Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 20.10.19 22:54
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 26241
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07.09.17 11:26
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8638 Postings, 1182 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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20.10.19 11:22
1

1077 Postings, 581 Tage StreuenOtternase

"Für mich ist das definitiv nix."

Für mich ja auch nicht. Trotzdem sind ETF das Beste was man jemandem empfehlen kann wenn er Geld längerfristig anlegen will. Das Risiko bei Einzelwerten ist nun mal größer als bei einem gestreuten Investment, ohne dass es der Rendite zu Gute kommt. Da müsstest du schon daran glauben dass du schlauer bist als der Markt.

Der DAX ist dabei als Index nicht gerade ein leuchtend gutes Beispiel sondern aufgrund von Bankenkrise und fossiler Autoindustrie ein besonders negatives Beispiel.

Rheinmetall ist nicht im DAX, nur im MDAX. Trotzdem würde ich lieber einen MDAX-ETF nehmen.

Wer Probleme mit Rheinmetall hat der muss eben einen zu ihm passenden Index auswählen. Es gibt von veganen über pazifistische Indizes für jede Religion und Weltanschauung was passendes.  

20.10.19 11:38
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6316 Postings, 1501 Tage ubsb55Streuen

Dann werd ich es mal ganz einfach versuchen. ETFs gibt es inzwischn bald mehr als Einzelaktien. Auch ETFs muss man sorgfältig auswählen, was inzwischen schwieriger ist, als z.B. 10 gute Einzeltitel.
Ein ETF ist das Körbchen mit den Eiern. Wenn da von z.B. 100 Stk. 10 Stk faul werden, werden die faulen nicht rausgenommen, sondern es werden
einfach 10% der Eier ausgelehrt, also 9 gute und ein schlechtes.  

20.10.19 14:05
1

1077 Postings, 581 Tage Streuenubsb55

Alles kein Widerspruch und erklärt nicht die Behauptung ETF würden das Risiko eines Crashs verstärken.

Mit ETF kann man halt mit 25 Euro im Monat gebührenfrei schön streuen. Mit Einzelaktien geht das nicht.

Für mich bieten ETF auch keinen Mehrwert da ich mich mit Aktien auskenne und über genügend Kapital verüge. Mit der Verteufelung der ETF fällt du aber genauso auf FUD rein wie bei den Tesla-Aktien.

Wenn du jetzt auch bald ein Elekrtoauto fährst dann wirst du bald verstehen wie seltsam es sich anfühlt an eine fossile Tankstelle fahren zu müssen mit einer Kiste bei der hinten tödliche Abgase herauskommen und die knattert und vibriert und vorne keinen Frunk hat :-)

Und bei Elektroautos ist Tesla halt weltweit noch mit großem Abstand führend.  

20.10.19 14:41
1

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Streuen Nicht akzeptiert ...

... weil es einfach falsch ist: "Damit kann es dazu kommen dass eine Aktie gleichzeitig zwei voll berechtigte Eigentümer haben und die Anzahl der Eigentümer die Anzahl der ausgegebenen Aktien übersteigt. Das ist nun mal ein Fakt."

Noch einmal: Beim Verleiher sind im Depot einfach nur 'Verpflichtungen' die aus dem Depot verliehenen Aktien aus seinem Aktienpool (über alle Depot Inhaber), oder eben worst case wieder zu beschaffen.

Der Depot Besitzer denkt, er hätte darin weiterhin Aktien, das wird ihm auch so in seinem Depot angezeigt - sie liegen aber nicht in seinem Depot. Das stört ihn aber nicht weiter, weil er es einerseits nicht weiß, und weil andererseits durch rechtliche Regelungen der Broker verpflichtet ist sofort die Aktien bereitzustellen, sobald der Depot Besitzer diese seinerseits nutzen, z.B. verleihen oder verschenken oder verkaufen will. Die eigentlichen Aktien hat jemand anderer bereits vom Leerverkäufer gekauft.

Und da liegen die Aktien seit dem Kauf. Es sei denn, dessen Broker/Depot Verwalter hat diese ebenfalls verliehen. ;-)

Richtig ist hingegen, dass durch Leerverkäufe den Verkaufsdruck erhöhen, einfach weil eben Aktien, die sonst in Depots liegen würden, auf den Markt geworfen werden. Das war nie strittig.

Das sind aber weder 'neue Aktien' noch sind sie 'doppelte Aktien', es gibt dadurch keine 'voll berechtigten Aktien'** und es sind auch keine Aktien 'zeitgleich in zwei Depots'. Selbst wenn sie beim Broker noch im Depot auftauchen - sie wurden verliehen, und sind ab danicht mehr im Depot des Broker Kunden. Deswegen gibt es auch keine wundersame Vermehrung an Aktien - ganz im Gegensatz zu Geld, was Banken beliebig selber schöpfen können.*

Man kann mich ja nun wieder sperren, gerne auch dauerhaft, aber wenn etwas falsch ist, dann nehme auch ich mir heraus das öffentlich zu korrigieren. Hier geht es schließlich nicht ums Rechthaben, sondern um Informationsaustausch.

Dass der Thread-Owner sich seinerseits das Recht auf's Rechthaben herausnehmen kann, und dann das letzte Wort hat, mag sein. Dadurch wird Falsches aber nicht richtig.

__
* Ein sehr kompliziertes Thema, absolut nicht trivial, und das man deswegen besser nicht als Beispiel nehmen sollte, was aber in der Diskussion getan wurde - daher meine Anmerkung.

** Der neue Aktienbesitzer hat die vollen Rechte, der Broker muss bei einer Ausübung des Stimmrechts worst case entsprechend viele Aktien hinzukaufen, um das Stimmrecht auf der Aktionärsversammlung abzubilden, meistens nimmt ein großer Teil sein Stimmrecht nicht wahr, weswegen er das eher selten wird tun müssen. Aber bei wichtigen Entscheidungen, z.B. KEs, kann das für Stress sorgen.

Und für die Dividende erhält der Broker vom Leerverkäufer einen entsprechend der Dividende hohen Ausgleich, den der Broker an seinen Depot Besitzer weiterreicht.

Solange dieser seine Aktie sofort zur Verfügung har, und seine Dividende erhält und sein Stimmrecht ausüben kann, ist es ihm egal, was der Broker treibt - in den USA.

Mir persönlich würde das stinken, weil ich eben kein Derivate Freund bin, und erst recht keine Leerverkäufe mit meinen Aktien akzeptieren würde, weil das destruktive Spekulationsformen sind.  

20.10.19 14:55

27494 Postings, 2791 Tage OtternasePS: Ich konkretisiere ...


Im Abschnitt ** unten ändere ich das mal zu:

"Der neue Aktienbesitzer hat die vollen Rechte. Der Broker muss bei einer Ausübung des Stimmrechts durch seinen Kunden/Depot Besitzer (dessen Aktien verliehen wurden) worst case entsprechend viele Aktien am Markt hinzukaufen, ..."

Ist eindeutiger.

Und wenn ich schon dabei bin: im zweiten Absatz ergänze ich um ein 'am Markt'

"Noch einmal: Beim Verleiher sind im Depot einfach nur 'Verpflichtungen' die aus dem Depot verliehenen Aktien aus seinem Aktienpool (über alle Depot Inhaber), oder eben worst case wieder AM MARKT zu beschaffen."

Sprich: dem Depotbesitzer werden die verliehenen Aktien angezeigt, sie sind aber nicht mehr da. Der Broker verlässt sich darauf, dass er bei Bedarf - aus dem Bestand des aus allen bei ihm hinterlegten Aktien Depots gebildeten Aktien Pool - die vom einzelnen Depot Besitzer benötigten Aktien bereitstellen kann.

Sprich: Aktionär will verkaufen, verleihen, verschenken -> Aktien werden aus dem Pool von Depot Besitzer/Kunden xyz genommen, und werden verkauft, verliehen, verschenkt => der Broker 'schuldet' nun dem Depot Besitzer/Kunden xyz diese Aktien, der Pool ist etwas kleiner.

Es ist eigentlich einfach, wenn man akzeptiert, dass der Broker einen großen Pool an Aktien verwaltet, und die Aktien nach belieben in den Depots hin und her schieben, verleihen oder was auch immer mit ihnen machen kann - SOLANGE er bei Bedarf entsprechend der Gesamtzahl an Aktien alle enthaltenen Aktien auch liefern kann.  

20.10.19 15:47
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27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Streuen Zu ETFs ...

... würde ich Deine Frage ganz einfach beantworten:

Weil ETF Investierte (ist ja die Zielgruppe) zumeist wenig Interesse an Börsen haben, und dadurch stärker zu Panik Reaktionen neigen - schmiert die Börse ab, folgen sie der Herde.

Denn, was eben oftmals bei der Betrachtung der ETF Bilanz unterschlagen wird, sie müssen oft genug auch Zeiten aussitzen, in denen ihr ETF in den Miesen ist, entsprechend den Börsen, und da dann die Nerven zu bewahren, ist für Informierte / interessierte Anleger schon schwer genug - wenn der ETF aber erst mal mit 10-15% in den Miesen ist, fällt es den meisten schwer stillzuhalten.

Hier eine kritische Analyse eines FAZ Jubelartikels zu ETFs, und da hilft es wenig, wenn am Ende des FAZ Artikels warnende Worte auftauchen, es ist ein Jubelartikel.

https://www.covacoro.de/2016/10/31/wunder-kommen-und-vergehen/

Man sieht darin, dass man mitunter Phasen länger ein Jahr mit Miesen von 10-15% aussitzen muss, in der Hoffnung, dass man nicht auf das falsche ETF Pferd gesetzt hat.

Wer dann verkauft, der hat eben keine durchschnittlich 5% Plus realisiert, sondern, je nach Einstiegspunkt worst case Miese gemacht.

Die Analyse ist lesenswert.

Ebenfalls lesenswert ist ein anderer Artikel der FAZ:

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/...hler-14524976.html

Zeigt er doch, dass viele ETV Käufer gar nicht wissen, wie man mit ETFs umgehen sollte. Sondern damit ebenso umgehen wir mit Aktien - häufiger kaufen, verkaufen etc. und spekulieren.

Also: einen möglichst breit aufgestellten ETF kaufen, und dann lange liegen lassen.

Wer dann aber mit ETFs so umgeht wie mit Aktien, der läuft Gefahr (siehe Analyse oben) sich zu verspekulieren. Und dann macht man sehr schnell Miese.

Und reagiert panisch, wenn der Markt volatil ist.


___
Aus dem FAZ Artikel:

"Das erschreckende Resultat: Mit ihren Indexfonds erzielten die Anleger Verluste in Höhe von minus 0,55 Prozent im Jahr, während das Gesamtdepot 2,74 Prozent zulegte. ...

Daraus sollte man nicht folgern, dass Indexfonds die schlechteren Produkte sind. Nein, die Ursache für das schlechte Abschneiden liegt darin, dass die Anleger die ETF falsch einsetzen. Idealerweise sollten sie einen Fonds auf einen der großen Indizes kaufen und nicht auf kleine Spezialindizes setzen. Also lieber den C-Dax für deutsche Aktien, den europäischen Stoxx 600, den MSCI Welt oder den amerikanischen S&P 500 kaufen als den ETF auf europäische Energieaktien oder den Aktienmarkt von Vietnam (das gibt es wirklich!). Und sie sollten die Fonds viele Jahre im Depot liegen lassen.

Anleger versuchen, wild zu zocken

Doch die Anleger machen oft das Gegenteil. Sie kaufen tatsächlich häufig kleine Indizes, die Spezialthemen abdecken. Diese ETF bergen höhere Risiken, weil sie nur wenige Aktien umfassen und nicht verschiedene Branchen und Länder mischen. Der MSCI Welt als Gegenstück umfasst hingegen mehr als 1000 Aktien verschiedenster Sektoren aus den wichtigsten Industrieländern der Erde. Die Studie ergab, dass die Anleger eine Rendite von 4,02 Prozent im Jahr erzielt hätten, wenn sie größere Indizes gewählt hätten."

"Der zweite große Fehler liegt im Anlageverhalten. Obwohl Indexfonds am besten langfristig eingesetzt werden, versuchen die Anleger, wild zu zocken. Sie kaufen und verkaufen Indexfonds mehrmals im Jahr und versuchen, damit eine höhere Rendite zu erzielen, als wenn sie die Fonds einfach unangetastet gelassen hätten. Market Timing nennen das die Experten."

Sie betrachten also ETFs wie Aktien und versuchen ihr ETF Depot aktiv zu managen, um den Markt oder Gesamtindex zu schlagen.*

Und das will eben gelernt sein, und gelingt auf Dauer kaum jemandem.

Und die Transaktionskosten können dann sehr schnell jegliche Rendite wegfressen, je häufiger man an volatilen Tagen ETFs kauft/verkauft, siehe unten.

Daher: ja, möglichst breit gestreute ETFs kaufen und lange Zeit liegen lassen ist eine Strategie für Kleinanleger. Sie sollten dann aber nicht der Versuchung erliegen, und

Sie müssen eben wissen, was passiert. Aber jede Wette: sie wissen es nicht.

===> Und um den Bogen zu schließen: jede Wette, insbesondere die ETF Käufer werden bei einem 10% oder 20% Rutsch eines Index als erste panisch und verkaufen dann, wenn es sie am meisten kostet, wenn es volatil ist, und gerade sie können mit temporären Verluste eher nicht umgehen.

Weil sie nicht nur nicht wissen, wie ETFs funktionieren, sondern auch nicht wissen, wie sie damit umgehen müssen. Und die Banken / Broker, die werden es ihnen nicht erklären. Die wollen ja nur ihr Bestes.

Für die ETF Emittenten sind das dann sehr schöne Sondergewinne.

__
* Dazu verführt, dass die Gebühren verhältnismäßig niedrig sind. Aber wie auf der selben Webseite der Blogger beschrieben hat, ist das mitunter in volatilen Zeiten ein Trugschluss.

Siehe dazu folgenden Artikel von Jason Zweig, der diesen Artikel für das WSJ schrieb:

"Market prices exceeded net asset values by an average of 0.18% among precious-metal funds, 0.29% in short-term bond funds, 0.31% in corporate, high-yield and emerging-market bond funds, and up to 0.37% in foreign funds investing in small stocks. At individual funds they can be much wider.
?I was surprised both by how large and how common these differences are,? says Mr. Petajisto. Even if you trade only a few times a year, ?your ETF portfolio could easily be costing you 1% or 2% and you might not even know it.?"

"Avoid volatile days, says Mr. Petajisto, when premiums and discounts can shoot from fractions of a percentage point to five percent or more."

Das Problem entsteht daraus, dass an volatilen Tagen große Spreads entstehen, die der Bewertung des ETFs vorauseilen, und entweder deutlich höhere Marktpreise für den ETF bedeuten (Premiums), oder eben deutlich niedrigere Marktpreise für den ETF bedeuten (Discounts).

"When enthusiasm pushes an ETF?s share price above the value of its holdings, that?s called a premium; when the fund?s shares trade for less than its underlying assets are worth, that?s a discount."

Und: https://jasonzweig.com/the-expensive-ingredient-of-cheap-etfs/  

20.10.19 15:55
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27494 Postings, 2791 Tage OtternasePS: Oops ..

"Man sieht darin, dass man mitunter Phasen länger ein Jahr mit Miesen von 10-15% aussitzen muss, in der Hoffnung, dass man nicht auf das falsche ETF Pferd gesetzt hat."

Wenn es tatsächlich zu einem größeren Crash kommen sollte, es gibt ja immer solche Auguren, die das erkennen zu glauben scheinen, dann kann das nicht nur ein Jahr, sondern auch deutlich länger dauern.

Und ich glaube nicht, dass ein Kleinanleger, der mit Börse wenig zu tun hat, die mentale Kraft aufbringt, um 20-30% Indexrückgang über zwei, drei Jahre auszusitzen. Und die haben im Hinterkopf, dass der Index über die Jahre steigt - man also 'sicher' Gewinn machen würde.

Und dann schauen sie auf ihren ETF, und er ist 20-30% in den Miese ? Was sie dann wohl machen?

Das mit dem 'ein Jahr mit Miesen von 10-15%' bezog sich auf die Analyse im Link.

Whatever, hatte mich interessiert, deswegen habe ich mir das genauer angesehen. Meine Meinung habe ich mir nun gebildet.

___
Ja, ja, nicht nur der POTUS Trump wirft mit Superlativen um sich, da traut sich dann schon mal eine kleinere Persönlichkeit ebenfalls was von 'Größter Crash aller Zeiten' zu schwafeln ... ;-)

https://app.handelsblatt.com/video/finanzen/...r-zeiten/25131560.html

Die Begründung empfand ich dann doch sehr an den Haaren herbeigezogen, aber na ja. Es gibt jeden Tag Auguren, die das für 'demnächst' vorhersagen ... in der Hoffnung der nächste Guru zu sein, der es 'wusste'. ;-)

 

20.10.19 17:18
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15103 Postings, 2480 Tage börsianer1@Otti

Nach Streuens Theorie wohnt ein Wohnungseigentümer in der Wohnung, die er an jemand anderen vermietet hat. Und wenn er nicht dort wohnt, kann er nach Streuen jederzeit in seine von ihm vermietete Wohnung einziehen.

Er rafft einfach nicht den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.

 

20.10.19 18:29
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1319 Postings, 489 Tage Flaschengeist@börsi

sollte ein naturwissenschaftlicher Mitarbeiter (O-Ton Streuen) doch eigentlich wissen!

"Er rafft einfach nicht den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz."

Vielleicht sollte man ihm das mit dem Brötchen Kauf am Sonntag beim Bäcker noch einmal darlegen!

Aber Hauptsache in Sachen wie BEV, EE die Klappe ganz groß aufreisen und ständig postulieren was für ein toller Hecht man ist. Wer aber nicht weiß, wie A Leerverkäufe funktionieren, B wie man ETF´s betrachten muss, der ist bei dem Thema wie voran benannt einfach nicht glaubwürdig.

Wir können bei Tesla ja gerne mal über die Struktur in China sprechen.

 

20.10.19 19:34

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@börsianer1 Wo ist das Problem?

Ich wohne auch in der eigenen, vermieten Wohnung?

Ist zwar manchmal etwas eng, und sich abends auf das TV Programm zu einigen, bedarf einer gewissen Durchsetzungskraft, aber da ich ja der Besitzer bin, geht das.

Wo ich aber überhaupt nicht diskutieren mag, das ist, wer, wenn's ?zwickt', zuerst auf den Pott darf: das bin immer ich. Besitz verpflichtet.

Den versuchsweise vom Mieter angebrachten WC 'Platzhalter' schiebe ich beiseite, der hat nix zu bedeuten. :-)


 

20.10.19 19:47

15103 Postings, 2480 Tage börsianer1@otti

Du als Eigentümer musst dir eben klarmachen, dass Eigentum nicht gleich Besitz ist.

Das Klo ist vom Besitzer besetzt und du als Eigentümer darfst den Vorgang nicht stören:-)

 

20.10.19 20:30

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@börsianer1 Wer wann wie lange ...

... in meiner Wohnung ein Sit-in durchführen kann, das entscheide noch immer ich. Keine Diskussion!

Steht in der Mitbewohnervereinbarung ... ;-)

Gibt es etwas Neues über Tesla?  

20.10.19 21:36

1077 Postings, 581 Tage StreuenIhr seid süß

Klar, der erste Eigentümer hat die Aktie nicht mehr in seinem Depot liegen. Die hat sein Broker in einen Briefumschlag gesteckt und zum Broker des neuen Käufers geschickt damit er sie in dessen Depot legen kann.

Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll bei so viel Unsinn den ihr verzapft.  

20.10.19 21:37

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Streuen Du weißt doch ...

... dass es keine Aktien in Papierform mehr gibt. Schon lange nicht mehr. Das passiert alles elektronisch.  :-)  

20.10.19 21:39

1077 Postings, 581 Tage StreuenETF

Jetzt weiß ich auch was ihr gegen ETF habt. Sie ermöglichen es dämlichen Kleinanlegern in Aktien zu investieren. Das ist natürlich hoch gefährlich, ist klar. Von wegen Hausmädchenbörse und so.

Ihr erinnert mich an die Marx-Brothers.  

20.10.19 21:40

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Flaschengeist Tesla Struktur in China?

Die bauen eine Fabrik, haben die Genehmigung Autos zu bauen und zu verkaufen ... ist doch alles im grünen Bereich?

Bei Tesla sehe ich in China keine Probleme ... die müssen die Peoduktion nur diesmal besser hochfahren, als beim 3er, und das sollte nicht schwer sein, wegen Lerneffekt und so.

Schauen wir mal.  

20.10.19 21:42

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Streuen Das ist es ja eben ...

... dem Marketing nach werden ETFs als narrensichere Anlage für Kleinanleger/Anfänger beworben.

Am Ende ist das nur eine weitere Art die Leute ins Spiel zu holen, und, wenn es an der Börse rappelt, auszunehmen.

Irgendwo müssen die Gewinne der Großen ja herkommen.

"Sie ermöglichen es dämlichen Kleinanlegern in Aktien zu investieren. Das ist natürlich hoch gefährlich, ist klar. Von wegen Hausmädchenbörse und so."

Wenn Du das so ausdrücken willst ... nur zu.  

20.10.19 21:44

27494 Postings, 2791 Tage OtternaseUnd ja ...

... der Groschen ist gefallen, hat ja nun lange gebraucht, aber das Ergebnis zählt. ;-)

"Klar, der erste Eigentümer hat die Aktie nicht mehr in seinem Depot liegen."

Richtig, 'die Aktie' hat der Leerverkäufer verkauft. Und zwar leer.

Daumen rauf!  

20.10.19 21:47

1077 Postings, 581 Tage StreuenOtternase

Und wo ist da der Unterschied zu einem normalen Fond? Und du glaubst tatsächlich dass die Hausmädchen genug Kapital zusammen bringen um die ganzen Märkte zu fluten wenn sie Panik bekommen und konstruierst daraus eine Crash-Gefahr?  

20.10.19 21:49

1077 Postings, 581 Tage StreuenOtternase

Vielleicht merkst du dann ja wie lächerlich euer Vergleich mit der Wohnung oder Brötchen ist. Einen physikalischen Gegenstand können nicht zwei gleichzeitig besitzen.

Eine elektronische Buchung wie eine Aktien jedoch schon. Die zwei Eigentümer haben ihre Aktie in ihrem Depot mit allen Rechten eines Eigentümers.

Das Geschäft zwischen Broker und Leerverkäufer ist alleine deren Sache. Alle die an der Börse eine Aktie gekauft haben sind dann auch Eigentümer.

Das ihr auf Klo-Niveau angekommen seid ist unverkennbar. Von den Argumenten her passt ihr beide sehr gut zusammen.  

20.10.19 21:59

27494 Postings, 2791 Tage Otternase@Streuen Ich spiele nicht mehr ...

Es hat schon lange genug gedauert, bis Du gelernt hast, dass es keine doppelten Aktien gibt, da erkläre ich Dir nun nicht noch wie Fonds funktionieren, und auch nicht den Unterschied zu ETFs - Du willst nur ablenken. ;-)

"Und wo ist da der Unterschied zu einem normalen Fond?"

Schau mal unter Börsencrash bei Wikipedia rein - da wirst Du sehen, dass es immer dann besonders heftig gecrasht hat, wenn 'das Zimmermädchen' sein Erspartes zur Börse getragen hat, weil schnelle Gewinne gelockt haben. Das war in den 1920ern so, das war bei der Dorcom Blase so, das war (Immobilien, jeder hat welche auf Pump gekauft) vor 11 Jahren so.

Merke: ein Zimmermädchen ist keine Gefahr,  viele Zimmermädchen sind der Börse Tod.

"Und du glaubst tatsächlich dass die Hausmädchen genug Kapital zusammen bringen um die ganzen Märkte zu fluten wenn sie Panik bekommen ..."

Das habe ich nicht getan, dude, ich sage nur, dass diese schneller zu Panik neigen, und deswegen verstärkend auf volatile Märkten wirken.

"... und konstruierst daraus eine Crash-Gefahr?"

Das mit dem konstruieren ist Dein Part.  

20.10.19 22:02

27494 Postings, 2791 Tage OtternaseIch ziehe meine Feststellung zurück

Du hast es doch noch nicht kapiert. Dann lebst Du eben mit diesem falschen Wissen, ist ja nicht schlimm. Alle anderen haben es wahrscheinlich kapiert.

"Einen physikalischen Gegenstand können nicht zwei gleichzeitig besitzen.
Eine elektronische Buchung wie eine Aktien jedoch schon."

Amen!

PS: Kannst Du mir mal Deine Aktien leihen? Aber keine Sorge, Du kannst sie ja dennoch irgendwie in Deinem Depot behalten, ich nehme sie Dir ja nicht weg.

In dem Moment, in dem Du sie mir leihst, verdoppelst Du sie doch? ;-)  

20.10.19 22:04

27494 Postings, 2791 Tage OtternaseGute Nacht! ...

Am Ende ist es eine astrophysikaliache Fragestellung: es gibt unendlich viele Paralleluniversen, und in einem haben bestimmt Milliarden Aktionäre die selbe Aktie gleichzeitig im Depot.

Ich kann Dir garantieren: in meinem Universum ist das nicht der Fall.

Ich empfinde das als sehr beruhigend.  

20.10.19 22:47

1077 Postings, 581 Tage StreuenIn meinem Universum

gibt es Gesetzte und Regeln und man kann sich anschauen was die bewirken.

Der erste Käufer hat eine Aktie gekauft und in seinem Depot. Er hat sie nicht verliehen. Trotzdem behauptest du er hätte keine Aktie mehr?

Der zweite Käufer hat ebenfalls eine Aktie gekauft und sie liegt in seinem Depot. Hat er jetzt eigentlich eine?

Aber ignoriere ruhig die Fakten. Das steht jedem zu. Wir sind ja in der postfaktischen Zeit. Der Zeit der Trumps und BoJos, der Zeit der Flat Earth Society und der Chem Trail Gläubigen. Der Zeit der Leugner des Mensch gemachten Klimawandels. Da passen eure kindischen Vergleiche mit Kloschüsseln und Brötchen gut rein.  

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