Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

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neuester Beitrag: 19.03.19 17:54
eröffnet am: 21.05.14 21:51 von: BiJi Anzahl Beiträge: 17913
neuester Beitrag: 19.03.19 17:54 von: kollebb77 Leser gesamt: 2176329
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21.05.14 21:51
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15483 Postings, 3484 Tage BiJiDeutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

Da mittlerweile kein wirklich moderierter Deutsche Bank-thread mehr existiert und der Wunsch nach einem solchen vermehrt aufgetreten ist, gebe ich nun hiermit die Möglichkeit sich sachlich, fundiert und informativ zu äußern.

Vorab ist jeder herzlich willkommen, der sich zur Thematik Deutsche Bank äußern möchte.

Es soll kein "Rosa-Brillen-thread" sein, Kritik ist ebenso willkommen, nur sollte diese sachlicher Natur sein.

Wichtig ist hier auch das Miteinander: Pöbeleien, unsachliche Beiträge, Spams werden nicht geduldet und führen nach erfolgter Ermahnung zum Ausschluss.

Ich hoffe, damit den an mich herangetragenen Wünschen gerecht zu werden und freue mich auf viele gute Beiträge und zahlreiche Diskussionen!

 
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17887 Postings ausgeblendet.

19.03.19 10:49
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41 Postings, 371 Tage AlexBoersianerPro Fusion

Ich denke mit einer Fusion kann man einen europäischen Bankenchampion erschafffen. Dies gäbe der Finanzwelt endlich die Mittel an die DBK zu glauben und Fantasien zu schaffen. So wären Kurse jenseits der 10? möglich. Alles andere würde den Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen und zukünftig Deutschland und Europa schwächen. Das will keiner, auch nicht der ScholzZwerg, somit ist der Weg frei für eine unbegrenzte Long Position.

Meine Meinung, keine Empfehlung Aktien zu handeln.  

19.03.19 10:51
1

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Die CoBa ITL Staatsanleihen

wurden 2012 um 500 oder 800 Mio Wertberichtigt, (genau weiß ich es nicht mehr) Analog der 2,5 Mrd für die griechischen Anleihen. Wenn die zu Nennwert an die EZB gehen macht CoBa und DeuBa ein Plus in dieser Größenordnung. Die 30 jährigen laufen aber entsprechend erst 2040 aus.

Solange darf man mit Italien mitzittern.
Und wenn sie sie heute zurück geben würde, würde der Zinsüberschuss um fast 400 Mio jährlich sinken. Sind die einzigen rentablen Papiere aus der Eurohypo Zeit.
Meine Meinung  

19.03.19 10:51

5799 Postings, 5054 Tage pacorubiodressageQue

ja bestätoge ich, habe gestern glücklicherweise 70% db liquidiert und konnte somit heute miteinsteigen leider erst bei 7,95, coba war ich gestern noch voll drinne da muss ich heute leider abwarten......
man konnte eigentlich schonh gestern sehen dass die kurse bei db und coba nachgeben werden......  

19.03.19 10:52

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Warum hat die DeuBa unter Cryan

800 mrd Geschäft den aufgegeben? Um sie mit 500 Mrd Geschäft der Coba wieder aufzufüllen unter Sewing?
Au Mann!  

19.03.19 11:53
1

509 Postings, 217 Tage Black Mamba@RPM: Du weißt schon, dass ...

... die CoBa auch über eigenes (Eigen-)Kapital verfügt und der Abbau der DeuBa hauptsächlich durch das Missverhältnis ihrer Bilanzsumme (und der darin verborgenen Risiken) zu ihrem Eigenkapital begründet war? Nach x Kapitalerhöhungen in den letzten Jahren wollte man die Aktionäre eben nicht erneut mit 20-30 Mrd. frischen Euro zur Kasse bitten und hat stattdessen eben die Bilanzsumme reduziert und an das Eigenkapital angepasst.

Manchmal verstehe ich Deine verquere Mathematik einfach nicht, obwohl Du fast immer damit zu argumentieren versuchst. Auch die Sache mit den höheren Kapitalquoten neulich war doch ziemlich aus der Luft gegriffen.

Beide Unternehmen haben inzwischen einfach nur das Problem, dass sie zu wenig verdienen. Alles andere ist im Rahmen der (regulatorischen) Vorgaben aktuell im Lot. Ein möglicher Zusammenschluss könnte helfen, die Kosten zu reduzieren. Ob das gelingt, hängt aber von der Art und Weise ab, wie dieser Zusammenschluss ausgestaltet wird. Ich würde die Bilanzen der Unternehmen zunächst einmal unangetastet lassen, was wohl nur dann möglich wäre, wenn man diese (zunächst) nur in einer Holding zusammenführt und weiterhin voneinander unabhängig bilanziert. Dadurch würde nicht einmal ein zusätzliches Systemrisiko entstehen, wie einige es lautstark propagieren. Es würde einfach nur mehr Geld für die Umsetzung weiterer Restrukturierungen in beiden Konzernen sowie für die Aktionäre übrig bleiben zu Lasten 10.000er Arbeitsplätze. Das ist alles ...  

19.03.19 12:03

21631 Postings, 3396 Tage WeltenbummlerIch schrieb ja letzte Woche das ich bei 7,8 ? kauf

te und uns noch 5 cent von einem Ausbruchszock trennen mit Ziel ca. 8,25 ?. Weil es die Longies wo wollen. Nach dem wir ja auch bei der Commerzbank schrieben das wir einen Kursfristigen Zock über die 7 ? Marke sehen mit Ziel ca. 7,5 ? sind wir nun wieder am Abverkaufen.  

19.03.19 13:02
1

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Schau in die Berichte der DeuBa

zu Cryans Zeiten an.
Da hast Du Überleitungen, wie aus einer EK Quote von 2012 2,68 %
bis 2020 5% /resp 6% nach erster Lesart werden sollten.
54,003 Mrd EK (Werte Ariva) / 2,01 Mrd = 2,687%

Da war die KE's drin und die angedachte Bilanzsumme von 1,35 Mrd
Wer keine Zusammenhänge zwischen Zahlen aus den Berichten herstellen, kann, mit dem brauche ich nicht diskutieren.

DeuBa hat gerade deswegen "ausreichend EK für sich allein, weil sie als Welt systemunrelevante Bank nicht mehr EK braucht. Schjön wenn man aus dem Club der Top30 fliegt.
Gleiches gilt für CoBa.
Weil die so unrelevant für Europa ist, wurde deren Core1 auf 11,01% / RWA auf Pflicht runtergesetzt.
Wen ausser den Deutschen interessiert es, wenn CoBa pleite ginge.
Genau, danach heult kein Hahn. Das ist die Hälfte von dem was Lehman war.
Meien Meinung

 

19.03.19 13:08
1

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Ich brauch garnicht tiefer einsteigen.

Halt Dich an die Presse
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/..._H578022567_10403309/

Kapöitalbedarf je nach Analyst zwischen 3 bis 9 Mrd. BNei mir 10 Mrd.
Denkst die ziehen sich die Werte aus dem Karnickelhut?
Um dies sowie die hohen Restrukturierungskosten neben dem für die Commerzbank zu zahlenden Preis zu finanzieren, müsste die Deutsche Bank ihr Kapital möglicherweise im zweistelligen Milliardenbereich erhöhen.  

19.03.19 13:14
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3352 Postings, 756 Tage gelberbaronwo bleibt der Anstieg.....

Zukunftsmusik sieht anders aus....keiner fährt mit dem Zug mit  

19.03.19 13:54
1

439 Postings, 405 Tage ewigeroptimist@RPM

BlackMamba hat schon Recht.
Ihre Mathematikkennntnisse tendieren offenbar 0.

Ihr Bsp.
"54,003 Mrd EK (Werte Ariva) / 2,01 Mrd = 2,687%"
ist sehr interessant. Wissen Sie eigentlich, was ein Prozent ist?
54,003 / 2,01 = 26,867 oder 2686,7 %.
Und was soll dem geneigten Leser diese Zahl sagen? Wissen Sie vermutlich nicht einmal selber - aber die falschen Zahlen sahen halt gut aus.
Jeder kann mal einen Fehler machen.
Aber wer so einen Unsinn schreibt, hat meiner Ansicht nach nicht einmal rudimentäre Mathematikkenntnisse.

Vermutlich werden Sie wie grob geschätzt 95 % aller BWLer hilflos, wenn man Ihnen Ihren 10 ? Taschenrechner aus Taiwan wegnimmt.  

19.03.19 14:11

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974witzig

weil statt Bio Mrd geschrieben wurde. ;o)))  

19.03.19 14:15
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509 Postings, 217 Tage Black Mamba@RPM: Alle Deine Berechnungen ...

... gehen aus Szenarien hervor, die Du für möglich und wahrscheinlich hältst und auch wie Du diese interpretierst. Mir ist das schlichtweg zu düster und zu einseitig gedacht, weil eher nichts von dem eintreten wird, wie es momentan diskutiert (bzw. von Dir interpretiert) wird. Es wird weiterhin 2 Banken mit 2 Bilanzen geben und beide werden sich (jeweils) alle Mühe der Welt geben, (für sich) die eingeforderten Kapitalmaßnahmen auch in Zukunft zu erfüllen. Dafür sind jedoch weder Kapitalerhöhungen noch Neubewertungen der Bilanzen zwingend notwendig.

Es wird auch nicht so sein, dass die Gewinne von jetzt auf gleich in die Höhe schießen werden, aber auf Sicht von 2-3 Jahren und ganz sicher über diesen Zeithorizont hinaus werden sich durchaus weitere Möglichkeiten ergeben, die beiden Unternehmen schrittweise unter dem Dach einer Holding-Gesellschaft sinnvoll zu konsolidieren. Die aktuelle Herausforderung ist hier auch nicht die (zukünftige) Bilanzierung, sondern ein Stop der Ertragsrückgänge, bedingt durch die ständig als notwendig erachteten Kostenmaßnahmen. Eine Konsolidierung der beiden Großbanken durch Verschmelzung würde zudem auch massenhaft (Unternehmens-)Kunden in die Hände der Mitbewerber treiben. Der deutsche ING-Chef hat sich ja bereits öffentlich die Hände gerieben, als er zur geplanten Fusion gefragt wurde.

Mein Rat an Dich wäre, das Ergebnis der Verhandlungen entspannt abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass es nicht das Ziel sein kann, jetzt auch noch die "langweilige" Commerzbank mit in den Abstiegsstrudel der Deutschen Bank zu ziehen, sondern einen nachhaltigen Turnaround für beide Institute zu initiieren, ohne erneut Milliarden an Euro hineinpumpen zu müsen. Sollten die Verhandlungen scheitern, dann sind beide Häuser 1a-Übernahmekandidaten für ausländische Institute, was sich ebenso positiv auf die Aktienkurse auswirken sollte. Wenn die Analysten das nicht sehen, dann ist das deren Problem, aber ganz sicher nicht meins ...

 

19.03.19 14:29
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17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Mir egal was deine DeuBa macht.

Mein Ziel ist billig kaufen, teuer verkaufen.
Von mir aus vereckt die DeuBa und die CoBa.

Dann gibts von mir noch ein Schade um die Arbeitsplätze.

Und das "DU" in dem ersten Satz würde ich gegen

Kapitalbedarf je nach Analyst zwischen 3 bis 9 Mrd. Bei mir 10 Mrd
bzw.
....müsste die Deutsche Bank ihr Kapital möglicherweise im zweistelligen Mrd  Bereich....

Die Zahlen kommen nicht von mir. Ich würde diese Aussagen lediglich so unterschreiben.
Selbst unter einer Holding wäre die Kapitalanforderung nicht anders. Das haben die Amibanken, wie JPM (7,0%), BoA (5,5%) und Wells Fargo (5,5%) Citiggroup (5,0%) auch alles versucht und sind nicht damit durchgekommen als ihre Pflicht EK Werte festgelegt wurden.


 

19.03.19 15:36

509 Postings, 217 Tage Black MambaIch habe keine Ahnung, wovon Du ...

... da redest, wenn Du von mehreren Großbanken unter dem Dach einer Holding in den USA berichtest?

Das eine ist das Kreditinstitut bzw. das Unternehmen auf der einen Seite und das andere betrifft die Gesellschafterstruktur auf der anderen Seite. Die Commerzbank ist in den USA keine systemrelevante Bank und selbst wenn man in den USA zukünftig (auch) eine mögliche Holding-Struktur in die Risikobewertung mit einfließen lassen sollte, dann wird ein entsprechender Zusammenschluss mit der Commerzbank die Kennzahlen wohl eher deutlich verbessern als verschlechtern helfen.

Wie gesagt, Du gehst hier schon seit ewigen Zeiten von notwendigen Kapitalerhöhungen und kruden Annahmen aus, die Du irgendwo ausgegraben hast, während das Unternehmen selbst sich auf einem guten Weg sieht, die Vorgaben auch weiterhin (auch ohne Kapitalerhöhungen) erfüllen zu können. Für die notwendige Verbesserung der Kontrollsysteme und des Risikomanagents sind jedensfalls keine Kapitalerhöhungen nötig und das ist das einzige, was die US-Aufseher zuletzt noch an der Deutschen Bank auszusetzen hatten. Wenn Du jedoch Schreckgespenster siehst, wo eigentlich keine sind, kann ich Dir (und den schwarzmalenden Analysten) leider auch nicht weiterhelfen.

Wir werden ja sehen, worauf es letztlich hinausläuft. Eine weitere Kapitalerhöhung, die Katar eine dann zweistellige %-Beteiligung an Deutschlands größten Finanzinstituten sichert, kann jedenfalls ebenso wenig eine (politisch) gewollte Lösung sein wie eine Verwässerung der 15%-Beteiligung des Bundes (bzw. des Steuerzahlers) an der Commerzbank. Wenn Katar so heiß darauf ist, mehr Anteile zu erwerben, dann sollen sie sich entweder auf die HNA-Anteile stürzen oder dem Bund seine Anteile zum damaligen Kaufpreis (+ einem kleinem Zinsaufschlag) abkaufen und hoffen, dass es zukünftig eben besser läuft als bisher.

 

19.03.19 15:46

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Es wurde x-Mal darüber in den USA

philosophiert, nachdem die G20 die Kapitalraten festlegten, für Weltsystemrelevante Banken (Top 30), ob eine Holdingstruktur was an den Kapitalraten ändern könnte. Selbst Postbank DeuBa Holding wurde philosophiert.
Es hätte nichts an der Kapitalrate der G20 Vorgaben geändert bei den Top 30.

Philosophieren kannst immer.  

19.03.19 15:51

509 Postings, 217 Tage Black MambaAlso gibst Du nun selbst zu, dass ...

... ein Zusammenschluss mit der Commerzbank nichts an den geforderten Kapitalraten ändern würde? Das sag' ich doch die ganze Zeit ...

 

19.03.19 16:11
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509 Postings, 217 Tage Black Mamba@RPM: Jetzt wird mir langsam klar, ...

... was Du meinst: Du gehst von den damaligen Gedankenspielen von Goldman Sachs & Co. aus, die eigene Investmentbank von der eigenen Geschäftsbank zu trennen und trotzdem über eine Holding-Struktur die Kontrolle über beide Sparten beizubehalten, also sich aus der Haftung für mögliche (Total-)Verluste im Investmentbanking herauszunehmen, während man zeitgleich vollumfänglich von möglichen Gewinnen profitieren würde. Das kann (politisch) niemand wirklich wollen und dem Steuerzahler verkaufen, weshalb dann von den US-Banken letztlich auch andere Konsequenzen gezogen wurden.

Ganz ehrlich jetzt: Was hat das mit einer möglichen Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank unter dem (gemeinsamen) Dach einer Holding zu tun? Hier würden doch die (vollumfänglichen) Risiken beider Gelkdinstitute mitsamt aller ihrer Sparten zusammengeführt und davon würde die Deutsche Bank eher als Profiteur hervorgehen, weshalb den Commerzbank-Aktionären ein gewisser Bonus für ihre Anteile zustehen würde. Das hatte ich vor ein paar Tagen schon näher ausgeführt, aber das hat überhaupt nichts mit den damaligen Gedankenspielen der (ehemaligen) US-Investmentbanken zu tun.

@Sheldon: Auch für Dich gilt: Immer nur das Negative sehen und die Chancen sowie "alternative neue Wege" auszublenden wird nur dazu führen, dass dieser Deal platzt und beide Institute von ausländischen Banken übernommen werden. So oder so werden die Aktienkurse eher steigen als fallen.

 

19.03.19 16:27

17959 Postings, 4473 Tage RPM1974Und das ist der Grund

sobald die Verflechtungen so groß sind, das eine eigenständige Abwicklung nicht mehr für eine Tochter/ Beteiligung möglich ist, hat die Eigenkapitalquote sich dem in sich geschlossenen Konglomerat und den Risiken, nach aussen, die damit verbunden sind, anzupassen.

Hab das nicht erfunden.
Erfunden hat es die G20, in Davos, um die Weltwirtschaft abzusichern.
Je höher das Risiko, desto höher die Unterlegung mit EK.


 

19.03.19 16:32

509 Postings, 217 Tage Black MambaAber wo ist das Problem, wenn beide ...

... Institute die Vorgaben (über)erfüllen? Das kann man doch nicht mit einer reinen Investmentbank auf der einen Seite und einer reinen Geschäftsbank auf der anderen Seite vergleichen. Hier schließen sich zwei Geschäftsbanken zusammen und die lassen sich sowohl gemeinsam als auch getrennt relativ leicht diesbezüglich bewerten. Dafür brauche ich nicht einmal den oben erwähnten 10.00 €-Taschenrechner aus Taiwan ...

 

19.03.19 16:37
1

419 Postings, 295 Tage telev1boerse-online

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...prozent-1028037012

"Könnten denn beide Banken zusammen den Wettbewerbern nicht besser Paroli bieten als alleine?
Nein, die Banken würden sich die nächsten drei bis fünf Jahre mit sich selbst beschäftigen, ohne dass auch nur die Aussicht besteht, dass man international wirklich in die Nähe der Spitzenwettbewerber käme.

Ist jetzt mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zu rechnen?
Das kann die Folge eines Scheiterns solcher Gespräche sein.

Für wie wahrscheinlich halten Sie es denn, dass der Deal noch scheitert?
Aus meiner Sicht erwarte ich, dass die Gespräche tatsächlich scheitern. Die Wahrscheinlichkeit liegt meines Erachtens bei über 90 Prozent. " 19.03.2019 Börse Online  

19.03.19 16:51
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509 Postings, 217 Tage Black MambaSchon witzig: Jeder schimpft und ...

... malt schwarz, ohne selbst einen konstruktiven Vorschlag für eine Verbesserung der Situationen der Banken vorstellen zu können. Jetzt stellen sich sogar schon die Aktionärsvertreter auf die Seite der Gewerkschaften. Das ist doch alles vollkommen irre ...

Willkommen in Deutschland, dem Land der Pessimisten und Untergangsfanatiker!

P.S.: Ich selbst hätte ja lieber schon vor Monaten die gesamte Führungsmannschaft (inkl. dem AR-Vorsitzendem) ausgewechselt, aber das war wohl deshalb nicht möglich, weil im Hintergrund bereits am aktuellen Deal gearbeitet wurde. Sie bekommen dennoch kein gutes Zeugnis von mir ...

 

19.03.19 16:58
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439 Postings, 405 Tage ewigeroptimisthört doch bitte auf ....

diese Pseudointellektullen ständig zu zitieren.
In dem verlinkten Beitrag widerspricht sich der offenbar selbst ernannte Experte im gleichen Satz.
Zitat aus dem Link von #17910:
"Wie sollten Aktionäre jetzt reagieren?
Aktionäre sollten die Entwicklung sehr genau beobachten. Es kann sein, dass die Kurse - je nach Fortgang der Gespräche - steigen oder fallen und demzufolge erhöhte Nervosität im Kurs ist. Davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen."

Bei so einem Unsinn kräuseln sich doch die Fussnägel.
Quintessenz:
Man soll die Entwicklung genau beobachten, aber sich nicht davon beeinflussen lassen.
Häh? Und warum soll man dann etwas genau beobachten, wenn man daraus keine Schlüsse ziehen soll?

Es ist immer wieder das gleiche:
wenn etwas gedruckt / veröffentlicht wird, wird das von den meisten Leuten als ultimative Wahrheit betrachtet. Gesunder Menschenverstand wäre manchmal besser.  

19.03.19 17:54
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852 Postings, 3606 Tage kollebb77die schwache Bewertung beider Banken

kommt ja nicht von ungefähr. Risiken um künftige Erträge, hohe Kosten und starker Wettbewerb. Für Aktionäre könnte eine Fusion auch eine Rettung sein, glaubt ihr ernsthaft das ein SPD BMF Scholz zehntausende Arbeitsplätze in kauf nimmt ohne eine Evidenz in der Sache?
Wären wirklich so viele Kunden bereit zu wechseln und würde das starke Mittelstandsgeschäft nicht klasse zur DB passen? Eine Holding unter einem Dach könnte sicher den befürchteten Stellenabbau etwas abmildern oder?
 

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