Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 25.02.20 07:38
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 36791
neuester Beitrag: 25.02.20 07:38 von: s1893 Leser gesamt: 5268122
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11.03.09 10:23
69

19 Postings, 4041 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
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36765 Postings ausgeblendet.

20.02.20 21:46

7044 Postings, 5396 Tage pacorubioSo

Alles beim alten anscheinend  

22.02.20 13:16

327 Postings, 389 Tage Bigbqq@Fully

Was würde der Vorschlag von Herrn M. für F&F und uns bedeuten?  

22.02.20 16:18
4

135 Postings, 5279 Tage luxi1Mit Google Chrome übersetzt:

Märkte
Fannie-Freddie könnte mit Treasury Backstop befreit werden, sagt Mnuchin
Von Elizabeth Dexheimer
20. Februar 2020, 17:54 EST

    Finanzminister kommentiert in einem Brief an den Gesetzgeber den GSE-Plan
    Er sagt, dass im Rahmen der Reform der Immobilienfinanzierung ein Schritt erforderlich wäre

Steven Mnuchin

Steven Mnuchin Fotograf: Andrew Harrer / Bloomberg

Von Fannie Mae und Freddie Mac wird erwartet, dass sie "begrenzte und maßgeschneiderte staatliche Unterstützung" behalten, nachdem sie von der Kontrolle durch die USA befreit wurden, sagte Finanzminister Steven Mnuchin in einem Brief an den Gesetzgeber, um Informationen über die Pläne der Trump-Administration für die Hypothekengiganten zu erhalten.

Auf Fragen der Senatsdemokraten, darunter Mark Warner und die Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren, erläuterten Mnuchin und Mark Calabria, Direktor der Federal Housing Finance Agency, ihre Pläne zur Beendigung der Bundeskonservatorien, die seit den von der Regierung geförderten Unternehmen (GSEs) bestehen. wurden während der Finanzkrise 2008 beschlagnahmt.

In ihrem Brief sagte Mnuchin, die Finanzabteilung sei bereit, Fannie und Freddie weiterhin zu unterstützen, bis im Kongress Maßnahmen ergriffen würden, um eine explizite Garantie für die Wertpapiere der Unternehmen zu geben.

"Das Finanzministerium geht davon aus, dass eine begrenzte und maßgeschneiderte staatliche Unterstützung erforderlich sein wird", um das Vertrauen zu schaffen, dass die GSEs ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen, schrieb Mnuchin. "Die Stabilität des Immobilienfinanzierungssystems ist von entscheidender Bedeutung, und es sollte keine Marktstörung aufgrund der vom Finanzministerium empfohlenen Verwaltungsreformen geben."

Der Gesetzgeber sandte im Dezember fast zwei Dutzend Fragen an das Finanzministerium und die FHFA, um Informationen zu Fragen zu erhalten, die von den möglichen Auswirkungen der Freigabe von Fannie und Freddie auf die Billionen Dollar an Hypothekenpapieren reichen, die die Unternehmen zurückhalten, um festzustellen, ob die Wohnkosten steigen werden.

Lesen Sie mehr: Senatsdemokraten verstärken Trumps Fannie-Freddie-Plan

Warner und die anderen sagten, ihre Fragen seien entscheidend für die Beurteilung, ob die Vorschläge der Trump-Regierung "den Zugang zu Wohnraum und die Erschwinglichkeit sowie den anhaltenden Erfolg des Sekundärhypothekenmarktes" gewährleisten würden.

Die Antwort von Mnuchin könnte dazu beitragen, Bedenken auszuräumen, die Anleiheinvestoren, Banken, Rating-Unternehmen und sogar Immobilienmakler über die Pläne zur Überholung von Fannie und Freddie geäußert haben, die Hypothekenanleihen im Wert von 5 Billionen US-Dollar zurückhalten.

Gruppen wie die Securities Industry Financial Markets Association, eine der führenden Lobbygruppen der Wall Street, haben gewarnt, dass Änderungen ohne ausdrückliche Garantie für die Anleihen von Fannie und Freddie für den Markt verheerend sein könnten. Nur der Kongress kann eine ausdrückliche Garantie geben. Die Beibehaltung einer Verpflichtung gegenüber dem Finanzministerium könnte als zweitbeste Option angesehen werden.

Mnuchin bekräftigte, dass er es vorziehen würde, mit dem Kongress an einem Plan zu arbeiten, der eine explizite Garantie beinhaltet, aber er skizzierte auch einige der administrativen Änderungen, die das Finanzministerium und die FHFA selbst verfolgen. Er sagte, dass der Plan des Finanzministeriums für eine Wohnungsreform nicht "in Bezug auf einen bestimmten Weg oder den Zeitplan" vorschreibe, wie sie Fannie und Freddie befreien würden.

Ein Sprecher von Warner drückte seine Anerkennung für das Finanzministerium und die Reaktionsfähigkeit der FHFA aus und sagte, dass der Gesetzgeber erwartet, dass das Gespräch fortgesetzt wird.

Lesen Sie mehr: Trump Fannie-Freddie Plan fordert das Ende des Jahrzehnts der US-Herrschaft

Mnuchin und Kalabrien gaben keine Details zu einigen der schwierigsten Fragen an, die noch zu klären sind, einschließlich des Umgangs mit Aktionären. Hedge-Fonds wie Pershing Square Capital und John Paulson & Co. stehen Milliarden auf dem Spiel, wenn Fannie und Freddie befreit werden. Mnuchin und Kalabrien sagten, sie hätten keine Entscheidungen bezüglich der Rückzahlungsanforderungen des Finanzministeriums getroffen.

Kalabrien hat zuvor einen ehrgeizigen Zeitplan festgelegt, wie schnell Fannie und Freddie bereit wären, Kapital von externen Investoren zu beschaffen. Er hat auch ein mögliches Szenario beschrieben, in dem es einen Zeitraum geben könnte, in dem die Hypothekengiganten im Rahmen einer Zustimmungsvereinbarung tätig sind, in dem sie technisch nicht konservativ, aber nicht völlig frei von der Kontrolle der Regierung sind. In dem Brief an den Gesetzgeber sagte Kalabrien, eine Einverständniserklärung würde "das Ende des Konservatoriums nicht unbedingt beschleunigen".

In ihrem Brief sagten Mnuchin und Kalabrien, dass sie glauben, dass Fannie und Freddie "Kapital von Drittanbietern beschaffen müssen", lehnten es jedoch ab, Einzelheiten darüber anzugeben, wie schnell dies geschehen könnte. Andere Optionen wären, dass Fannie und Freddie weiterhin mehr von ihren Gewinnen behalten, um die erforderlichen Benchmarks zu erfüllen, bevor sie freigelassen werden können.

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22.02.20 19:43
5

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedBigbqq

Mnuchin hat nun auf die Fragen des Bankenausschusses geantwortet. Das musste er auch, denn anders als Calabria unterliegt das Finanzministerium dem Freedom of Information Act(FOIA) und ist somit gezwungen, Fragen von Kongressabgeordneten (in einem bestimmten Umfang) zu beantworten. Und was hat er gesagt? Nüscht! (-:

Fast alles, was Reporterin Dexheimer in ihrem Bloomberg-Artikel schreibt, steht auch in Mnuchins Reformplan drin. Mnuchins Brief selbst habe ich nicht gefunden.

-  Mnuchin will mit dem Kongress zusammenarbeiten, um eine explizite Garantie für FnF auf die Beine zu stellen. Denn dafür braucht es den Kongress. Falls das nicht klappen sollte, würde es aber auch eine schriftliche Zusage des Finanzministers, den Firmen im Ernstfall zu helfen, tun. Der Markt benötige diese Art von Sicherheit.
Leute, Fannie hat bereits eine kongressionelle/gesetzliche Charta, in der Hilfeleistungen des Finanzministers als Gegenleistung für Fannies "Förderung  von Erschwinglichem Wohnen" und dem "Bedienen von "Randgebieten" zugesagt werden. Aber Mnuchin will Geld dafür. (Nicht, weil er gierig ist, sondern um Moral Hazard entgegenzuwirken. Oder andere sollen auch eine Charta bekommen können, was ebenfalls ein Gesetz benötigt.) Dazu muss die Garantie explizit sein. Vielleicht ist es ihm irgendwie möglich, den bereits vorhandenen Rettungsschirm derart umzuschreiben, dass Mnuchin für die Bereitstellung künftig Geld verlangen kann. Das ist in den Medien immer wieder im Gespräch gewesen. Aber ich bezweifle, dass das möglich ist, denn es widerspricht dem Sinn der Charta und würde diese ad absurdum führen, zumindest teilweise.

-  Desweiteren schreibt Mnuchin, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde, wie der Steuerzahler für seine bisher geleistete Hilfe entschädigt werde. Damit spricht er die Behandlung der SPS und eventuell auch der Warrants an und lässt wieder einmal alles offen.

-  Senator Warner war froh, dass er eine Antwort erhalten hat und freut sich, wie immer, auf die zukünftige Zusammenarbeit.

-  Jetzt schreibt Dexheimer, dass der Brief von Mnuchin und Calabria stammt und beide der Meinung seien, dass man eine Kapitalerhöhung durchführen müsse. Man könne aber auch durch das Einbehalten der Gewinne rekapitalisieren.

-  Calabria geht auch auf die Frage nach "Consent Decree" ein und schreibt, dass dies nicht zwangsläufig bedeuten würde, dass die Conservatorships früher enden würden.

Letzteres war eine schlaue Aussage. Denn sie besänftigt die Hardliner unserer Opposition. Und die Aussage ist auch richtig - wenngleich sie auf die falsche Fährte führt. Denn ein Entlassen per Consent Decree bedeutet, dass die Firmen aus den rechtlichen Klauen der Conservatorships befreit werden, aber jederzeit wieder in selbige gesteckt werden können, sobald sie ihre per Consent Decree vereibarten Abmachungen nicht erfüllen. Ansonsten nicht! Calabria sagt nun, dass die Conservatorships erst enden, wenn alle Abmachungen/Meilensteine erreicht sind. Technisch betrachtet kann das richtig sein, falls Calabria die zwei "Consent Decrees" so gestaltet. Aber praktisch bedeutet das: Einmal draußen, immer draußen - es sei denn, die Firmen bauen Mist. Da kann niemand mehr dran rütteln - auch kein Präsident Bloomberg. Das ist Fakt. Und darum geht es überhaupt bei Consent Decree. Aber bitte nicht weitersagen... (-;

Dass Mnuchin und Calabria den (nichtssagenden) Brief anscheinend zusammen verfasst haben, ist auch schlau gewesen. Denn jetzt hat Calabria wieder seine Ruhe...

https://www.bloomberg.com/amp/news/articles/...witter_impression=true

Schönes und geruhsames WE dir und euch allen!!  

22.02.20 20:51
3

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedDihotoko

Ich denke, dein Link führt zu Mnuchins Reformplan.
Hier kann man den Brief runterladen. Glen Bradford hat ihn ins Netz gestellt:
http://www.glenbradford.com/2020/02/fnma-fanniegate-917/

Und hier kann man ihn direkt lesen:
https://mobile.twitter.com/HoldenWalker99/status/1230896520209354753

Schau ich mir dann morgen an... :-))  

23.02.20 19:07

2700 Postings, 1744 Tage s1893Rückzahlung 125 mrd

Fully, hast du schon mal beschrieben wie es sich für die Commons auswirken würde wenn die f&f die 125 Mrd vom Staat zurückbekommen würde jedoch der SPS bestehen bleibt?  

23.02.20 20:12
4

2628 Postings, 2388 Tage FullyDiluteds1893

Ja, darauf bin ich schon ein paar Mal eingegangen, seitdem Collins diese Form der Abhilfe ins Spiel brachte.

Der SPS stellt das noch größte verbliebene Risiko für uns Stammaktionäre dar. Sollten die Gerichte den NWS für rechtens erachten, wäre das unser worst case. Daher wäre ich über einen vorherigen Vergleich nicht unglücklich. Oder über ein 4. amendment, welches den SPS ebenfalls löschen würde.

Was ich bereits geschrieben habe:
Collins schlägt vor, dass FnF ein Steuerguthaben von 16 Milliarden Dollar erhalten sollten und der SPS gelöscht wird. Alle Zahlunungen, die über die ursprünglich vereinbarte 10% Dividende seit 2012 hinausgingen, sollten dazu benutzt werden, die Liquidierungspäferenz des SPS zu senken, bis sie 0 ist und der Rest wäre dann dieser Steuervorteil über 16 MilliardenDollar.
Jetzt meinte aber die Verteidigung, dass dieser Vorschlag überhaupt nicht umsetzbar sei, da die Vertäge(SPSPA) eine Rückzahlung dieser Präferenz ausschließen würden, wenn keine Zustimmung des Finanzministers vorläge - was sie ja nicht tat. Daher spekulierte ich, dass Collins mit Variante 2 aufwartete, um den Fall überhaupt ins Rollen zu bringen. Diese Variante ging auf den gerade beschriebenen Sachverhalt ein und schlug vor, dass der Finanzminister dann halt den SPS behalten könne, aber im Gegenzug 135 Milliarden Dollar an FnF zurückgeben müsse(Seeney 125 Milliarden Dollar - anderer Fall). Hier liegt die Spekulation zu Grunde, so denke ich, dass Mnuchin eh nicht auf diese Variante eingehen würde, weil der SPS weg muss und Mnuchin zudem wohl kein Interesse haben würde, 135 Milliarden Dollar zurückgeben zu müssen.

Was würde Variante zwei für Mnuchin bedeuten?
Er besitzt Wertpapiere, die er loswerden will und muss. Zudem muss er verdammt viel Geld rausrücken.
Mnuchin würde die 10% Dividende bis heute erhalten, was mehr Einnahmen suggerieren würde. Aber wüede er tatsächlich mehr Geld bekommen? Nun ja: So, wie es unsere Vorzugsaktionäre wie kthomp19 etc. beschreiben, würde das nicht hinkommen: Sie sagen, dass Mnuchin den SPS dann in Stammaktien umwandlen könnte. Aber mit diesem Schritt würde er niemals nicht einmal die 135 Milliarden Dollar, die er für den SPS zahlen müsste, einnehmen. Das leigt auf der Hand, wenn man sich den Wert der Firmen vor Augen führt:
Nehmen wir an, dass Fannie und Freddie zusammen 300 Milliarden Dollar wert sind. 79,9% der Firmen besitzt Mnuchin bereits in Form der Warrants Mit einer Umwandlung der SPS in Stammaktien kann er maximal auf 100% kommen. . Also müssten folglich 20,1% der Firmen einen Wert von 135 Milliarden Dollar haben, damit diese Variante überhaupt Sinn für Mnuchin macht.
5 x 135 = 675
Wenn die Firmen einen Wert von 675 Milliarden Dollar hätten, käme die Rechnung für Mnuchin auf das selbe Resultat hinaus wie Variante 1.

Es gibt viele Möglichkeiten, die ich jetzt nicht alle durchspielen möchte, wie eine Wandlung des SPS in non-kumulative Vorzugsaktien, die Mnuchin dann an Investoren verkaufen könnte. Dann könnte er den vollen Preis der Liquidationspräferenz der SPS erzielen. Aber dann hätten die Firmen derart viele Vorzugsaktien ausstehen, was definitiv nicht save and sound wäre. Denn im Ernstfall könnten die Firmen wohl keine neuen Vorzugsaktien ausgeben, um benötigtes Kapital einzunehmen, da es schon derart viele Vorzugsaktien gibt, die aber alle hinsichtlich Dividendenzahlungen gleichberechtigt wären. Und Stammaktien könnten die Firmen dann erst recht nicht mehr ausgeben, da diese in der Dividendenstruktur nachrangig wären.

Wenn Mnuchin uns bösartig gegenüber stehen würde, könnte er einen Teil der SPS umwandeln, bis er 99% aller Stammaktien besitzt und den Rest in nonkumulative Vorzugsaktien umwandeln. Aber auch das würde ihm wahrlich keinen Mehrwert gegenüber einer einfachen Löschung der SPS nach Variante 1 bringen.

Die Sache ist  diesbezüglich ziemlich kompliziert. Aber Mnuchin sollte wissen, dass derartige Handlungen den Firmen schaden würden. Wenn er uns schadet, schadet er auch den Firmen. Daher erwarte ich nach wie vor ein 4. amendment, welches den SPS als beglichen betrachtet und einfach löscht.

Die Legitimität der Warrants ist auch umstritten. Ich könnte mir vorstellen, dass Mnuchin den SPS in Stammaktien umwandelt, falls er auf die Warrants verzichtet. Hier käme Collins' Variante 2 wiederum sehr gelegen... Wer weiß schon, was die Jungs ausgeheckt haben...

Ich habe hier einmal geschrieben, dass der Wert der SPS nur ca. 145 Milliarden Dollar betragen würde, sollte Variante 2 durchgeführt werden. Leider stimmt das nicht. Es sind ca. 200 Milliarden Doolar. Ich habe es anhand von Gerichtsdokumenten, die ich erst suchen und finden musste, nachgerechnet. In diesen Dokumenten habe ich Variante 2 überhaupt nicht gefunden. Diese wurde meines Wissens nach nur in den Oral Hearings angesprochen. Allerdings kann ich mich hier auch täuschen.

Mnuchin kann uns mit dem SPS enorm schaden. Aber Sinn würde es keinen machen.  

23.02.20 20:41
1

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedKorrektur

Diese Rechnung von mir stimmt nicht, da sie den Steuervorteil von 16 Milliarden Dollar und auch die Tatsache, dass Fannie in Variante 2 rekapitalisiert wäre, in Varante 1 aber nicht, außer Acht läßt.

"Wenn die Firmen einen Wert von 675 Milliarden Dollar hätten, käme die Rechnung für Mnuchin auf das selbe Resultat hinaus wie Variante 1."

Vielleicht springt einer für mich ein, hab gerade wenig Zeit dafür...  

24.02.20 09:01
3

65 Postings, 243 Tage burnertsCorona

Wie kann das Szenario bei einem weltweiten Corona-Ausbruch mit entsprechenden Folgen aussehen? Ich meine, wenn es viele Opfer gibt, dann gibt es in den USA auch wieder mehr Wohnraum. Oder Menschen, die ihre Kredite nicht mehr zahlen?  

24.02.20 09:27

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedAu Backe

Dimensionen nicht einschätzbar. Ging verdammt schnell in Italien...
 

24.02.20 09:32
2

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedburnerts

Deine Frage ist vielleicht nicht uninteressant, aber verdammt unsympathisch. Sorry, falscher Zeitpunkt...  

24.02.20 09:37

65 Postings, 243 Tage burnertsJa, ich weiß

ich bin eher für realistisch, als für optimistisch?
unsympathisch ist der Virus, oder der sie in Umlauf gebracht hat?  

24.02.20 10:42

432 Postings, 1219 Tage SimonTeeburnerts

Herzlichen Glückwunsch. Das ist wirklich der dümmste Kommentar in diesem Forum seit ich hier mitlesen. Einen Orden hast du definitiv verdient.  

24.02.20 20:13

327 Postings, 389 Tage BigbqqAktuell äußert

24.02.20 20:22
1

231 Postings, 3396 Tage Pink-OrangeAch so....

...erst hieß es von Calabria im März will er die Kapitalanforderungen offenlegen, jetzt braucht er auf einmal bis Ende 2020?

Hmm...irgendwie gefällt mir der Kerl nicht, große Versprechungen machen und dann kommt nix konkretes dabei raus...nur weitere Termine, die dann wieder nicht eingehalten werden....  

24.02.20 21:16
3

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedPink-Orange

Calabria will die Kapitalregel "sehr bald" vorstellen, wie gehabt. Finalisiert werden soll sie dann gegen Ende des Jahres.

" I expect we will have re-proposed the capital rule very soon. Our goal is to publish the final rule by the end of 2020."
https://twitter.com/FHFA/status/1232006973979275264

Die Kapitalregel gilt eh frühestens, wenn Fannie und Freddie die Conservatorships verlassen haben. Und sollte es ein Release per Consent Decree geben, gilt das, was darin vereinbart wurde.  

24.02.20 21:24
4

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedPositiv

Dieses Jahr sollen laut Calabria sowohl die Kapitalanforderungen, als auch die Änderungen am Vertrag (4. amendment) finalisiert werden. Und eine Kapitalerhöhung soll dann frühestens in 2021 kommen. Das bedeutet, dass der Aktienkurs genug Zeit haben wird, auf die wichtigen Entscheidungen zu reagieren. Ergo: Kein Sonderangebots-Schnäppchen für irgendwelche gute Freunde. Fair Market Value ist das Stichwort.

Hier beginnend:
https://twitter.com/FHFA/status/1232006973979275264  

24.02.20 22:42

432 Postings, 1219 Tage SimonTeeSorry Fully

Aber glaubst du das wirklich alles so wie du es Gebetsmühlenartig versuchst immer wieder An alle zu verklickern?? Pink Orange hat recht und wie bereits mehrfach von mir erwähnt sind das alles leere Worthülsen und es wird wieder nichts passieren. Dein Link zum Twitter sagt... die Veröffentlichung wird Ende des Jahres passieren... vor kurzem war es Ende März.

Ich weiß nicht was du für Interessen vertrittst. Ob es nur eigene oder andere sind, aber das alles was da gespielt wird, hat mit deiner Argumentationskette eventuell was zu tun aber der Zeitrahmen der da drüber gestülpt wird, wird eventuell noch ein Jahrzehnt dauert.

Calabria, Mnuchin und Trump haben hier bis dato überhaupt nichts erreicht und nichts gemacht. Die Auflistung die ich immer wieder hier lesen muss, was alles erreicht worden ist, sind wieder nur Sachen auf eine Zeit Schiene gebracht, die niemals eingehalten werden wird.

Alle Analysen sind hier schön und gut und lesen sich fachlich überragend. Ich würde nur jedem der hier einsteigt aller größte Vorsicht ans Herz Legen. Das ist alles nicht so romantisch wie es von manch einer Seite rüberkommt.

Bis auf paar Milliarden einbehalten bzw Nicht geklaut worden ist noch nichts passiert.

Calabria ist ein Clown!  

24.02.20 22:47

432 Postings, 1219 Tage SimonTeeWer so langsam

Nicht versteht, was hier gespielt wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Unter Calabria sind falsche Informationen bzw Zurückhalten von Informationen auf eine noch schlimmere Ebene gehoben worden. Man versucht die Leute hier hinters Licht zu führen. Amerika ist ein Land wie jedes andere...nämlich mit den größten verbrecher eines ganzen Landes in der Politik.

Hier wird überhaupt nichts passieren! Zumindest nicht in den nächsten 3 Jahren. Ich wünsche allen weiterhin ein ruhiges Depot und kann jedem nur den Rat geben die Finger von diesem Papier zu lassen.

Hochachtungsvoll!

Simon  

24.02.20 23:03

432 Postings, 1219 Tage SimonTeeEine Sache

Noch... dann verschwinde ich.

Ich würde fast jede Wette eingehen, dass Mnuchin und Calabria das Jahr 2021 Nicht mehr in den Positionen erleben werden. Und dann geht der ganze Spaß wieder von vorne los.

Behaltet meine Worte im Kopf.  

24.02.20 23:25
3

2628 Postings, 2388 Tage FullyDilutedSimonTee

Ich bin in meinen Aussagen kongruent. Calabria ist mit seiner Aussage bezüglich der Kapitalanforderungen kongruent. Den Beweis habe ich oben geliefert. Nur du hast ihn offensichtlich nicht verstanden. Ebensowenig die Bedeutung von Consent Decree.

Ich rate dir, die Sache noch einmal genau durchzulesen. Dann kannst du dir deine Verschwörungstheorien sparen.

Trotzdem liebe Grüße, Fully  

25.02.20 02:10
4

1011547 Postings, 3668 Tage unionEs ist und bleibt eine Sache der Perspektive

Fully betrachtet die nackten Fakten... kann natürlich nicht die Ereignisse in der Zeit genau datieren, sie aber in den Variablen, also den möglichen Geschehnissen, definieren. Und das macht er, in meinen Augen, wie kein anderer in diesem Fall... iHub mit eingeschlossen.

SimonTee argumentiert aus seinem Frust heraus, hier keinen schnellen und großen Gewinn zu bekommen. Diese Ungeduld ist deutlich aus seinen Worten herauszuspüren. Bos67 ist ähnlich gestrickt, aber Simon packt ein wenig "hochfinanzpolitische" Erfahrungen mit in seine Kritik hinein.


Ok. Welche Schlüsse können wir ziehen?

1. Ändern werden wir hier gar nichts... wir sind zu 100% Zuschauer. Und Fully hilft ungemein, in diesem komplexen Fall durchblicken zu können.

2. So wie ich das sehe, geht es bei F&F um mehr Geld als bei allen anderen Fällen, die von der letzten FInanzkrise betroffen waren. Und das zieht die Reichen und Mächtigen an, wie Essensreste die Ratten (ein Wortspiel mit absichtlicher Wortwahl). Und ihr könnt einen d'rauf lassen, dass im Hintergrund mehr von diesen Playern sind, als im Vordergrund öffentlich auftreten.

3. Der größte Kampf findet hintenrum statt. Und jede öffentliche Äußerung zeigt den derzeitigen Stand an. Um dieses Spiel zu verstehen, muss man die Player und deren Möglichkeiten kennen.

Und so komme ich zu meiner eigenen Einschätzung der Gesamtsituation:

Durch die sehr hohen Werte, die hier im Spiel vorhanden sind, werden wir keinen dominanten Einzelplayer sehen. Also weder die Regierung mit dem Finanzministerium, noch die Kläger aber auch nicht die Gerichte werden hier einen Vorstoß machen, der die Entscheidung bringt.
Die Gerichte hätten in meinen Augen die Macht dazu, weil die Regierung das Volk fürchtet und ein Übergehen der Gerichte vom Volk nicht toleriert werden würde.
Die Kläger haben nur die Möglichkeit, durch Argumente zu trumpfen, um eine Einigung im Hintergrund von Hochfinanz (die regieren in Wirklichkeit) der Regierung/Mnuchin hinzubekommen, die bei den Gerichten in die nächste Entscheidung passt.
En banc war eigentlich eine klare und richtungsweisende Aussage. Aber seit dem hat sich kein weiteres Gericht an eine ähnlich klaren Aussage gewagt.
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die nächste wichtige Gerichtsentscheidung erst kommen wird, wenn im Hintergrund der gemeinsame Weg schon klar ist.

Offiziell wird Calabria den Plan vorgeben (Kapitalanforderungen usw.), das Gericht wird passend entscheiden und Mnuchin wird danach zufrieden verkünden, dass das Finanzministerium (also die Regierung) einen guten Weg für die Bürgerinnen und Bürger des Landes gefunden hat, so dass F&F im Sinne des Volkes wieder eigenständig operieren können und keinen weiteren "Schutz" des Staates benötigen.

Calabria wird sich in seiner Arbeit bestätigt sehen.
Mnuchin wird die Regierung als Wohltäter des Volkes darstellen können.
Die Gerichte haben niemanden verurteilt sondern "Recht" gesprochen.
Die im Hintergrund bleiben unerkannt und haben, was sie wollten... einige mehr und einige weniger.

Der Vordergrund?
Tja, da kommen wir jetzt ins Spiel. Im Vordergrund wird zumindest keine Front überrant werden. Die kleinen Stammaktionäre werden soviel bekommen, dasss die damit leben können UND gleichzeitig keinen Aufstand machen. Die "wichtigeren Aktionäre" werden auch genug bekommen, so dass ihre "Kundschaft" auch keinen Grund zur Klage hat.
Geld ist für alle da... reichlich sogar.
Nur gilt es bei diesem "Schachspiel" nicht das Spielfeld umzustoßen, sondern das Spiel bis zu Ende zu spielen und den Gegner nicht zu stark zu verärgern.

Bei all dem ist mir klar geworden, dass ein solches Schachspiel erstens kein Blitzschach ist (also schnell gehandelt wird) und zweitens sehr viele Züge gemacht werden müssen, bis die Parteien am Ende sehen, dass ein Schlussstrich gezogen werden muss.

Auch wenn die Wartezeit einigen zu lange geworden ist, so gebe ich zu bedenken, dass wir uns im Endspiel befinden. Und das Endspiel beim Schach geht auf einmal ganz schnell. Kurz vor Schluss ist die Spannung noch groß, aber es bleiben keine großartigen Spielzüge mehr übrig.

Und das bedeutet bei uns?
Wir werden mehr Entscheidungen sehen und die Verzögerungen werden abnehmen.
Vergesst nicht, dass F&F sich IDEAL für den Wahlkampf eignen. Und der Wahlkampf kommt jetzt so richtig in die Gänge... bis zum Herbst wird Mnuchin das Ding ausnutzen, wie er nur kann.

Bis dahin:
Füße still halten und hoffen, dass Fully nicht den Spaß am Analystendasein verliert :-)


LG
union

 

25.02.20 07:38
3

2700 Postings, 1744 Tage s1893@SimonTee

Ich weiss nicht was fully angeblich erzählt haben soll was du jetzt hier ihm unterstellst. Was soll das?

Wenn du das gelesen hättest was Calabria gesagt hat hättest du verstanden das es um zwei Termine geht. Er sagt er gibt es zeitnah bekannt (Termin 1) und er sagte er setzt es bis Ende des Jahres um (Termin 2)

Ich hoffe das Mnuchin und Calabria solange die Schnauze halten bis alles in trockenen Tüchern ist.
Bis du eigentlich so naiv zu glauben das Mnuchin und Calabria uns was gutes tun würden halbfertige Dinge rauszuplaudern nur das ein paar Anleger wie wir zufrieden sind.

Das Gegenteil würde er erreichen. Vielleicht würden ein paar Zocker wie du ein paar euro machen. Kurzfristig. Gut, wenn du ein Glücksritter bist verstehe ich deinen Frust, nur schreibt fully und auch ich hier von einem anderen Zeithorizont den du einfach ignorierst. Niemand hat dir gesagt das man hier in zwei Monaten Multimillionär wird!

Wenn Mnuchin und Calabria "kurzfristig" das tun würden was du willst, halbfertiges Zeug ausplaudern, würden die beiden unsägliche Diskussionen mit ihren politischen Gegnern herbeirufen die schädlich wären für ihr Ziel. Die warten doch nur darauf alles was die Trump Admin tut politisch auszunutzen.

Alles was du gestern geschrieben hast unterschreibe ich null, ich bin nicht deiner Meinung das nichts erreicht wurde. Was hat den Obama und Watt angerichtet, vergleich doch mal.

Wenn die beiden Termine welche ich angesprochen habe stimmen, müsste sich Calabria vor Ostern zum Kapitalbedarf äußeren. Solch eine Äußerung impliziert auch ne Aussage zum SPS nach meiner Meinung.

Du kannst gerne eine andere Meinung haben, aber was du fully unterstellst ist schlicht weg falsch.

Und noch was, fully trägt hier am meisten zum Thema bei. Solche Leute wie du machen es sich einfach, in dem sie wenig beitragen und nur kritisieren und etwas negativ darstellen. Das ist ne einfache, biedere Position! Damit trägt man sicherlich auch was bei wenn man sachlich kritisiert, wenn du aber die Hälfte nicht gelesen hast, ist es nicht sachlich !

Keiner hat dich übrigens gezwungen hier zu investieren.  

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