Novartis - im Pharmabereich bestens positioniert

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neuester Beitrag: 22.03.19 09:53
eröffnet am: 02.01.07 16:50 von: xpfuture Anzahl Beiträge: 690
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02.01.07 16:50
14

2373 Postings, 5540 Tage xpfutureNovartis - im Pharmabereich bestens positioniert

Das schweizer Pharmaunternehmen Novartis ist weltweit tätig und gliedert sich nach dem Erwerb des US-Biotech Unternehmens Chironin vier Bereiche.

1. Pharma
2. Generika
3. Gesundheitsprodukte
4. Impfstoffe und Diagnostik

Positive Effekte:

+ Sehr solide Zahlen zum 3. Quartal, Nettogewinn stieg (samt Übernahmekosten) um 12% gegenüber Vorjahr (ohne Übernahmekosten sogar um 22%)

+ Die Pharamasparte konnte mit einem Umsatzzuwachs von 10% ihre Marktposition weiter verstärken.

+ Die Übernahmen haben bereits 8% zum Umsatzwachstum des Konzerns beigetragen.

+ Sieben Medikamente sollen in den nächsten 2 Jahren die Marktreife erlangen.

+ Verbesserung der operatien Marge im 9-Monatszeitraum von 23,0% auf 23,5%

Negative Effekte:

- Die Generika Sparte leidet unter den Preissenkungen (vor allem in Deutschland) die durch die zunehmende Konkurrenz nötig sind.

- Im Jahresverlauf werden sich höhere Kosten durch die Markteinführung von diversen Medikamenten negativ auf die Margenentwicklung auswirken.

KGV: 20
Gewinnwachstum: 13%
Div.-Rendite: 1,3%
KUV: 4,5
KBV: 3,8

Fazit:
Aufgrund der guten Positionierung im Pharmabereich hat Novartiv die Prognosen erhöht und wird auf Jahressicht eine 2-stellige Zuwachsrate generieren können. Unter der Markteinführung von Galvus und Tekturna wird aber die operativen Seite etwas leiden. Weiters ist auch mit etwas schwächeren Umsätze im Generikabereich zu rechnen.
Da der Konzern hinsichtlich Patentrechtsanfechtungen und -ausläufe wenig zu befürchten hat (im Gegensatz zu den meisten anderen Pharmaunternehmen) ist für mich Novartis ein klarer outperformer in der Pharmabranche.

xpfuture

       ariva.de
       
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664 Postings ausgeblendet.

30.01.19 15:14

1786 Postings, 3334 Tage TamakoschyZahlen und Ausblick

https://de.marketscreener.com/NOVARTIS-9364983/...-Ausblick-27936604/


https://de.marketscreener.com/NOVARTIS-9364983/...bspaltung-27935602/

Zusammen mit den Zahlen informiert Novartis auch noch über weitere Details zur geplanten Abspaltung von Alcon. Die Augensparte soll möglichst im zweiten Quartal in die Selbständigkeit entlassen werden. Die Abspaltung soll durch Ausschüttung einer Sachdividende in Form von Aktien von Alcon an die Aktionäre von Novartis und an die Inhaber von American Depository Receipts (ADRs) erfolgen. Pro fünf Novartis Aktien bzw. fünf ADRs erhalten die Aktionäre einen Alcon-Titel.

hr/gab  

30.01.19 16:14

98 Postings, 920 Tage LargoIch frage mich

ob es nicht besser ist, vor der Aufspaltung auszusteigen und danach wieder rein.
Wenn ich bedenke, daß die Alcon Aktien in meinem Depot für nichts und wieder nichts versteuert werden, wird mir übel.
Oder hat sich das inzwischen geändert?  

10.02.19 04:49
2

827 Postings, 1816 Tage OGfoxversteuerung

Mein Kenntnisstand ist, dass dir bei dem Einbuchen einer neuen Aktie durch Abspaltung von deinem Depotgegenkonto 25%+x abgezogen wird.

Ich hatte den Fall schon zwei mal. Allerdings waren es bei mir beide Male US Werte.

Persönliche überlege ich auch vor der Abspaltung zu verkaufen und nach der Abspaltung wieder einzusteigen.

---------------
Mein Dividendendepot

 

10.02.19 16:31
2

441 Postings, 985 Tage GaaryNovartis

Novartis ist in 2018 im schwierigen Marktumfeld wirklich klasse gelaufen. Die Besteuerungsthematik bei den neuen Alcon Aktien und die Quellensteuer bei der Dividende im März waren für mich zusätzliche Gründe Ende des Jahres vorübergehend zu verkaufen. Ich kann mir gut vorstellen meine Aktien im Sommer zurückzukaufen, hoffentlich etwas günstiger als aktuell.
Die Pipeline ist genial, das Management trifft nach wie vor top-Entscheidungen. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, wäre es für mich sehr schade, sollte sie entgegen meiner Erwartungen 2019 davonlaufen.  

26.02.19 14:46
4

1548 Postings, 933 Tage sfoaNovartis

sollte aufgrund der zu erwartenden Ergebnisse, der sehr aussichtsreichen Produktpipeline und nach den letzten Jahren des "Dahindümpelns" in 2019 ins Laufen kommen. Eigentlich war ich schon in 2018 von einem besseren Lauf gen Norden ausgegangen... was nicht gekommen ist. Aber einige Aktionen (Aquisen und Abspaltungen/Verkäufe) sehe ich zusätzlich positiv. Übrigens, die Abspaltung von Alcon sehe ich nicht so kritisch wie manche User hier. Alcon wird in den SMI aufgenommen. Und vielleicht hat es für beide ihr Gutes, ich denke schon. Die steuerliche Behandlung kann jeder sehen und entsprechend "begegnen" wie will (Verkauf). Ich halte die Finger still und lasse alles beides (Abspaltung mit Einbuchung etc.) auf mich wirken. Ich sehe Alcon als selbständig eher positiv, für beide!
Bin schon seit 1998 fest in Novartis (nur Aktien, keine anderen Invest wie OS etc.) investiert. Rechnet mal die Dividende nach, die ich seit dem eingestrichen habe... ;-))  Ansonsten: nix, um schnell reich zu werden, aber arm auch nicht - gesund bleiben ist hier garantiert!  Nur meine Meinung, keine Empfehlung!
Dividende bei mir - in Kürze Novartis, paar Tage später Roche und BB Biotech - da geht/gibt es was ;-)  

01.03.19 22:41
4

944 Postings, 2941 Tage KleinerInvestorAlcon

Schaut mal hier steht alles über das Alcon Spin-Off drin:

https://www.novartis.com/sites/www.novartis.com/...s-agm-alcon-de.pdf  

04.03.19 08:35
1

1548 Postings, 933 Tage sfoakeine Kurs-Panic,

wenn EX-Div. ansteht...  

04.03.19 09:28

944 Postings, 2941 Tage KleinerInvestorWeiß jemand

zu welchem Kurs die Alcon Aktien eingebucht werden?  

05.03.19 18:30
1

881 Postings, 4882 Tage MöchtegernBrokerEs ist ein gutes Zeichen...

dass trotz Ex-Dividende Handel der Kurs gleich wieder nach oben tendiert...ich gehe bald von Kursen über 80? aus. Das Marktumfeld im Bereich Automobil- und Maschinenbau trübt sich ein, da sind solide Unternehmen mit stabilen Erträgen im Bereich Pharma gefragt.  

07.03.19 09:10

598 Postings, 2851 Tage nimm2nimm4Quellensteuer

die Schweiz kassiert 35 % und dann noch der deutsche Fiskus 25 % + Soli = über 60 % Abzüge. Von einer guten Div. kann man da nicht mehr sprechen, das Rückfordern ist sehr aufwendig und sichelich auch mit hohen Kosten (Gebühren) verbunden. Geht es anderen auch so ?  

07.03.19 12:45

1548 Postings, 933 Tage sfoa#675 - Quatsch - sorry,

Rückholung der schweiz. Quellensteuer ist über seine Bank ein Kinderspiel (für mich 0-Aufwand und keinen Cent Kosten bei der DeuBa!). Blöd ist bei mir nur: DeuBa sammelt bis Jahresende alle Rückforderungen und schickt dann erst Formular an deu. Finanzamt und dann an Schweiz...

Nachteil: ich bekomme meine Rückerstattung von diesem Jahr (Div. 2019) i.d.R. OktoberNovember 2020, also 1 1/2 Jahre später von DeuBa eingebucht.

Vorteil: Dafür mache ich keinen Finger krumm ;-)

Bemerkung: erstmalig selbst gemacht = (selbst Formular bei Bank anfordern; vom Finanzamt abstempeln lassen und in Schweiz schicken)  das ist kein Hexenwerk!

UND WICHTIG: von "guter Dividende kann man nicht mehr sprechen"... Das kann nur jemand sagen/behaupten, der aus Bequemlichkeit die Rückforderung nicht macht oder machen lässt. Ich habe gehört, dass manche Banken Gebühren dafür verlangen (selbst für Formular aushändigen... mir ein Rätsel...). Von meinen schweizer Dividenden (Roche, Novartis, BB Biotech) bleibt genau so viel/wenig übrig wie von z.B. meinen Ami-Dividenden! Denn am Ende kommt es durch die ca. -15% ausl. Quellensteuer auf dasselbe raus.   U N D , kaum eine (wenige!) Ami-Aktie kommt an solche 3,.. bis zu über 5,..% wie teilweise bei den Schweizern ran!  Fazit: wer nicht zu bequem ist, sich die schweiz. Quellensteuer zurückzuholen, der hat eine super-Div.-Rendite, wie sie nur wenige ausländische Aktien bieten ;-)  Check up...  

07.03.19 14:19

598 Postings, 2851 Tage nimm2nimm4sofa

dann sei froh, dass dir dieser Service abgenommen wird, dies aber mit Bequemlichkeit zu verbinden ist schon sehr abenteuerlich. Es geht schließlich auch um die Höhe und die Gebühren dafür und ob dies in einem gesunden Verhältnis steht. Check up

https://vermögensanleger.de/quellensteuer-zurueckholen-schweiz/

 

07.03.19 16:41
1

1548 Postings, 933 Tage sfoa@nimm2nimm4 -

na klar hast Du recht: bei der Rückerstattung geht es immer darum, ob sich das finanziell lohnt - durch evtl. Bankgebühren meiner Bank und den Postgebühren und dem zeitlichen Aufwand für mich! Wer natürlich z.B. "nur" 50 Euro Dividende für sein Invest bekommt, kann da schon mal drüber nachdenken... Und, wenn ich das so nicht will mit den schweizer Dividenden und seiner Behandlung/Rückerstattung, weil es sich für mich nicht rechnet und ich mich darüber evtl. ärgere, dann investiere ich dort auch nicht. Ich sehe auch die Dividende nicht als das herausragende Kriterium für mein Invest - Dividende ist für mich ein Zubrot. Wegen Dividende investiere ich nicht, ich will mehr für mein Invest, weil ich nicht blos die Sparbuchzinsen schlagen will. Es geht mir hier bei der Diskussion "Rückerstattung der schweiz. Quellensteuer" darum, dass es eben kein Hexenwerk ist, die Rückforderung anzuleiern, auch wenn man es ohne Bankunterstützung machen will/muss. Ob es sich finanziell lohnt oder nicht - bleibt natürlich!

wer den ganzen Link sich mal eingehend rein zieht stellt fest (im übrigens auch die Kommentare dazu, wo man sich bedankt und feststellt - ist ja doch kein Hexenwerk!):

ja, wenn ich nur eine extrem kleine Dividende zu erwarten habe (aufgrund der Investhöhe!), dann mag sich die Rückerstattung und der Aufwand nicht lohnen. Das muss man für sich durchrechnen.
ABER, einmal gemacht, ist der Aufwand beim nächsten Mal eben sehr überschaubar (der User hatte dort ca. 30 Minuten an Zeitinvestition angegeben!). Auch gibt es Banken (aber sehr wenige!), wo man für den TAX-Voucher (Formular) zahlen muss (10 Euro oder in der Spitze waren es 20 Euro = Halsabschneider...). Aber, ich habe Bekannte, die nach einem persönlichen Gespräch auch hier erfolgreich waren (TAX-Voucher bei Bank selbst abholen etc.) und nix mehr zahlen mussten (Frage von Verhandlung oder z.B. sog. "Kundenranking"). Den Gang zum Finanzamt kann ich auch nebenbei mal mit machen, wenn ich in einer Stadt wohne, wo meine Bank und Finanzamt nicht weit weg ist. Das Finanzamt stempelt mehr oder weniger den TAX-Voucher nur ab, der von der Bank ausgefüllt wurde und man nimmt ihn gleich wieder mit. Dann noch das Versenden in die Schweiz (Postgebühren).

Wenn man den Link (super von dem User erklärt!) aber mal in seine Arbeitsschritte aufdrieselt, dann bleibt:  schaut unglaublich viel und kompliziert aus weil jeder Schritt "idiotensicher" erklärt wird und es ist wirklich kein Hexenwerk (meinen auch User, die geantwortet haben...). Ohne PC kann man das ganze auch manuell noch ausfüllen... Aber einmal am PC gemacht, profitiert man zeitlich beim nächsten Male.

Ich halte an Novartis, Roche und BB Biotech als Kleinanleger Aktien bei allen Dreien, dass für mich derzeit per anno insgesamt ca. knapp 2.000 Euro Brutto Dividende heraus springen. Nun zieh mal die schweiz. Quellensteuer 35% davon ab; dann die Rückerstattung (liegt pi x Daumen um die 17%) ... Die Rückerstattung hole ich mir mit oder ohne Bankunterstützung (natürlich in der Grössenordnung auch mit den, in dem Falle paar Kröten, möglichen Bankgebühren und Postgebühren)... Mein Glück bei der DeuBa ist, dass die das eben 100% kostenneutral macht, nur mit diesem ewig langen Zeitversatz, wo man kontrollseitig dran bleiben muss.  ABER, darum geht es in meiner Diskussion NICHT! Es geht darum, unter Beachtung, ob es sich finanziell lohnt (!), ist die Beantragung, entweder durch Bank oder mich peresönlich, einmal gemacht - wirklich kein Hexenwerk.
NUR was bleibt, ich wiederhole mich: lohnt es sich finaziell (wenn ich 10 Euro zurück bekomme und Aufwendungen von 20 Euro oder mehr habe... wohl eher nicht). Und, wenn die Dividende ein wesentliches Argument bei meinem Invest sein soll, ja dann bleibt für die Entscheidung: welches "so risikoarme ausländisches Unternehmen"  zahlt unterm Strich mehr als diese 3 von mir genannten Schweizer... wo am Ende auch ohne diese schweizer. Doppelbesteuerung nicht mehr bei rum kommt.
Ich hoffe, Du kannst mir folgen, weil es nur um "finanziell lohnend" geht, aber nicht um die Beantragung selbst. Gruss, sfoa  

 

07.03.19 19:15
1

151 Postings, 3350 Tage trby675-678 - Quellensteuer

Hi,
irgendwie habe ich ein Verständnisproblem, worum Ihr Euch hier streitet bzw. worüber Ihr da diskutiert.
Ich habe jetzt 3 Jahre in Folge exakt 2 Briefmarken und 2 Briefumschläge für die Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer investieren müssen :
1. Anfordern der Formulare im Internet bei der Schweitzer Behörde - dauert ca. 15 Min. und wird kostenlos per normaler Post geliefert  
2. Formular ausgefüllen (ca. 15-20 Min.) und zusammen mit den Dividendenabrechnungen an das heimische Finanzamt schicken mit der Bitte um  Bestätigung - 1 Umschlag und 1 Briefmarke
3.  abgestempeltes Formular kommt per Post zurück - kostenlos - und wird dann an die Schweitzer Behörde (mit den Dividendenabrechnungen) geschickt - 1 Umschlag und 1 Briefmarke
4. warten auf die Erstattung auf meinem Bankkonto.
Wo ist da das Problem ?
Und sorry, aber die Frage nach dem "finanziell lohnend" stellt sich mir auch nicht. Jede Erstattung die sich auf mehr auf größer/gleich 5,- CHF beläuft, denn einerseits habe ich einen finanziellen Aufwand von ca. 2,- ? und zweitens - sorry wenn ich das so krass sagen muss - bin ich noch nicht so abgehoben, dass ich auch kleine "Gewinne" immer noch schätze.

Ich wünsche allerseits einen schönen Abend      

07.03.19 19:25
1

313 Postings, 1168 Tage Wittgensteins Neff.@Sfoa, @Nimm2Nimm4

Zunächst mal:
Novartis zählt zu meinen Kerninvestments, wie auch die beiden anderen großen Schweizer Roche und Nestle.
In allen drei bleibe ich langfristig, gleich hoch investiert - und langfristig bedeutet mind. 20 Jahre. Ich investiere grundsätzlich  
vorwiegend wegen der Dividenden und da in Unternehmen, welche die Ausschüttung jährlich erhöhen. Insofern ist man bei
den großen drei Schweizer Unternehmen gut aufgehoben.

Der Wermutstropfen ist bei Unternehmen aus der Schweiz natürlich die Quellensteuer. Falsch ist jedoch die Behauptung, dass
die Steuerbelastung über 60 Prozent wäre, da 15 Prozent ausländische Quellensteuer angerechnet werden. D.h., die effektive
Belastung ist in AT 47,5 Prozent (35 Prozent Schweizer Quellensteuer, plus 27,5 Prozent KESt, minus angerechnete 15 Prozent
ausländische Quellensteuer). In D ist die effektive Belastung bei 45+ Prozent Steuer, da die KESt nur 25 Prozent beträgt, aber
Soli und ev. Kirchensteuer zu bezahlen sind.

Die zu viel bezahlte Quellensteuer von 20 Prozent kann man vom Finanzamt in Bern zurückfordern. Da es eine Verjährungsfrist
von 3 Jahren gibt, bietet es sich an, erst nach drei Jahren einen Antrag zu stellen - dann sind etwaige Gebühren im Verhältnis
zu rückforderbaren Dividenden eher verkraftbar.

Aber es gibt leider keine Idealvariante der Rückforderung. Die allermeisten Banken bieten das Service nicht (kostenlos) an.
Oder sie verlangen für die notwendigen Tax Voucher (hohe) Gebühren, oder hohe Konvertierungsspesen bei Einbuchung der
rückgeforderten Dividende ins Depot. Die Spesenfantasie hat keine Grenzen.

Richtig ist, dass die Rückforderung, wenn man sie selbst macht, kein Hexenwerk ist - einmal gut eingelesen, funktioniert sie
(was die Schweiz betrifft) sehr gut. Bei mir dauerte es zwischen Antragstellung und Einbuchung 3 Monate, was durchaus schnell
ist.

Die Nachteile: Generell ein Nachteil ist die nur jährliche Ausschüttung der Dividenden. Hier sind klar amerikanische Unternehmen zu
bevorzugen mit vierteljährlicher Ausschüttung - das erhöht die Liquidität, man kann rascher Dividenden reinvestieren, was wiederum
den Zinseszins beschleunigt. Die Erhöhungen der Dividenden waren in letzter Zeit nicht berauschend, aber Hauptsache sie werden
jährlich erhöht - ist der beste Inflationsschutz!

Es gibt sehr wohl reihenweise Dividenden-Unternehmen aus den USA, bei denen man keinen Aufwand
bzgl. Rückforderung der Quellensteuer hat - wie z.B. MO, JNJ, PFE, PG, KO, T. Fünf davon sind lupenreine Dividendenchampions
und allesamt sicher keine hochriskanten Zockerpapiere, sondern verlässliche Dividendenzahler.

Ein weiterer Nachteil ist natürlich, wenn man nur alle 3 Jahre in der Schweiz rückfordert, dass man das zu viel bezahlte Geld nicht
sofort wieder anlegen kann, man stundet es sozusagen und bekommt es erst nach einiger Zeit abzüglich Gebühren zurück. Dies mindert
natürlich den schon erwähnten Zinseszinseffekt.

Mein Fazit: Die Mischung macht es aus. Keinesfalls möchte ich auf die drei Schweizer Unternehmen verzichten, mein Hauptaugenmerk
liegt aber in den USA, vor allem als Dividendeninvestor.


 

07.03.19 19:39
1

1548 Postings, 933 Tage sfoa#679 / @trby -

im Prinzip bestätigst Du mich nur, dass Rückerstattung eben KEIN Hexenwerk ist,  was den Aufwand (Zeit/Kenntnis) betrifft ;-)
mit"lohnt sich oder nicht" bin ich nur darauf eingegangen, weil manche Banken, wenn man es von denen machen lässt oder die unverschämt sind, teilweise Gebühren erheben (für Aushändigung TAX-Voucher etc.), die eben teilweise 20 Euro und mehr betragen. Und wenn dieser "kleine Betrag" die Rückerstattung auffrisst, lohnt es sich wirklich nicht, den Aufwand zu betreiben... Das ist sicher aber nur bei einer relativ kleinen Investanlage/Aktien (Schweiz), die entsprechend wenig Dividende zu erwarten haben. Wenn Du 12 Eu rückerstattet bekommst, aber dafür um die 20 Eu oder mehr aufwenden musst, lohnt es sich wirklich nicht. Kann aber nur sehr wenige Aktionäre betreffen...

Ich hoffe, nimm2nimm4 liest Deinen #679. Dann wird er/sie feststellen, wie einfach und mit wenig Aufwand (Kosten und Zeit) es gehen kann.

Kein Streit, nur Meinungsunterschied ;-)) und Überzeugung, wie es eben doch einfach geht (Du @trby hast es beschrieben). Die schweiz. Rückerstattung wurde hier bei Ariva schon zig Male und ausführlich diskutiert - z.B. u.a. auch in den Threads bei BB Biotech und Roche. Abgehakt ;-)  

07.03.19 19:52
1

1548 Postings, 933 Tage sfoa#680 / @Wittgensten. -

so ist es, im Prinzip ist es das, was ich schrieb.
Allerdings, mit der Rückerstattung der schweizer Quellensteuer sind die Dividenden aus Schweiz gegenüber USA z.B., was die Netto-Rendite nach Versteuerung in D betrifft, so gut wie pari. Weil mit der Rückerstattung aus der Schweiz man auf dieselben Abzüge kommt. (bitte keinen Streit um Prozentteile nach dem Komma... ;-) ). Ich habe auch Amis im Depot (u.a. P&G, J&J). Und, beide kommen mit ihrer Div-Rendite längst nicht an Roche oder BB Biotech ran. Die meisten konservativen Amis kommen an keine Rendite von über 3 oder gar 5%. Und, ob 1x oder 4x (aufgesplittet je Quartal) im Jahr , sollte egal sein, wenn man nicht gleich tausende Euronen an Dividende bekommt. Denn den relativ kleinen Betrag immer wieder sofort anlegen...? Wer macht so was mit den anfallenden Gebühren? gehen tut natürlich alles. Nur meine Meinung.  

07.03.19 20:28
Bekommst du die erforderlichen Tax Voucher von deiner Bank kostenlos?
Werden dir bei Einbuchung des Betrags keinerlei Konvertierungsspesen berechnet?

Ich glaube, du machst es dir zu einfach, wenn du das Ganze nur von deiner Warte aus siehst und auf alle anderen schliesst. Ich bezahle z.B. keinerlei Portospesen für Briefmarken oder dgl., da das Einreichen kostenlos mein Finanzamt erledigt. Auch für die Tax Voucher muss ich nichts bezahlen, dafür recht happige Konvertierungsspesen. Bei anderen Anlegern ist es vielleicht ganz anders.

Es ist eben nicht bei jedem gleich. Tatsache ist jedoch, dass durch die Rückforderung eine quasi Stundung entsteht, die uns alle betrifft und den Zinseszins negativ beeinflusst. Man bekommt durch die Rückforderung ja nichts geschenkt, sondern macht nur von seinem Recht gebrauch, zu viel bezahlte Steuer rückzufordern.
 

07.03.19 20:43
Natürlich, mit der Rückforderung ist man was die Netto-Rendite betrifft fast pari. "Fast" eben deswegen nur, weil eben etwaige Gebühren gegengerechnet werden müssen. Und was noch viel wichiger ist, der von mir genannte Zinseszinseffekt kommt mit vierteljährlichen Ausschüttungen wesentlich effektiver zur Geltung (vor allem langfristig steigt er exponentiell).

Ich reinvestiere ja nicht vierteljährlich sofort wieder ins gleiche Unternehmen, sondern warte bis eine bestimmte Summe zusammenkommt und dann wird dort (nach)gekauft, wo es zu dem Zeitpunkt mir günstig erscheint und eine hohe Rendite möglich ist. Die vierteljährliche Ausschüttung beschleunigt einfach den Zinseszins.

Über 3 Prozent hast du zurzeit z.B. bei Altria, Pfizer, Coca Cola, AT&T - die erhöhen jährlich die Ausschüttung. Und im Laufe der Jahre ist die Dividendenrendite auf das eingezahlte Kapital zweistellig.  

07.03.19 21:34
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1548 Postings, 933 Tage sfoa#684 -

ich habe bei meiner DeuBa absolut "0-Kosten". Ich zahle für nix 1 Cent! Ich sehe keinen einzigen Beleg (ausser, wo ich es mal alleine gemacht hatte - vor zig Jahren...). Die DeuBa übernimmt ALLES komplett für mich! Das Einzigste, was ich sehe,  ist die Belegzustellung per Post, die Einbuchung der Dividende auf dem Depotkonto nach Ex-Tag und dann, meistens ca. 1 1/2 Jahre später - siehe obige Beschreibung von mir -, noch die Abrechnung auf einem Beleg (Briefpost), wo in einem Rutsch meine Rückerstattungen von allen meinen schweiz. Aktien für das jeweilige Jahr (seit vielen Jahren: Roche, Novartis, BB Biotech und Nestle) aufgeführt sind. Also, nur 2 Aktionen, die ich peinlichst kontrolliere: Eingang von Dividende der  schweizer. Aktie a uf meinem Konto, und dann ca. 1 1/2 Jahre danach zu diesen Dividenden Einbuchung der Rückerstattung auf meinem Depotkonto. Visuelle Kontrolle meine einzigste Aktion... ;-)  Mit meinem  "Gesamt-Paket" (Trading, Depotführung u.a.a.) bin ich bei der DeuBa sehr zufrieden! Man darf nie einzelne Positionen alleine betrachten (Tradinggebühren, Gebühren jeder Art u.v.m.)! Die "schweizer Geschichte" läuft für mich ohne Zutun von nur 1 Cent und 1 Minute von selbst. Ich habe nur anstatt 3 Monate eine "Wartezeit" von ca. 1 1/2 Jahre. Die Bank sammelt von allen Leuten bis Jahresende 2019 die Dividenden von 2019 (wartet auf evtl. gesetzl. Änderungen etc.). Holt dann irgendwann Anfang 2020 die Unterlagen zum Abstempeln/bestätigen an das jeweilige Finanzamt und Weitergabe nach Schweiz zur Bearbeitung. Dann Rücklauf. Daraus resultiert die lange Laufzeit als wenn man es persönlich sofort macht und in ca. 3 Monaten alles erledigt ist. Vielleicht resultiert daraus auch die Kostenneutralität für mich, weil ich die Bank nicht "zwinge" mir den TAX-Voucher persönlich auszuhändigen... Arbeitsablauf bei DeuBa läuft  somit zentralisiert. Mir doch egal... Hauptsache ALLES ist am Ende stimmig. Ob ich die paar Kröten in 3 oder 18 Monaten bekomme, ist mir "faulen Sack" egal, wenn ich mich um "0" kümmern muss und es NICHTS kostet ;-)  

07.03.19 21:37
1

151 Postings, 3350 Tage trby@Wittgensteins

Hi,
um die Fragen zu beantworten :
Die einzige Gebühr, die ich bei meiner Bank zahlen musste, war ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 1,50? im Rahmen der Umrechnung der Erstattung in CHF nach EUR.

Das man durch die Rückerstattung etwas geschenkt bekommt habe ich auch nicht behauptet. Es ist richtig, dass man damit nur von dem Recht, das im Rahmen der Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart wurde,  Gebrauch macht.  Es ist auch richtig, dass durch das Rückforderungsverfahren eine quasi Stundung entsteht - wie übrigens auch bei der ganz normalen jährlichen Einkommensteuererklärung. Das diese verzögerte Rückzahlung aber den Zinseszinseffekt so stark negativ beeinflusst ....... mag sein, aber das habe ich bislang noch nicht nachgerechnet.

Klar sehe ich das aus meiner Warte, das tut jeder, denn sonst gäbe es keine unterschiedlichen Standpunkte und Meinungen. Und in diesem Sinne habe ich nicht gegen andere geschossen, sondern meine Meinung  geäußert - vielleicht auch als Denkanstoß wenn jemand anderer Meinung ist, so wie ich darüber nachdenke, wenn jemand mir eine andere Meinung offenbart. Aber schießen wollte ich gegen niemanden, denn dass muss schlussendlich jeder selber wissen und mit sich selbst vereinbaren.  

Nochmals allerseits einen schönen Abend  

08.03.19 08:02
1

313 Postings, 1168 Tage Wittgensteins Neff.@Sfoa, @Trby

Guten Morgen!

im Grunde genommen bewegen wir uns in dieselbe (richtige) Richtung. Alleine unsere kleine Diskussion zeigt, dass wir absolut gesehen eine winzige Minderheit sind, wenn man bedenkt, dass nur 6 Prozent der Deutschen in (Einzel)Aktien investiert sind - in AT sind es nur ca. 3 Prozent und damit absolutes Schlusslicht. Von dieser Minderheit beschäftigen sich wiederum nur ein Bruchteil mit der Quellensteuer bzw. investieren die wenigsten wirklich langfristig.

Euch weiterhin viel Erfolg beim Investieren!  

08.03.19 08:55
1

1548 Postings, 933 Tage sfoaAlles gut ;-)

ich sehe das hier auch als "nur" Meinungsaustausch und sogar produktiv, wenn man andere meinungen mal überdenkt. Keinesfalls "bösartige Streiterei"! Finde die Infos von Euch, trby und Wittgenst., super und nachlesenswert!! Gruss, sfoa  

08.03.19 12:03
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1548 Postings, 933 Tage sfoaINFO ! Rückerstattung schweiz. Quellensteuer -

für alle Interessierten, die meinen, dass es "schwierig" ist, sich seine Kohle, die einem zusteht, zurück zu fordern, ff Hinweis:  zu dem Thema lohnt sich fast ein eigener Thread. ABER, wer sich die Mühe macht, kann unzählige Diskussionen und vor allem sinnvolle, brauchbare Anwendungsbeispiele dazu in den Threads von "Novartis", "Roche", "BB Biotech" und "Nestle" finden (vielleicht auch noch woanders!).
Da diese Threads meistens nicht so intensiv beschrieben sind, muss man vielleicht auch nicht ewig zurück blättern. Ich habe in diesen Threads auch zu dem Thema schon mitgeschrieben. Ich bin mir auch sicher, in diesen Threads zum Thema "schweizer Quellensteuer" etliche Postings von Wittgenst. gelesen zu haben, der da thematisch auch sehr aktiv war... Schönes WE @all    

22.03.19 09:53
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944 Postings, 2941 Tage KleinerInvestorAlcon Spin-off am 9. April

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