Innogy - Chance auf eine grüne Erfolgsstory ?

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neuester Beitrag: 06.09.18 23:38
eröffnet am: 27.09.16 10:21 von: Pendulum Anzahl Beiträge: 746
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27.09.16 10:21
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6764 Postings, 4900 Tage PendulumInnogy - Chance auf eine grüne Erfolgsstory ?

......... mit der Erstnotiz am Freitag 7. Oktober 2016 startet eine neue Börsenstory

Es präsentiert sich ein grüner (atomfreier) Energiekonzern mit dem Anspruch auf "Nachhaltigkeit"

Aktuell notiert die Innogy Aktie im Handel per Erscheinen bei ca. 35 ?

Es wird also spannend !

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Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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25.07.18 11:49

60 Postings, 432 Tage francomatMeine Einschätzung ist,

das der Kurs derzeit aufgrund des Angebots stabil bleibt... bis heute Abend. Dann ist die Frage, fällt er auf das Niveau vor der Offerte oder ist der Weg frei nach oben aufgrund des geringen freefloats....Glaube ich dem obigen Artikel werden Angebot und Nachfrage den Kurs heben? Oder?  

26.07.18 09:49

19 Postings, 161 Tage marrickvilleHedgefonds widersetzen sich Eon

"Einige Hedgefonds widersetzen sich der Offerte von Eon für Innogy ? in der Hoffnung, einen höheren Preis zu bekommen, wenn sie ihre Aktien nicht innerhalb der Frist anbieten. Die Fonds wollten die Innogy-Aktien unter 90 Prozent halten, um so den Versorger unter Druck zu setzen. Sofern das Angebot von Eon diesen Schwellenwert nicht erreicht, müsste die Gesellschaft nach deutschem Recht eine komplexe Beherrschungsvereinbarung aushandeln, um die Fusion abzuschließen und Minderheitsaktionäre auszuschließen.

Die Taktik ist bekannt als ?Back-End-Game? und ?rühmt sich einiger sehr attraktiver Features?, wenn das Verfahren so endet, wie es die Hedgefonds vorhersagen, sagte Fred Ward, Geschäftsführer beim Broker Olivetree-Securities.

Die Aktionen der Hedgefonds gefährden einen bereits komplizierten Asset-Swap zwischen Deutschlands beiden größten Versorgern. Diese hatten sich im März darauf geeinigt, Innogy in einem Deal aufzuteilen, der die Zielgesellschaft mit 22 Milliarden Euro bewertet. Eon bot 38,50 Euro je Innogy-Aktie, in einer Transaktion, die auch die Stromerzeugungsgesellschaft RWE einbezieht.

Die nicht angedienten Aktien von Innogy legten den vierten Tag in Folge zu und erreichten am Mittwoch im Frankfurter Handel 36,90 Euro. Sie blieben damit noch unter dem Angebotspreis, da die Transaktion noch der Genehmigung durch die Kartellbehörden unterliegt und voraussichtlich erst Mitte nächsten Jahres abgeschlossen wird.

Eon hat bereits Anfang des Monats 82 Prozent der Anteile von Innogy erhalten und konnte damit einen Beherrschungsvertrag für die von ihr kontrollierte Beteiligung unterzeichnen. Der Konzern müsste sich jedoch immer noch mit Holdout-Investoren befassen, die einen höheren Buyout-Preis wünschen. Innogy-Aktionäre müssen bis Mittwoch um Mitternacht entscheiden, ob sie ihre Aktien jetzt andienen oder auf das ?Endspiel? warten.

Das Überschreiten der 90-Prozent-Schwelle würde es Eon erlauben, die Vereinbarung eines Beherrschungsvertrags mit den verbleibenden Minderheitsaktionären von Innogy zu umgehen. Denn das wäre ein zeitraubender Prozess mit dem Potenzial, eine Transaktion zu verzögern, die die Versorger im nächsten Jahr abschließen wollen. Es würde Eon auch ermöglichen, keine Nachbesserung anzubieten, die Investoren dazu verleiten könnte, auf mehr zu warten."


https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/innogy-aktien-hedgefonds-widersetzen-sich-eon-um-bessere-preise-auszuhandeln/22842716.html

 

26.07.18 12:10

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Wir werden sehen!

Die weitere Annahmefrist endete am 25. Juli 2018 24:00 Uhr (MESZ). Das Ergebnis der weiteren Annahmefrist wird am 30. Juli 2018 veröffentlicht.

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26.07.18 14:04

871 Postings, 6814 Tage fwsVorstand+AR haben Aktien auch nicht angedient!

"... Empfehlen Sie jetzt auch Ihren Aktionären, ihre Innogy-Aktien an Eon zu übertragen?
Nein, es bleibt bei der Aussage aus der sogenannten Begründeten Stellungnahme, die wir als Vorstand mit dem Aufsichtsrat am 10. Mai abgegeben haben: Dass wir die von Eon angebotene Gegenleistung der absoluten Höhe nach zwar für angemessen halten. Vorstand und Aufsichtsrat der Innogy können aber keine Empfehlung an Innogy-Aktionäre abgeben, da wir weiterhin nicht abschließend beurteilen können, ob die relative Höhe des Angebots aufgrund von nicht-öffentlichen Vereinbarungen zwischen Eon und RWE angemessen ist. Dies gilt nach wie vor. ..."

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/...Bb0WzE3eSuOyg-ap1

Mal sehen wie es jetzt weitergeht.

 

26.07.18 14:15

871 Postings, 6814 Tage fwsEon könnte, falls nötig, noch schnell ...

weiter über die Börse zukaufen. Vielleicht kämen sie dadurch doch noch über 90 %, falls nicht bereits passiert. Bis zum Preis von 38,40 Euro wäre das für Eon sogar vorteilhaft. Aber dürften sie das, während die Übernahme läuft? Weiß das jemand?  

27.07.18 08:38

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Sie dürfen das wahrscheinlich schon,

aber sie dürfen diese nicht zu den angedienten Aktien hinzurechnen. Es ist ja nicht so, dass man mal auf die Schnelle ?? Millionen Aktien  kauft und der Kauf spurlos an der Börse vorübergeht.
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27.07.18 18:26
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So einfach ist das nicht, glaube ich. Sie haben ja die Übernahmeabsicht angegeben. Damit müssen Sie sich an die Spielregeln halten die die Börsenaufsicht ihr auferlegt und damit Ihren eigenen Übernahmeplan einhalten. Das bedeutet sie müssen immer allen Aktionären den gleichen Preis bieten also aktuell, dem uns bekannten offiziellen Angebot von 40 € (einschl. Div). Diese Zukäufe finden über den gleichen Weg statt wie bei uns, also der Annahme der Offerte über die Bank. Erst wenn diese Frist abgelaufen ist kann Eon ein neues Angebot machen. Einen eigenen Kauf durchführen an Ihrem Übernahmeplan vorbei, das ist nicht zulässig. (zumindest mein Wissensstand)

Eon kann das nur umgehen indem sie eine Schattenfirma gründen, die die Aktien in ihrem Namen kauft und sie dann quasi an sich selbst weiterreicht. Das ist aber strafbar.  

30.07.18 12:07

96 Postings, 307 Tage ggman_EON

E.ON schließt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für innogy ab, Gesamtanteil an innogy bei 86,2?%, Vollzug nicht vor Mitte 2019, Synergien im Volumen von ?600-?800 Mio erwartet

Knapp 14% der Anteilseigner müssen noch "überzeugt werden". Ist ja doch mehr als ich gedacht hätte. Mal sehen wie hoch das nächste Angebot ausfällt und wann es kommt. Eon kann ja nun besserplanen was an "Mehr-"kosten auf sie zukommen wird.  

30.07.18 12:10

96 Postings, 307 Tage ggman_Das Gute ist

da sie Innogy zerschlagen wollen (heißt Innogy von der Börse nehmen) und nun nicht 90% der Anteile für einen Squeeze out haben, müssen sie M.E den Preis aufjeden Fall nochmal erhöhen :-).  

30.07.18 13:33

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Auszug aus #707

Da in der Absichtserklärung außerdem steht, dass Innogy aufgespalten werden soll, ist E.ON verpflichtet, einen sogenannten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Innogy abzuschließen. Erst danach darf E.ON in das Geschäft von Innogy operativ eingreifen. Um die verbliebenen Minderheitsaktionäre nicht zu benachteiligen (denn Innogy würde ja in E.ON integriert werden) wird ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer bestellt, der den Wert von Innogy ermitteln würde.

Dann würden die Innogy-Aktionäre erneut ein Übernahmeangebot durch E.ON erhalten, dass diesmal aber vom Wirtschaftsprüfer bestimmt wurde. Dieses Übernahmeangebot dürfte deutlich über dem jetzigen Angebot liegen, da sich der Wirtschaftsprüfer an allen künftigen Erträgen und Geschäftschancen orientiert. Alternativ zur Annahme dieses zweiten Übernahmeangebotes können die Aktionäre von Innogy die Aktien auch weiterhin halten. Sie bekommen dann jährlich eine ebenfalls vom Wirtschaftsprüfer festgelegte Garantiedividende von E.ON ausgezahlt. Diese dürfte wohl bei mindestens 2,25 EUR (erwarteter Gewinn je Aktie von Innogy für das Jahr 2021), eher aber bei 2,50 EUR (Berücksichtigung von Einspareffekten im Rahmen der Übernahme) oder gar noch höher liegen.

Nehmen wir einfach einmal eine Garantiedividende in Höhe von 2,50 EUR je Aktie und Jahr an. E.ON ist dann verpflichtet, diese völlig unabhängig vom Geschäftsverlauf zu zahlen. Bis in die Unendlichkeit hinein. E.ON kann natürlich jederzeit weitere, noch höhere Übernahmeangebote machen, um auch noch an die restlichen Innogy-Aktien zu kommen. Oder diese über die Börse Schritt für Schritt aufkauen (was aber ebenfalls den Kurs weiter in die Höhe treiben würde). Sobald E.ON einen Besitzanteil von mehr als 95 % der Innogy-Aktien erreicht haben würde, könnte E.ON die allerletzten Innogy-Aktionäre per zwanghaften Squeeze-Out gegen eine dann noch höhere Barabfindung hinausdrängen.
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30.07.18 13:38

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Mehrheit verfehlt!

https://www.finanznachrichten.de/...ahme-squeeze-out-schwelle-015.htm
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30.07.18 13:43

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Squeeze-out ist doch 95 % ?

Wenn ein Aktionär direkt oder über von ihm abhängige Unternehmen mindestens 95 % des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft (oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien) hält, hat er grundsätzlich jederzeit, insbesondere auch in der Liquidation[2] der AG, das Recht, die restlichen Aktionäre (auch freie oder Minderheitsaktionäre genannt) gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung aus dem Unternehmen zu drängen (nicht jedoch während des übernahmerechtlichen Squeeze-out) und somit einen Börsenabgang zu vollziehen.

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30.07.18 13:48

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Plan einiger Hedgefonds!

Eon verpasst bei Innogy-Übernahme die wichtige 90-Prozent-Marke

Montag, 30.07.2018 12:25 von Handelsblatt
 

Der Energiekonzern hat weitere Aktionäre zum Verkauf bewegt, für den Squeeze-out reicht es nicht. Nun stehen komplexe Verhandlungen mit Hedgefonds an.

Nachdem die erste Frist ein enttäuschendes Ergebnis für Eon bereithielt, konnte der Essener Energiekonzern nach Ablauf der zweiten Frist nun noch ein paar Innogy-Aktionäre von seinem Angebot überzeugen. Nach der Zusammenlegung zwischen Eon und RWE-Tochter Innogy werden 86,2 Prozent der Innogy-Anteile bei Eon liegen.

Am 25. Juli endete die zweite Frist für die Minderheitsaktionäre bei Innogy, nach der sich knapp über neun Prozent der verbliebenen Aktionäre dafür entschieden hatten, das Angebot anzunehmen. Die erste Offerte von Eon wurde nur für 30,4 Millionen Aktien angenommen, nach der zweiten Runde steigt der Anteil nun auf 52,2 Millionen Aktien. Damit bleibt Eon allerdings unter der wichtigen 90-Prozent-Marke.

Im Zuge eines Milliardendeals zwischen den beiden Energieriesen RWE (RWE Vz Aktie) und Eon wird Innogy aufgespalten zwischen den beiden Konzernen aufgeteilt. Dabei erhält RWE im Gegenzug für seinen Innogy-Anteil 16,7 Prozent der Eon-Aktien und mehrere Aktivitäten. Vor allem bekommt der Stromproduzent die Erneuerbaren Energien von Innogy und sogar die von Eon. Eon wiederum wird sich damit auf die Sparten Vertrieb und Netze konzentrierten, will hier aber zu einem der größten europäischen Versorger aufsteigen.

Hätte Eon im Zuge der Offerte die 90-Prozent-Schwelle überschritten, hätte das dem Energiekonzern erlaubt, die Vereinbarung eines Beherrschungsvertrags mit den verbleibenden Minderheitsaktionären von Innogy zu umgehen. Nach deutschem Recht muss Eon jetzt eine solch komplexe Beherrschungsvereinbarung aushandeln, um die Fusion abzuschließen und Minderheitsaktionäre auszuschließen. Das war laut Meldungen der Nachrichtenagentur Bloomberg auch der Plan einiger Hedgefonds, die mit dieser Taktik den Preis der Offerte hochtreiben wollten.

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30.07.18 14:01

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Deshalb reichen 90%?

Bei Squeeze-outs sind Großaktionäre berechtigt, die übrigen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen, zu pressen, also zu squeezen (englisch: to squeeze). Hierfür ist ein Stimmrechtsanteil von 95?% notwendig. Im Spezialfall einer Verschmelzung wie bei Essanelle reichen 90?% der Stimmrechte aus. Ein spezieller Grund ist hierfür nicht notwendig. Allerdings liegen diese meist auf der Hand. Vorrangig kann hier ein niedrigerer Verwaltungsaufwand genannt werden, außerdem wird auf diese Weise potenziellen Klagen von Minderheitsaktionären, die den Geschäftsbetrieb stören könnten, aus dem Weg gegangen.

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30.07.18 16:00

30 Postings, 1091 Tage pIs3141592654Kursrichtung Norden

Ich gehe mal davon aus das E.ON lieber etwas mehr Geld auf den Tisch legen wird als ein langes Verfahren durchzuziehen. Ich für meinen Teil denke das uns ein Angebot um die 45? unterbreitet wird. Das ist ein moderater Aufschlag auf das alte Angebot, weder E.ON noch die Hedgefonds verlieren dabei ihr Gesicht und der Deal kann schneller abgewickelt werden.  

30.07.18 17:05

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Mein Mitleid hält sich in Grenzen;-)

https://www.finanznachrichten.de/...gsquote-der-innogy-aktien-016.htm
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30.07.18 18:08

871 Postings, 6814 Tage fwsGarantiedividende = 2,25 ? = 6 %

Also ich richte mich nach dem künftigen Abschluß eines Beherrschungsvertrages und der noch erforderlichen Genehmigungen dann ab circa 2020 erstmal auf die Zahlung einer möglichen ewigen Garantiedividende von circa 2,25 ? ein (siehe den Artikel unten). Das wären bei einem Aktienkurs von 37,50 ? somit mindestens 6 % Dividende/Jahr (nach Steuer netto = 4,5 %). Bei sonstigen anderen festen Geldanlagen erhält man im Moment meist nicht mal 0,45 %. Bei lediglich 1,64 ? jährliche Dividende (die erwartete D. für 2018) wären es netto immer noch über 3,2 %.  Da ich bei innogy Geld investiert habe, das eigentlich nicht für den Aktienmarkt bestimmt war, hoffe ich jetzt nur noch auf die offiziellen Genehmigungen für die Transaktion, um diese festen "Zinsen" dann jedes Jahr regelmäßig zu erhalten.

https://www.alleaktien.de/...tromnetze-an-sich-innogy-wird-filetiert/

 

31.07.18 10:44
1

19 Postings, 161 Tage marrickvilleBeherrschte Aktien bevorzugt

Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge zwischen zwei Unternehmen sind in aller Regel ein Segen für Aktionäre. Aktien von beherrschten Unternehmen bieten für Privatanleger beachtliche Rendite-Chancen.
Erzielt mein Unternehmen einen ordentlichen Gewinn? Ist es operativ auf einem guten Weg? Taugt das Management etwas? Wie entwickelt sich der Gesamtmarkt? Und hilfe, wie sieht es eigentlich mit der Charttechnik aus? Mit all diesen Fragen müssen sich Minderheitsaktionäre eines beherrschten Unternehmens nicht mehr herumplagen.


Erfolgsunabhängige Verzinsung
Denn in einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird eine jährliche "Garantie-Dividende" festgeschrieben. Das herrschende Unternehmen ist verpflichtet, wenn es 75 Prozent der Anteile am Übernehmer besitzt, diese Ausgleichszahlung an die Minderheitsaktionäre des beherrschten Unternehmens auszuschütten - völlig unabhängig vom Geschäftserfolg.
Dividendenrenditen von mehr als fünf Prozent sind hier keine Seltenheit. In einem Niedrigzinsumfeld sind solche Aktien daher schon allein aus diesem Grunde eine lohnende Investition.


Risikopuffer Nummer 2
Hinzu kommt: Egal wie verrückt die Märkte spielen, oder wie miserabel der Geschäftsverlauf bei dem beherrschten Unternehmen ist - das Verlustrisiko mit seinen Aktien ist äußerst begrenzt.
Denn das herrschende Unternehmen macht den Minderheitsaktionären des von ihm beherrschten Konzerns ein Abfindungsangebot. Diesen Preis bekommen die Minderheitsaktionäre in jedem Fall, sollten sie sich entschließen, ihr Aktienpaket an den Mehrheitsaktionär abzutreten. Der Aktienkurs wird daher kaum unter diese Kurs-Untergrenze fallen.
"Der Vorteil für Anleger liegt darin, dass die Aktie einen natürlichen Boden hat, nämlich den Abfindungsbetrag. Darüber hinaus gibt es Chancen, dass nochmals nachgebessert wird. Dadurch sind Renditen von bis zu 40 Prozent bei Einzelwerten durchaus möglich", erklärt Joachim Schmitt, Geschäftsführer der Mainzer Solventis Wertpapierhandelsbank, gegenüber boerse.ARD.de.


Für Nachfrage ist gesorgt
Nicht zuletzt sind Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge häufig nur die Vorstufe für eine Komplettübernahme, einen Squeeze-out. Einfach deshalb, weil sich der ganze Verwaltungsaufwand und die hohen Kosten für eine zweite Börsenpräsenz nicht lohnen.
Dafür muss der Großaktionär aber zunächst in den Besitz von mindestens 95 Prozent des beherrschten Unternehmens gelangen. Die logische Konsequenz: Bei fallenden Kursen wird der "Herrscher" seine Chance wittern und zukaufen. Das dürfte den Verkaufsdruck stark mindern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Hintergrund Squeeze-out - restlos ausgequetscht.
Will der Großaktionär aber wirklich die letzten Anteile einsammeln und die Minderheitsaktionäre aus dem Konzern "herauspressen", muss er ihnen eine attraktive Übernahmeprämie bieten.


Überzeugendes Chance-Risiko-Profil
Vor diesem Hintergrund taugen Aktien von beherrschten Unternehmen gerade in Krisenzeiten als Investment. Sie bestechen mit hohen Renditechancen und überzeugen zugleich durch eine Vielzahl an eingebauten Risikopuffern.

von Angela Göpfert
Stand: 20.12.2017, 12:00 Uhr

?https://boerse.ard.de/aktien/beherrschte-aktien-bevorzugt-100.html

 

01.08.18 12:11

1191 Postings, 1172 Tage silfermanDer Segen für Aktionäre

Ist wohl beendet nachdem das Abfindungsangebot ausgelaufen ist. Kommt nun die angestrebte 95% Übernahme durch EOn nicht zustande, könnte EOn und RWE das Ganze  platzen lassen und innogy dem freien Markt überlassen. Auf keinen Fall sollte EOn den innogy Aktionären einen höheren Preis als die angebotenen 38,40? zahlen.  

01.08.18 12:20
1

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Das Platzen des Deals ist unwahrscheinlich,

da mit diesem Ausgang und der Nichterreichung der "Übernahmeschwelle" von vornerein gerechnet wurde. Und ohne eine umfangreiche Anhebung des Angebotes werden sie nie Alleineigentümer. Ein unbemerkter Kauf über die Börse ist ebenso ausgeschlossen. Und einen Deal, nur mit den Hedgefonds ist ebenso ausgeschlossen.  Der Segen für Aktionäre die das Angebot nicht angenommen haben, KOMMT NOCH!!
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01.08.18 20:10

30 Postings, 1091 Tage pIs3141592654@silferman

ist doch klasse wenn der Deal platz. Innogy ist ein solides Unternehmen das gelassen den nächsten 10 Jahren entgegen schauen kann und damit kann ich genau so gelassen mein Geld die nächsten 10 Jahre dort investiert lassen. Für E.On wäre das ganze schon recht nahe an einer existenziellen Krise, entweder muss ein anderes Unternehmen gefunden werden mit dem die aktuelle Strategie auch verwirklicht werden kann oder E.On muss die Strategie komplett über den Haufen werfen und etwas neue entwickeln.

Insofern zerfällt der Deal zu Staub => alles okay, geht die Übernahme zu einem guten Preis über den Tisch => auch okay.  

08.08.18 15:25

7270 Postings, 6197 Tage gvz1Na dann eben nicht von E.ON sondern vom ..........

https://de.reuters.com/article/deutschland-e-on-innogy-idDEKBN1KT0XG

Da in der Absichtserklärung außerdem steht, dass Innogy aufgespalten werden soll, ist E.ON verpflichtet, einen sogenannten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Innogy abzuschließen. Erst danach darf E.ON in das Geschäft von Innogy operativ eingreifen. Um die verbliebenen Minderheitsaktionäre nicht zu benachteiligen (denn Innogy würde ja in E.ON integriert werden) wird ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer bestellt, der den Wert von Innogy ermitteln würde.

Dann würden die Innogy-Aktionäre erneut ein Übernahmeangebot durch E.ON erhalten, dass diesmal aber vom Wirtschaftsprüfer bestimmt wurde. Dieses Übernahmeangebot dürfte deutlich über dem jetzigen Angebot liegen, da sich der Wirtschaftsprüfer an allen künftigen Erträgen und Geschäftschancen orientiert. Alternativ zur Annahme dieses zweiten Übernahmeangebotes können die Aktionäre von Innogy die Aktien auch weiterhin halten. Sie bekommen dann jährlich eine ebenfalls vom Wirtschaftsprüfer festgelegte Garantiedividende von E.ON ausgezahlt. Diese dürfte wohl bei mindestens 2,25 EUR (erwarteter Gewinn je Aktie von Innogy für das Jahr 2021), eher aber bei 2,50 EUR (Berücksichtigung von Einspareffekten im Rahmen der Übernahme) oder gar noch höher liegen.

Nehmen wir einfach einmal eine Garantiedividende in Höhe von 2,50 EUR je Aktie und Jahr an. E.ON ist dann verpflichtet, diese völlig unabhängig vom Geschäftsverlauf zu zahlen. Bis in die Unendlichkeit hinein. E.ON kann natürlich jederzeit weitere, noch höhere Übernahmeangebote machen, um auch noch an die restlichen Innogy-Aktien zu kommen. Oder diese über die Börse Schritt für Schritt aufkauen (was aber ebenfalls den Kurs weiter in die Höhe treiben würde). Sobald E.ON einen Besitzanteil von mehr als 95 % der Innogy-Aktien erreicht haben würde, könnte E.ON die allerletzten Innogy-Aktionäre per zwanghaften Squeeze-Out gegen eine dann noch höhere Barabfindung hinausdrängen.

Ob es E.ON wirklich so weit treiben würde, und Innogy komplett von der Börse nehmen würde, ist unklar. Bis zur Garantiedividende und der zweiten Abfindung wird es in jedem Fall kommen.

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10.08.18 08:07

96 Postings, 307 Tage ggman_Quartalszahlen

Innogy erzielt im 1. Halbjahr 2018 einen Umsatz von ?20,7 Mrd (VJ: ?21,7 Mrd) und ein bereinigtes Ebit von ?1,55 Mrd (VJ: ?1,7 Mrd). Der Nettogewinn beläuft sich auf ?850 Mio (VJ: ?817 Mio). Der Konzern bestätigt die Jahresprognose für das Gesamtjahr 2018.  

06.09.18 19:43

878 Postings, 253 Tage HonigblumeWas ist los in eurem Forum?

Tote Hose? Gibt es überhaupt noch Kleinaktionäre bei Innogy? Fragen über Fragen.  

06.09.18 23:38
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54 Postings, 1450 Tage Rene_77Honigblume

Wenn es nichts neues gibt - und nach meinem Kenntnisstand gibt es nichts neues - muss man auch keine Zwanghaften Disskussionen führen. Beste Grüsse Rene  

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