Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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neuester Beitrag: 15.12.17 23:20
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 1059
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9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    
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01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1033 ...

 
  
    
12.12.17 18:24
Wer behauptet, dass dies eine Lösung für alte Häuser ist?
Natürlich ist mir bewusst, dass alte Häuser entsprechend nicht geeignet dafür sind und somit auch konventionelle Energieerzeugung, fossile Brennstoffe, etc. erforderlich machen.

Doch heutige Neubauten sind mittlerweile so konzipiert, dass sie neue Möglichkeiten eröffnen.

Mit jedem neu gebauten oder Kernsanierten Haus steigt die Anzahl dieser Möglichkeiten.

Der große nicht unwesentliche Vorteil solcher großteils autarken Häuser ist, dass die Kosten bis weit in die Zukunft kalkulierbar und prognostizierbar sind. Sicherlich sind diese Kosten aktuell noch deutlich höher als z.B. bei Nutzung konventioneller Energieerzeuger. Doch sind die niedrigeren Kosten eben nicht wirklich sehr weit in die Zukunft kalkulierbar.
Rückblickend betrachtet kann man davon ausgehen dass Rohstoffpreise wie Öl, Gas, Kohle weiter steigen werden und auch Spekulationsblasen d.h. massiv höhere Preise möglich sind.
D.h. man müsste ehrlicherweise nicht mit 60$ Ölpreis, sondern stattdessen mit 500$ Ölpreis kalkulieren und dann können diese entstehenden Mehrkosten existenziell bedrohlich werden.
Bei dem Haus mit nahezu kompletter Eigenversorgung bist du von diesen Schwankungen nahezu unabhängig.

Und mit jeder Weiterentwicklung von PV, Speichertechnologien, usw. sinkt auch dieser höhere Preis während die Preise mit weiter steigenden Rohstoffpreisen über konventionelle Wege steigen.
 

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammler#1034

 
  
    
12.12.17 19:13
Nö, mich stört nicht im Geringsten, wenn sich einer Bioprodukte kaufen oder Solarzellen aufs Dach schnallen will. Mich stört aber, wenn fortschrittliche Technologien aus einer naturreligiösen Überzeugung heraus verboten werden. Mich stört auch, dass ich gegen meinen Willen und gegen jegliche Logik den EE Wahn auch noch finanzieren muss.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1036 ...

 
  
    
12.12.17 20:41
Mich stört, dass z.B. konventionelle Landwirtschaft jedes Jahr mit vielen Milliarden gestützt wird.
Mich stört, dass ich die Kosten des Atommülls mit meinen Steuergeldern tragen muss.
Mich stört, dass man Tierschutz nicht ehrlich betreibt und Massentierhaltung fernab jeden Tierschutzes toleriert.

Doch so ist das nunmal in einer Gesellschaft, man muss sich gewissen Dingen nunmal beugen bzw. tolerieren ob ich will oder nicht.
Das Einzige was ich tun kann ist es für meine Vorstellungen zu werben und Menschen zu finden, welche diese Vorstellungen unterstützen.

Und dies steht auch dir frei und tust du letztendlich ja auch mit diesem Thread und dies ist auch gut so und dafür habe ich volles Verständnis.
Doch du kannst nicht eine Gesellschaft zur Sekte erklären oder irgendwelche wüste Verschwörungstheorien unterstellen, nur weil sich die Gesellschaft nicht nach deinem Willen zu entwickeln scheint.

Wiegesagt, nicht jeder scheinbare Fortschritt muss zwangsläufig im Sinne des Menschen sein.

Was nützen dir die technischen Vorteile von Kernkraftwerken, wenn sie in Händen großer Energiekonzerne sind?

Was nützt die Gentechnik, wenn du dich damit abhängig von wenigen Saatgutkonzernen wie Monsanto ( jetzt Bayer ) machst?

Was nützt dir der Einsatz von Glyphosat wenn du dich auch hier wieder abhängig von großen Konzernen machst?

Was nützt dir eine Lebensmittelbranche die von einigen wenigen großen Konzernen wie Nestle bestimmt wird?

Was nützt dir eine Energieversorgung bei der du dich abhängig von großen Rohstofflieferanten a la Chevron, Gazprom & Co. machst?

Die technischen Vorteile werden in Händen einiger weniger großer Konzerne keine Vorteile sein, sondern werden diese Konzerne ihre Marktmacht dazu ausnutzen um den Verbraucher ordentlich abkassieren zu können. Und dann rechnet sich dies am Ende nicht weil der technische Vorteil lediglich zur Steigerung des Profits genutzt wird. Im Gegenteil, bedingt der Zentralisierung werden die Verbraucher am Ende die Deppen sein.

Dezentralität und Unabhängigkeit hat gerade in den heutigen Zeiten einen zunehmend großen Wert.  

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerDas Problem liegt tiefer

 
  
    
13.12.17 20:34

Du schwimmst auf einer imaginären Oberfläche, Tony. Darunter befindet sich die Realität, die trotz ihrer Unzulänglikchkeiten eigentlich ganz in Ordnung ist. Deine Sektenführer erzählen dir aber, dass unter dir die Hölle tobt. Demnach wimmelte es da unten von Giftmeeren, Schurken, Monstern und Zerstörung. Leben könne man leider nur noch an der Oberfläche in Normen und Bahnen, die die selbsternannten Weltenretter vorgeben. Selbstverständlich verstehst du jedwede Rückmeldung aus der Realität, die nicht dem Gaja-Narrativ entspricht, als Verschwörungstheorie. Das ist nur konsequent, wenn man die Mehrheit gegen finstere Konzerne und deren zerstörerische Praktiken hinter sich weiß.

Konkret am Beispiel Gentechnik. Versuche einmal herauszufinden, was konkret dagegen spricht und vor allem, was an Nachteilen und Gefahren wissenschaftlich nachgewiesen ist. Dann tu dasselbe mit den Vorteilen. Du wirst unweigerlich zum Schluss kommen, dass die Gentechnik keinen nennenswerten Nachteil, dafür aber immense Vorteile (weniger Umweltbelastung, höherer Ertrag, Anpassungsfähigkeit an klimatische Bedingungen) mit sich bringt. All die Schreckensszenarien sind reine Fiktion und Propaganda. Es gibt mehrere sehr gute Beiträge von Lüdeldekke auf Novo Argumente, der die Historie dieser grünen Seifenblase samt ihrer terroristisch anmutenden Opposition gegen den wissenschaftlichen Fortschritt sehr gut aufzeigt, z. B. hier und hier. Lies die beiden Artikel genau durch und du wirst sehen, wie eine positive Realität durch nichts anderes als Ideologie und politische Willkür in eine Hölle verwandelt wird. Das Erstaunliche dabei ist, wie ohne auch nur ein einziges Argument zu haben, eine Mehrheit hinter einem Aberglauben versammelt werden kann. Das ist klassische Demagogie. Wie oben geschildert, von der Sekte so gut wie überall angwandt, egal ob Gentechnik, Dieselskandal, Klima oder Kerntechnik. Die Sekte lebt vom Blenden, Lügen und Einschüchtern.

Solltest du dich je einmal aus dem Griff dieser Sekte befreien können, wirst du verstehen, warum so ein Gebaren keineswegs toleriert werden darf. Versuch doch einfach einmal, ein paar Sachen kritisch zu hinterfragen. 

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerKorrektur

 
  
    
13.12.17 20:37
Peter Langelüddeke heißt der Autor auf Novo.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1038 ...

 
  
    
13.12.17 22:04
Die Gentechnik findet letztendlich auch in der Natur statt. Die Evolution hat verschiedenste Sorten von Pflanzen, Getreide, Gemüse, uvm. hervorgebracht.
Für jede Umgebungsbedingung, sei es nass, trocken, kalt, warm, mit bestimmtem Unkraut, mit bestimmten Insekten, es gibt für jeden Fall bereits entsprechende Sorten.
Genau dies hat z.B. die gute Frau aus Indien getan, sie hat genau diese vielen Sorten aus den verschiedensten Regionen gesammelt und hatte somit für jeden Umstand die entsprechende Sorte zu bieten. Sorten die eben genau dass sind was die Gentechnik versucht für viel Geld den Menschen zu verkaufen.

Des Weiteren wie ich bereits schrieb, ist es gar nicht notwendig, diesen Aufwand zu treiben, weil die Flächen mehr als ausreichend vorhanden sind um alle Menschen ernähren zu können.

Dies wäre so als würde man im ländlichen Raum ein Haus unterkellern und in 3 Etagen bauen um möglichst viel Grundfläche zu sparen. Sowas geht an der Notwendigkeit vorbei, weil die Grundfläche kein Mangel darstellt.

Des Weiteren hast du nach wie vor keine Antwort auf eines der maßgeblichen Probleme, nämlich der Zentralisierung durch Konzerne wie sie eben Gentechnik, Kernkraftwerke, etc. einfordern.

Ebenfalls schon mehrfach geschrieben ist der Anteil an erneuerbarer Energien und Bio nach wie vor nur eine vergleichsweise kleine Minderheit. Der mit Abstand größte Teil ist konventionell.

Willst du ernsthaft eine Minderheit das Streben nach Bio und erneuerbarer Energien verwehren und ihnen DEINE Lebensweisen aufzwingen?  

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerDeine Angst

 
  
    
13.12.17 22:40
vor Großkonzernen ist dein persönliches Problem. Für dich scheint es wichtig zu sein. Für mich ist es kein Problem sondern ein Trugbild. Also kann ich auch nichts dazu sagen. Es wird immer Großkonzerne geben und es wird Phasen geben, wo sie gnadenlos scheitern.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

3690 Postings, 1828 Tage MotzerVorschlag

 
  
    
13.12.17 22:54
Publiziert euren Dialog doch als Buch oder Zeitschriftenartikel. Ihr habt schon so viel Mühe da reingesteckt.

Einen wichtigen Aspekt solltet ihr mit berücksichtigen. Er ist viel wichtiger als der vermeintliche Klimawandel. Es sind die Maßnahmen, die getroffen werden, um ihn zu bekämpfen. Schon mal nachgedacht, warum es weltweit immer mehr Dürren und schwere Waldbrände gibt? Vom Artensterben ganz zu schweigen.

Es geht um das Geo- bzw. Climate-Engineering, das uns alle ins Verderben führen wird.

http://www.ce-conference.org/

https://www.theguardian.com/environment/2017/mar/...engineering-study

 

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerMinderheit zwingen

 
  
    
13.12.17 22:58
Erstens: Wir haben eine 100% Nennkapazität von EE. Die Zustimmung zur Energiewende liegt in der Bevölkerung bei 80%-90%. Wie kannst du da von Minderheiten sprechen?

Ich zwinge niemanden. Ich wehre mich nur, dass der Schwachsinn einfach weiter getrieben wird. Zur Erinnerung: Die EE-Götzen zwingen den Rest, das zu finanzieren. Ginge es nach mir, wäre jede Subvention sofort aufgehoben und jeder kann wählen, was er will, egal ob Autarkie, wie auch immer oder Standardstrom vom Großanbieter. Er muss es dann nur selbst zahlen. Den EE-Erzeugern würde ich die Pflicht auferlegen, nur grundlastfähigen Strom ins Netz einzuspeisen, so wie es das aktuelle Assessment in GB (Helm Report) auch empfiehlt. Das wären faire Bedingungen. Entweder die EE lösen ihre Versprechen ein, oder sie sind weg.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1043 ...

 
  
    
14.12.17 09:30
Nennkapazitäten sagen wenig aus, sind im Grunde so aussagekräftig wie ein EROI.
Was zählt ist dass was am Ende die Bilanz der Erzeugung und da liegt der Anteil eben deutlich niedriger als die von dir genannten 80 bis 100%.

Jede Subvention aufzuheben würde am Ausbau nichts mehr verhindern, weil die Subventionen marginal sind bzw. vor allem aus der Vergangenheit beruhen.
Wenn du eine Wind- oder PV Anlage neu errichtest, lohnt sich die Einspeisung eigentlich nicht mehr, liegen die Vergütungen mittlerweile nur noch unwesentlich höher als z.B. der Strompreis 2007/2008 für konventionellen Strom.
Man sollte zudem auch nicht die vielen versteckten Subventionen konventioneller Kraftwerke verschweigen. So wird jedes konventionelle Kraftwerk mit staatlichen Mitteln subventioniert. Subventionsquoten von 20% und mehr sind hierbei nicht unüblich. Dies trifft im Grunde auf nahezu jede größere Fabrikeinheit zu, hier wird grundsätzlich durch staatliche Mittel subventioniert.

Stichwort Großkonzerne. Die Historie zeigt, dass die Preise auch vor der Energiewende gestiegen sind. Deutschland war schon vor der Energiewende ein relativ teures Pflaster.
Vergleicht man die Preiszuswächse in Europa, so sind die Preise eben nicht sehr viel stärker gestiegen wie an Standorten konventioneller Energieerzeugung, sondern sind auch dort die Preise gestiegen.
Der Preisanstieg in Dtl. findet sich in etwa im oberen Mittel wieder.
Betrachtet man Beispielsweise die Entwicklung im Bereich Industrie- und Großverbraucher, so liegen die Preise gar nur im Mittelfeld.
D.h. auch ohne EE wären die Preise nur unwesentlich weniger stark gestiegen. Daher ist die Aufregung mehr oder weniger überflüssig, zumal das EEG seit 2014 nahezu stabil geblieben ist, trotz weiteren Zubau.  

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerStrompreise

 
  
    
14.12.17 23:55
Quelle: https://www.bdew.de/internet.nsf/res/...Strompreisanalyse_Mai2017.pdf
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerEE-Subventionen

 
  
    
14.12.17 23:56
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9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerEEG-Umlage

 
  
    
14.12.17 23:57
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/127811/3744877
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerMit ein paar Mythen aufräumen

 
  
    
14.12.17 23:58
  1. Die Strompreise sind nicht wegen den EE gestiegen

    Wie die Tabelle eindrucksvoll zeigt, haben wir mittlerweile über 200 Milliarden Euro in die Energiewende gesteckt. Die Subvention pro EE-kWh beträgt 14 Ct. Der Strompreis hat sich dadurch direkt um 9,4 Cent/kWh oder 67% erhöht. Das sind nur offizielle Anteile, sprich die EEG-Umlage plus ein geringer Beitrag des Netzentgelts, das durch die Volatilität der Erneuerbaren ebenso gestiegen ist. Darin sind die höheren Kosten der konventionellen Kraftwerke für das ineffektive Standby und den Betrieb außerhalb ihres optimalen Wirkungsgrades noch gar nicht enthalten. Nähme ich diesen Beitrag mit dazu, erhöhte sich der Preis der Energiewende auf über 240 Milliarden Euro, die EE-kWh wäre mit 17 Cent subventioniert und die Strompreiserhöhung durch die EE stiege auf 11 Cent respektive 80%.


  2. Die Steuern sind schuld

    Wie das Bild der Strompreise oben zeigt, hat sich seit dem Jahr 2000 nichts wesentlich an den Steuern geändert. Natürlich steigt die Umsatzsteuer absolut, wenn die Kosten z.B. durch die EEG-Umlage steigen, aber der Anteil ist nur 19% dessen, was die Steigerung verursacht. Die Mehrwertsteuererhöhung von 2007 hat heute einen absoluten Beitrag von 0,74 Ct/kWh am Strompreis. Im Vergleich zu den 9,4 Cent durch die EE sind das peanuts.


  3. Die EEG-Umlage fällt in der Zukunft wieder

    Klar wird sie das, aber erst wenn die Energiewende abgewickelt wird. Bis dahin steigt sie weiter und zwar in 2019 auf 7,5 Cent (Bild oben) und bis 2023 auf ca. 9 Cent laut Agora Energiewende, um danach angeblich bis 2035 wieder auf 5 Cent zu fallen. Unberücksichtigt dabei ist ?
    a: der erforderliche, dramatische Netzausbau
    b: das noch ineffizientere Betreiben konventioneller Kraftwerke
    c: der Ersatz von günstigen Kohlekraftwerken durch deutlich teurere Gaskraftwerke
    d: dass ein steigender Börsenstrompreis bei höheren EE-Anteilen Wunschdenken bleibt
    Einen sinkenden Strompreis kann es mit mehr EE gar nicht geben, da man neben dem systemimmanenten Börsenpreisdumping immer fast 100% konventionelle Kapazität in der Hinterhand haben muss, solange keine anderen Speichertechnologien zur Verfügung stehen. Das ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Man stellt also nur zusätzliche EE-Kapazitäten ins Land und lässt die konventionellen Kapazitäten notgedrungen stehen. Die eingesparten Energiekosten sind peanuts im Vergleich zum verschwendeten Invest und zum Miniertrag durch das Überangebot an Strom.


  4. Kohle & Atom bekommen noch mehr Subventionen als die EE

    Das ist auch so eine Sau, die ständig durchs Dorf getrieben wird. Tatsache ist, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Denn man muss die Subventionen in Relation zur Erzeugung setzen. So behauptet die Zeit, die Subventionen für fossile Energieträger betrugen in 2011 523 Milliarden Dollar, während die Subventionen der unschuldigen EE im selben Jahr nur 88 Milliarden betrugen. Erstens muss man wissen, dass hier alles an Subventionen gerechnet wird, was nicht niet- und nagelfest  ist. Darunter fallen z.B. fiktive Subventionen wie die vergünstigte Zuteilung von Emissionszertifikaten für Kohlekraftwerksbetreiber, nach dem Motto man legt ihnen zuerst Abgaben auf und verschafft ihnen danach wieder eine Erleichterung, die man dann alleine zählt. In dieselbe Kerbe, nur intellektuell noch bodenloser,  schlägt die Ausnahmeregelung für die EEG-Umlage für energieintensive Betriebe in D. Das ist erstens reine Willkür und zweitens physikalisch verwunderlich, da die EE keine Emissionszertifikate benötigen, obwohl z.B. Solarmodule mit chinesischem Kohlestrom produziert werden und durch ihren Energiehunger in der Herstellung und ihre laue Energieabgabe im deutschen Betrieb noch mehr CO2/Nutz-kWh emittieren als Kohlekraftwerke. Dann werden staatliche Energiebeihilfen für einkommensschwache Haushalte, wie sie z.B. in USA und in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern üblich sind, anhand der Verbreitung des jeweiligen Energieträgers zugeordnet, womit wir beim zentralen Problem wären. In 2011 haben erneuerbare Energien gerade einmal 1% des weltweiten Energiebedarfs gedeckt. Mit dieser Gewichtung werden aus den 88 Milliarden plötzlich 8,8 Billionen Dollar und damit bekamen die EE effektiv das 17-fache der fossilen Träger. Im Übrigen hat die EU in 2013 festgestellt, dass die EE, obwohl sie den kleinsten Teil der Energieerzeugung stellen, die absolut höchsten Subventionen abzwacken.


  5. Die wahren Kosten (Atommüll, Entsorgung) der Kernenergie trägt zu Unrecht der Steuerzahler

    Auch das ist nur teilweise richtig. Denn die Kernenergie ist mit den Leichtwasserreaktoren und einem dazugehörigen Wiederaufbereitungskonzept für den Atommüll ins Rennen gegangen. Dass die Politik später entscheidet, dass Schluss mit Wiederaufbereitung sein soll, und der nun deutlich größere Atommüllberg endgelagert werden muss, kann man schwerlich der Atomindustrie anlasten. Die Politik hat es nur geschickt verstanden, die Atomindustrie als Schuldigen hinzustellen.
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9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerErschreckend

 
  
    
15.12.17 11:03
Man erwartet ja schon gar nicht mehr physikalisches oder technisches Grundverständnis von einem Politiker. Aber was die Parteivorsitzende der Grünen hier nach fast 20 Jahren Energiewende offenbart, schlägt dem Fass den Boden aus.

Nach so langer Zeit hört sie zum ersten Mal in den Sondierungsgesprächen das Wort Dunkelflaute. Das alleine wäre schon schlimm genug, zeigt es doch, dass sie sich noch keine Sekunde mit der Thematik der Energiewende auseinandergesetzt hat. Der Gipfel der Ignoranz ist jedoch die vollkommene Kapitulation vor der Realität, indem sie die Tatsache, wenn nachts oder an einem bewölkten Wintertag kein Wind weht und deshalb von Wind und Solar kein Strom produziert wird, als technisch lösbare Lappalie abtut, die rückständige Politiker wie die der FDP als Ausrede vorschieben würden, um den Siegeszug der Gaja-Krieger zu stoppen.

Ebenso bedenklich, dass diese vollkommene Wirklichkeitsverweigerung nicht nur die Chefin, sondern große Teile der Partei auszeichnen muss. Anders käme eine solche Rede gar nicht zustande. Es ist noch wesentlich schlimmer, als ich dachte.

Passage im Video ab ca. 5:00

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24181 Postings, 6068 Tage Tony FordStrompreise ...

 
  
    
15.12.17 11:46
Wie ich bereits schrieb, die Strompreise in Dtl. sind verglichen mit anderen europäischen Ländern eben NICHT signifikant stärker gestiegen. Auch im Vergleich mit Ländern ohne Energiewende kann man einen signifikanten Unterschied NICHT beobachten.

Seit 2004, somit dem Beginn der Energiewende stiegen die Preise im Haushalt um 73%, ähnlich hoch wie auch in anderen europäischen Staaten.

Man sollte zudem nicht vergessen, dass Strom in Dtl. traditionell relativ hoch besteuert wird. Kaum ein anderes Land besteuert den Strom so hoch wie Dtl. Würde man die Mehrwertsteuer und Stromsteuer weglassen, so wäre der Strompreis im europäischen Vergleich vergleichbar mit vielen anderen Staaten.

Der Anteil am Haushaltseinkommen liegt bei 2%, damit ebenfalls im Mittel und dies trotz der Tatsache, dass der deutsche Stromkunde einen sehr hohen Steueranteil zu tragen hat.
Der hohe Strompreis in Dtl. ist nicht durch die EEG getrieben, sondern in erster Linie von der traditionell hohen Besteuerung.
Denn durch den Zubau der erneuerbaren Energien liegt
https://1-stromvergleich.com/strom-report/strompreise-europa/#facts

Interessant finde ich auch, dass wenn man eine fossile Abgabe errechnen würde, man auf 10cent je kWh käme.
https://1-stromvergleich.com/strom-report/oekostrom/

Durch die unterschiedliche Besteuerung
http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/...er_kWh%29-de.png

 

24181 Postings, 6068 Tage Tony Fordinteressant finde ich ...

 
  
    
15.12.17 11:56
https://www.bdew.de/internet.nsf/id/...reise_160715_final_ohne_AP.pdf

Seite 14 den Verlauf des Börsenstrompreises.

Als der Ölpreis auf 140$ stieg, stieg der Börsenstrompreis auf 9 bis 13cent / kWh

Ausgehend davon, dass der Ölpreis langfristig weiter steigen dürfte, u.a. weil Schwellen- und Drittländer einen zunehmend hohen Verbrauch haben werden, sind Kurse von 250$ und mehr in den kommenden Jahrzehnten vorstellbar.

Dies würde konkret bedeuten, dass der Strompreis auf über 20cent/kWh an der Börse steigen würde.

Dies würde dann dazu führen, dass die Länder die heute keine oder kaum erneuerbare Energien vorzuweisen haben, die generell wenig Abgaben auf ihren Strom auferlegen und relativ stark vom Börsenstrompreis abhängig sind, dass der Strompreis deutlich stärker steigen würde.

In Dtl. hingegen führt dies dazu, dass das EEG nahezu verschwinden würde, weil es keine Differenz zwischen mehr zwischen niedrigeren Börsenstrompreis und EEG Vergütung gäbe.
Der Strompreis würde wesentlich weniger stark steigen.

Der große Vorteil erneuerbarer Energien ist, dass die Abhängigkeiten von Rohstoffmärkten mit zunehmendem Ausbau immer weiter sinkt und somit die finanzielle Planungssicherheit steigt.

 

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerSag mal, bist du blind?

 
  
    
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15.12.17 13:54
Auf der Basis macht Diskussion keinen Sinn. Da könntest du genauso gut behaupten, wir wären  alle kleine grüne Männchen und lebten auf dem Mars. Wenn die Realität noch nicht einmal im Ansatz akzeptiert wird, kann man sich Argumente und Belege komplett sparen.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

45 Postings, 1834 Tage argarargaInteressante Idee von den Chinesen..

 
  
    
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15.12.17 15:37
..einen Reaktor zum Heizen zu entwickeln.

Ökogutmenschen sollten den Artikel nicht lesen, denn es droht schwere Traumatisierung.

Aber der Heizreaktor ist viel einfacher, sicherer und billiger als ein Reaktor zur Stromerzeugung, weil er mit viel niedrigeren Temperaturen und Drücken arbeitet.

https://pandaily.com/...ases-low-temperature-nuclear-heating-reactor/

Während wir in Deutschland Hunderte Milliarden Euros für die Subvention von weitgehend wirkungslose Windmühlen und PV-Anlagen verballern, tun die Chinesen was Wirkungsvolles.

Ich weiß natürlich, daß die Chinesen auch Windmühlen und PV-Anlagen bauen. Der Unterschied ist, daß sie alle Technologien vorantreiben und nicht dem unrealistischen Dogma verfallen sind, die gesamte Energieversorgung müsse von fluktuierenden Windmühlen und PV-Anlagen übernommen werden.
 

24181 Postings, 6068 Tage Tony Forddie Strompreise ...

 
  
    
1
15.12.17 15:44
sind in den anderen Ländern nicht oder nur unwesentlich weniger stark gestiegen. Betrachtet man den Anstieg abzüglich der Steuern und Abgaben sind die Strompreise+Netzentgeld als Summe sogar gefallen und notieren niedriger als 1998 ( siehe die von dir veröffentlichte Grafik )

Dies ist u.a. Resultat der EEG, weil erst dadurch die Preise gefallen sind.

In anderen Ländern ohne EEG sind die Börsenstrompreise+Netzentgeld in Summe stetig weiter gestiegen.

D.h. der Preisanstieg, welcher bei uns in Dtl. durch EEG und Steuern verursacht wird, wird in anderen Ländern durch steigende Börsenstrompreise verursacht.

Ohne EEG würde es bedeuten, dass wir in Dtl. eben keine 13cent für Beschaffung an der Börse+Netze zahlen würden, sondern  der Strombörse zahlen würden, sondern 19cent, ausgehend vom europäischen Durchschnittswert.

 

24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1053 ...

 
  
    
15.12.17 15:46
geht leider an der Realität vorbei.

Die Hälfte des energetischen Zubaus erfolgt mittlerweile durch erneuerbare Energien.

China wächst halt so stark, dass man auch Kern- und Kohlekraft weiter ausbauen muss.  

24181 Postings, 6068 Tage Tony Fordübrigens ...

 
  
    
15.12.17 17:30
auch nicht zu verachten ist, dass fossile Energieträger wie Öl, Kohle, etc. preislich ohne Energiewende und der Klimaritter wesentlich höher, vermutlich um die 150$ notieren würden.
Denn Fakt ist, dass die gesunkenen Rohstoffpreise aus einem weniger stark gestiegenen MEHRVerbrauch resultieren.

Ohne Energiewende würden die Explorer nach wie vor an der Kapazitätsgrenzen agieren und der Ausbau mit dem Mehrverbrauch einhergehen. Solch Situationen in der die Kapazitäten derartig nahe am Limit sind, sind für Preisblasen wie geschaffen. Es gibt für Spekulanten kaum etwas Attraktiveres als eine absehbare Knappheit und relativ träge Anpassungsfähigkeit.

Es gab in der Vergangenheit jedenfalls immer wieder Oil-Peak-Szenarien, welche nur deshalb nicht Realität geworden sind, weil erneuerbare Energien den Druck aus dem Markt genommen haben.

In 2008 haben wir einen Ansatz solcher Preisblasen erlebt und zu glauben ohne EEG und einem dadurch deutlichen Mehrverbrauch wären die Rohstoffpreise vergleichbar günstig wie aktuell, der ist eines hohen Maßes an Gutgläubigkeit gepudert.

Nein, realistisch wären Preise wie wir sie 2008 gesehen haben, vermutlich wäre der Oil-Peak Realität geworden und wir hätten Kurse von 250$ sehen können.
D.h. dass konventionelle Energieträger wie Kohle, Öl und Gas relativ günstig zu haben sind, ist auch ein Resultat der Energiewende.

Damit sichern erneuerbare Energien die langfristige Energieversorgung auch dadurch, dass die konventionelle Energieerzeugung günstig halten, u.a. weil sie den Druck von den Rohstoffmärkten nehmen UND gleichzeitig für einen Wettbewerb unter den Energieträgern führen.  

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerTony, das ist Pippi Langstrumpf

 
  
    
15.12.17 18:19
Falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte, wir liegen immer noch bei weit über 40% Kohleanteil in der Stromerzeugung. Die Energiewende hat den Braunkohleanteil über den Merit order Effekt sogar leicht steigen lassen.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24181 Postings, 6068 Tage Tony Ford#1057 ...

 
  
    
15.12.17 19:06
Im Energiemix Vergleich ist gut zu erkennen, dass der Anteil an fossiler Energieerzeugung stetig weiter abnimmt und nur kurzzeitig bedingt der Abschaltung der Kernkraftwerke etwas gestiegen ist.
Von einst fast 60% Kohle ist der Anteil auf 40% gesunken und wird auch weiter sinken.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Energiemix_Deutschland.svg  

9174 Postings, 4949 Tage lumpensammlerEnergiedichte

 
  
    
15.12.17 23:20
Li-Ion Batterie: 0,18 kWh/kg
Gebrannter Kalk: 0,37 kWh/kg
Kohle: 8 kWh/kg
Windrad: 9 kWh/kg   (Nicht grundlastfähig)
Heizöl: 10 kWh/kg
Uran (LWR): 150.000 kWh/kg
Thorium (FSR): > 1.000.000 kWh/kg

LWR: Leichtwasserreaktor
FSR: Flüssigsalzreaktor

Nur damit man eine Vorstellung hat, mit was man wieviel Erde umgraben muss, um Energie zu gewinnen. Die genannten Speicher sowie das Windrad sind keine stand alone Lösungen. Sie müssen miteinander kombiniert werden, um in den Club aufgenommen zu werden. Außerdem ist der Stahlbeton und Stahl beim Windrad vorher aufwändig herzustellen im Gegensatz zu den anderen Rohstoffen, die nur aufbereitet werden.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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