Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

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neuester Beitrag: 26.09.18 02:59
eröffnet am: 21.05.14 21:51 von: BiJi Anzahl Beiträge: 13441
neuester Beitrag: 26.09.18 02:59 von: Black Mamb. Leser gesamt: 1739365
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21.05.14 21:51
40

15483 Postings, 3309 Tage BiJiDeutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

Da mittlerweile kein wirklich moderierter Deutsche Bank-thread mehr existiert und der Wunsch nach einem solchen vermehrt aufgetreten ist, gebe ich nun hiermit die Möglichkeit sich sachlich, fundiert und informativ zu äußern.

Vorab ist jeder herzlich willkommen, der sich zur Thematik Deutsche Bank äußern möchte.

Es soll kein "Rosa-Brillen-thread" sein, Kritik ist ebenso willkommen, nur sollte diese sachlicher Natur sein.

Wichtig ist hier auch das Miteinander: Pöbeleien, unsachliche Beiträge, Spams werden nicht geduldet und führen nach erfolgter Ermahnung zum Ausschluss.

Ich hoffe, damit den an mich herangetragenen Wünschen gerecht zu werden und freue mich auf viele gute Beiträge und zahlreiche Diskussionen!

 
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13415 Postings ausgeblendet.

24.09.18 16:44

145 Postings, 42 Tage Black MambaIm Bundesanzeiger wird der Rückzug ...

... angezeigt. Leider fehlt dieser aus irgendeinem Grund in der Übersicht, aber man findet ihn dennoch:

Bundesanzeiger (Übersicht) aufrufen:
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/...let?page.navid=to_nlp_start

Als Suchbegriff "Deutsche Bank" eingeben und dann auf die Schaltfläche "Leerverkäufe suchen".

Links unten im Kasten das Häkchen bei "Auch historisierte Daten finden" setzen und bei "von" das Datum "01.09.2018" auswählen und die Schaltfläche "Leerverkäufe anzeigen" anklicken.

Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, warum die Veränderung nei Millenium in der Übersicht nicht die angezeigt wird. Die andere hier erwähnte Quelle würde ich nicht überbewerten, denn sie zeigt zwar zusätzliche Leerverkäufe unterhalb der Meldeschwelle von 0,5% an, aber man muss wohl davon ausgehen, dass diese nur geschätzte Angaben enthalten, weil unter 0,5% keine Veränderungen mehr gemeldet werden. Ich würde mich eher auf den Bundesanzeiger verlassen und gemäß den Studien, die zu diesem Thema bisher veröffentlich wurden, den dort veröffentlichten Wert mit 3 multiplizieren, um auf die "echte" LV-Quote schließen zu können. Das sind aber auch alles nur Schätzwerte. Verlässlich sind nur die einzelnen Positionen im Bundesanzeiger mit jeweils mindestens 0,5%.

 

24.09.18 16:57

274 Postings, 3491 Tage bballDanke! Und wie schätz Du den eher

vermeintlich "geringen" Anstieg ein? Bzw.: Wie hoch könnte es denn laufen, wenn alle glatt stellen würden? Denn der Rückzug am Freitag war dann doch kurstechnisch ernüchternd, oder?  

24.09.18 17:00

255 Postings, 230 Tage ewigeroptimist200 Mio Aktioen ...

werden bei den Kleinaktionären wohl kaum über den Tisch gegangen sein.
Aber wenn die veröffentlichte Zahl stimmen sollte,
würde das wohl bedeuten das nicht nur ein neuer Großaktionär eingestiegen ist,
sondern auch daß ein alter Großaktionär verkauft hat.

Mal sehen, was in den nächsten Tagen gemeldet wird.
 

24.09.18 17:29
2

145 Postings, 42 Tage Black MambaDie Leerverkäufer decken sich nicht ...

... von einem Tag auf den anderen ein. Sie lassen auch - parallel zu ihren Leerverkäufen - von beauftragten Brokern einsammeln bzw. schließen Optionsgeschäfte ab, die ihnen eine Lieferung von x Aktien zu einem vorher vereinbarten Kaufpreis garantieren, weshalb für einen echten Shortsqueeze schon sehr viele Dinge zusammenkommen müssen. Auch AQR wird sich einen bedeutdenden Teil seiner leerverkauften Positionen bereits anderweitig gesichert haben, möglicherweise aber mit einem anderen Datum und/oder einem anderen (höheren) Durchschnittspreis. AQR ist ja schon sehr früh mit sehr hohen Positionen als Shortseller aufgetreten. Sie werden demnach auch über ein entsprechend längerfrisitges Ausstiegsszenario verfügen. Sie wären sonst gar nicht in der Lage, dieses Volumen in einem angemessenen Zeitraum einzusammeln.

Geht mal davon aus, dass Leerverkäufer keine Dummköpfe sind, die ihr Geld verbrennen wollen. Ich muss hier auch immer wieder einmal schmunzeln, wenn einige schreiben, dass Leerverkäufer "gegrillt" werden. Wenn jemand gegrillt wird, dann sind das eher long-orientierte Anleger, die länger als gedacht auf einen Kursanstieg warten müssen, während das beabsichtigte Geschäft der Leerverkäufer weitgehend abgesichert ist.

Deshalb musste der Kurs am Freitag auch nicht so stark steigen, weil die eigentliche Phase der Rückkäufe bereits seit Ende Juni läuft, also 20% in 3 Monaten und nicht 10% an nur einem Tag. Von dieser (eher naiven) Vorstellung bezüglich der Leerverkäufer, die man plötzlich (wegen irgendwelcher Ereignisse) auf dem falschen Fuß erwischt, sollte man sich heutzutage eher verabschieden. Auch AQR wird seinen Bestand an Tagen herunterfahren, an denen die Volumen zwar sehr groß sein aber die Zugewinne der Aktie eher moderat ausfallen werden.

 

24.09.18 18:32
2

1376 Postings, 2842 Tage RobertControllerDeutsche Bank quasi entmündigt....

... Anordnung der Bafin zwecks Geldwäsche-Kontrolle durch Angestellten der bisher prüfenden Wirtschaftsprüfungsgesllschaft.
Dachte, es handelt sich bei der DB um höchstqualifizierte DB-Mitarbeiter... zumindest werden sie so bezahlt....
Ich bekomme so allmählich das "Welti-Syndrom"... fühlt sich nicht gut an!

Wenn es ganz schlimm kommt, schaue ich mir die fundamentalen Zahlen von Wirecard an... und schon geht es mir etwas besser...  

24.09.18 21:05

755 Postings, 101 Tage DressageQueenWenn man hier nicht aufpasst

werden die Amis Deuba übernehmen ... dann hätte man auch gleich das Deutschland/Europageschäft in der Tasche.    

24.09.18 21:06

755 Postings, 101 Tage DressageQueenDie Wirecardblase wird auch schnell wieder platzen

25.09.18 01:09

166 Postings, 120 Tage telev1db

stellt sich die frage ob die nicht lieber wirecard übernehmen wollen? nur meine meinung  

25.09.18 02:19
1

145 Postings, 42 Tage Black MambaKann mir das jemand erklären?

https://www.finanznachrichten.de/...-bank-von-bernd-neubacher-007.htm

Herr Bernd Neubacher von der Börsen-Zeitung schreibt, dass sich die Perspektiven der Deutschen Bank eintrüben, weil von der BaFin beauftragte Spezialisten von KPMG der Bank helfen sollen, ihre Präventionsmaßnahmen gegen (internationale) Geldwäsche voranzubringen. Auch viele andere Artikel wurden gestern in diesem Zusammenhang veröffentlicht und auch hier im Forum finden das einige "bedenklich" oder werten das als Verlust der Eigenständigkeit.

Mir selbst ist nicht wirklich klar, wieso das so negativ bewertet wird? Es ist doch prima, wenn man sich von Externen helfen lässt und dafür irgendwann einen entsprechenden "Stempel" erhält, so wie externe Wirtschaftsprüfer einen Geschäftsbericht testieren. So etwas schafft Vertrauen und selbst wenn die BaFin ihren Prüfer im Jahr 2021 wieder abzieht, würde ich als Deutsche Bank diesen Posten auch weiterhin besetzen. Das wird insbesondere den US-Finanzbehörden in Zunkunft ihre "Arbeit" schwerer machen, die Bank und ihre Maßnahmen zu diskreditieren. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Geld aus unlauteren Geschäften in anderen Banken gewaschen oder aufbewahrt wird. Irgendwie scheint man in der Presse jedoch den Eindruck erwecken zu wollen, dass die Deutsche Bank der Kern allen Übels ist ...

... und deshalb ist es für mich auch sehr erstaunlich, dass sich die vom jüngsten Geldwäsche-Skandal betroffene Danske Bank aus Estland ausgerechnet die Dienste des Mannes gesichert hat, der zuletzt für die Geldwäsche-Prävention bei der Deutschen Bank zuständig war. So schlecht kann es also um die jüngsten Fortschritte in diesem Bereich nicht bestellt sein, selbst wenn die Presse aktuell die gegenteilige Auffassung vertritt.

Das Bashing rund um die Deutsche Bank will einfach kein Ende nehmen und ich gehe davon aus, dass der Urheber dieser Kampagne hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen noch deutlich mehr Dreck am Stecken hat, aber in der Schweiz hat man seit jeher nur "ehrliche" und "ehrbare" Bankkunden betreut. Kein Terrorist oder sonstiger Gauner auf dieser Erde würde jemals auf die Idee kommen, sein Vermögen gerade dort zu verstecken, während die Deutsche Bank ganz offensichtlich einen eigenen VIP-Bereich für dieses Klientel unterhält. Außerden sind schweizer Banken ja sind weltberühmt dafür, dass dort ausschließlich Gelder von höchst integeren Menschen, Unternehmen und Staaten angelegt werden ... ;-)

 

25.09.18 06:53
2

5 Postings, 9 Tage CII1976@BlackMamba: Andere Banken haben schon seit...

...Jahren externe Prüfer im Haus. Siehe Commerzbank seitens der US-Regierung.

Man sieht hieran recht gut, dass es nur noch um bashing und das erzeugen von Klicks geht!  

25.09.18 07:35

1376 Postings, 2842 Tage RobertControllerAlso toll ist es auf jeden Fall nicht...

... und die Maßnahme der "Beratung" beeinträchtigt natürlich nicht die Gesamtsituation, ebensowenig wie der Ausstieg aus dem Eurostoxx...
... ich meine wir reden hier nicht bei einem Kurs von 20.. hilft aber nicht wirklich dem Image einer positiven Beraterbank.

Auch die Berichterstattung hat das Umfeld für den massiven Kurssturz geebnet.. und Achleitner... und..
Beispiel: Sewing sagt nein zu einer Fusion... was wird draus?
"Er hat kein absolutes Top-"Nein" gesagt... erlässt sich ein Hintertürchen offen... wahrscheinlich schon alles vorbereitet... nur noch eine Frage der Zeit... bereits dieses Jahr!?"
So funktioniert das... ungefähr....  

25.09.18 09:30
3

745 Postings, 512 Tage bluetoxicFusion

Was mich interessiert hat: Sewing redete wieder mal von einer steigenden Profitabilität und Marktbewertung über die nächsten 18 Monate.
Und das klingt für mich gut.  

25.09.18 09:52

1382 Postings, 3723 Tage holly1000Stabile Seitwärtsbewegung,

nach dem Anstieg der letzten Woche ein gutes Zeichen, kurz verschnaufen, für den nächsten Anstieg.  

25.09.18 10:01

56 Postings, 121 Tage Lost a Lotnächster Halt 11,28

25.09.18 12:38

255 Postings, 230 Tage ewigeroptimist@RobertControl, #13427

wenn Sie schon zitieren, dann bitte richtig.
Sewing hat gesagt, daß die DB ihre Hausaufgaben machen muß. In den nächsten 1,5 Jahren muß die Profitabilität gesteigert werden, wenn das geschehen ist könne man über ganz andere Dinge reden.

Das klingt irgendwie ganz anders als Ihre Verschwörungstheorie, daß dieses Jahr wahrscheinlich eine Fusion komme.

Selbst das von Ihnen angesprochene und auch in den Berichten vorkommende "Hintertürchen" ist Blödsinn.
Soll Herr Sewing denn kategorisch ausschliessen, daß die DB nie mehr mit irgendeiner anderen Bank fusioniert?
Wer weiss denn schon, was in ein oder zwei Jahren ist.
Sewing hat lediglich gesagt, daß momentan eine Fusion nicht in Frage kommt, die DB habe wichtigere Dinge zu tun.
Alles andere wurde von Journalisten und Leuten wie Ihnen hinein interpretiert.

 

25.09.18 12:59

1376 Postings, 2842 Tage RobertControllerIch habe überhaupt keine "Verschwörung"..

.. im Sinn gehabt.
Lesen Sie halt mal einfach richtig!
Ich habe über die seltsame Berichterstattung der Presse geschrieben.. das war schon alles!
Ansonsten halte ich meinen Bestand ... und warte und hoffe darauf, dass Sewing Recht behält!
Auch die Zinserhöhung der EZB in einem Jahr wird einen Schub geben... hoffentlich.
 

25.09.18 13:13
1

255 Postings, 230 Tage ewigeroptimistich habe es so gelesen, ...

daß Sie in die gleiche Bresche springen wie diese seltsamen Journalisten.
Ist vielleicht etwas Ihrer wirren Argumentation geschuldet gewesen.
Wie auch immer - wenn dem nicht so ist, bitte ich um Entschuldigung.  

25.09.18 20:16

145 Postings, 42 Tage Black MambaDie Ruhe vor dem Sturm?

In den kommenden 1-3 Tagen sollten wir hoffentlich mehr Hintergründe zum Erwerb der vielen Aktien am Freitag bekommen. Bis dahin bleibt nur das große Rätselraten und Abwarten ... ;-)

 

25.09.18 21:59

3430 Postings, 3351 Tage tagschlaeferdb ist bis 2022 strong sell siehe here

>>Sewing hat den Investoren bis 2021 eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von rund zehn Prozent versprochen ? unter der Voraussetzung, dass die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik normalisiert. Dafür hat er das Geschäftsmodell der Großbank noch einmal angepasst, mit Einschnitten in den Vereinigten Staaten und in Asien sowie im Aktiengeschäft.

Analysten bleiben allerdings skeptisch. Andrew Coombs von der Citigroup hält zwar die Sparpläne der Deutschen Bank für realistisch, zweifelt aber an den Ertragszielen des Vorstandschefs. Bislang seien die Einnahmen des Geldhauses deutlich schneller gefallen als die Kosten. Sewings Renditeziel sei nur realistisch, wenn die Zinsen in der Euro-Zone um mehr als drei Prozentpunkte stiegen. Die Citi prophezeit der Bank für 2021 lediglich eine Rendite von 5,6 Prozent.

Auch Eoin Mullany, Bankenexperte der Berenberg Bank, zweifelt an Sewings Ertragszielen. Mullany warnt, dass die Deutsche Bank in einer schrumpfenden Branche arbeite und dabei auch noch Marktanteile verliere. Deshalb traut er dem Institut bis 2020 nur eine Eigenkapitalrendite von drei Prozent zu.

Mullanys Kursziel für die Deutsche Bank liegt bei acht Euro, das wäre noch einmal niedriger als das historische Tief von 8,75 Euro aus dem Juni. Citi-Experte Coombs ist mit einem Kursziel von 7,50 Euro sogar noch pessimistischer als sein Kollege. Mullany und Coombs stehen mit ihrer Skepsis nicht allein da. Von den 33 Analysten, die der Informationsdienst Bloomberg erfasst, raten 17 zum Verkauf und nur drei zum Kauf der Aktie der Deutschen Bank.<<

quelle:
https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...-bank-chef-193543361.html

ich bin derselben meinung, wir werden ggf. ein tief sehen, was 1:25 des maximums bisher darstellt, ca 6 usd, voraussichtlich in 2019 ff
weil die gewinne weiter erodieren, jahresgewinnprognose für 2019 könnte fallen, dividenden danach auf null.. etc

in 3 jahren ist frohes call einsammeln auf db, nicht früher, meiner meinung nach (!)
mfg
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AMD, CRR, Daido Steel, DHT Holdings, FCEL, Hecla Mining, Safe Bulkers, Singulus, Solarworld, UMC

25.09.18 23:02

145 Postings, 42 Tage Black MambaDas sind die zusammengefassten Meinungen ...

... der Skeptiker. Es wäre nicht das erste Mal, dass die sich irren, aber sie könnten natürlich auch richtig liegen. Ich bin da aber deutlich optimistischer und denke nicht, dass es bis ins Jahr 2022 dauern wird, um die angepeilten 10% Eigenkapitalrendite zu erreichen. Natürlich würden höhere Zinsen die Situation entspannen helfen, aber die Deutsche Bank verfügt über genügend weitere Optionen, um dieses Ziel bereits deutlich früher zu erreichen. Allein der Wegfall des negativen Einlagenzinssatzes erhöht die Rendite um ca. 1,5%. Das Investmentbanking in Asien wird ebenso höhere Beiträge zur Eigenkapitalrendite leisten wie die sich in 2019 weiter fortsetzenden Kostenersparnisse. Zum Glück gibt es auch Analysten, die längst nicht so negativ eingestellt sind, aber natürlich werden diese in solchen Berichten wie dem obigen nicht erwähnt.

@tagschlaefer: Deine Meinung in allen Ehren, aber ich denke, Du unterschätzt die politische Brisanz der aktuellen Unterbewertung der Deutschen Bank. Bei ca. 12-14 Euro waren es immerhin noch die Chinesen, die sich bei der Deutschen Bank groß eingekauft haben. Bei noch niedrigeren Preisen winken Investoren, die kein westlicher Politiker im Aufsichtsrat von Deutschlands größtem Finanzinstitut haben will. Vielleicht wird der Markt bis zum kommenden Freitagabend schon einen kleinen Hinweis geben können, was genau ich damit meine ... ;-)

 

25.09.18 23:06

166 Postings, 120 Tage telev1db

was meist du damit?  

25.09.18 23:14

145 Postings, 42 Tage Black MambaDas würde mir auch gefallen ...

https://www.handelsblatt.com/finanzen/...zer-ubs-durch/23110146.html?

Die UBS als Seniorpartner bei einer Fusion mit der Deutschen Bank hat den Großaktionären bei der letzten Strategiesitzung im September eher zugesagt als eine Fusion mit der Commerzbank!

 

25.09.18 23:26

166 Postings, 120 Tage telev1db

das wäre natürlich ein ding. ich warte noch an der seitenlinie.  

26.09.18 00:01

745 Postings, 512 Tage bluetoxictagschlaefer

Du bist nicht zu unterschätzen, lagst bei AMD mehr als richtig und wurdest von einigen belächelt.
Ich hoffe mal hier triffst du es nicht ganz so genau und die Deutsche Bank braucht nicht ganz so lange wie du meinst :). Zumindest sind wir uns in der Zukunft der Bank einig.  

26.09.18 02:59

145 Postings, 42 Tage Black MambaSo ein Zufall aber auch ...

Da verliert die UBS ihren Innvestmentbanking-Chef Andrea Orcel an die Banco Santander und die Deutsche Bank verlängert (völlig überraschend) den Vertrag mit ihrem Investmentbanking-Chef Garth Ritchie, der sich (wie Christian Sewing) Chancen auf die Stelle als CEO ausgemalt hatte ...

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/...on-mit-ubs-durch/

Ich bin zwar kein Freund davon, wenn die Deutsche Bank zum Junior-Partner der UBS werden würde, aber möglicherweise wäre das tatsächlich die effizienteste Lösung für das deutsche und europäische Bankenproblem unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in Europa. UBS und Deutsche Bank wären gemeinsam die mit großem Abstand größte Investmentbank in Europa, die möglicherweise sogar die eine oder andere US-Bank im Ranking hinter sich lassen könnte. Ein Zusammengehen würde zudem eine Fusionswelle auslösen, um die Wettbewerbsfähigkeit der anderen europäischen Großbanken zu stärken. Die Commerzbank wäre ohne einen größeren Partner kaum überlebensfähig und damit Haifischfutter für eine expandierende französische, spanische oder italienische Bank. Auch andere (vor allem mittelgroße und kleinere Banken) würden länderübergreifende Allianzen eingehen, um sich gegen immer größere (und somit stärkere) europäische Banken im Wettbewerb zu behaupten.

Die spannendste Frage in diesem Zusammenhang bleibt trotzdem, wann und welche Banken zuerst fusionieren und damit die große Konsolidierungswelle lostreten werden. Ich hätte nichts dagegen, dass man nicht noch mehr Zeit verliert, falls man sich bereits handelseinig ist. Solange die Wirtschaft noch einigermaßen brummt, sollte man sich in einem noch relativen gesunden Umfeld zusammentun, statt bis zur nächsten Krise zu warten, die schwachen Banken möglicherweise erneut stark zusetzen könnte und in der auch stärkere Banken andere Aufgaben zu erledigen hätten als einen (ehemaligen) Mitbewerber zu integrieren.

Also, hopp hopp ...

 

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