Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 23.02.17 01:27
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 66745
neuester Beitrag: 23.02.17 01:27 von: Zanoni1 Leser gesamt: 5281874
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20752 Postings, 4841 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    
96
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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66719 Postings ausgeblendet.

2998 Postings, 652 Tage Vanille65AL

 
  
    
22.02.17 21:53
ist farblos, leise, blass, grau, dunkelgrau.
Einfach geprägt durch die letzten 50 Jahre. Man müsste etwas ändern, muss es aber nicht.
Die Börsen sind übertrieben, vielleicht geht es weiter so. Die ungerechte Umverteilung sehe ich wohl, doch ich finde sie irgendwie gerecht.  Warum er schreibt ? Langeweile ! scheiß Vorbild für die
Jugend von heute.
 

2998 Postings, 652 Tage Vanille65habe ich doch vermutet

 
  
    
22.02.17 21:57
das er den Mindestlohn nicht kennt.  

48304 Postings, 4676 Tage Anti LemmingMit Entlassenen

 
  
    
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22.02.17 21:57
spreche ich nicht mehr.  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Al, unprofessioneller und ungeschickter

 
  
    
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22.02.17 21:58
geht es kaum, (auch wenn mir Steinmeier an sich keineswegs unsympatisch ist)

Trudeau war dann im Umgang mit dem vielleicht überraschenden Wahlsieg Trumps sehr viel pragmatischer und hat erstmal sein Außenministerium umgebaut und den Außenminister der bekannter Maßen nicht mit Trump konnte (und Trump auch nicht mit ihm) erstmal gegen eine hübsche und talentierte junge Dame getauscht XD

Ohne hier nun etwa eine Empfehlung für ein ähnliches Vorgehen abgeben zu wollen, ist es jedenfalls ein amüsanter Gegensatz zum unprofessionell aufgeregten Umgang unserer Bundesregierung, insbesondere von Herrn Steinmeiner, mit dem neuen US-Präsidenten.

Hier wußte man nach der Wahl sogar noch nicht einmal, wen man dort nun eigentlich anrufen sollte, man hatte keine Telefonnummern und bis dahin auch keinerlei personelle Verbindung zum Trump-Team.

Hier wären wir übrigens bei einem weiteren möglichen Vorteil, den der neue US-Präsident für uns, aber auch nicht nur für uns, bedeuten könnte. Er rüttelt die europäische Politik vielleicht mal wieder etwas auf, aus seinem verkrusteten institutionellen Schlaf, und erinnert vielleicht auch wieder ein bisschen daran, dass man auch außerhalb der eigenen politischen Komfortzone konstruktiv politisch gestalten können und auch wollen muss, und sich eben nicht immer nur eingebettet und angelehnt an die großen internationalen Institutionen, ohne eigene Kreativität und einem gewissen Mut, Probleme auch tatsächlich anzugehen, einfach verschlafen auf dem Wege des geringsten Widerstandes ideenlos durchschlängeln kann.

;-)

 

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1#719 Wie kurios

 
  
    
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22.02.17 22:07
Den vorangegangen (Dir Deinem) Bundespräsidenten Gauck hattest Du hier jedenfalls noch nie als Respektsperson behandelt. XD  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1p.s. wie sagt noch immer der Volksmund

 
  
    
22.02.17 22:13
Was dem Einen sein Guru, ist dem Anderen sein Lemming....
oder so ähnlich

;-)  

2998 Postings, 652 Tage Vanille65AL

 
  
    
22.02.17 22:17
lese ich gerne, was mir fehlt, ist die entsprechende Schlussfolgerung !  

15308 Postings, 2211 Tage zaphod42#25 Da muss ich AL mal in Schutz nehmen

 
  
    
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22.02.17 22:25
er hielt stets von Gauck soviel wie die meisten hier, also nichts. Insbesondere Gaucks Kriegspredigten gegen Russland stießen ihm sauer auf.

Heute weiß man: Gauck war ein Pastor, der mit einem Freiheitsbegriff aus der Mottenkiste '89 arbeitete. Freiheit immer gerne, aber nur wenn ihr macht was ich gut finde. Mit Grausen erinnern wir uns an seine Helles-Deutschland-Dunkeles-Deutschland-Selektion des Volkes je nach politischer Meinung.

Dass dieser Volksspalter es wagte die Freiheit (des Wortes) zu predigen während er Teile des Volkes für ihre Meinung verdammte, wird noch Generationen von Geschichtsstudenten beschäftigen.

 

575 Postings, 886 Tage ibriwie versteht man

 
  
    
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22.02.17 22:27
diese Statistik:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/...rsaufbau.png?__blob=poster

zB. die über der Bevölkerungsstruktur bis zum Alter von ca.10-12 Jahre,oder wie sieht die Statistik in ca.30 Jahren aus  und bitte die unterschiedliche Fertilitätsrate berücksichtigen

Und bei diesen Aussichten...:

Im rot-grünen Nordrhein-Westfalen sollen bald alle Migranten ein kommunales Wahlrecht erhalten. Die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und Piratenpartei haben eine entsprechende Änderung der Verfassung beantragt.
...

Das Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass entspricht der Forderung einer Kommission unter der Leitung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz. Diese fordert jedoch gleichzeitig einen leichteren Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft.

https://www.berlinjournal.biz/migranten-nrw-kommunales-wahlrecht/

....Gute Nacht Deutschland

 

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Ich auch, aber nur wenn er gerade

 
  
    
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22.02.17 22:29
den Fozzi-Bären gibt ;-)

Nein aber im Ernst. Vernünftiges finde ich in seinen Analysen ja auch immer wieder mal, vieles wird dann aber durch starke ideologische Verbogenheiten und einem gewissen Willen zu postfaktischer Polemik auch einfach unsinnig, um das mal so auszudrücken.

Dabei ist Al im übrigen sachlich oftmals nicht nur ein ziemlich wilder sondern in seinem Mix auch tatsächlich etwas bizarrer Ideologe.
...aber zugegeben durchaus mit hellen (und gerade in seinem Humor auch sympathischen) Momenten.
;-)





 

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Zap

 
  
    
22.02.17 22:40
Die Frage in inwieweit man Gauck nun berechtigt oder unberechtigt kritisieren kann steht ja auf einem völlig anderen Blatt.

Wenn Ein kaum noch nachvollziehbarer Ausfall von Steinmeier nun jedoch aus der Kritik genommen werden soll, da es sich ja beim Bundespräsidenten an sich nunmal um eine Respektsperson handelte, dann ist das nicht nur für sich genommen schon witzig sondern wird umso komischer, wenn man bedenkt, dass von diesem eingeforderten grundsätzlichen Respekt bei seiner ständig in persönliche Beleidigungen abdriftenden Kritik an Gauck nicht mal Spurenelemente von solch einem Respekt zu bemerken waren. XD

...nebenbei ein typischer Al.  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Am Schluss doppelt gemoppelt

 
  
    
22.02.17 22:42
mit dem Respekt  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Ich schiebe es einfach auf das tablet ;-)

 
  
    
22.02.17 22:43

15308 Postings, 2211 Tage zaphod42The Times they Are A Trump-ing

 
  
    
1
22.02.17 22:55
Your old road is rapidly aging

Please get out of the new one if you can't lend your hand
For the times they are a-changin'
The line it is drawn, the curse it is cast
The slow one now will later be fast
As the present now will later be past
The order is rapidly fadin'
And the first one now will later be last
For the times they are a-changin'  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass

 
  
    
1
22.02.17 22:59
Eine einmalig absurde Diskussion, die man sich auf der Welt auch nur bei uns vorstellen kann. Wo auf der Welt könnte man bitteschön wählen ohne Staatsbürger zu sein?
Wie wäre es vielleicht noch mit Wahlrecht für Touristen? Oder auch generell für Menschen mit ausländischem Pass unabhängig von ihrem Aufenthaltsort?

Man hat den Eindruck, die Grünen möchten bei der nächsten Wahl unbedingt zusammen mit der afd (wenn auch aus anderen Gründen) noch an der 5% Hürde kratzen.

Wenn Martin das ernsthaft mittragen möchte (hatte vorhin etwas in dieser Richtung gelesen, kann es mir aber kaum vorstellen) wird das mit einem Wahlsieg der SPD wohl kaum etwas werden.

Es wäre auch utopisch anzunehmen, dass solch eine bedeutsame Verfassungsänderung noch vor der Bundestagswahl durchgeboxt werden und in Kraft treten könnte.



 

15308 Postings, 2211 Tage zaphod42Ein kaum noch nachvollziehbarer Ausfall von Steinm

 
  
    
22.02.17 23:01
Wenn ich mich recht erinnere kam sein Ausfall vor seiner Wahl.

Konnte man im derzeitigen Kontext (sehr klug: #24) durchaus als Bewerbungsrede für das Amt des Grüßaugust von Merkels Gnaden auffassen.

In diesen Kreisen ist man sich einig, was man von Trump zu halten hat. Der Schaden den die Elite damit dem deutschen Volk beibringt ist indes immens. Man glaubt Entwicklungen aufhalten zu können. Wie sagte Bob Dylan richtig: The order is rapidly fadin' And the first one now will later be last  

2998 Postings, 652 Tage Vanille65Zanoni,

 
  
    
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22.02.17 23:03
zunächst nur für Kommunalwahlen !  

15308 Postings, 2211 Tage zaphod42Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass

 
  
    
22.02.17 23:06
Natürlich eine verfassungswidrige Schnapsidee, die der SPD den Status der Beobachtung durch den VS einbringen sollte.

Der Witz ist: Die Ausländer würden vor allem SPD und AfD wählen (Die AfD hat einen sehr hohen Anteil von deutschen Migrantenwählern). Grüne schon mal gar nicht und die Parteien mit "C" im Namen auch nicht. Die Grünen würden unter die 5% rutschen.

Zudem würde dann eine muslimische Partei entstehen mit locker 20%+

Insofern: Keine Chance auf Realisierung, da machen die anderen nicht mit.  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1hast Du da bereits eigene Wahlumfragen

 
  
    
22.02.17 23:22
durchgeführt, Zapterix, ....oder wie kommt man da zu solchen Überlegungen?

Die Hoffnungen gingen natürlich dahin, dass diejenigen, denen jenes neue Wahlrecht beschieden wurde, dann natürlich auch denjenigen wählen, der es ihnen auch beschieden hat. Wobei das in diesem etwas kurz gegriffen sein könnte.
Merkel dürfte jedenfalls ebenfalls über einen gewissen Bonus verfügen.

Das die afd da nun sonderlich partizipieren würde, kann ich mir allerdings weniger vorstellen. Das könnte ohnehin noch eng auf den letzten Metern werden. Der Trend geht jedenfalls nicht nach oben ;-)  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Muss "in diesem Fall" heißen

 
  
    
22.02.17 23:23

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Aber eigentlich sollte man sich über solchenUnsinn

 
  
    
22.02.17 23:29
gar nicht erst weiter unterhalten. Ich kann da nur einmal mehr über die Grünen den Kopf schütteln.  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1Übrigens 1x interessant für #736

 
  
    
22.02.17 23:32
(Habe gerade keine Sterne mehr frei.)

 

15308 Postings, 2211 Tage zaphod42oder wie kommt man da zu solchen Überlegungen

 
  
    
22.02.17 23:47
Google mal wähler der Afd.

z.B. hier   http://www.michaelgrandt.de/...nder-waehlen-auslaenderfeindliche-afd/

Gerade der Patriotismus bei der AfD ist das, was die Migranten anzieht. Gut integrierte Migranten sind die überzeugtesten Deutschen und haben am meisten Angst vor der derzeitigen Masseneinwanderung. Weil sie von da herkommen und wissen wohin das führt. Nicht umsonst haben bereits einige Migranten bei Pegida gesprochen.  

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1p.s. Nur für Kommunalwahlen

 
  
    
22.02.17 23:58
...das setzt dem Schwachsinn ja sogar noch die Krone auf!

Wie sollte sich sowas nun in verfassungsmäßiges Recht übersetzen lassen, Menschen, die sich über einen unbestimmten längeren oder auch nicht längeren Zeitraum in Deutschland aufhalten, ohne die Eigenschaft der Staatsbürgerschaft aufzuweisen (nichts anderes sind Migranten ohne deutschen Pass nämlich zunächst einmal technisch gesehen), auf Kommunalebene wählen zu lassen, nicht aber auf Bundesebene, ohne zugleich u.A. mit Art. 3 zu kollidieren?
Auf die juristische Argumentation wäre ich jedenfalls gespannt.

...von diversen Abgrenzungsproblematiken und der Frage, ob man solchen Unsinn überhaupt möchte ganz zu schweigen.

Aber lassen wir das...
 

6988 Postings, 1877 Tage Zanoni1p.p.s. Eine dahingehende Verfassungsänderung

 
  
    
23.02.17 01:27
Verstöße vor allem gegen den Kerngehalt des Art. 20 GG nach dem alle Staatsgewalt vom deutschen Volke ausgeht und damit gegen Verfassungsinhalte, die nach Art. 79 Abs. 3 als unabänderlich bestimmt sind.
Eine auf der Kommunalebene getroffene Ausnahme widerspräche dabei der Homogenitätsklausel des Art.28 GG, nach dem die verfassungsmäßige Ordnung in den Ländern den Grundsätzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne des Grundgesetzes zu entsprechen hat.

Die bisher auf Kommunalebene geschaffene Ausnahme für Eu-Bürger ist dabei ein verfassungsmäßig etwas kurioser Sonderfall, der mit dem höherrangigen Eu-Recht zu tun hat, das bei uns verfassungsmäßig implementiert werden musste, nachdem dies eben in den Maastrichtverträgen verankert würde, obgleich auch diese Änderung mit Art. 79 Abs. 3 im Grunde nicht wirklich zu vereinen ist.

In manchen Eu-Ländern hatte die Schaffung eines europäischen Kommunalwahlrechts damals dann auch tatsächlich in einigen Eu-Ländern den Weg dafür geebnet, auch Drittstaatsangehörigen ein kommunales Wahlrecht einzuräumen, wie ich gerade gelesen habe. Auch bei uns ist das schon in den 80ern offenbar heiß diskutiert worden, wobei das Bundesverfassungsgericht darüber 1990 nun bereits abschlägig entschieden hatte.

Hier ein ganz aufschlussreicher Artikel zu dem Thema:
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/...er-drittstaatsangehoerige





 

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