Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!

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neuester Beitrag: 24.05.19 23:14
eröffnet am: 23.06.11 21:37 von: Tony Ford Anzahl Beiträge: 71812
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23.06.11 21:37
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24541 Postings, 6592 Tage Tony FordBitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!

Alle Diskussionen zum Bitcoin bitte in folgenden Thread:
http://www.ariva.de/forum/Bitcoins-442539

Dieser Thread soll lediglich die Kursperformance im Auge behalten und von Zeit zu Zeit werde ich auch immer wieder mal Charts rein stellen.

Aktueller Kurs: 13? / BTC
Kursziel (3 Jahre): 500? / BTC ;-)

Meiner Meinung nach könnten/dürften wir eine Kursrally bei den Bitcoins sehen, wie wir sie zuletzt wohl nur bei den Internetaktien bis 2000 sahen.

Die weltweite Geldmengenausweitung und Verschuldung schreit förmlich nach alternativen Geldanlagen und Währungen.

Der gigantische Run auf Bitcoins seit Ende letzten Jahres zeigt, dass wir am Anfang einer gigantischen Kursrally stehen könnten.

Stelle man sich mal vor, Bitcoins würden sich als ein alternatives Zahlungsmittel neben Paypal bei ebay & Co. durchsetzen, was würde dies wohl für den Kurs bedeuten?

Dazu ein Rechenbeispiel:

Es existieren bis 2033 lediglich 21mio. Bitcoins.  

Würde sich der Bitcoin ähnlich durchsetzen wir Facebook oder Google, so wäre es sicherlich nicht zu vermessen, wenn man auf Sicht von 5 Jahren ca. 200mio. Bitcoin-Nutzer rechnen würde.

Wenn nun jeder Bitcoin-Nutzer im Schnitt 100? auf seinem Bitcoin-Konto lagern würde, so würde dies ein Marktvolumen von 20mrd.? !! bedeuten.

Auf den Kurs gerechnet wären dies ca. 1000?.

Hierbei sei zu beachten, dass diese Rechnung mit den 21mio. BTC gemacht ist, zu diesem Zeitpunkt aber nur 10mio. BTC existieren werden.


Da der BTC bis zu 10E-8 teilbar ist, wäre ein solch hoher Wert kein Problem und würde die Funktionalität des BTCs nicht stören.

Fazit:

Ich rechne damit, dass sich der BTC gegen den Widerstand der Banken durchsetzen wird, wenngleich das Bankengeld bzw. Buchgeld sicherlich noch eine ganze Weile das primäre Geldsystem bleiben wird.

Verhindern wird man diese Bewegung nicht können, denn  wie will den Handel mit BTCs verbieten?

http://www.ariva.de/forum/...uchgeld-442539?pnr=10861996#jump10861996

Möge die Party beginnen ;-)
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24.05.19 19:08

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24.05.19 19:10

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24.05.19 19:13

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodynatürlich gibt es nun ein Anschlag in Lyon

das geliche Muster wie 2016 vor den Wahlen, als der Breitscheidplatz zum Attentat wurde als die UN feststellt das in Syrien deutsche Offiziere waren, welche dort nicht sein durften, und einen klaren Rechtsbruch darstellen der CDU!

https://de.sott.net/article/...von-syrischen-UN-Botschafter-bestatigt  

24.05.19 19:14

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodykrankhafte Sperrung von seriosen Quellen

und realen Live übertragungen der UN gingen vorraus


 

24.05.19 19:20

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodywer die UN lübertraungen sehen

möchte einfach google nutzen

eingeben im Gockel

"un agenten in syrien 2016"  

24.05.19 19:25
1

656 Postings, 553 Tage tomtom88@ Zaka eine "logische Welt" beobachte ich nur in..

... der Natur - wir sind dort schon längst angekommen in einer Welt, die nach Deinen Worten: "resultiert dann eine Welt, die nur noch Neurologen, Psychoanalytiker und Soziologen hinreichend erklären können."

Ja und weiter richtig, diese unsere jetzige Welt hat mit Logik auch nichts zu tun!"

Was die meisten Reichen anbelangt, die meisten haben geerbt, wenn ein Reicher nun aus 100 Mio 300 TEUR im Jahr macht und Du aus 30K 70k machst, bist "du" (global) relativ besser, aber absolut hat "er"mit nur 0,3% Rendite immer noch die "stärkeren Oberarme" - und genau in DIESER UNLOGISCHEN WELT leben wir schon -  das meine ich damit.

-> Deutsche Bank lässt grüßen, die waren einst so reich aber auch "dumm", sonst würden sie heute nicht als "Sanierungsfall" gelten...

file:///C:/Users/tw/AppData/Local/Temp/2018_08_03_RA_VW%20Bank%20­GmbH_Moody's.pdf

Ramsch läßt grüßen!

 

24.05.19 19:27

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodystand heut ??

gibt es ürbigens immer noch keine Meldunf der Polizei über den Anschlag, obwohl jedes kleine Verbrechen sorgfältig  dokumentiert wird, vielen Dank an dieser Stelle

21.12.2016 06:51 Uhr
Spielcasinos überfallenEreignisort: Mitte
21.12.2016 06:49 Uhr
Brandstiftung an FahrzeugEreignisort: Mitte
21.12.2016 06:46 Uhr
Schwer verletzte Kinder bei VerkehrsunfällenEreignisort: bezirksübergreifend
20.12.2016 11:08 Uhr
Schwer verletzter Fußgänger verstorbenEreignisort: Charlottenburg - Wilmersdorf
19.12.2016 15:26 Uhr
Bilanz zum gemeinsamen Einsatz der Polizei Berlin und Bundespolizei gegen Taschendiebstahlskriminalität in BerlinEreignisort: bezirksübergreifend
19.12.2016 15:09 Uhr
Silvesterfeier am Brandenburger Tor - Hinweise zu SperrungenEreignisort: Mitte
19.12.2016 08:32 Uhr
Schwerverletzte bei VerkehrsunfallEreignisort: Steglitz - Zehlendorf
19.12.2016 08:29 Uhr
Überfall auf SpielhalleEreignisort: Neukölln
19.12.2016 08:26 Uhr
Ermittlungen wegen fahrlässiger BrandstiftungEreignisort: Tempelhof - Schöneberg
19.12.2016 08:22 Uhr
Handtaschenräuber verletzt Frau schwerEreignisort: Mitte
18.12.2016 14:28 Uhr
Mehrere Verletzte nach AuseinandersetzungEreignisort: Mitte
18.12.2016 12:34 Uhr
Festnahmen nach FlaschenwurfEreignisort: Pankow
18.12.2016 11:33 Uhr
Brennende AutosEreignisort: Pankow
18.12.2016 11:24 Uhr
Betrunken Unfall gebaut und Widerstand geleistetEreignisort: Lichtenberg
18.12.2016 09:57 Uhr
Nach Flucht Kontrolle verlorenEreignisort: Reinickendorf
18.12.2016 09:52 Uhr
Fahrgäste rauben Taxi
17.12.2016 18:35 Uhr
Zielfahnder nehmen gesuchten 27-Jährigen fest
17.12.2016 14:41 Uhr
Ermittlungserfolg: Drogen und Bargeld sichergestelltEreignisort: bezirksübergreifend
17.12.2016 10:28 Uhr
Festnahmen nach Raub
17.12.2016 10:25 Uhr
Einbrecher festgenommenEreignisort: Pankow
17.12.2016 10:20 Uhr
14-Jähriger mit Mamas Auto unterwegsEreignisort: Reinickendorf
17.12.2016 10:12 Uhr
Brennende FahrzeugeEreignisort: Friedrichshain - Kreuzberg
16.12.2016 19:46 Uhr
Auto mit Straßenbahn zusammengestoßenEreignisort: Friedrichshain - Kreuzberg
16.12.2016 19:21 Uhr
Homophober AngriffEreignisort: Mitte


https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/...2016/?page_at_1_0=2  

24.05.19 19:31

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodyschon komisch oder?

das so ein "wichtiges" Ereigniss keine Erwähnung findet..... ????????????  

24.05.19 19:34

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodyich meine

"19.12.2016 08:22 Uhr
Handtaschenräuber verletzt Frau schwerEreignisort: Mitte"

das war wohl wichtig!???

Ein Anschlag auf die Menschen in Berlin aber nicht?????  

24.05.19 19:41

656 Postings, 553 Tage tomtom88@ Zaka GENAU das ist das Problem man kauft sich...

... einfach einen Joschka, Schröder, Gesundheit, Kinder, schöne Zähne, Frauen - ALLES ist konsumbasiert, das ist die Krux!

Du schreibst es selbst:

"Also kaufte man Fischer (vielleicht auch noch ein paar andere führende Köpfe dieser Partei) und funktionierte den Laden um zu einem für das Establishment nützlichen Lobbyverein, dem sich heute vorwiegend Freiberufler oder Leute aus dem öffentlichen Dienst anschliessen um sich gegenseitig zu befruchten.

Fischer ist heute vermutlich Multimillionär und kassiert Traumsaläre für Vorträge irgendwo in den USA und sonstwo.
Voila - so geht es."

SO GEHT ES NICHT, das hat doch in die Sackgasse geführt in der wir stecken - und by the way IMMER weniger können sich global was kaufen, über Wasser zur Nahrung von Auto etc. will ich nicht sprechen. Dieses Kaufprinzip ist der FALSCHE Weg, er führt zu einer Endlosspirale des Mehrkaufens, des aberwitzigen Konsums - 42 % der "gekauften" Lebensmittel in Deutschland werden wieder weggeschmiessen - das ist wie Sodom & Gomarra.

Andersrum gibt es immer weniger Menschen die sich richtig "kaufen" ließen: Gandhi, Mandela, Schmidt, Scholl Latour - diese Menschen waren Vorbilder. Wurden trotz ihren hohen Alters noch öffentlich wahr genommen - wo ist denn heute der gekaufte Joschi???  

24.05.19 19:42

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodywas ist nur los in Deutschland?

normal ist das nicht  

24.05.19 19:42

4532 Postings, 3591 Tage tagschlaeferlangfristig werden alle großen währungsgräume

gegen 1 tendieren, im prinzip das erdachte virtuelle nwo-geld ;)
sprich 1 usd = 1 eur = 1 pfund = 1 yen = 1 yuan etc.

die banken werden gleichzeitg als sog. höllenhunde vor den pforten der billionen an offshore-geld agieren, indem der zugang/handel mit börsennotierten wertpapieren extrems kontrolliert würde.
sprich kein aktienkauf mehr möglich mit schwarzgeld (bzw. wenn es nicht zuvor mit mind 20% mwst belastung gewaschen wurde - natürlich bei der bank des vertrauens ...), alle exit-nodes als dem fiat-money in bankenhand.

dadurch würden die kryptos natürlich qua fehlendem zins oder dividenden immer dann mittelfristig abwerten, wenn die börse brummt ...
gleichzeitig wären diese oben genannten währungsräume rockstable und bzgl wirtschaftskristen kleinerer währungsräume als ankerwährung ebenso konkurrenz zu kryptos - vor allem weil viel liquider und schneller handelbar als jede kryptogeschichte...

mfg
-----------
AMD, Bloom Energy, CRR, Daido Steel, DHT, Hecla Mining, Nvidia, SafeBulkers, Singulus, UMC

24.05.19 19:47

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodyhaben sie schon versucht...

In time, more large institutions will realize that closed, centralized blockchains aren?t any better than the databases now in use.

sind gescheitert R3 Consotium

"die banken werden gleichzeitg als sog. höllenhunde vor den pforten der billionen an offshore-geld agieren, indem der zugang/handel mit börsennotierten wertpapieren extrems kontrolliert würde."


BankThink ?Centralized? blockchain projects are doomed to failure
By   Chris Horlacher Published
    January 31 2017,

 

24.05.19 20:02

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobody#71588 siehe + #71629

#71629  = Preis ca. 7800 USD
"und nichte vergessen was uns die Geschichte gelehrt hat, Aussage JPMorgan, ist schon immer der beste Konrtaindikator gewesen haha"

#71588 Preis ca. 7700 USD
"haha :D ok das ultimative Argmument warum bitcoin

jetzt billig ist...

Die vergangenheit zeigt es!!!!!!!!!!! Immer wenn sie sich negativ äusserten, als immer, dauert es Tage bis Wochen bis es zu neuen Hochs kam... :D JPMorgan mit klarer Handlungsempfehlung, strong buy :D:D"

"Kryptowährung: Bitcoin laut JP Morgan überwertet - manager magazin
Welches ist eigentlich der wahre Wert des Bitcoin? Diese Frage dürfte gerade im Augenblick wieder viele Geldanleger interessieren, denn der Preis der Krypto-Währung schlägt erneut heftige Kapriolen. Nachdem er vor einigen Tagen nach langer Zeit."

und heute????????????? über 8000 USD?  

24.05.19 20:04

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodyBreakm out bis 10 K sehr wahrscheinlich

24.05.19 20:13

263 Postings, 114 Tage johe7Die Jugend bringst auf den Punkt!

Friday for Future, hier könnt ihr spenden!


 

24.05.19 20:21

4532 Postings, 3591 Tage tagschlaeferberliner du hast micht nicht verstanden ...

die landeswährungen werden niemals "krypto"-äquivalente haben, die der staat unterstützt - brauchen sie auch nicht.
denn sobald jede relevante währung 1:1 gegeneinander tendiert, brauchen die notenbanken die freiheit des unbeschränkten gelddruckens, um dieses gleichgewicht zu halten.
vor allem dann, wenn ein größerer währungsraum temporär zu viel geld anzieht, so dass diese währung dann zu stark aufwertet in relation zu allen anderen handelspartnern.
langfristig werden die großenwährungsräume gerade durch den kapitalklebeeffekt quasi dazu "verdammt", ständig geld zu drucken, auch in form von bürgergeld ;)

klar, die kryptos werden in diesem szenario weiter aufwerten - aber: aktien werden teilweise viel extremer steigen. a) weil der handel mit ihnen liquider ist, die depots in dicken banken-bastionen, die jeden selloff auffangen qua kundeneinlagen (im ggs. dazu wird keine (noten-)bank den btc stützen ...) b) die etablierten aktien krasse dividenden ausschütten werden und c) die aktien qua cashflow sich stärker verknappen könnten als der btc - durch rückkaufprogramme.

also langfristig ist kein bitcoin besser als eine apple oder gazprom aktie, als beispiele.

aber bist die party richtig losgeht, bedanke ich mich bei all den gierigen steuervermeidern für einen netten kurstreiber bei amd und nvidia :D

mfg
-----------
AMD, Bloom Energy, CRR, Daido Steel, DHT, Hecla Mining, Nvidia, SafeBulkers, Singulus, UMC

24.05.19 20:26

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobodyley ich mir morgen noch einmal durch

ok...

ihr dummen Gläubigen, Schulden sind Passives Eigenkapital, Also Verbindlichkeiten! sie schmälern das Eigenkapital!

Warum seid ihr so blöd und kapiert das nicht?

Seid ihr so ungebildet?

"Papiergeld kehrt zu seinem inneren Wert zurück - nämlich zu Null (Voltaire)"

.

Die Auswirkung einer Kreditexpansion auf die Produktionsstruktur

17.8.2015 ? von Eduard Braun.

[aus seinem Buch Finance Behind the Veil of Money ? frei nach den Abschnitten 22.2.1 ? 22.2.3]

Externe Quelle: http://www.misesde.org/wp-content/uploads/2012/12/Dr_Eduard_Braun.jpg

Eduard Braun

Der Kern der österreichischen Konjunkturtheorie besteht darin, daß eine laxe Kreditvergabe durch das Bankensystem Fehlinvestitionen in der Volkswirtschaft auslöst. Als Reaktion auf eine künstlich erhöhte Kreditmenge und die damit verbundenen niedrigen Zinsen schlagen die Unternehmen sogenannte längere ?Produktionsumwege? ein, das heißt sie stellen tendenziell weniger Konsumgüter und stattdessen mehr Vorleistungsgüter und Produktionsmittel her. Wie genau es zu dieser Umstellung kommt, wird in den meisten Darstellungen jedoch nur sehr kurz angedeutet. Wie beeinflußt eine Kreditexpansion die Volkswirtschaft und insbesondere das Preissystem eigentlich?

Die mit einer Kreditexpansion einhergehende Zinssenkung hat dadurch einen Einfluß auf die Produktionsstruktur, daß sie in der Wirtschaftsrechnung der Unternehmen Berücksichtigung findet. Unternehmen ändern ihre Produktionspläne in Reaktion auf eine Zinsmanipulation. Wie dieser Anpassungsprozeß im Detail aussieht, soll im folgenden beleuchtet werden.

Einen direkten Einfluß hat eine Kreditexpansion natürlich nur auf die Zinsen für Fremdkapital, nicht auf die Ertragsrate des Eigenkapitals. Eine Änderung in der Produktionsstruktur wird dementsprechend von Unternehmern ausgelöst, die von den nun niedrigeren Kosten für Fremdkapital profitieren wollen.[1]

Zunächst einmal betrifft eine solche Zinssenkung alle Unternehmen, egal ob sie Konsumgüter, Vorleistungsgüter, Rohstoffe oder Dienstleistungen herstellen. Sie alle können ihren Kapitalbedarf, soweit sie ihn mit Fremdkapital befriedigen, jetzt zu niedrigeren Kosten decken, was im Umkehrschluß bedeutet, daß sich ihr Eigenkapital nun besser rentiert und sie höhere Gewinne machen. Daher wird es in der Folge auch grundsätzlich für alle Unternehmen rentabel, sich höher zu verschulden, um diesen Effekt auszunutzen. Es wird zu einer allgemeinen Geschäftsausweitung kommen und die Ausgaben für Einsatzfaktoren und Vorleistungen werden steigen. Dadurch werden die Preise dieser Güter und damit die Kosten der Unternehmen steigen, und zwar so lange, bis die Ertragsrate des Eigenkapitals mehr oder weniger wieder dem künstlich gesenkten Zinssatz für Fremdkapital entspricht.

Entscheidend ist nun, daß der soeben beschriebene Anstieg der Eigenkapitalrentabilität um so größer wird, je weiter die Zeitpunkte der Ausgaben und der Einnahmen auseinanderliegen, d.h. je länger das Kapital gebunden ist. Es ist genau diese Hebelwirkung des Kredits, welche hervorbringt, was die Österreichische Theorie längere ?Produktionsumwege? nennt.

Um diese Hebelwirkung zu verstehen, ist es sinnvoll, den Blick zunächst nur auf eine einzelne Unternehmung zu richten. Je größer die Zeitspanne zwischen ihren Ausgaben und ihren Einnahmen wird, desto größer wird auch die Wirkung, die eine Zinssenkung auf sie hat.[2] Wenn eine Unternehmung heute ein Wirtschaftsgut kauft und es morgen schon wieder verkauft, dann sind die Kosten des Fremdkapitals für diese kurze Zeitspanne vernachlässigbar, selbst wenn die Unternehmung hoch verschuldet sein sollte. Eine Senkung des Zinssatzes würde nur einen sehr geringen Effekt auf den Preis dieses Wirtschaftsguts haben. Der ohnehin schon niedrige Betrag der Zinszahlungen würde noch ein bißchen weiter verringert werden, aber das wird die Unternehmung nicht dazu bewegen, deutlich mehr Geld für das Gut auszugeben.

Anders sieht es aus, wenn eine Unternehmung eine dauerhafte Anlage erwirbt, zum Beispiel einen Schmelzofen, der zwanzig Jahre hält. Diese Investition bringt hohe Kosten mit sich, die erst im Laufe einer nicht unerheblichen Zeitspanne wieder zu Einnahmen führen werden. Die Zinsen für das Fremdkapital, das für diesen Kauf verwendet wird, werden sich über die Jahre zu einem bedeutenden Betrag anhäufen. In diesem Fall hat eine Zinssenkung einen sehr deutlichen Einfluß auf die Kosten und damit auf die Eigenkapitalrendite des Schmelzofens. Es wird zu einer erhöhten Nachfrage für diese Art dauerhafter Güter kommen, da sie nun bei Fremdkapitalfinanzierung einen erheblich höheren Gewinn versprechen als vor der Zinssenkung. Dies hat natürlich eine starke Erhöhung der Preise für langlebige Anlagegüter zur Folge, die letztlich die entsprechende Eigenkapitalrendite wieder auf das Niveau des (künstlich gesenkten) Zinssatzes herabdrücken wird.

Es sollte in diesem Zusammenhang auch erwähnt werden, daß dieser Effekt auch bei dauerhaften Konsumgütern auftritt, insbesondere natürlich bei Häusern. Normalerweise werden Häuser viele Jahre lang genutzt, und die Zinsen für das nötige Fremdkapital summieren sich dabei regelmäßig zu einem beeindruckenden Betrag. Eine Zinssenkung hat dementsprechend eine starke Wirkung auf den Ertrag (monetär oder psychisch), den man bei einem kreditfinanzierten Hauskauf erzielen kann. Viele Leute werden bei niedrigen Zinsen bereit sein, deutlich mehr Geld für Häuser auszugeben, und werden die Hauspreise dementsprechend in die Höhe treiben.

Die Ursache für den Preisanstieg dauerhafter Güter während einer Kreditexpansion wirkt auch an allen anderen Stellen, wo die Ausgaben und die Einnahmen einer Unternehmung zeitlich weit auseinanderfallen. Eine Unternehmung, die ihre Schmelzöfen selber herstellt, wird bei einer Zinssenkung die Nachfrage für alle diejenigen Güter erhöhen, die für die Produktion eines Ofens benötigt werden. Man denke nur an Kohle und Eisen, aber auch an die Arbeitsleistungen, die für die Produktion benötigt werden. Obwohl es sich dabei nicht um langlebige Anlagegüter handelt, führen die Ausgaben, die man für sie tätigt, erst in der ferneren Zukunft zu Einnahmen. Auch für sie sinken die Fremdkapitalkosten daher beträchtlich, wenn der Zinssatz sinkt.

Bis jetzt haben wir uns nur mit der Wirtschaftsrechnung einer einzelnen Unternehmung befaßt. Für eine solche wird es rentabler, dauerhafte Anlagegüter zu erwerben oder herzustellen, wenn der Zinssatz sinkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hebelwirkung einer Kreditausweitung besteht in der Tatsache, daß die Ausgaben einer bestimmten Unternehmung für ihre Vorleistungsgüter in den meisten Fällen zu Einnahmen einer anderen Unternehmung werden, die diese Güter herstellt. Letztere Unternehmung muß in ihrer Wirtschaftsrechnung daher zwei Folgen der Zinssenkung berücksichtigen.

Zunächst einmal kommt sie, wie jede andere Unternehmung auch, billiger an Fremdkapital heran und wird daher eine höhere Eigenkapitalrendite aufweisen. Dann kommt aber noch hinzu, daß die Nachfrage nach ihrem Produkt steigen wird.[3] Sie produziert ja Vorleistungen für andere Unternehmen, und da diese Unternehmen bei einer Zinssenkung expandieren werden, wird sie nun höhere Einnahmen erzielen. Für die Unternehmung, welche Vorleistungsgüter erstellt, hat die Kreditexpansion also gleich zwei Effekte zur Folge, die beide ihre Rentabilität erhöhen. Sie hat einen doppelten Anreiz, sich auszudehnen und ihrerseits mehr in Vorleistungen zu investieren. Das bedeutet, daß die Preise ihrer Vorleistungen sogar noch stärker steigen werden als die Preise ihres Produkts.

Es sollte nun klar sein, daß die Produzenten dieser Vorleistungen einen noch größeren Anreiz haben werden, ihre Geschäfte auszudehnen, da der Effekt sich noch einmal vergrößert hat. Die Hebelwirkung der Kreditausweitung akkumuliert sich immer mehr, je weiter wir die Produktionsstufen hinaufklettern. Dementsprechend steigen die Preise der unterschiedlichen Vorleistungsgüter immer stärker an, je weiter sie dem konsumreifen Endprodukt vorgelagert sind. Wie wir bereits gesehen haben, ist es dabei egal, ob es sich jeweils um dauerhafte oder kurzlebige Vorleistungsgüter handelt. Wenn Kredit günstiger wird und außerdem die Einnahmen steigen ? der oben beschriebene doppelte Effekt ? wird mehr Geld für Vorleistungen ausgegeben, egal ob sie dauerhaft sind oder in der Produktion untergehen. Auch hier bieten sich Kohle und Eisen als Beispiele an.[4]

Externe Quelle: http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/...&tag=ludwvonmisein-21
In der Gesamtschau sehen wir also folgendes. Wenn künstlich geschaffener Kredit den Finanzmarkt flutet, löst er einen allgemeinen Aufschwung aus. Auf allen Produktionsstufen werden die Unternehmer dazu verleitet, ihre Investitionen zu erhöhen. Solche Industrien, die Vorleistungen herstellen, werden jedoch aufgrund der beschriebenen Hebelwirkung stärker betroffen sein, da sie außerdem zusätzlicher Nachfrage nach ihren Produkten begegnen werden. Sie werden deswegen stärker expandieren als andere Industrien. Kurz, ?die Produktionsumwege werden länger?, wie es die Österreichische Schule auszudrücken pflegt.

Obwohl sich dieser Artikel nicht mit dem Platzen der Aufschwungsblase auseinandersetzt, kann er doch einen Erklärungsansatz dafür andeuten, warum eine Volkswirtschaft durch eine künstliche Kreditexpansion ins Schwanken geraten kann. Die Hebelwirkung des Kredits bringt es mit sich, daß die Verschuldungsrate der Unternehmen, die weit weg von der Konsumreife des Endprodukts angesiedelt sind, besonders stark ansteigen wird. Der Grund hierfür ist, daß die Hebelwirkung sich dort akkumuliert. Die Rentabilität steigt in den entsprechenden Industrien besonders stark, und die Unternehmen werden daher entsprechend viel Kredit aufnehmen, um die dadurch möglichen Gewinne einzustreichen. Eine höhere Verschuldungsrate schwächt jedoch die Widerstandskraft dieser Unternehmen, falls es einmal zu Turbulenzen auf dem Finanzmarkt kommen sollte. Sobald Probleme auftauchen, wird das geringe Eigenkapital im Nu aufgebraucht sein und die strauchelnden Unternehmen sich gegenseitig und das Bankensystem anstecken, womit sie eine Krise verschlimmern oder sogar erst auslösen.  

24.05.19 20:27

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24.05.19 20:28
Der "innere Wert" von ungedecktem Papiergeld beträgt letztlich Null verfasst von Florian Sollfrank (Stand: 11/07)

Es bedurfte keiner Planung oder gar eines Gesetzes, dass sich das Gold über die Jahrhunderte als weltweit akzeptiertes Warengeld herausbilden sollte. Die freien Marktkräfte sorgten dafür, dass sich mit dem Edelmetall dasjenige Gut als Geld durchsetzte, welches die für ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel erforderlichen Eigenschaften Teilbarkeit, Haltbarkeit, Kaufkrafterhalt, Standardisierbarkeit und Transportierbarkeit am Besten erfüllte. Da Gold schwer zu fälschen ist und dessen vorhandene Menge zudem nicht beliebig vermehrt werden kann, ist es seit jeher ein Garant für langfristige Wertbeständigkeit.

Die wesentliche Eigenschaft einer klassischen, goldgedeckten Währung bestand darin, dass jeder Geldschein vollständig mit dem Edelmetall hinterlegt war, weswegen sein Besitzer diesen auch jederzeit wieder in Gold eintauschen lassen konnte, wenn er wollte. Eine einzelne Banknote (z. B. der Dollar) stellte dabei lediglich eine Gewichtsbezeichnung für eine bestimmte, festgelegte Menge an Gold dar. So entsprachen z. B. zu Beginn des letzten Jahrhunderts 20 Dollar einer Unze Gold. Die Banknote erfüllte letztlich nur die Funktion eines Lagerscheins, der einen Lieferanspruch für ein wirklich existierendes Gut begründete ? nämlich einen Anspruch auf das tatsächlich hinterlegte und real existierende Gold.

Obwohl das Gold über lange Zeit weltweit hervorragend als Geld des freien Marktes funktionierte und für langfristige Kaufkraftstabilität sorgte, waren den Herrschern (ob nun König, Kaiser oder Politiker) diese ?harten? Währungen seit jeher ein Dorn im Auge gewesen. Goldgedeckte Währungen binden den Herrschenden nämlich auf natürliche Weise die Hände und zwingen diese zu solidem Wirtschaften und zu Haushaltsdisziplin. Für ausufernde und verschwenderische Staatsausgaben, mit denen beispielsweise exzessive Wohlfahrtsprogramme oder Kriege finanziert werden, gibt es bei echtem Marktgeld eben keinen großen Spielraum: Irgendwann steht hierfür schlichtweg einfach kein Geld (bzw. Gold) mehr zur Verfügung, da dieses nicht beliebig vermehrt werden kann.

Es waren schließlich wohl vor allem auch Gründe des Machterhalts ausschlaggebend die dazu führten, dass Politiker die goldgedeckten Währungen in einem langjährigen Prozess, der viele Zwischenschritte erforderte, letztlich abschafften. An die Stelle des Warengelds des freien Marktes sollte nun das per Gesetz zum Zahlungsmittel erklärte, ungedeckte Papiergeld treten. Spätestens seit 1973, als Nixon die Golddeckung des Dollars vollständig aufhob, leben wir in einem System des reinrassigen Kreditgelds, hinter dem kein wahrer Wert mehr steht. Es basiert stattdessen lediglich auf Zahlungsversprechungen.

Die staatlichen Notenbanken haben heutzutage weder die gesetzliche Verpflichtung einen Geldschein gegen Gold einzutauschen, noch könnten sie dies mittlerweile noch tun. Da sie ihre Banknoten nicht mehr zu decken brauchen, können sie die Geldmengen nach Belieben ausweiten. Genau diesen Spielraum haben die Notenbanken auch genutzt, was letztlich einen gewaltigen Inflationsprozess in Gang gesetzt hat: Während sich die weltweite Gütermenge seit Anfang der siebziger Jahre vervierfachte, wurde die weltweite Geldmenge im selben Zeitraum vervierzigfacht!

Die Vertreter der klassischen österreichischen Schule der Nationalökonomie sprechen nicht umsonst bereits bei der ?Ausweitung der ungedeckten Geldmenge? von Inflation und stellen damit klar die eigentliche Ursache der Geldentwertung in den Vordergrund.

So ist es angesichts der exorbitanten Geldmengenvermehrung nicht verwunderlich, dass z. B. der Dollar seit Aufweichung der Golddeckung bereits mehr als 95 Prozent an Wert eingebüßt hat! Sogar die Deutsche Mark, die weltweit einst als eine der stärksten Währungen galt, verlor laut Statistischem Bundesamt in der Zeit ihres Bestehens rund 75 Prozent an Wert. Es gibt letztlich keine Papierwährung, die ihre Kaufkraft jemals über einen längeren Zeitraum behalten hätte. Schon Voltaire prägte einst den markanten Satz: ?Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück ? Null?.

Ernüchternd ist auch die Erkenntnis des renommierten Schweizer Professors und Regierungsberaters Peter Bernholz, der in seinem Buch ?Monetary Regimes and Inflation? u. a. ausführt, dass das Phänomen der Hyperinflation im geschichtlichen Sinne noch sehr ?jung? ist und stets nur bei ungedeckten Währungen auftrat. Er stellt sinngemäß fest, dass alle überlieferten Hyperinflationen erst im 20. Jahrhundert, d. h. unter willkürlichen Papiergeldsystemen, stattgefunden hätten. Einzige Ausnahme sei die Zeit der französischen Revolution gewesen, als das französische Währungssystem ebenfalls auf einem Papiergeld-Standard basiert hatte. Bernholz nennt ganze 29 (!) Beispiele von Hyperinflationen im 20. Jahrhundert. Die Vielzahl der in diesem Werk erwähnten Beispiele lässt den weit verbreiteten Glauben an die Vorteile und Notwendigkeit einer ungedeckten Papierwährung, welche von den Notenbanken ?gehütet? wird, in einem sehr seltsamen, fast schon mysteriösen Licht erscheinen.

Jeder Bürger sollte sich also unbedingt die Vergänglichkeit eines ungedeckten Papiergeldsystems vor Augen halten und sich der Notwendigkeit eines Inflationsschutzes bewusst werden! Vergessen Sie in diesem Zusammenhang nie den Ausspruch von Adam Smith: ?Das Problem mit Papiergeld ist, dass es die Minderheit, die mit Geld umgehen kann, belohnt und die Generation, die gearbeitet und gespart hat, zum Narren hält?. Gold, als klassisches Warengeld des freien Marktes, ist somit ganz klar als ein Pflichtinvestment anzusehen. Es wird auch in Zukunft seine bereits über Jahrhunderte unter Beweis gestellte Funktion als stabiles Wertaufbewahrungsmittel in hervorragender Weise erfüllen können.
20:18


Nein, ich schaue nach oben und unten. Ich trage keine Scheuklappen. Ich bin mittlerweile 20 Jahre an der Börse aktiv und habe mich mehr als 30.000 Stunden mit der Börse beschäftigt. Daher kann ich die Lage ganz gut einschätzen. Das letzte Hoch zu erwarten war keine Kunst, da die Lage, wie gesagt, besser als die Stimmung ist. Daher wäre es auch unverwunderlich, wenn es im Laufe des Jahres noch ein deutlich höheres Hoch geben würde. Und ich sage nicht, dass das ewig so weitergeht. Es wäre die Endphase.  

24.05.19 20:29

13075 Postings, 2678 Tage berliner-nobody#71806

ich les es morgen noch mal ok!?
gute Nacht allen  

24.05.19 20:58
3

4532 Postings, 3591 Tage tagschlaeferberliner, spam nicht rum, du hast unrecht :D

und zitierst iwelche alten dogmen ^^
langfristig stellt sich die frage, ob der glaube an eine währung stärker ist als die kryptografische sicherheit.
ich denke, dass langfristig große währungsraume wie usd, eur, yen, yuan, rubel, pfund durch den rückhalt im volk mehr wirtschaftliche stabilität und wohlstand generieren werden als jeder kryptocoin - zumal ibm seine quantencomputer in 10+ jahren wohl primär zum knacken von krpytographie verwenden würde...
und wie gesagt: keine bank wird stützkäufe für den btc durchführen...

mfg
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AMD, Bloom Energy, CRR, Daido Steel, DHT, Hecla Mining, Nvidia, SafeBulkers, Singulus, UMC

24.05.19 23:14

20237 Postings, 4806 Tage minicooperTagschlaefer.....wenn ich mir deine letzten

Postings so durchlese muss ich sagen,  der profilname ist bei dir programm.
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schaun mer mal

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