Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 19.08.19 12:51
eröffnet am: 02.12.15 10:11 von: BackhandSm. Anzahl Beiträge: 201196
neuester Beitrag: 19.08.19 12:51 von: Mysterio200. Leser gesamt: 22490521
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02.12.15 10:11
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Clubmitglied, 26605 Postings, 5282 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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201170 Postings ausgeblendet.

19.08.19 11:55
6

3968 Postings, 2556 Tage brody1977@helpdesk

gut möglich, aber diese Durchhalteparolen gibt es schon seit vielen Monaten. Immer wieder wird ein Termin genannt, an dem die Wende kommen soll. Bisher alles für'n Arsch!
Seit Dienstag alleine von fast 9 Cent auf 6 Cent!
Und jetzt wird hier schon von 4-5 Cent geschrieben...
 

19.08.19 11:57

484 Postings, 80 Tage immo2019wo ist denn das upside

scheint ja ein fallendes Schwert zu sein ohne Griff. Egal wo man da zupackt hat man blutige Hände

Sollte man sich da eher  auf den Inso Rebound Zock einstellen?

 

19.08.19 11:58
2

1988 Postings, 489 Tage Mysterio2004@Sealchen

Diese 7,6 Mrd € stellen interne Forderungen der SEAG dar, dies ist schon mal gut und schön, aber um diese genannte Summe in irgendeine Rechnung einfließen lassen zu können müssten wir ja erst einmal wissen wie diese immense Summe von Seiten der internen Schuldner denn bitte gezahlt werden soll.

Ganz ehrlich, das ganze würde für mich nur Sinn ergeben, wenn wir hier teilweise über Restsummen sprechen die innerhalb des damligen cashpool systems in den jeweiligen als interen Schuldner aufgeführten Gesellschaften hängen geblieben sind, nach Aufkündigung bzw. Freeze des pooling Systems durften die Beträge ja auf allenen Ebenen nicht mehr angerührt werden.

Bitte das teilweise beachten. ;-)

Ansonsten fällt mir da wirklich nicht viel zu ein, wobei die Forderungen ja schon wirtschaftlich belastbar sein müssen, ansonsten würden die Posten als Sicherheit ja null Sinn ergeben.
 

19.08.19 11:59

82 Postings, 199 Tage machiatorEinigung @Helpdesk

Welche Einigung meinst du denn? Mit den Klägern? Welchen?

Ich stelle mir das schwierig vor und rechne da dieses Jahr noch gar nicht mit. Außerdem dürfte es schwer sein, alle Claims möglichst zeitgleich abzuräumen. Andernfalls könnte z.B. nach einer Einigung mit VEB der Kurs anziehen und die anderen Kläger auf "dumme Gedanken" bringen.  

19.08.19 12:05
2

667 Postings, 646 Tage HelpdeskIch gehe...

...von einem Gesamtpaket bei der Einigung mit dem Klägern aus. Einem Gesamtpaket, bei dem nach meiner Einschätzung auch Herr Wiese eine wieder aufgewertete Rolle bei Steinhoff spielen wird.

So, bin jetzt mal wieder ein bisschen off hier. Wenn ich eine Position long eingehe, wie ich sie vor 2 Jahren schon eröffnet habe, besitze ich einen anderen Anlagehorizont als manch andere hier. Und da interessieren mich die kurzfristigen Auf und Ab's auch nicht. Wobei ich die Ab's dann doch einige Male zum Nachkauf nutzen konnte.

So, jetzt aber einen schönen Sommer allen.  

19.08.19 12:08
1

4808 Postings, 2439 Tage Motzer@Zoli2003

""""Sollten wir nie mehr über die 10ct klettern wäre es aus heutiger Sicht der Altaktionäre die bessere Alternative gewesen, wenn  Anfang 2018 die eine Insolvenz ausgerufen worden wäre""""

Genau so ist es. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, wobei ich eher 20 ct statt 10 ct sagen würde. Man hätte sich die gigantischen Kosten für PWC und andere schlaue Spezialisten sparen können.

Vor allem hätten sich nicht viele Kleinanleger in den finanziellen Ruin gestürzt.  

19.08.19 12:09
1

77 Postings, 656 Tage EiLoveDachsDie Spekulation

auf Einigung und Umschuldung wird irgendwann beginnen. Kaum einer will dann an der Seitenlinie stehen, wenn das beispielsweise über das Wochenende announced wird.

Dann ist das Blatt, wie LdP immer sagt, "gewendet". Was dann mit dem Kurs sein wird, will sich keiner ausmalen ;-)

Die Einigung kann jederzeit verkündet werden. Schon letztes Jahr im Nov., war es glaube ich, hat man sich im Interesse ALTER (!!!) und neuer Aktionäre auf einen Waffenstillstand geeinigt. Um es mal so zu sagen, die Karten der Kläger sind finanziell gesehen denkbar schlecht. Ich denke zum Schluss wird eher Deloitte und Co. bzw. deren Versicherungen geschlachtet. Darüber hinaus werden wohl nicht unerhebliche Forderungen gegenüber den Betrügern etabliert werden, MJ alleine über 50Mio. Euro.

Die Kiste bleibt spannend.

Alles meine Meinung, keine Empfehlung.  

19.08.19 12:11
1

2175 Postings, 5289 Tage manhamDie Frage ist doch

Wo kommt der Cash Bestand (kolportiere 1,7 Mrd) her.?
Sind da schon alle Beträge aus den Verkäufen (Kika, Poco, usw.) eingerechnet ?
Wenn Nein,
Welche Beträge in Welcher Höhe stehen noch aus ?
Welche Betriebe/Firmen von den rd. 700 Beteiligungen stehen mit welchen Beträgen in der Bilanz? Könn(t,)en die veräußert werden, möglicher Verkaufserlös zur
Schuldenreduzierung ?
Oder Besteht ein Gutteil der Bilanz lediglich aus immateriellen Werten (Markennamen etc.)

Ich fürchte, hier hat niemand im Forum den richtigen Durchblick.
Falls ja, bitte entsprechendes Posten.
Sollte festgestellt werden, dass beispielsweise nach einem Verkauf (Pepkor, Pepco und MF nehme ich Mal aus)  nur noch 5 oder 6 Mrd. Schulden mit 10% Verzinsung verblieben,
dann hätte man schon Mal einen Überblick für weitere Berechnungen.

Weiterhin kann ich mir vorstellen, dass die Gläubiger sehr daran interessiert sind, nur noch Forderungen an einer Holding zu haben, die nicht mehr die Vielzahl der Töchter bzw. Beteiligungen hat, sondert nur noch wenige.
Im Abwicklungsfall (den ich für nahezu ausgeschlossen halte) wäre es nämlich viel einfacher und zeitlich schneller, an die Gelder zu kommen.
Auch das könnte ein Argument sein, auf Zinsvrrbilligungen hinzuweisen.
Ich hoffe, das Management denkt kreativ.
 

19.08.19 12:11
3

1410 Postings, 555 Tage BrätscherHier ist nichts so konstant, wie die Talfahrt.

Ich kaufe nur noch nach, um mein Kursziel runterzusetzten, und um den Anschluss nicht zu verlieren.

Börse wie si leibt und lebt. :-)

 

19.08.19 12:14

122 Postings, 246 Tage Regenzapfer80ich versuchs nochmal mit meiner Frage

von gestern:
kann jemand Frage u. Antwort im Webcast von 1:47:20 bis 1:48:55 detailliert übersetzen?
Meine Interpretation ist, dass die ausbleibenden Punkte 2 u. 3 dieses Jahr abgeschlossen werden sollen. Leider verstehe ich aber nicht alles um mir aus dem Kontext einen Reim zu machen. Hat da jemand mehr Glück?
 

19.08.19 12:14
3

11 Postings, 4 Tage PershingUm jetzt

wieder auf unsere berühmt berüchtigten 8cent zu kommen bräuchten wir fast ein drittel sprich 33% Kursanstieg ?. wo bleibt die versprochene Kommunikation seitens SH ???  

19.08.19 12:18
1

4808 Postings, 2439 Tage Motzer@Manham

""""Welche Betriebe/Firmen von den rd. 700 Beteiligungen stehen mit welchen Beträgen in der Bilanz? Könn(t,)en die veräußert werden, möglicher Verkaufserlös zur Schuldenreduzierung ?""""


Diesen Gedanken hatte ich auch schon. Ich habe bis jetzt nicht verstanden, welchen Sinn es macht, soviel "Kleinkram" aufzukaufen.

Das macht Steinhoff unübersichtlich und schwerfällig. Allein die Bilanzerstellung wird zu einem Drahtseilakt, der Zeit und Geld erfordert.

Ein Konzern muss schlagkräftig sein und schnell reagieren können. Er muss in der Lage sein, "auf Knopfdruck" eine Bilanz zu erstellen. Dieser ganze Popelkram stört doch nur. Weg damit!!! Das Geld zur Schuldenreduktion nutzen. Wenn am Schluss 30-50 Firmen(-beteiligungen) übrig bleiben, reicht es völlig aus.
 

19.08.19 12:21

3863 Postings, 1613 Tage Taylor1immer das gleiche die einen

verkaufen,und anderen Kaufen.  

19.08.19 12:21
5

3633 Postings, 1224 Tage tom.tomIch dachte immer....

...für Insolvenzkurse braucht man erst die Insolvenz!

Steinhoff zeigt aber, dass es auch ohne geht.....
Habe trotzdem noch etwas bei 0,0605 gekauft ;o)  

19.08.19 12:25
1

3234 Postings, 535 Tage STElNHOFFWo

sind die 700 Firmen? Was machen die? was sind die Wert? usw. das ging mir schon anfang letzten Jahres auf den Zeiger, Null Informationen, oder müssen die selbst noch sortieren, was gehört dazu und was nicht?  

19.08.19 12:26

1537 Postings, 578 Tage Der Pareto... bei einer Insolvenz hätten

wir höhere Kurse....  

19.08.19 12:28
2

3234 Postings, 535 Tage STElNHOFFWo

bleibt eigentlich die "Bessere Kommunikation" die vor 1 Woche zur sprache kam?  

19.08.19 12:33

287 Postings, 131 Tage Aktien_NeulingBessere Kommunikation

wie soll die Kommunikation aussehen?
"Hallo Leute... der Laden läuft... lasst euch nicht vom Kurs beirren, ob 8 Cent, oder 3 Cent.. wir sagten ja, dass der Kurs uns als Management im Moment nicht interessiert..."  

19.08.19 12:35

401 Postings, 2740 Tage Sealchen@Mysterio

Du sagst es, genau meine Gedankengänge... für mich bisher auch noch unverständlich wo da die Rückflüsse sitzen... jedoch können dies ja keine Luftbuchungen sein, wenn sie direkt neben den Schulden im CVA Erwähnung finden!
Also irgendwas muss hier noch im Hintergrund laufen... diese Rückflüsse sind von und bisher noch kaum in Erscheinung getreten!  

19.08.19 12:40

58 Postings, 46 Tage Investor Globalgewinnnichtverlust : Kursverfall am Freitag

Moin gewinnnichtverlust   #201099

Vielleicht hilft dir das weiter ?

Aktienkurs und Aktienpreis werden in der Börse synonym verwendet. Der Einfachheit halber benutzen wir im Folgenden den Begriff Aktienpreis.

Die Preise der Aktien werden vom Handelssystem auf Basis der vorhandenen Kauf- und Verkaufsaufträge berechnet. Im Grunde setzt sich der Aktienpreis aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zusammen. Auf dem Börsenparkett Frankfurt überwachen Spezialisten den Handel, auf dem vollelektronischen Handelsplatz Xetra® geschieht dies automatisch. Aktienpreise können sich schnell ändern und sind permanentem Wandel ausgesetzt.
Ein klassischer Mechanismus: Angebot und Nachfrage als Grundlage des Aktienpreises
Ganz allgemein formuliert: Die Marktnachfrage indiziert die Bereitschaft zum Kauf bestimmter Waren, während das Marktangebot angibt, welche Menge zu einem bestimmten Preis verfügbar ist. Aus diesen beiden Faktoren wird schließlich der Preis ermittelt.

Im Orderbuch wird der Aktienpreis festgelegt
Zentral für die Ermittlung des Aktienpreises ist das Orderbuch, in dem an der Börse für jedes Wertpapier Kauf- und Verkaufsangebote gegenübergestellt werden. Früher war das Orderbuch eine Art Kladde, in der die Makler Kauf- und Verkaufsaufträge notierten, heute geschieht dies durch Computersysteme. Jedes Wertpapier hat weiterhin ein eigenes Orderbuch. Im Parketthandel, in dem Händler den Prozess unterstützen, ist das Orderbuch geschlossen, auf Xetra für alle einsehbar.

Die Preise werden nach Regeln festgestellt. Es kommt der Preis zustande, zu dem die meisten Aktien den Besitzer wechseln können.

Ein Orderbuch ist sehr übersichtlich aufgebaut. Links stehen die Kaufangebote mit der dazugehörigen Preisvorstellung, Limit genannt. Das sind jene Preise, zu denen Marktteilnehmer derzeit bereit sind, eine bestimmte Aktie zu kaufen. Diese Spalte wird ?Bid? oder ?Geld? genannt. Hierbei steht die Order mit dem höchsten Limit an erster Stelle.

Auf der rechten Seite stehen die Verkaufsangebote. Hierbei handelt es sich um die Preise, zu denen Marktteilnehmer ihre Aktie verkaufen möchten. Die Spalte wird ?Ask? oder ?Brief? genannt. Hier steht die Order mit dem kleinsten Limit an der ersten Stelle.
So funktioniert das Orderbuch: Ein Beispiel
Angenommen,
ein Käufer möchte 100 Aktien mit einem Limit von 202,30 Euro kaufen,
ein weiterer Käufer möchte 300 Stück zu 202,00 Euro und
ein dritter 100 Aktien zu 201,90 Euro erstehen.
Auf der Verkaufsseite möchte
ein Verkäufer 100 Aktien zu 202,50 Euro verkaufen,
ein weiterer 700 Stück zu 202,80 und
ein dritter 80 Aktien zu 203,10 Euro verkaufen.
In diesem Beispiel passen Kauf- und Verkaufsseite nicht zusammen, daher kommt es zu keiner Ausführung. Wenn nun aber Jemand eine neue Kauforder eingibt und beispielsweise 100 Aktien zu 202,50 Euro kaufen möchte, ist er zu diesem Zeitpunkt der Meistbietende für diese Aktie, und sein Kaufauftrag trifft auf eine entsprechende Verkaufsorder. Die Folge: Es kommt zu einer Ausführung der Order. In diesem Fall spricht man von einem ?Match? (von Englisch ?to match?: passen, übereinstimmen). Mit jedem Match wird das Orderbuch aktualisiert. Der aktuelle Aktienkurs beträgt nun 202,50 Euro.

Ist die Nachfrage höher als das Angebot, steigt der Preis. Aktive Marktteilnehmer, die dies verfolgen, passen die Limits ihrer Aufträge eventuell an. Das Orderbuch wird entsprechend laufend aktualisiert - Preise und Marktlage sind ständig in Bewegung. Ist das Angebot größer als die Nachfrage, fallen die Preise. Anleger sind bereit, ihre Aktien zunehmend günstiger zu verkaufen. Das geschieht nicht in einer Bewegung, sondern in vielen kleinen Schritten mit einzelnen Preisen. Diese Preisbewegungen, Volatilität genannt, müssen Anleger nicht erschrecken. Mit den Limits schützen sie sich vor ungewollten Überraschungen, darüber erfahren Sie in Kapitel 10 mehr.

https://www.boerse-frankfurt.de/einstieg/...der-aktienpreis-ermittelt  
Angehängte Grafik:
unbenannt.png (verkleinert auf 92%) vergrößern
unbenannt.png

19.08.19 12:42
2

1303 Postings, 551 Tage LazomanCVA

Die Anwälte hinter dem CVA von Steinhoff
Gottfried Gassner Credit Binder Grösswang Georg Wilke
Gottfried Gassner ©Binder Grösswang / Georg Wilke
Wien. Die Steinhoff-Gruppe hat einen Meilenstein ihrer Restrukturierung verkündet, das ?CVA?-Gläubigerabkommen: Tätig sind fwp, Binder Grösswang, Dorda, Allen Overy, Linklaters und weitere Berater.

Fellner Wratzfeld & Partner (fwp) erzielte auf Seiten des Schuldners gemeinsam mit Linklaters die erfolgreiche CVA (?Company Voluntary Arrangement?)-Implementation und damit die Umsetzung der finanziellen Restrukturierung der Steinhoff-Gruppe, so die Kanzlei.

Wie berichtet beriet fwp die Steinhoff-Gruppe schon beim Abschluss der Grundsatzeinigung im Juli 2018 mit den Gläubigern über ein umfangreiches Restrukturierungskonzept. Damals gelang der Steinhoff-Gruppe ein wesentlicher Durchbruch, als drei große Gläubigergruppen dem Lock-Up Agreement zustimmten, das sowohl das Term Sheet für die Restrukturierung als auch den detaillierten Zeitplan für die Implementierung der Restrukturierungsmaßnahmen enthielt, heißt es weiter.

In den letzten Monaten sei nun eine detaillierte Vertragsdokumentation erfolgreich ausgearbeitet und finalisiert worden. Wie die Steinhoff-Gruppe ad hoc am 13. August 2019 berichtet hat, ist nun auch die Umsetzung der finanziellen Restrukturierung mit der Implementation des CVA zwischen den Gläubigern und der Steinhoff-Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

Steinhoff habe damit Luft zum Atmen bekommen, kommentieren internationale Medien den Deal. Eine ?Atempause für Steinhoff? nennt etwa das deutsche Handelsblatt den CVA, führt aber auch zahlreiche Anlegerklagen an, die derzeit die schwierigste Baustelle für das Steinhoff-Management seien. So ziehe etwa die einschlägig spezialisierte deutsche Kanzlei Tilp (Eigenbezeichnung ?Wegbereiter für Anlegerrechte?) gegen Steinhoff ins Feld.

Dabei geht es freilich um die Vorgeschichte, also die Entstehung jener finanziellen Schieflage, für die Steinhoff heute eine Restrukturierung braucht.

Ein komplexes Bauwerk
?Die CVA-Implementation verdeutlicht aufgrund der internationalen Verflechtungen, der komplexen Strukturen sowie der Vielzahl an unterschiedlichen Stakeholdern unsere führende Position und langjährige Expertise in den Bereichen Restrukturierung, Gesellschaftsrecht und Refinanzierung im Rahmen von M&A?, freut sich jedenfalls fwp-Partner und Steinhoff-Berater Markus Fellner.

Das fwp-Kernteam bestand aus den fwp-Partnern Markus Fellner (Lead), Paul Luiki und Florian Kranebitter, Rechtsanwältin Elisabeth Fischer-Schwarz sowie den Associates Carine Nsiona und Julian Zarre. Weiters unterstützten die Associates Elisabeth Gehringer und Daniel Wadl.

fwp Team für Steinhoff Credit fwp
©fwp
Weitere Rechtsberater waren Linklaters London (Richard Bussell für Steinhoff-International) und Gleiss Lutz (Steinhoff, Deutschland).

Auf dem Bild v.l.n.r.: Paul Luiki, Carine Nsiona, Markus Fellner, Julian Zarre, Elisabeth Fischer-Schwarz, Florian Kranebitter (alle fwp).

Die Berater der Gläubiger
Auf Seiten der Gläubiger sind mehrere internationale wie inländische Kanzleien tätig:

Die österreichische Wirtschaftskanzlei Binder Grösswang berät als Austrian Counsel das internationale Gläubiger Co-ordinating Committee bestehend aus Banken und Fonds. Man berät dabei gemeinsam mit Allen & Overy als internationalem Lead Counsel.
Das ?Secondary Committee? der Gläubiger wird von Dorda Rechtsanwälte (Österreich) und Latham & Watkins (Internationaler Lead Counsel) beraten.
Die Convertible Bondholder haben Eisenberger & Herzog (Österreich) und Kirkland & Ellis (Internationaler Lead Counsel) zur Seite.
Auch bei Binder Grösswang zeigt man sich erfreut über das CVA: Es sei das Ergebnis intensiver multilateraler Verhandlungen, die bereits im Dezember 2017 starteten, als die Steinhoff-Gruppe aufgrund der Bekanntmachung von Bilanzunregelmäßigkeiten in finanzielle Schwierigkeiten geriet, so die Kanzlei.

Tibor Fabian Credit Binder Grösswang
Tibor Fabian ©Binder Grösswang
Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe betreffen dabei österreichische Holding-Gesellschaften. Ein Puzzleteil der Restrukturierung war der Verkauf von Kika/Leiner im Sommer 2018, heißt es weiter: ?Die Restrukturierung von ?österreichischen? Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe mithilfe eines englischen Restrukturierungstools ist bis dato beispiellos. Hier war es aber die einzige Möglichkeit, rechtssichere Lösungen für die zahllosen und vielschichtigen Herausforderungen zu finden?, so Binder-Partner Gottfried Gassner.

Ein Lob für die Kollegen
?Um die Interessen aller Beteiligten und insbesondere der um ihre Finanzierungen kämpfenden Gläubiger zu wahren, mussten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Gruppe bis ins letzte Detail analysiert und neu strukturiert werden. Ohne die Einbindung hochprofessioneller Finanz- und Rechtsberater aus allen betroffenen Ländern wäre dies nicht möglich gewesen?, so Partner Tibor Fabian.

Als Kernteam des Gläubiger Co-ordinating Committees waren bei Binder Grösswang demnach Tibor Fabian (Lead Partner, Finance), Gottfried Gassner (Lead Partner, Restructuring), Georg Wabl (Rechtsanwalt, Restructuring) und Maximilian Höltl (Rechtsanwalt, Finance) tätig.

Diese wurden unterstützt von Christian Klausegger (Partner, Dispute Resolution), Christian Wimpissinger (Partner, Tax), Robert Wippel (Counsel, Finance), Clemens Willvonseder (Rechtsanwalt, Tax), Clarissa Nitsch (Rechtsanwältin, Dispute Resolution), Mona Holzgruber (Rechtsanwaltsanwärterin, Corporate/Restructuring), David Rötzer (Rechtsanwaltsanwärter, Finance) und Patrick Mayrhuber (Rechtsanwaltsanwärter, Finance).



https://extrajournal.net/2019/08/19/...-hinter-dem-cva-von-steinhoff/  

19.08.19 12:43

484 Postings, 80 Tage immo2019sk heute 5 cent?

da kann man ja fast mit dem lineal eine linie ziehen  

19.08.19 12:49

111 Postings, 78 Tage Wasseruhr-4%

Zum Glück nur -4%.... das ist ja Balsam für die Seele :D

+4% wäre langweilig und hätte nichts mit steinhoff gemein:))  

19.08.19 12:51

63 Postings, 489 Tage rootdevil666@immo2019

Ja, die 5 Cent werden kommen, oder die 7 Cent. Je nachdem, ob der Kurs fällt oder steigt. :-)
Sorry, aber die ganzen Kurskommentare sind nicht zu ertragen. Meiner eingeschlossen.  

19.08.19 12:51

1988 Postings, 489 Tage Mysterio2004@Dirty Jack

Lass uns mal probieren Einzelbilanzen (falls existent) von den konzerninternen Schuldnern der SEAG zu eruieren, eventuell lassen sich daraus Rückschlüsse ziehen wie die Summen der Schuldansprüche gegen die konzerninternen Schuldner generiert werden sollen.
 

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