will als das man der Wissenschaft zu hört, öffentlich zu beschimpfen und runter zu machen ist unterste Schublade.  

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